CH158643A - Schaltungseinrichtung zur Fernschaltung und Rückmeldung. - Google Patents

Schaltungseinrichtung zur Fernschaltung und Rückmeldung.

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CH158643A
CH158643A CH158643DA CH158643A CH 158643 A CH158643 A CH 158643A CH 158643D A CH158643D A CH 158643DA CH 158643 A CH158643 A CH 158643A
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CH
Switzerland
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relay
contact
switch
switching
remote
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Application number
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English (en)
Inventor
Aktiengesellschaft Autophon
Original Assignee
Autophon Ag
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H3/00Mechanisms for operating contacts
    • H01H3/22Power arrangements internal to the switch for operating the driving mechanism
    • H01H3/28Power arrangements internal to the switch for operating the driving mechanism using electromagnet

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Keying Circuit Devices (AREA)

Description


  Schaltungseinrichtung zur Fernschaltung und     Rückmeldung.       Gegenstand der Erfindung ist eine  Schaltungseinrichtung, bei der ein fern  gesteuerter Schalter zwei Leitungsadern einer  Doppelleitung abwechselnd an Erde     leg'.:..     Den auszuführenden Schaltbewegungen in  einer Unterstation müssen Rückmeldungen  in der Zentralstelle entsprechen, damit der  Bedienende eine Kontrolle über die Ausfüh  rung der von ihm eingeleiteten Schaltvor  gänge besitzt.

   Bei der Einrichtung gemäss  der Erfindung werden hierfür die zwei Adern  einer Doppelleitung und Erde in der Weise  benutzt, dass der ferngesteuerte Schalter bei  jeder Bewegung die Leitungsadern über die  Erregungsspulen von den Leitungen zugeord  neten     Schaltmitteln    . abwechselnd an Erde  legt, so dass die einzelnen Adern in stetiger  Folge nacheinander zur Übermittlung der       Fernsteuerbefehlströme    und der Rückmelde  signalströme verwendet werden können.

    Diese Schaltungseinrichtung ermöglicht es,  dass in der     Unterstation    keinerlei Batterie  vorgesehen zu werden braucht,     vielmehr    alle  Schaltungen in     aer    ferngeschalteten Unter-         station    durch die Stromquelle der Befehls  stelle eingeleitet und ausgeführt werden kön  nen. Die Überwachung der Batterie ist also  zentralisiert, wodurch die Betriebssicherheit  der Anlage wesentlich erhöht wird.  



  Die Erfindung ist in der Zeichnung in  einem Ausführungsbeispiel dargestellt, bei  welchem die zur Übermittlung der Fern  steuerungs- und     Rückmeldeströme    vorge  sehene Doppelleitung auch noch in an sich  bekannter Weise für     Telephonzwecke    ver  wendet werden kann. Die Befehlsstelle     K     kann mittelst ihres Schalters     S    über die  zweiadrige Verbindungsleitung     VZ    den     Öl-          schalter    0 in der Empfangsstelle F ein  schalten.

   Ist der Schalter 0 beispielsweise  eingeschaltet, so kann der Bedienungsbeamte  in der Befehlsstelle durch Drehen seines  Schalters     S    in die punktierte Stellung die  Ausschaltung des     Ölschalters    veranlassen.  Er schliesst nämlich einen Stromkreis für  eine Wicklung des Relais Va:

   -, Schalter  achse, Kontakt 1,     spel,    Wicklung l des Re  lais<I>Va,</I>     -i-.    Der Anker des Relais<I>Spe,</I>      welcher den Kontakt     spel    betätigt, ist,     wie          in    der Zeichnung durch eine schräge Klappe  angedeutet, mit dem Anker des Relais     Spa     derart verbunden, dass stets der Anker des  zuletzt erregten Relais unabhängig von dem  weiteren     Stromfluss    durch die Wicklung die  ses Relais in der angezogenen Lage verbleibt.  Der Kontakt     spel    ist daher für die Dauer  der Einschaltstellung des     Ölschalters    ge  schlossen.  



  In diesem Stromkreis spricht das als  Stufenrelais ausgebildete Relais<I>Va</I> in erster  Stufe an, da nur seine Wicklung     l    erregt  wird, bereitet durch Schliessen des Kon  taktes<I>voll</I> eine Rückmeldung vor und  schliesst mit Kontakt     va12    den Stromkreis:  Minuspol einer Batterie, Widerstand     W,     Kontakt     val2,        b-Ader    der Doppelleitung V L,  Relais     E,    Kontakt<I>en</I> des     Ölschalters,    Plus  pol der     Batterie.     



