DE583269C - Einrichtung zur Fernsteuerung und Fernueberwachung eines elektrischen Schalters ueber eine einzige Leitung - Google Patents

Einrichtung zur Fernsteuerung und Fernueberwachung eines elektrischen Schalters ueber eine einzige Leitung

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DE583269C
DE583269C DES80019D DES0080019D DE583269C DE 583269 C DE583269 C DE 583269C DE S80019 D DES80019 D DE S80019D DE S0080019 D DES0080019 D DE S0080019D DE 583269 C DE583269 C DE 583269C
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remote
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DES80019D
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Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Siemens Schuckertwerke AG
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H3/00Mechanisms for operating contacts
    • H01H3/22Power arrangements internal to the switch for operating the driving mechanism
    • H01H3/28Power arrangements internal to the switch for operating the driving mechanism using electromagnet

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Relay Circuits (AREA)

Description

Die Erfindung- betrifft eine Einrichtung zur Fernsteuerung und Fernüberwachung elektrischer Schalter über eine einzige Leitung, in die zwei hinsichtlich ihrer Ansprechgröße gestaffelte Relais.in Reihenschaltung geschaltet sind. Gemäß der Erfindung steuert von den lediglich in der Auslösezeit gestaffelten Relais, das mit der kürzeren Zeitauslösung den Schließungsstromkreis, das mit der längeren Zeitauslösung den Öffnungsstromkreis des zu betätigenden Schalters; bei geschlossenem Schalter ist die Erregerwicklung des Relais mit der kürzeren Zeitauslösung durch einen vom Schalter gesteuerten Hilfskontakt überbrückt. In Reihe mit den Zeitrelais kann in die Leitung eine Signalvorrichtung, die entsprechend der Schalterstellung, d.h. je nachdem ob das Relais mit der kürzeren Zeitauslösung sowie ein gegebenenfalls angeordneter zusätzlicher Widerstand überbrückt isf oder nicht, in ani sich bekannter Weise unterschiedliche Signale gibt, eingeschaltet und zur besseren Kennzeichnung des Unterschiedes der Signale eine an sich bekannte, ein unveränderliches Signal gebende Vergleichsvorrichtungl neben der Signalvorrichtung angeordnet werden. Die Erfindung isti zur Fernsteuerung und Fernüberwachung auch eines Netzkupp-
. lungsschalters geeignet, besonders dann, wenn im Kommandostromkreis die Kontakte eines an sich bekannten Kontrollrelais angeordnet sind, das den Kommandostromkreis bei Ungleichheit derl Netzspannung links und, rechts vom Schalter unterbricht.
Es sind schon Fernsteuereinrichtungen bekanntgeworden, bei denen gestaffelte Relais ,' in die zur Steuerung dienende Fernleitung in Reihe geschaltet sind. Die bekannten Anordnungen benötigen aber eine,.zweifache Staffelung, um den gewünschtem S.teuervorgang auswählen zu· können, und zwar müssen die Relais! sowohl in bezug auf die Ansprechzeit als auch auf die Ansprechstromstärke gestaffelt sein. Demgegenüber hat die Erfindung den Vorteil, daß sie lediglich mit der Zeit-Staffelung auskommt, ohne daß dadurch die Zahl der zwischen Kommandostelle und Schaltstelle erforderlichen . Leitungen! vergrößert wird. Die in Fernsteueranlagen, insbesondere bei längeren Kommando- oder Überwachungsleitungen unangenehme Stromstaffelung wird also durch die Erfindung vermieden. Während bei Anlagen, bei denen eine Stromstaffelung erforderlich ist, die Relais stets dem Widerstand der Kommando- oder Überwachungsleitung entsprechend bemessen werden, müssen, ermöglicht die Erfindung die Verwendung von lediglich in der Auslösezeit gestaffelten Relais beliebiger und normaler Bauart, was nicht nur eine Vereinfachung, sondern auch eine Verbilligung derartiger Anlagen zur Folge hat
