DE950285C - Verfahren zur Herstellung von Cyclohexa-1, 4-dien-1, 4-dicarbonsaeure - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Cyclohexa-1, 4-dien-1, 4-dicarbonsaeure

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DE950285C
DE950285C DEI8600A DEI0008600A DE950285C DE 950285 C DE950285 C DE 950285C DE I8600 A DEI8600 A DE I8600A DE I0008600 A DEI0008600 A DE I0008600A DE 950285 C DE950285 C DE 950285C
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DE
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dicarboxylic acid
cyclohexa
diene
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diol
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DEI8600A
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David Gwyn Jones
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Imperial Chemical Industries Ltd
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Imperial Chemical Industries Ltd
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Description

AUSGEGEBEN AM 4. OKTOBER 1956
/ 86oo IVb112 ο
ist in Anspruch genommen
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Cyclohexa-i, 4-dien-i, 4-dicarbonsäure.
Das deutsche Patent 944 067 betrifft ein Verfahren zur Wasserabspaltung aus Cyclohexan-2, 5-diol-i, 4-dicarbonsäuredialkylestern in flüssigem Zustand unter Verwendung von Wasserabspaltungsmitteln, wie Essigsäureanhydrid, Ameisensäure, Zinkchlorid, Kaliumbisulfat, Chlorwasserstoffsäure, Schwefelsäure, einer Sulfonsäure, wie p-Toluolsulfonsäure, oder Tonerde, oder durch Behandlung des Diols im dampfförmigen Zustand mit einem Wasserabspaltungskatalysator, wie Tonerde, Tonerde-Kieselsäuregelen, hochwirksamen Tonen, Zinkoxyd, basischem Aluminiumphosphat und blauem Wolframoxyd.
Das Verfahren unterliegt erheblichen Schwierigkeiten. Als Ausgangsmaterial dient eine Verbindung mit zwei Hydroxylgruppen, die beide an Kohlenstoffatome gebunden sind, welche sich in ^-'Stellung zu der einen COOH- oder COOR-Gruppe und in y-Stellung zu der anderen COOH- oder COOR-Gruppe befinden. Es können daher zwei verschiedene Reaktionen eintreten, nämlich entweder die Abspaltung von Wasser durch Verbindung der OH-Gruppe mit einem an dem benachbarten Kohlenstoffatom sitzenden Wasserstoffatom oder die BiI-
dung eines Lactons zwischen der Hydroxylgruppe und dem in j>-Stellung zu ihr befindlichen COOH- oder COOR-Rest. Abgesehen davon können sich in Anbetracht des komplizierten Baus des Moleküls unerwünschte Nebenreaktionen abspielen. Führt man die Wasserabspaltung aus Cycldhexan-2,5-diol-i, ^dicarbonsäuredimethylester mit Hilfe von Schwefelsäure durch, so erhält man nur eine. Aus beute von 6oo/0 Cyclohexa-i, 4-dien-i, 4-dicarbonsäure, und es entsteht kein nur teilweise dehydratisiertes Produkt, das im Kreislauf in das Verfahren zurückgeführt werden könnte. Führt man die Wasserabspaltung mit Hilfe eines basischen Aluminiumpliosphat-Katalysators durch, so erhält man eine Gesamtausbeute an Cyclohexa-1} 4-dien-1, 4-dicarbonsäure von nur 250/0, und auch in diesem Falle entsteht keine nur teilweise dehydratisierte Verbindung, die weiter dehydratisiert werden könnte.
Die vorliegende Erfindung betrifft nun ein verbessertes Verfahren zur Umwandlung von Cyclohexan-2, 5-diol-i, 4-dicarbonsäure in Cyclohexa- i, 4-dien-1, 4-dicarbonsäure, das gute " Ausbeuten liefert, und bei dem nur geringe Mengen an Lacton und unbeachtliche Mengen an anderen Verbindungen gebildet werden.
Erfindungsgemäß erhitzt man Cyclohexan-2,5-
diol-i, 4-dicarbonsäure oder einen Mono- oder Diester dieser Säure in flüssigem Zustand mit Wasser als Lösungsmittel auf Temperaturen oberhalb 150°.
Erhitzt man Cyclohexan-2, 5-diol-i, 4-dicarbonsäuredimetlrylester mit Wasser in einem Druckgefäß auf beispielsweise 2000, so entsteht als Hauptprodukt Cyclohexa-1, 4-dien-1, 4-dicarbonsäure. Bei der Durchführung des vorliegenden Verfahrens ist es vorteilhaft, das Wasser und die Säure bzw. ihre Mono- oder Diester in 'einem Gewichtsverhältnis von etwa 2:1 bis 10 : 1 anzuwenden.
Wird ein Diester als Ausgangsstoff benutzt, so entsteht als Hauptprodukt die freie Säure. Wird eine Säure als Ausgangsstoff verwendet, so entsteht natürlich nur die Säure.
Die Umsetzung wird erfindungsgemäß in flüssigern Zustand durchgeführt. Infolgedessen darf die Temperatur die kritische Temperatur des Wassers nicht übersteigen. Der angewandte Druck ist nicht ausschlaggebend, soll jedoch so eingestellt werden, daß die Reaktionsteilnehmer flüssig bleiben. Die Erfindung stellt eine wichtige Verfahrensstufe zur Umwandlung von Bernsteinsäuredialkyl- estern zu Terephthalsäure dar. 'So kann man Bernsteinsäuredialkylester mit Hilfe von Natrium oder Natriumalkoholat zu einem Dinatriumderivat eines Cyclohexa-1, 4-dien-2, 5-diol-1, 4-dicarbonsäureesters kondensieren. Dieses kann dann hydriert und verseift werden, wobei Cyclohexan-2, 5-diol-1, 4-dicarbonsäure oder ihre Mono- oder Diester entstehen, die anschließend nach dem Verfahren der vorliegenden Erfindung in Cyclohexa-i, 4-dien-i, 4-dicarbonsäure umgewandelt werden können, die dann schließlich zu Terephthalsäure dehydriert werden kann.
Beispiel
22 g Cyclohexan-2, 5-diol-1, 4-dicarbonsäuredimethylester wurden mit 120 ecm Wasser 2 'Stunden in einem Druckgefäß aus rostfreiem Stahl auf 2000 erhitzt. Nach dem Abkühlen wurde das Reaktionsgemisch filtriert, und es wurden 10,9 g Cyclo- hexa-i, 4-dien-1, 4-dicarbonsäure erhalten. Die farblose Mutterlauge ergab beim Einengen 6,5 g eines teilweise entwässerten sauren Rückstandes. Wird dieser in das Verfahren zurückgeführt, so· erhält man eine Ausbeute an Cyclohexa-1, 4-dien-1, 4-dicarbonsäure von 95 0/0 der Theorie. Die Säure erwies sich nach der chemischen und spektroskopischen Analyse als rein. Zu diesem Zweck wurde die Säure durch Umsetzung mit Diazomethan in Äther in den Cyclohexa-1, 4-dien-1, 4-dicarbonsäuredimethylester übergeführt, der einen Schmelzpunkt von 1300 besaß. Das Absorptionsspektrum dieses Esters im Ultraviolett zeigte keine Absorption oberhalb 260 Ä, was die Abwesenheit von Terephthalsäuredimethylester anzeigte. Die Cyclohexa-1,4-dien-1, 4-dicarbonsäure schmilzt oberhalb von 3000 unter Zersetzung.

