CH191995A - Motorfahrzeug. - Google Patents

Motorfahrzeug.

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Publication number
CH191995A
CH191995A CH191995DA CH191995A CH 191995 A CH191995 A CH 191995A CH 191995D A CH191995D A CH 191995DA CH 191995 A CH191995 A CH 191995A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
motor vehicle
engine
vehicle according
connecting shaft
cover
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Application number
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English (en)
Inventor
Ringhoffer-Tatra-Werke A G
Original Assignee
Ringhoffer Tatra Werke Ag
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Publication date
Application filed by Ringhoffer Tatra Werke Ag filed Critical Ringhoffer Tatra Werke Ag
Publication of CH191995A publication Critical patent/CH191995A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60KARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
    • B60K5/00Arrangement or mounting of internal-combustion or jet-propulsion units
    • B60K5/04Arrangement or mounting of internal-combustion or jet-propulsion units with the engine main axis, e.g. crankshaft axis, transversely to the longitudinal centre line of the vehicle
    • B60K5/06Arrangement or mounting of internal-combustion or jet-propulsion units with the engine main axis, e.g. crankshaft axis, transversely to the longitudinal centre line of the vehicle with the engine main axis substantially vertical

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Arrangement Or Mounting Of Propulsion Units For Vehicles (AREA)

Description


  Motorfahrzeug.    Die Erfindung     betrifft    ein Motorfahrzeug,  insbesondere zum Befördern einer grossen An  zahl von Personen oder zum Befördern von  Lasten. Bei derartigen Fahrzeugen bereitet  die Anordnung der Motoren, insbesondere  bei Ausbildung als Sternmotoren, einige  Schwierigkeiten, weil einerseits eine mög  lichst tiefe Lage des Nutzbodens angestrebt  wird, anderseits der Sitz des Lenkers mög  lichst dicht bis an die Vorderwand herange  schoben wird, so dass für den Motor unter  dem Boden oder neben dem Lenker meist  kein genügender Platz bleibt.  



  Gemäss der Erfindung soll eine zweck  mässige Anordnung des Motors dadurch ge  schaffen werden, dass dieser auf dem Dache  des Fahrzeuges unter einer Abdeckung an  geordnet ist. Vorzugsweise ist der Motor  durch eine lotrechte Verbindungswelle mit  dem     Fahrgestell    verbunden. Ferner kann die  lotrechte Verbindungswelle durch ein lot  rechtes Rohr hindurchgeführt sein, das gleich  zeitig als Träger für den Motor verwendet  wird.    In der Zeichnung sind fünf Ausführungs  beispiele des Erfindungsgegenstandes schema  tisch dargestellt.  



  Fig. 1 zeigt einen Autobus,       Fig.    2 einen zweiachsigen Eisenbahn  wagen,       Fig.    3 einen Eisenbahnwagen mit zwei  Drehgestellen und       Fig.    4 und 5 zwei verschiedene Ausfüh  rungsformen eines Last- oder Geländewagens.  In     Fig.    1 bedeutet 1 einen Sternmotor,  der auf dem Dach des Wagenkastens 2 an  geordnet ist, und zwar in der Mitte oberhalb  der beiden hintern Treibachsen 3 und 4. Die  Verbindungswelle 5 vom Motor zum Fahr  gestell geht, einschliesslich des sie umgebenden  Rohres 6, lotrecht -durch den Wagenkasten 2  hindurch. Das Rohr 6 dient gleichzeitig als  Träger für den Motor.

   Der Motor ist durch  einen abnehmbaren Deckel 7 abgedeckt, der  Stromlinienform besitzt und mit Öffnungen  8 und 8' zum Ein- und     Auslass    von Kühlluft  bei Verwendung von luftgekühlten Motoren      ausgestattet ist. Selbstverständlich kann hier  auch für wassergekühlte Motoren ein ent  sprechend ausgebildeter Kühler vorgesehen  sein.  



  Bei dem Ausführungsbeispiel nach     Fig.    2  ist ein Sternmotor 9 in der Mitte auf dem  Dach des Wagenkastens 10 angeordnet. Die  lotrechte Welle 11 geht auch hier durch ein  Rohr 12 hindurch und treibt mit Hilfe der  Kegelräder 13, 14 eine Gelenkwelle 15     bezw.     15' an, die auf die eine oder andere oder  beide Achsen 16, 17 einwirkt.  



       Fig.3    zeigt einen grösseren Eisenbahn  wagen, bei dem über den Drehgestellen 21,  22 zwei Motoren 19 und 20 vorgesehen sind,  die ebenfalls oberhalb des Daches des Wa  genkastens 18 liegen. Die Wellen 23 und 24  in den Tragrohren 25 und 26 der Motoren  gehen durch die Zapfen 27 und 28 der Dreh  gestelle hindurch und treiben je eine oder  beide Achsen des Drehgestelles.  



