DE212958C - - Google Patents
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- DE212958C DE212958C DENDAT212958D DE212958DA DE212958C DE 212958 C DE212958 C DE 212958C DE NDAT212958 D DENDAT212958 D DE NDAT212958D DE 212958D A DE212958D A DE 212958DA DE 212958 C DE212958 C DE 212958C
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- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05F—SYSTEMS FOR REGULATING ELECTRIC OR MAGNETIC VARIABLES
- G05F1/00—Automatic systems in which deviations of an electric quantity from one or more predetermined values are detected at the output of the system and fed back to a device within the system to restore the detected quantity to its predetermined value or values, i.e. retroactive systems
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21c. GRUPPE
Dr. PAUL MEYER AKT.-GES. in BERLIN.
beeinflußten Magneten.
Schaltvorrichtungen mit zwei vom Netz selbsttätig beeinflußten, ungleichen Magneten
sind durch die deutsche Patentschrift 144964 bekannt geworden. Während diese eine Konfaltvorrichtung
beschreibt, bei welcher beide Magnete gleichzeitig arbeitsbereit sind, umfaßt
der Gegenstand vorliegender Erfindung Schaltvorrichtungen mit zwei Magneten, welche
nicht gleichzeitig arbeitsbereit sind, und bei welchen durch das Arbeiten des einen der
andere erst in Arbeitsbereitschaft versetzt
wird. . · ■ .
Die in der deutschen Patentschrift 47158
und der britischen Patentschrift 27618 vom Jahre 1902 beschriebenen Schaltvorrichtungen
besitzen mechanisch starr miteinander gekuppelte Anker, so daß eine Bewegung des
einen Ankers stets die entsprechende Bewegung des anderen hervorruft.
Weiter ist ein Transformatorschalter bekannt geworden, bei welchem beide Magnete
nicht unmittelbar vom Netz gespeist, sondern durch ein Kontakt-Amperemeter eingeschaltet
werden. Die Verwendung eines derartigen Zwischenapparates hat aber eine Betriebsunsicherheit
zur Folge und bedingt "ferner eine relativ unempfindliche Einstellung des Apparates,
weil mit einem Apparate die beiden Operationen des Zu- und Abschaltens bestimmt werden.
Gegenüber anderen bekannten Vorrichtungen, bei welchen ebenfalls zwei Magnete verwendet
werden, welche nicht gleichzeitig arbeitsbereit sind, unterscheidet sich vorliegende
Erfindung dadurch, daß die ungleichen Magnete vom Netz, ζ. Β. durch Veränderung der
Stromstärke oder der Spannung, selbsttätig beeinflußt werden. Bei den anderen bekannten
Vorrichtungen mit zwei nicht gleichzeitig arbeitsfähigen Magneten, wie z.B. der Ein-und
Ausschaltevorrichtung für selbsttätige Schalter, geschieht die Beeinflussung entweder beider
Magnete oder eines derselben durch eine äußere, von dem Zustande des Netzes unabhängige
Einwirkung, beispielsweise durch Schließen eines Druckknopfes.
Der Grundgedanke der Erfindung besteht darin, daß zwei ungleiche Magnete so miteinander
kombiniert sind, daß jederzeit nur einer derselben arbeitsbereit ist, während der andere
am Arbeiten verhindert ist, und daß, sobald der erste seine Arbeit vollendet hat, er
dadurch den zweiten in den arbeitsfähigen Zustand versetzt, · während er selbst nicht arbeitsfähig
bleibt. .
Die Magnete, welche in Frage kommen, lassen sich in zwei große Klassen einteilen,
nämlich Minimalmagnete und Maximalmagnete. Bei ersteren ist in der Ruhestellung der Anker angezogen, bei Verringerung der
Erregung wird er losgelassen und vollbringt durch seine Bewegung vom Magneten weg den ·
Arbeitshub. In der losgelassenen Stellung ist der magnetische Widerstand des Kreises we-
sentlich größer geworden, so daß bei Rückkehr der normalen Erregung der Anker nicht
wieder angezogen werden kann. Um den Anker in seine Ruhelage zurückzubringen, d. h.
ihn wieder arbeitsfähig zu machen, ist es erforderlich, die Erregung des Magneten künstlich
zu verstärken, beispielsweise indem man vorübergehend einen Vorschaltwiderstand, welcher gewöhnlich vor der Wicklung des Ma-
gneten liegt, kurzschließt, oder indem man vorübergehend eine Hilfswicklung einschaltet,
welche die Erregung des Magneten verstärkt. Es kann auch schließlich die Zurückführung
des Ankers in seine Ruhelage auf mechanischem Wege erfolgen.
