CH175221A - Tragvorrichtung zwischen Traggestell und Achsbüchse eines Schienenfahrzeuges. - Google Patents
Tragvorrichtung zwischen Traggestell und Achsbüchse eines Schienenfahrzeuges.Info
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Classifications
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- B61—RAILWAYS
- B61F—RAIL VEHICLE SUSPENSIONS, e.g. UNDERFRAMES, BOGIES OR ARRANGEMENTS OF WHEEL AXLES; RAIL VEHICLES FOR USE ON TRACKS OF DIFFERENT WIDTH; PREVENTING DERAILING OF RAIL VEHICLES; WHEEL GUARDS, OBSTRUCTION REMOVERS OR THE LIKE FOR RAIL VEHICLES
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- B61F5/26—Mounting or securing axle-boxes in vehicle or bogie underframes
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- B61F5/301—Axle-boxes mounted for movement under spring control in vehicle or bogie underframes incorporating metal springs
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Description
Tragvorrichtung zwischen Traggestell und Achsb chse eines Schienenfahrzeuges. Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Tragvorrichtung zwischen Trag gestell und Achsbüchse eines Schienenfahr- zeuges, bei welcher zwischen Traggestell und Achsbüchse mindestens eine Schraubenfeder eingeschaltet i, st. Bei bisherigen, derartigen Konstruktionen ist zwischen einem das obere Ende der Schraubenfeder aufnehmenden Teller beziehungsweise dem Traggestell einerseits und der Achsbüchse anderseits eine zwangslÏufige F hrung vorgesehen, welche die Übertragung von auftretenden seitlichen und Längsisräften von der Achsbüchse auf das Traggestell übernimmt. Hierbei sind widerstandsfähige, genau bearbeitete und daher teure Führungsteile nötig, welche infolge Abnützung der aufeinander gleitenden Führungsflächen teilweise oft ersetzt oder revidiert werden müssen. Diese Nachteile werden nun durch die Erfindung dadurch vermieden, dass die Schraubenfeder am Traggestell und an der Achsbüchse derart gelagert ist, dass sie selbst die Übertragung von auftretenden wagrech- ten Kräften von der Achsbuchse auf das Traggestell übernehmen kann. Dank der Er findung ist somit eine zwangsläufige Füh- rung an der Achsbuchse wie bei den bis herigen Ausführungen nicht mehr nötig. Es ist immerhin zu beachten, da¯ beim Fahren die Achsbuchsen oft so starken seit lichen und LängsstöBen ausgesetzt sind, dass die Sehraubenfeder dieselben zuverlässig aufzunehmen nicht mehr imstande ist. Diesem Übelstand kann zum Beispiel daduroh abge holfen werden, dass zwisehen einem zur Lagerung des untern Endes der Schrauben- feder dienenden Teller und der Achsbuchse ein Gummiring eingeschaltet wird, durch dessen Bohrung vom obern Federteller her ein Zapfen mit solchem Spiel herabreicht, daB bei starken auftretenden seitlichen oder Längsstössen der Gummiring mit seiner Bohrungsfläohe gegen den Zapfen stösst und solche starke Stösse unmittelbar auf den obern Federteller überträgt. In der Zeichnung ist ein Ausführungs- beispiel des Erfindungsgegenstandes darge- stellt : Fig. 1 zeigt einen durch die Federaxe gehenden Schnitt der Vorrichtung, und Fig. 2 eine Gesamiansicht eines Rades in kleinerem Massstab mit auf jeder Seite der Achsbuchse vorhandener Tragfeder. Die Achsbuchse 1 hat beiderseits einen seitlichen Ansatz 2, auf welchem ein Gummiring 3 in einer Ausdrehung 2a sitzt. Auf dem Gummiring 3 sitzt ein Teller 4, auf welchem das untere Ende der Schrauben- feder 5 abgestützt ist. Die Druokfeder 5 ist am obern Ende in einem Teller 6. gelagert, welcher am Längsträger 7 eines Drehgestelles angeschweisst ist. Der Gummiring 3 weist einen aufwärts ragenden Rand 3a auf, der sich gegen den obern Rand 4a des. untern Federtellers 4 anlegt und die seitlichen und Längsstösse beziehungsweise Kräfte von der Achsbuchse l auf den untel Federteller 4, die Feder 5, den obern Federteller 6 und weiter auf das Traggestell 7 elastisch berträgt. Der untere Federteller 4 hat noch einen untern Rand 4b, der den Gummiring 3 umfasst. Vom obem Federteller 6 her reicht ein Zapfen 8, der oben hohl ausgebildet ist, durch die Bohrung 3b des Gummiringes 3 herab. Zwischen Zapfen. 