  Die Motordeckel sind bei den Ausfüh  rungsbeispielen nach den     Fig.    2 und 3 sym  metrisch gedacht, weil Eisenbahnwagen in  beiden Richtungen fahren müssen. Auch hier  können sowohl Wasser- als auch luftgekühlte  Motoren Verwendung finden. Da das Gewicht  von Sternmotoren verhältnismässig klein ist,  hat die Anordnung auf dem Dach keinen  wesentlichen Einfluss auf die Lage des Fahr  zeugschwerpunktes, und zwar schon aus dem  Grunde nicht, weil die Anordnung ermög  licht, dass das ganze Fahrzeug sehr tief ge  baut werden kann.  



  Ein weiterer Vorteil dieser Anordnung  besteht in der leichten Zugänglichkeit des  Motors nach Abnehmen des Motordeckels.  Die Anordnung eignet sich nicht ausschliess  lich für Sternmotoren, sondern auch für     V-          förmige    oder Reihenmotoren; gegebenenfalls  könnte auch die Anwendung eines Elektro  motors in Frage kommen.  



  In     Fig.    4 bedeutet 29 ebenfalls einen  Sternmotor, der auf dem Dach des Führer  abteils 30 eines Lastkraftwagens angeordnet  ist. Die Welle 31 ist durch ein Rohr 32 zu  dem Schaltgetriebe 33 geführt. Die Vorder  wand 34 befindet sich unmittelbar zwischen    den Vorderrädern 35, so dass das ganze Füh  rerabteil einen sehr kleinen Raum einnimmt.  Hierdurch gewinnt man sehr an Lagerfläche  für den Wagenkasten 36. 37 ist eine um  klappbare Bodenplatte, die sich auf den  Seitenwandungen des Wagenkastens 36 ab  stützt und auch während der Fahrt zur Hand  habung am Motor benutzt werden kann, nach  dem der Deckel 38 abgenommen oder zur  Seite geklappt ist.  



  In     Fig.    5 ist der Deckel 39 so ausgebil  det, dass er sich in umgeklappter Lage gegen  die Hinterwand des     rPührerabteils    und ge  gebenenfalls auf den Seitenwänden des Wa  genkastens abstützt, um dadurch ein Betreten  zur Handhabung am Motor zu ermöglichen.  



  Die Anordnung des Motors oberhalb des  Führerabteils kann naturgemäss auch bei  Fahrzeugen anderer Art Verwendung finden.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:-</B> Motorfahrzeug, insbesondere zum Beför dern einer grossen Anzahl von Personen oder zum Befördern von Lasten, dadurch gekenn zeichnet; dass der Motor auf dem Dach des Fahrzeuges unter einer Abdeckung ange ordnet ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Motorfahrzeug nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Motor durch eine lotrechte Verbindungswelle mit dem Fahrgestell verbunden ist. 2. Motorfahrzeug nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die lotrechte Verbindungswelle durch ein lotrechtes Rohr hindurchgeführt ist, das gleichzeitig als Träger für den Motor verwendet ist. 3.
    Motorfahrzeug nach Unteranspruch 1, wel ches als Schienenfahrzeug mit wenigstens einem gegenüber dem Fahrzeugoberteil drehbaren Fahrgestell ausgebildet ist, da durch gekennzeichnet, dass die lotrechte Verbindungswelle durch eine Bohrung hin durchgeht, die in Richtung der Drehachse des Drehgestelles verläuft. 4. Motorfahrzeug nach Patentanspruch, wel ches nur in einer Richtung zu fahren be- stimmt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Motordeckel Stromlinienform und Öff nungen für die Zu- und Abfuhr von Kühl luft aufweist. 5. Motorfahrzeug nach Patentanspruch, wel ches als Lastwagen ausgebildet ist, da durch gekennzeichnet, dass der offene La dekasten hinter dem Lenkerabteil eine umklappbare Hilfsplatte aufweist, welche die Arbeit am Motor während der Fahrt zu ermöglichen bezweckt. 6.
    Motorfahrzeug nach Patentanspruch, wel ches als Lastwagen ausgebildet ist, da durch gekennzeichnet, dass der Raum für den Motor am Dach des Lenkerabteils durch einen umklappbaren Deckel von oben zugänglich ist. 7. Motorfahrzeug nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass der Deckel in umgeklappter Stellung am Ladekasten an liegt, um als Plattform für den Mechani ker zu dienen.
CH191995D 1936-11-16 1936-11-16 Motorfahrzeug. CH191995A (de)

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ID=4437967

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