Der Maximalmagnet hat im Ruhezustande seinen Anker losgelassen und zieht ihn bei
steigender Erregung an. Hierdurch wird sein Arbeitshub vollendet, der magnetische Widerstand
verringert, so daß bei Rückkehr' der normalen Erregung der Anker nicht losgelassen
wird. Wenn der Maximalmagnet seinen Anker angezogen hat, ist er demnach nicht
arbeitsfähig. Das Loslösen des Ankers kann mechanisch oder magnetisch erfolgen, in letzterem Falle z. B., indem die Erregung des Magneten
vorübergehend geschwächt oder ausgeschaltet wird.
Außer diesen beiden großen Klassen der Elektromagnete kann man dieselben auch nach
der Art ihrer Erregung einteilen und unterscheidet demnach Magnete mit Stromwicklung,
mit Spannungswicklung und solche mit gemischter Wicklung.
Nach der Erfindung sind nun zwei' ungleiche
Magnete zu kombinieren, beispielsweise ein Maximalmagnet mit Spannungswicklurig und ein Minimalmagnet mit Spannungswicklung
oder ein Minimalmagnet mit Spannungswicklung und ein Minimalmagnet mit Stromwicklung usw. Es können alle möglichen
Kombinationen vorgenommen werden.
Die Magnete können zur Erzeugung mechanischer Arbeit oder zur Schaltung elekirischer
Stromkreise verwendet werden. Im letzteren Falle kann beispielsweise der eine Magnet einen Nutzstromkreis schließen oder
öffnen, während der zweite Magnet nicht unmittelbar zur Arbeitsleistung benutzt wird,
sondern nur mittelbar, durch Zurückführung des ersten Magneten in die Ruhelage, wirkt.
Es ist natürlich auch möglich, beide Magnete unmittelbar nutzbar zu machen, indem
man jeden derselben auf einen Nutzstrom kreis einwirken und gleichzeitig den anderen
Magneten beeinflussen läßt.
Das Wesen und die Ausführungsmöglichkeiten der Erfindung lassen sich am besten
an Hand einiger Beispiele erläutern.
Fig. ι zeigt schematisch die Verwendung
der Erfindung als selbsttätiger Belastungsregler mit einer Stufe. Derartige Regler werden
beispielsweise bei Wasserkraft- oder Windkraftanlagen benutzt, um eine schädliche Erhöhung
der Drehzahl zu vermeiden, wenn die Dynamomaschine ganz oder teilweise entlastet
wird. An die Klemmen der Maschine bzw. die Sammelschienen des Netzes, welche mit +
und — bezeichnet .sind, sind die beiden Magnete
A und B angeschlossen, und zwar in der Weise, daß die Erregung des Maximalmagneten
A über einen vom Minimalmagneten· B im Ruhezustande geschlossenen Schal- ter
S2 an das Netz gelegt ist. Der Anker des Magneten .4 bewegt einen Umschalter S1, weleher
im Ruhezustande in der ausgezogen gezeichneten Lage steht. Wie ersichtlich, ist
im Ruhezustande des Magneten A der. Vorschaltwiderstand
ν der Erregung für den Minimalmagneten B kurzgeschlossen. Infolgedessen
ist der Minimalmagnet B übererregt und hält selbst bei sinkender Spannung seinen
Anker fest und den Schalter S2 geschlossen. Wenn nun die Spannung des · Netzes über
eine gewisse Grenze steigt, so zieht der Maximalmagnet A seinen Anker an und legt
den Umschalter in die gestrichelte Lage. Hierdurch wird einerseits der Belastungswiderstand
W an das Netz gelegt, andererseits der Kurzschluß des Vorschaltwiderstandes ν aufgehoben,
so daß der Minimalmagnet B in arbeitsfähigen Zustand versetzt wird. Wenn jetzt die Spannung wesentlich sinkt, so wird
der Magnet B seinen Anker loslassen und hierdurch den Schalter sa öffnen. ■ Damit ist
die Erregung des Maximalmagneten A unterbrochen. Derselbe läßt seinen Anker los, und
der Umschalter kommt in die vorherige, ausgezogene Stellung, während gleichzeitig der
Magnet B infolge der jetzt eintretenden Übererregung den Schalter s2 wieder schließt, ohne
daß der Magnet A nunmehr 'noch imstande sein würde, den Schalter S1 von neuem anzuziehen.
