CH191995A - Motorfahrzeug. - Google Patents
Motorfahrzeug.Info
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- engine
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- 238000001816 cooling Methods 0.000 claims description 2
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 claims 3
- 230000005484 gravity Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60K—ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
- B60K5/00—Arrangement or mounting of internal-combustion or jet-propulsion units
- B60K5/04—Arrangement or mounting of internal-combustion or jet-propulsion units with the engine main axis, e.g. crankshaft axis, transversely to the longitudinal centre line of the vehicle
- B60K5/06—Arrangement or mounting of internal-combustion or jet-propulsion units with the engine main axis, e.g. crankshaft axis, transversely to the longitudinal centre line of the vehicle with the engine main axis substantially vertical
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Description
Motorfahrzeug. Die Erfindung betrifft ein Motorfahrzeug, insbesondere zum Befördern einer grossen An zahl von Personen oder zum Befördern von Lasten. Bei derartigen Fahrzeugen bereitet die Anordnung der Motoren, insbesondere bei Ausbildung als Sternmotoren, einige Schwierigkeiten, weil einerseits eine mög lichst tiefe Lage des Nutzbodens angestrebt wird, anderseits der Sitz des Lenkers mög lichst dicht bis an die Vorderwand herange schoben wird, so dass für den Motor unter dem Boden oder neben dem Lenker meist kein genügender Platz bleibt.
Gemäss der Erfindung soll eine zweck mässige Anordnung des Motors dadurch ge schaffen werden, dass dieser auf dem Dache des Fahrzeuges unter einer Abdeckung an geordnet ist. Vorzugsweise ist der Motor durch eine lotrechte Verbindungswelle mit dem Fahrgestell verbunden. Ferner kann die lotrechte Verbindungswelle durch ein lot rechtes Rohr hindurchgeführt sein, das gleich zeitig als Träger für den Motor verwendet wird. In der Zeichnung sind fünf Ausführungs beispiele des Erfindungsgegenstandes schema tisch dargestellt.
Fig. 1 zeigt einen Autobus, Fig. 2 einen zweiachsigen Eisenbahn wagen, Fig. 3 einen Eisenbahnwagen mit zwei Drehgestellen und Fig. 4 und 5 zwei verschiedene Ausfüh rungsformen eines Last- oder Geländewagens. In Fig. 1 bedeutet 1 einen Sternmotor, der auf dem Dach des Wagenkastens 2 an geordnet ist, und zwar in der Mitte oberhalb der beiden hintern Treibachsen 3 und 4. Die Verbindungswelle 5 vom Motor zum Fahr gestell geht, einschliesslich des sie umgebenden Rohres 6, lotrecht -durch den Wagenkasten 2 hindurch. Das Rohr 6 dient gleichzeitig als Träger für den Motor.
Der Motor ist durch einen abnehmbaren Deckel 7 abgedeckt, der Stromlinienform besitzt und mit Öffnungen 8 und 8' zum Ein- und Auslass von Kühlluft bei Verwendung von luftgekühlten Motoren ausgestattet ist. Selbstverständlich kann hier auch für wassergekühlte Motoren ein ent sprechend ausgebildeter Kühler vorgesehen sein.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 ist ein Sternmotor 9 in der Mitte auf dem Dach des Wagenkastens 10 angeordnet. Die lotrechte Welle 11 geht auch hier durch ein Rohr 12 hindurch und treibt mit Hilfe der Kegelräder 13, 14 eine Gelenkwelle 15 bezw. 15' an, die auf die eine oder andere oder beide Achsen 16, 17 einwirkt.
Fig.3 zeigt einen grösseren Eisenbahn wagen, bei dem über den Drehgestellen 21, 22 zwei Motoren 19 und 20 vorgesehen sind, die ebenfalls oberhalb des Daches des Wa genkastens 18 liegen. Die Wellen 23 und 24 in den Tragrohren 25 und 26 der Motoren gehen durch die Zapfen 27 und 28 der Dreh gestelle hindurch und treiben je eine oder beide Achsen des Drehgestelles.