  In diesem     Stomkreis    spricht das Relais E'  an und schaltet mittelst seines Kontaktes e  das Schützenrelais<I>Sches</I> an die     a-Ader    der  Verbindungsleitung. Es wird der Stromkreis  geschlossen: Minuspol einer Batterie, Wick  lung s des Relais     Va,    Kontakt<I>voll,</I> Ruhe  kontakt des Schlüssels     K1,        ved2,        a-Ader    der  Doppelleitung     VL,   <I>e,</I> Schütz     Sches,    Pluspol  der     Batterie.     



  In diesem Stromkreis spricht das un  empfindliche Schützenrelais     Sches    nicht an  und nur Relais Va wird in zweiter Stufe  erregt. Sein Kontakt     vas    schliesst den Strom  kreis für die Lampe L, die dem Be  dienungsbeamten die     Übermittlung    des Vor  bereitungsbefehls an die Empfangsstelle F  anzeigt:

    Zur Ausführung der Schaltung betätigt  jetzt der Beamte den Schlüssel     K1    und legt  über den     Arbeitskontakt    und das     niedrig-          ohmige    Relais<I>Au</I> eine Batterie in die     a-Ader     der     Verbindungsleitung.    In diesem Strom  kreis erhält das Relais<I>Sches</I> genügend Strom,  um anzusprechen, und bewirkt mit     seinem     Kontakt<I>sches</I> die Erregung der Ausschalte  spule des     Ölschalters    0, so dass dieser aus-    schaltet.

   Dabei wird der Kontakt en um  gelegt und legt Pluspotential über Relais A  an die     a-Ader    der Verbindungsleitung zur  Vorbereitung der bei der Einschaltung des  Ölschalters erforderlichen Schaltvorgänge.  



  In der Zwischenzeit wurde in der Be  fehlsstelle bei Ansprechen des Relais<I>Au</I>  über Kontakt<I>au</I> das Relais     Spa    erregt. Der  Anker dieses Relais     Spa    ist, wie bereits er  wähnt, mit dem Anker des Relais Spe der  art mechanisch gekuppelt, dass beim Anzug  seines Ankers dieser gesperrt wird, unter       Entsperrung    des seit der Einschaltung des  Ölschalters 0 bis jetzt mechanisch gesperr  ten Ankers des Relais<I>Spe.</I> Der Kontakt     spa2     schaltet die Lampe     KL    ein: Pluspol     einer     Batterie, Lampe     KL,    Kontakt     spa2,    Kon  takt 2, Schaltachse des Schalters S, Minus  pol der Batterie.  



  Das Aufleuchten der Lampe     KL    kenn  zeichnet dem Beamten die ordnungsgemässe  Ausführung der Ausschaltung des     Ölschal-          ters    0. Er schaltet durch Weiterdrehung des  Schalters S in die Stellung 3 dieses Zeichen  wieder aus.  



  Zur Ersparnis einer dritten gemein  samen Plusleitung ist in an sich bekann  ter Weise die Erde als Rückleitung ver  wendet.  



  Treten aus irgendwelchen Gründen Än  derungen in der Stellung des     Ölschalters    ein,  wird er also beispielsweise von Hand wie  der in seine Einschaltstellung gebracht, so  wird ein Signalstromkreis gebildet von  Minuspol einer Batterie, Schalter<B>S</B>, Kon  takt 3, Relais     II,    Kontakt     val2,        b-Ader    der  Doppelleitung     VL,    Relais     E,    Kontakt<I>en</I>  der Einschaltstellung,

   Pluspol der     Batterie.     Relais     II    schaltet mit seinem Kontakt     IIl     das Relais<I>Spe</I> ein und zugleich mit Kon  takt 112 die Lampe     KL.    Der Beamte er  kennt an dem Aufleuchten der Lampe     KL     in der Stellung 3 des Schalters S die  unbeabsichtigte Schaltungsänderung     und     kann zur Behebung der Störung Schritte un  ternehmen.