Hierdurch ist der Ruhestand wiederhergestellt. .·..■■
Während in diesem Beispiele zwei Spannungsmagnete, und zwar ein minimaler und
ein maximaler verwendet sind, zeigt das folgende Beispiel (Fig. 2) die Anwendung der no
Erfindung, auf einen Strom- und einen Spannungsmagneten, welche beide als Minimalmagnete
ausgebildet sind. Auch der Verwendungszweck ist in diesem Beispiele anders
gewählt. Es soll nämlich die Anwendung des Erfindüngsgedankens auf einen selbsttätigen
Transformatorenschalter dargestellt werden. Die Wechselstrommaschine D speist ein Netz
mit den Sammelschienen I1II. Von diesen
wird ein zweites Netz mit den. Sammelschie-
nen III, IV durch Transformatoren betrieben, und zwar liegt der eine Transformator T1
dauernd an den beiden Schienenpaaren, während der zweite Transformator T2 mit Hilfe
eines Ausschalters S von beiden Schienensystemen abgetrennt werden kann. Dieser Ausschalter S wird durch zwei Magnete M1, M2
gesteuert in der Weise, daß er bei Erregung des Magneten M1 geschlossen, bei Erregung
ίο des Magneten M2 geöffnet wird. Zur Vermeidung
des Verlustes durch Leerlaufsarbeit des großen Transformators To, soll dieser ausgeschaltet
werden, wenn die Belastung der Sammelschienen III, IV gering ist, und züge-'
schaltet werden, wenn durch Überlastung des Transformators T1 die Spannung zwischen den
Sammelschienen III, IV sinkt. Zum Zuschalten, d. h. zur Erregung des Magneten M1,
dient der Minimalmagnet mit Spannungswicklung A, welcher mittels eines Vorschaltwiderstandes
V1 an den Schienen III, IV liegt. Zur Ausschaltung mittels des Magneten M2 dient
! . der Minimalmagnet B, welcher von einem Stromwandler über den Vorschaltwiderstand V2
gespeist wird und demnach eine Stromwicklung besitzt. Die Magnete A und B sind so
verkettet, daß, wenn der Magnet A in seiner Ruhelage und arbeitsfähig ist, durch Schließung
des Schalters S1 der Vorschaltwiderstand V2
des Magneten B. kurzgeschlossen, somit der letztere übererregt ist und seinen Anker angezogen
hält. Der Schalter S2 bleibt demnach geöffnet, der Vorschaltwiderstand V1 des Magneten
A ist nicht kurzgeschlossen und der Magnet A arbeitsfähig. Sinkt nun die Spannung
an den Sammelschienen III, IV, so läßt der Magnet A seinen Anker los und legt den
Umschalter S1 in die punktierte Stellung, während der Ausschalter s\ geöffnet wird. Hierdurch
wird einerseits der Einschaltungsmagnet M1 erregt, andererseits der Kurzschluß
des Vorschaltwiderstandes V2 für den Minimalmagneten
B unterbrochen, so daß nunmehr dieser arbeitsfähig wird. Sinkt jetzt
wiederum die Leistung des Netzes, d. h. die Stromstärke, unter einen gewissen Betrag, so
wird die Erregung des Minimalmagneten B ausreichend geschwächt, sein Anker fällt herab
und schließt den Schalter S2. Dadurch wird der Vorschaltwiderstand ^1 des ersten Magneten
A kurzgeschlossen, dieser übererregt, sein Anker angezogen, Schalter S1 umgelegt
und. s ^geschlossen. Das hat die Erregung des Ausschaltmagneten M2 sowie den Kurzschluß
von V2 und damit die Übererregung des Magneten
B zur Folge, so daß dieser den Schalter s2 von neuem Öffnet. Hiernach ist
der Ruhezustand wiederhergestellt.
Die vorhergehenden Beispiele betrafen einstufige Regler. Man kann nun durch Wiederholung
einzelner Teile der Vorrichtung mehrstufige Regler schaffen, und zwar ist es möglich,
entweder mehrere Magnete erster Art mit· einem Magneten zweiter Art zu kombinieren,
so daß die Rückführung sämtlicher Magnete erster Art in den Ruhezustand durch den einen Magneten zweiter Art gleichzeitig
erfolgt, oder es ist möglich, das ganze System beliebig oft zu wiederholen, so daß jedem Magneten
erster Art ein Magnet zweiter Art entspricht, und nur die verschiedenen, aufeinander
folgenden Systeme in gewünschter Weise miteinander verkettet sind.