Claims (2)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Verfahren zur Herstellung von Cyclo- go hexa-1, 4-dien-1, 4-dicarbonsäure, dadurch gekennzeichnet, daß man Cyclohexan-2, 5-diol-1, 4-dicarbonsäure, ihre Mono- oder Diester in flüssigem Zustand in Gegenwart 'von Wasser auf Temperaturen oberhalb 1500, vorzugsweise auf etwa 200°, erhitzt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewichtsverhältnis von Wasser zur als Ausgangsmaterial verwendeten Cyclohexane, 5-diol-1, 4-dicarbonsäure oder ioo ihren Mono- oder Diestern zwischen 2 :1 und 10 : ι liegt.
©509 699/504 3.5$ (609 634 9.56)
DEI8600A 1953-05-01 1954-05-01 Verfahren zur Herstellung von Cyclohexa-1, 4-dien-1, 4-dicarbonsaeure Expired DE950285C (de)

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FR (1) FR1099333A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1271110B (de) * 1962-05-03 1968-06-27 Olin Mathieson Verfahren zur Herstellung von 1, 4-Cyclohexadien-1, 4-dicarbonsaeure
EP1533675A1 (de) * 2003-11-19 2005-05-25 RMG Regel + Messtechnik GmbH Verfahren und Vorrichtung zur Erwärmung des Steuergases für einen pneumatischen Regler eines Gas-Druckregelgerätes

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1271110B (de) * 1962-05-03 1968-06-27 Olin Mathieson Verfahren zur Herstellung von 1, 4-Cyclohexadien-1, 4-dicarbonsaeure
EP1533675A1 (de) * 2003-11-19 2005-05-25 RMG Regel + Messtechnik GmbH Verfahren und Vorrichtung zur Erwärmung des Steuergases für einen pneumatischen Regler eines Gas-Druckregelgerätes

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