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt die Abb. i. In der Schaltung nach Abb. ι bedeutet ι dia durch das gestrichelte Viereck schematisch dargestellte Zentrale, von der aus die Schaltkommandos gegeben werden, und 2 die ebenso umrahmte Schalterstation im Netz. In dieser befindet sich der fernzusteuernde Schalter 3. Von der Zentrale aus führt eine Speiseleitung 4 zum Netz. Für den vorliegenden Zweck ist ein Kommandostromkreis mit nur einer einzigen Hinleitung 5 vorgesehen; die Rückleitung erfolgt über das Netz, z. B. ein Gleichstromnetz. ' Im Kommandostromkreise liegt der Kommandoapparat 6, bestehend aus einem Taster zur. Schließung des Hilfsstromkreises,, ferner eine Signalvorrichtung 7, zwei Zeitrelais 8 und 9 und ein Widerstand 10. Der aus der Ferne zu steuernde Schalter 3 hat eine Einschaltspule 11 und eine Ausschaltspule 12. Die Einschaltspule schließt den Schalter 3 unmittelbar, wenn sie erregt ist. Die Ausschaltspule löst eine Klinke, die sonst den Schalter in seiner Einschaltstellung· festhält. Die Stromkreise für die Einschalte- und für die Ausschaltespule führen nun über die Kontakte 13 bzw. 14 der Zeitrelais 8 bzw. 9, von denen das Relais 8 eine kurze, das Relais 9 eine lange Zeitauslösung hat. Außerdem hat die Einschaltspulei 11 noch Hilfskontakte 15, durch deren Schließung der Widerstand 10 kurzgeschlossen wird. Gleichzeitig wird mit dieser Überbrückung des Widerstandes auch die Spule des Relais 8 kurzgeschlossen. 35_ Weiterhin befindet sich in unmittelbarer Nähe der Signallampe 7 eine Vergleictislampe 16, die an die Netzspannung angeschlossen ist.
Die Wirkungsweise der Anordnung ist die folgende. Durch anhaltendes Niederdrücken des Druckknopfes 6 wird ein Hilfsstromkreis votn negativen Pol der Stromquelle über 6, die Signallampe 7, den Widerstand 10, die Relais 8 und 9 zum positiven Pol geschlossen. Gleichzeitig leuchtet die Signallampe 7 auf, jedoch nur dunkel im Vergleich zur Lampe 16, weil der Vorschaltwiderstand 10 eingeschaltet ist. Die Relais 8 und 9 beginnen nun zu arbeiten. Nach verhältnismäßig kurzer Zeit schließt Relais 8 seinen Kontakt 13 und hierdurch den Stromkreis für die Einschaltspule 11. Der Schalter wird somit eingeschaltet und hierdurch der Kontakt 15 geschlossen, somit Widerstand 10 und Relaisspüle 8 überbrückt, so daß der Kontakt 13 wieder geöffnet wird. Infolge der Überbrückung des Widerstandes 10 leuchtet die Lampe 7 hell auf und zeigt somit an, daß der Schalter 3 geschlossen ist. Es ist jetzt an der Zeit, den Hilfsstromkreis bei 6 wieder zu öffnen, weil sonst das noch in Lauf befindliche Relais 9 ansprechen und die Ausschaltung bewirken würde.
Schließt man während des Betriebes den Schalter 6 kurzzeitig, so kann man an der Helligkeit der Lampe 7 und durch Vergleich mit der Lampe 16 erkennen, ob der Schalter 3 noch eingeschaltet ist. Soll das Kommando »Aus« gegeben werden, so muß die Taste 6 so lange gedrückt werden, bis die Zeit des Relais 9 abgelaufen ist; denn nach Ablauf dieser Zeit wird Kontakt 14 geschlossen und die Auslösespule 12 erregt. Hierdurch wird Schalter 3 ausgeschaltet und gleichzeitig Kontakt 15 geöffnet, wodurch Vorschaltwiderstand 10 wieder wirksam gemacht wird; dies äußert sich in einem Dünklerwerden der Lampe 7.
Die jeweilige Schaltstellung kann durch kurzzeitiges Niederdrücken der Taste kontrolliert werden. " ■■ . . ..
Eine Anwendung findet diese Schaltung auch zum Steuern eines entfernt gelegenen -Schalters, 4er"zur 'Kupplung zweier Netzteile dient. Hier muß gleichzeitig noch berücksichtigt werden; daß beide zu kuppelnden Netzteile näherungsweise die gleiche Spannung haben. Ein solches Beispiel zeigt Abb. 2.