Eine Ausführungsform der ersten Möglichkeit zeigt Fig. 3, und zwar an einem selbsttätigen
Belastungsregler mit drei Belastungsstufen und selbsttätiger Gefahrmeldung. Hier
sind vier Magnete erster Art A1, A2, A3, Ai
mit einem Magneten zweiter Art B1 kombiniert. Die Magnete erster Art sind Maximal-Spannungsmagnete,
der Magnet zweiter Art ist ein Minimalspannungsmagnet. Die Erregungen sämtlicher Magnete erster Art werden
durch das Arbeiten des Magneten zweiter Art unterbrochen, so daß sämtliche Magnete erster
Art gleichzeitig in ihren Ruhezustand gelangen. Die Magnete erster Art A1, A2 usw.
sind derart miteinander verkettet, daß jeder Magnet durch sein Arbeiten den nächsten
Magneten in den arbeitsfähigen Zustand versetzt. Entsprechend dem Zweck des Apparates
ist hier jedoch die Anordnung so getroffen worden, daß, sobald der erste Magnet
erster Art A1 gearbeitet hat, der Ausschaltemagnet
B1 arbeitsfähig wird. Es sind also nach dem Arbeiten des Magneten A1 zwei
Möglichkeiten gegeben, nämlich Zuschalten einer neuen Belastungsstufe durch den Magneten
A2 oder Abschalten der vorher eingeschalteten Stufe durch den Magneten B1. In
den Zwischenstellungen, d. h. wenn die Magnete A2, A3 und A^ arbeitsbereit sind, sind
demnach sowohl ein Magnet erster Art als auch der Magnet zweiter Art arbeitsfähig. In
der Anfangsstellung dagegen ist nur der erste Magnet erster Art A1 arbeitsfähig, während
alle übrigen Magnete gesperrt sind. Um die Mannigfaltigkeiten der Anwendungen zu zeigen,
ist bei dem letzten Magneten erster Art A1^
angegeben, daß derselbe einen Signalapparat und einen selbsttätigen Ausschalter beeinflußt.
Er kann auch beispielsweise unmittelbar auf die Antriebsmaschine der Dynamomaschine
wirken, indem er die Regelungsorgane derselben verstellt.
Ein Beispiel der Kombination mehrerer Magnete erster Art mit mehreren Magneten
zweiter Art bietet Fig. 4, welche einen selbsttätigen Belastungsregler mit stufenweiser Ein-
und Ausschaltung darstellt. Die Magnete
erster Art A1, A2, A3 sind Maximalspannungsmagnete,
die Magnete zweiter Art B1, B2, B3
Minimalspannungsmagnete. Im Ruhezustand ist nur der erste Magnet erster Art A1 arbeitsfähig.
Hat derselbe seinen Anker angezogen, so wird außer der Einschaltung der ersten Belastungsstufe der Kurzschluß des Vorschaltwiderstandes
für den Magneten B1 aufgehoben und dieser arbeitsfähig gemacht, gleichzeitig
- aber auch die Erregung des zweiten Magneten erster Art A2
eingeschaltet
dieser in arbeitsfähigen Zustand versetzt. Steigt die Spannung weiter, so erfolgt die Zuschaltung
der zweiten Belastungsstufe durch den Magneten A2, sinkt die Spannung, so erfolgt
Abschaltung der ersten Stufe durch den Magneten B1. Die weitere Schaltung ist nach
dem Vorhergehenden aus der Zeichnung leicht verständlich. Wenn einer der beiden äußersten
Magnete, nämlich der erste erster Art A1 oder der letzte zweiter Art S3 arbeitsfähig sind, ist
keiner der anderen gleichzeitig arbeitsfähig. In ersterem Falle ist nur ein Zuschalten, in
letzterem nur ein Abschalten möglich. In allen Zwischenstellungen sind gleichzeitig zwei
ungleiche Magnete arbeitsfähig. Dieselben gehören aber nicht derselben Stufe an. So kann
beispielsweise der zweite Magnet zweiter Art und der dritte Magnet erster Art gleichzeitig
arbeitsfähig sein, dagegen nicht beide Magnete des zweiten Systems, d. h. der zweite Magnet
erster Art und der zweite Magnet zweiter Art. Der Grundgedanke der Erfindung ist also auch
hier jederzeit gewahrt.