8 und Bohrungsfläche 3b ist ein solches Spiel vorhanden, dass bei auf- tretenden starken seitlichen und Längs- stössen beziehungsweise Kräften die Boh- rungsflÏche 3b auf den Zapfen 8 st¯¯t, wodurch dieselben direkt durch den Zapfen 8 auf den obern Federteller 6 übertragen werden und die Tragfeder 5 seitlich entlastet wird. Die Vorrichtung gemäss der Erfindung kann selbstverständlich auch bei Schienen- fahrzeugen ohne Drehgestell angewendet werden, indem der obere Federteller 6 beispielsweise an einem Wagengestell befestigt wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Tragvorrichtung zwischen Traggestell und Achsbuchse eines Schienenfahrzeuges, bei welcher zwischen Traggestell und Achsb chse mindestens eine Schraubenfeder eingeschaltet ist, dadurch gekennzeichnet, dass letztere am Traggestell und an der Achsb chse derart gelagert ist, dass die Schrauben- feder selbst die ¯bertragung von auftretenden wagrechten Kräften von der Achsb chse auf das Traggestell übernehmen kann.UNTERANSPRÜCHE : 1. Tragvorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da¯ die Schranben feder am m obern Ende in einem am Trag gestell und am untern Ende in einem an der Achsbüchse befestigten Teller gelagert ist.2. Tragvorrichtung nach Unteranspruoh 1, gekennzeichnet durch einen zwischen dem untern Federteller und der Achsbüchse eingeschalteten Gummiring.3. Tragvorrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, da¯ der Gummiring in einer Ausdrehung eines seitlichen An satzes der Achsb chse sitzt und mit einem aufwÏrts ragenden Rand sich gegen einen Rand des untern Federtellers anlegt, um wagrechte Kräfte von der Achsbuchse auf die Schraubenfeder und damit auf das Traggestell übertragen zu können.4. Tragvorrichtung nach Untera. nsprueh 2, dadurch gekennzeichnet, dass durch die BohrungdesGummiringesvomobern Federteller her ein Zapfen mit Spiel herabreicht, so dass bei starken auftreten den seitlichen oder Langsstossen der Gummiring mit seiner Bohrungsfläche gegen den Zapfen stossen und somit diese Stösse unmittelbar auf den obern Feder teller bertragen kann.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH175221T | 1934-06-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH175221A true CH175221A (de) | 1935-02-15 |
Family
ID=4426082
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH175221D CH175221A (de) | 1934-06-18 | 1934-06-18 | Tragvorrichtung zwischen Traggestell und Achsbüchse eines Schienenfahrzeuges. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH175221A (de) |
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2567469A (en) * | 1943-02-08 | 1951-09-11 | Borgeaud Gaston | Axle-box spring mounting for rail vehicles |
| DE949957C (de) * | 1952-12-25 | 1956-09-27 | Goerlitz Waggonbau Veb | Achshalterlose Radsatzfuehrung fuer Schienenfahrzeuge |
| EP0624505A1 (de) * | 1993-05-10 | 1994-11-17 | AEG Schienenfahrzeuge GmbH | Radsatzführung eines Drehgestells |
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| JP2007223398A (ja) * | 2006-02-22 | 2007-09-06 | Toyo Tire & Rubber Co Ltd | 軸箱支持用弾性体及び軸箱支持構造 |
| WO2016083010A1 (de) * | 2014-11-27 | 2016-06-02 | Siemens Ag Österreich | Federtopf für eine primärfederung eines schienenfahrzeugs |
-
1934
- 1934-06-18 CH CH175221D patent/CH175221A/de unknown
Cited By (7)
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| US10421466B2 (en) | 2014-11-27 | 2019-09-24 | Siemens Mobility GmbH | Spring cup for a primary suspension of a rail vehicle |
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