■Der zusteuernde Schalter 17, welcher dem Schalter 3 der Abb. 1 entspricht, erhält hier noch ein besonderes Relais 18, das in bekannter Weise kontrolliert, ob' in beiden Netzteilen links, und -rechts vom Schalter annähernd gleiche Spannung vorhanden ist. Der Anker dieses Relais hat zwei voneinander isolierte Kontakte 19 und 20, die mit zwei Hilfsleitungen 21 und 22 ständig verbunden sind. Leitung 21 führt zu einem der Verbindungs- · stelle 23 (vgl. hierzu Abb. 1) entsprechenden Punkte des Schaltstromkreises, Leitung 22 führt in ähnlicher Weise zu einem Punkt, der 100 dem Verbindungspunkt 24 (Abb. i) entspricht. In der gezeichneten Stellung sind die Kontakte 19 und 20 vom Netz getrennt. Das Relais 18 spricht an, wenn rechts und links vom Schalter 17 gleiche Spannung herrscht. Der Anker des Relais wird dann angezogen und der Kommandostromkreis mit dem links vom Schalter 17 gelegenen Netzteil über die Hilfsleitungen 25 und 26 verbunden. Wenn das Kommando gegeben wird, ist demnach der Kommandostromkreis nur dann erregt, wenn jeder der beiden 'Netzteile, die links und rechts· vomi Schalter 17 liegen, Spannung hat. Infolgedessen werden die Kommandos nur in diesem Falle ausgeführt,
Das Relais 18 kann an sich! beliebiger Bauart sein. Wesentlich für seine Wirkungsweise ist nur, daß es bei Gleichheit der ihm zu- ^eführten Spannungen die Kommandokreisleitungen 2i und 22 an Netzspannung legt. Das Relais könnte also beispielsweise auch so gebaut sein, daß es zwei entgegenwirkende
Spannungswicklungen trägt, die sich bei Spannungsgleichheit neutralisieren und durch Fallenlassen des Ankers den Anschluß des Kommandostromkreises herstellen.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Einrichtung zur Fernsteuerung und Fernüberwachung eines elektrischen Schaiters über eine einzige Leitung, in die zwei hinsichtlich ihrer Ansprechgröße gestaffelte Relais in Reihenschaltung geschaltet sind, dadurch gekennzeichnet, daß von den lediglich in der Auslösezeit gestaffelten Relais (8, 9) das Relais mit1 der kürzeren Zeitauslösung (8) den Schließurigsstromkreis (11), das Relais mit der längeren Zeitauslösung (9) den Öffnungsstromkreis (12) des zu betätigenden Schalters (3) steuert und daß bei geschlossenem Schalter (3) die Erregerwicklung des Relais mit der kürzeren Zeitauslösung (8) durch einen vom Schalter (3) gesteuerten Hilfskontakt (15) überbrückt ist.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine in Reihe mit den Zeitrelais in die Leitung eingeschaltete Signalvorrichtung (7), die entsprechend der Schalterstellung, d.h. je nachdem, „ ob das Relais mit der kürzeren Zeitauslösung (8) sowie ein gegebenenfalls angeordneter zusätzlicher Widerstand (10) überbrückt ist oder nicht, unterschiedliche Signale gibt und f durch eine ein unveränderliches Signal' gebende Vergleichsvorrichtung (16), die zur Kennzeichnung des Unterschiedes der Signale neben der Signalvorrichtung (7) angeordnet ist.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1 zur Fernsteuerung und Fernüberwachung eines Netzkupplungs schalters, dadurch gekenn-
    . zeichnet, daß in den Kommandostromkreis die Kontakte (19, 20) eines Kontrollrelais (18) geschaltet sind, das den Kommando-Stromkreis bei Ungleichheit der Netzspannung links und rechts vom Schalter (17) > unterbricht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DES80019D 1927-06-03 1927-06-03 Einrichtung zur Fernsteuerung und Fernueberwachung eines elektrischen Schalters ueber eine einzige Leitung Expired DE583269C (de)

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