In Fig. 5 ist die Anwendung der Erfindung auf eine Reklameschaltung dargestellt. Es
sind beispielsweise zwei Systeme ungleicher Magnete A1, B1 und A2, B2 vorhanden. Dieselben
wirken in der Weise, daß erst durch den Magneten A1 die Lampe L1 eingeschaltet,
sodann durch den Magneten JS1 der Magnet A1
zum Loslassen gebracht wird und die Lampe L1 erlischt, während der Magnet B1 gleichzeitig
mit der Ausschaltung des Magneten A1 einen
Stromkreis für einen Steuermagneten M schließt, welcher den Hilfsschalter H um eine Teilung
vorwärts dreht. Hierdurch wird ein Zusatzwiderstand Z1, welcher in Reihe mit der
Wicklung des Magneten A1 liegt und vorher kurzgeschlossen war, freigegeben und gleichzeitig
der vorher freigegebene Zusatzwiderstand Z2 von dem Magneten A2 kurzgeschlossen.
Nunmehr ist der Magnet A1 am Arbeiten verhindert, und es arbeitet der Magnet
Α.Δ. Derselbe bringt die Lampe L2 zum
Leuchten. Jetzt wirkt aber der Magnet B2 und führt den Magneten A2 in seine Ruhelage
zurück, wodurch die Lampe L2 erlischt; gleichzeitig wird wieder dem Magneten M ein
Impuls gegeben, der Hilfsschalter H um eine Teilung gedreht und nunmehr das erste System
von neuem arbeitsfähig. Durch diese Schaltung wird also ein abwechselndes Aufleuchten
und Erlöschen der Lampen oder Lampengruppen L1, L2 erzielt.
Claims (6)
1. Selbsttätig wirkende Schaltvorrichtung mit zwei vom Netz selbsttätig beeinflußten,
nach Schaltnngs- und Wiikungsweise ungleichen Magneten, die zwri voneinander
getrennte Anker besitzen, dadurch gekennzeichnet, daß von den beiden
unmittelbar vom Netz beeinflußten Magneten nur jeweilig einer arbeitsbereit ist und durch sein Arbeiten den anderen in
Arbeitsbereitschaft versetzt.
2. Selbsttätig wirkende Schaltvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet
, daß einer der beiden Magnete einen Nutzstromkreis schließt, den der andere durch Zurückiührung des ersten
Magnetankers in die Anfangslage wieder öffnet.
3. Selbsttätig wirkende Schaltvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß einer der beiden Magnete einen Nutzstromkreis schließt und der andere
Magnet einen zweiten Nutzstromkreis schließt sowie den ersten Nutzstromkreis durch Zurückführung des ersten Magnetankers
in die Anfangslage wieder öffnet.
4. Selbsttätig wirkende Schaltvorrich-' tung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß mehrere Magnete einer Art mit einem Magneten anderer Art so zusammenarbeiten
, daß der Magnet der zweiten Art sämtliche Magnete der ersten Art in die arbeitsfähige Lage bringt.
5. Selbsttätig wirkende Schaltvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß mehrere Magnete einer Art mit einem Magneten anderer Art so zusammenarbeiten
, daß nach dem Arbeiten eines Magneten der ersten Art entweder der folgende Magnet der ersten Art oder
der Magnet der zweiten Art arbeiten kann, so daß entweder eine ' stufenweise fortschreitende
Betätigung der Magnete der ersten Art oder zu beliebiger Zeit eine Zurückführung der Anker sämtlicher betätigten
Magnete der ersten Art in ihre Anfangsstellung durch den Magneten .der
zweiten Art erfolgt.
6. Selbsttätig wirkende Schaltvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß mehrere Systeme, welche aus je einem Magneten einer Art und einem Magneten anderer Art bestehen, in beliebiger Weise zusammenarbeiten.
■ ?. Selbsttätig wirkende Schaltvorrichtung
nach Anspruch ι, dadurch gekennzeichnet,
daß mehrere Magnete einer Art (A1, A2, A3) (Fig. 4) mit ebenso vielen Magneten
anderer Art (B1, B2, B3) so zusammenarbeiten,
daß nach dem Arbeiten eines Magneten der ersten Art entweder der zugehörige
Magnet der zweiten Art oder der nächste Magnet der ersten Art arbeiten kann, und daß jeder.Magnet der zweiten
Art nur den Anker des zugehörigen Magneten der ersten Art in seine Anfangslage zurückführt, so daß beide Reihen der
verschiedenartigen Magnete nur stufenweise wirken können, und daß in den äußersten
Stellungen, d. h. während der Arbeitsbereitschaft des ersten Magneten der ersten
Art (A1) oder des letzten Magneten der zweiten Art (B3J, die übrigen Magnete nicht
arbeitsbereit sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE212958C true DE212958C (de) |
Family
ID=474655
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT212958D Active DE212958C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE212958C (de) |
-
0
- DE DENDAT212958D patent/DE212958C/de active Active
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