        Soll     hingegen    der     COlschalter    0 von der  Befehlsstelle aus wieder eingeschaltet werden,  dann dreht der Beamte den Schalter     S    in  die nächste     Stellung.    Es spielen sich nun  mehr analoge Vorgänge ab,     wie    sie anlässlich  der ferngesteuerten Ausschaltung beschrieben  wurden.

   Zunächst spricht Relais     Ve    in er  ster Stufe an, da seine Wicklung     l    in dem  Stromkreis: Pluspol einer Batterie, Wick  lung     l    des Relais     Ve,    mechanisch gesperrter  Kontakt     spal,    Schalter     S,    Minuspol der Bat  terie erregt wird, und schliesst seine Kontakte       vell,        vel2    und     vel3.    Über Kontakt     vel2    wird  in dem Stromkreis:

   Pluspol einer Batterie,  Kontakt<I>en,</I> Relais<I>A,</I>     a-Ader    der Doppel  leitung     VL,    Kontakt     vel2,    Widerstand     Wi,     Minuspol der Batterie, Relais A erregt.  Dieses schliesst mit seinem Kontakt a den  Stromkreis: Pluspol der Batterie, Relais<I>Sehe,</I>  Kontakt<I>a,</I>     b-Ader    der     Doppelleitung    V L,  Kontakt     val2,    Ruhekontakt des Schalters K2,  Kontakt     Vell,    Wicklung s des Relais     Ve,     Minuspol der Batterie.

   In diesem Strom  kreis     wird    nur Relais     Ve    in zweiter Stufe  erregt und schaltet mit Kontakt     Ves    die  Lampe L ein. Nach dem Aufleuchten der  Lampe L     betätigt    der Beamte den Schlüssel.  K2 und schliesst hierdurch den Stromkreis:  Pluspol einer Batterie, Relais<I>Sehe,</I> Kon  takt<I>a,</I>     b-Ader    der Doppelleitung     VL,    Kon  takt     Val2.        Arbeitskontakt    des Schalters K2,  Kontakt     Velä,    Relais     Ei,    Minuspol der Bat  terie, in welchem die Relais<I>Ei</I> und     Scha     erregt werden.

   Relais     Scha    schliesst mit Kon  takt     scha    den von einer     Wechselstromquelle     gespeisten Stromkreis für die Einschaltspule  des     Ölschalters    0, so dass dieser einschaltet.  Relais<I>Ei</I> erregt über seinen Kontakt<I>ei</I> das  Relais<I>Spe,</I> welches seinen Anker anzieht  und dadurch den gesperrten Anker des Re  lais     Spa    auslöst.

   Kontakt     spe2    bringt die  Lampe     gL    zum Aufleuchten: Pluspol einer  Batterie, Lampe     KL,    Kontakt     spe2,    Schalter    S, Minuspol der Batterie, worauf der Be  amte den Schalter     S    in die nächste Stellung  weiterdreht. Nunmehr sind wieder alle  Stromkreise unterbrochen. Lediglich der  Anker des Relais<I>Spe</I> ist mechanisch ge  halten, um unabhängig von einer even  tuellen Unterbrechung der Stromzufuhr jeder  zeit den Einschaltzustand des     Ölschalters     zur Anzeige bringen zu können, zu welchem  Zwecke der Beamte lediglich den Schal  ter     S    um eine Stellung zurückzudrehen  braucht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schaltungseinrichtung zur Fernschaltung und Rückmeldung über zwei Leitungen und Erde, bei der ein ferngesteuerter Schalter die Leitungsadern abwechselnd an Erde legt, dadurch gekennzeichnet, dass der fern gesteuerte Schalter bei jeder Bewegung die Leitungsadern über die Erregungsspulen von den Leitungen zugeordneten Schaltmitteln abwechselnd an Erde legt.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Schaltungseinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass durch die Schaltmittel, über deren Er regungsspulen durch die Bewegung des ferngesteuerten Schalters Erde an eine der Leitungen gelegt wird, die jeweils andere Leitung über die Erregungs spulen anderer Schaltmittel zwecks Rückmeldung und Vorbereitung eines zweiten Fernsteuerabschnittes an Erde gelegt wird. 2. Schaltungseinrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass lediglich in der Be fehlsstelle eine Stromquelle für die Durchführung der Fernschaltung und Rückmeldung vorgesehen ist.
CH158643D 1931-04-18 1931-04-18 Schaltungseinrichtung zur Fernschaltung und Rückmeldung. CH158643A (de)

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