Die Motordeckel sind bei den Ausfüh rungsbeispielen nach den Fig. 2 und 3 sym metrisch gedacht, weil Eisenbahnwagen in beiden Richtungen fahren müssen. Auch hier können sowohl Wasser- als auch luftgekühlte Motoren Verwendung finden. Da das Gewicht von Sternmotoren verhältnismässig klein ist, hat die Anordnung auf dem Dach keinen wesentlichen Einfluss auf die Lage des Fahr zeugschwerpunktes, und zwar schon aus dem Grunde nicht, weil die Anordnung ermög licht, dass das ganze Fahrzeug sehr tief ge baut werden kann.
Ein weiterer Vorteil dieser Anordnung besteht in der leichten Zugänglichkeit des Motors nach Abnehmen des Motordeckels. Die Anordnung eignet sich nicht ausschliess lich für Sternmotoren, sondern auch für V- förmige oder Reihenmotoren; gegebenenfalls könnte auch die Anwendung eines Elektro motors in Frage kommen.
In Fig. 4 bedeutet 29 ebenfalls einen Sternmotor, der auf dem Dach des Führer abteils 30 eines Lastkraftwagens angeordnet ist. Die Welle 31 ist durch ein Rohr 32 zu dem Schaltgetriebe 33 geführt. Die Vorder wand 34 befindet sich unmittelbar zwischen den Vorderrädern 35, so dass das ganze Füh rerabteil einen sehr kleinen Raum einnimmt. Hierdurch gewinnt man sehr an Lagerfläche für den Wagenkasten 36. 37 ist eine um klappbare Bodenplatte, die sich auf den Seitenwandungen des Wagenkastens 36 ab stützt und auch während der Fahrt zur Hand habung am Motor benutzt werden kann, nach dem der Deckel 38 abgenommen oder zur Seite geklappt ist.
In Fig. 5 ist der Deckel 39 so ausgebil det, dass er sich in umgeklappter Lage gegen die Hinterwand des rPührerabteils und ge gebenenfalls auf den Seitenwänden des Wa genkastens abstützt, um dadurch ein Betreten zur Handhabung am Motor zu ermöglichen.
Die Anordnung des Motors oberhalb des Führerabteils kann naturgemäss auch bei Fahrzeugen anderer Art Verwendung finden.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH:-</B> Motorfahrzeug, insbesondere zum Beför dern einer grossen Anzahl von Personen oder zum Befördern von Lasten, dadurch gekenn zeichnet; dass der Motor auf dem Dach des Fahrzeuges unter einer Abdeckung ange ordnet ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Motorfahrzeug nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Motor durch eine lotrechte Verbindungswelle mit dem Fahrgestell verbunden ist. 2. Motorfahrzeug nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die lotrechte Verbindungswelle durch ein lotrechtes Rohr hindurchgeführt ist, das gleichzeitig als Träger für den Motor verwendet ist. 3.Motorfahrzeug nach Unteranspruch 1, wel ches als Schienenfahrzeug mit wenigstens einem gegenüber dem Fahrzeugoberteil drehbaren Fahrgestell ausgebildet ist, da durch gekennzeichnet, dass die lotrechte Verbindungswelle durch eine Bohrung hin durchgeht, die in Richtung der Drehachse des Drehgestelles verläuft. 4. Motorfahrzeug nach Patentanspruch, wel ches nur in einer Richtung zu fahren be- stimmt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Motordeckel Stromlinienform und Öff nungen für die Zu- und Abfuhr von Kühl luft aufweist. 5. Motorfahrzeug nach Patentanspruch, wel ches als Lastwagen ausgebildet ist, da durch gekennzeichnet, dass der offene La dekasten hinter dem Lenkerabteil eine umklappbare Hilfsplatte aufweist, welche die Arbeit am Motor während der Fahrt zu ermöglichen bezweckt. 6.Motorfahrzeug nach Patentanspruch, wel ches als Lastwagen ausgebildet ist, da durch gekennzeichnet, dass der Raum für den Motor am Dach des Lenkerabteils durch einen umklappbaren Deckel von oben zugänglich ist. 7. Motorfahrzeug nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass der Deckel in umgeklappter Stellung am Ladekasten an liegt, um als Plattform für den Mechani ker zu dienen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH191995T | 1936-11-16 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH191995A true CH191995A (de) | 1937-07-15 |
Family
ID=4437967
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH191995D CH191995A (de) | 1936-11-16 | 1936-11-16 | Motorfahrzeug. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH191995A (de) |
-
1936
- 1936-11-16 CH CH191995D patent/CH191995A/de unknown
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