AT251050B - Schaltungsanordnung für eine Relaiskette zum Abzählen der Impulse von Impulsreihen - Google Patents

Schaltungsanordnung für eine Relaiskette zum Abzählen der Impulse von Impulsreihen

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AT251050B
AT251050B AT507165A AT507165A AT251050B AT 251050 B AT251050 B AT 251050B AT 507165 A AT507165 A AT 507165A AT 507165 A AT507165 A AT 507165A AT 251050 B AT251050 B AT 251050B
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relay
counting
pulse
sep
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AT507165A
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Hans Dipl Ing Dr Techn Edler
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Kapsch Telephon Telegraph
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Description


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  Schaltungsanordnung für eine Relaiskette zum Abzählen der Impulse von Impulsreihen 
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für eine Relaiskette zum Abzählen der Impulse von
Impulsreihen, bei welcher die einzelnen Zählrelais über Relaiskontaktketten nacheinander in verschie- denen Funktionsphasen wirksam werden. 



   Schaltungsanordnungen dieser Art sind schon in verschiedenen Ausführungen bekannt. Beispielsweise ist es bekannt, die Zählrelais auf zwei verschachtelte Gruppen (geradzahlige und ungeradzahlige Relais) aufzuteilen und die beiden Gruppen mit Hilfe einer Taktschaltung abwechselnd so zu beeinflussen, dass innerhalb jeder Gruppe wechselweise weitergeschaltet wird. 



   Ferner ist es bekannt, je Zählstufe zwei Relais oder aber je ein Stufenrelais vorzusehen, um durch Schaffung einer Vorbereitungsphase und einer Haltephase für jedes Relais eine einwandfreie Zählung zu ermöglichen. Die bekannten Schaltungsanordnungen erfordern aber einen relativ hohen Aufwand an Relais bzw. an   Zählrelaiskontakten.   



   Die Erfindung befasst sich mit der Aufgabe, eine Schaltungsanordnung der angegebenen Art so auszubilden, dass sie mit relativ geringem Aufwand, insbesondere an Relais und Relaiskontakten, einwandfrei arbeiten kann. Dies wird gemäss der Erfindung dadurch erreicht, dass zwei Zählrelaiskontaktketten vorgesehen sind, von denen die erste in Reihe mit dem Impulskontakt und die zweite in Reihe mit dem Impulsreihenkontakt liegt, und dass jedes Zählrelais drei Erregungsmöglichkeiten aufweist, nämlich eine vorbereitende, eine haltende und eine markierende, wobei die vorbereitende und die markierende Erregung unter dem Einfluss des Impulskontaktes und die haltende Erregung unter dem Einfluss des Impulsreihenkontaktes stehen,

   so dass jedes der Zählrelais über die erste Kontaktkette während der dem betreffenden Zählrelais zugeordneten Impulsgabe vorbereitend und während der dem nächsten Zählrelais zugeordneten Impulsgabe das nächste Zählrelais markierend erregbar ist, wogegen das betreffende Zählrelais während der Impulspause, die der diesem Zählrelais zugeordneten Impulsgabe folgt, über die zweite Kontaktkette erregbar ist. 



   Bei dieser Schaltungsanordnung arbeitet jedes Zählrelais in drei Funktionsphasen, nämlich einer Vorbereitungsphase (Phase   1),   einer Haltephase (Phase 2) und einer Markierphase (Phase 3). In der Vorbereitungsphase wird das Zählrelais während der Stromzeit des von ihm zu zählenden Impulses vorbereitend beeinflusst, damit es in der dem betreffenden Zählimpuls folgenden Impulspause in die Haltephase übergehen kann, in der es die Zählung des zugeordneten Impulses vornimmt. Bei Eintreffen eines weiteren Impulses geht dieses Zählrelais während der Stromzeit des weiteren Impulses in die Markierphase über, die zeitlich mit der Vorbereitungsphase des vom betrachteten Zählrelais markierten nächsten Zählrelais zusammenfällt. 



   Das geschilderte Schaltungsprinzip kann, wie nachfolgend noch genauer erläutert wird, unter Verwendung von Zählrelais mit je drei getrennten Wicklungen für die verschiedenen Funktionsphasen, aber 

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 auch mit Zählrelais mit nur je zwei Wicklungen, ja sogar mit   Zählrelais   mit nur je einer Wicklung ver- wirklicht werden. 



   Verschiedene Ausführungsformen der Erfindung sollen nun unter Bezugnahme auf die Zeichnungen ge- nauer erläutert werden. Fig. 1 zeigt eine Ausführungsform mit Zählrelais, die je drei Wicklungen auf-   ! weisen,   während die Fig. 2 und 3 Ausführungsformen mit Zählrelais darstellen, die nur je zwei Wicklun- gen haben, und schliesslich Fig. 4 eine Ausführungsform mit nur einer Wicklung für jedes Zählre- lais zeigt. 



   Alle Figuren veranschaulichen 10-teilige Abzählketten mit je fünf Zählrelais A bis E und einem   in an sich bekannterweise eine doppelte Ausnutzung dieser Zählrelais ermöglichenden Umschaltrelais   U. 



  )   Ferner sind bei allen Ausführungsformen ein nur als Schliesskontakt wirkender Impulskontakt   i und zwei bei der Impulsgabe mitwirkende Verzögerungsrelais V und W vorgesehen. Das Verzögerungsrelais V steuert den während der Dauer einer Impulsreihe geschlossenen Impulsreihenkontakt v2. 



   Von den   erfindungsgemäss   vorgesehenen   beidenRelaiskontaktkettenwird   jeweils die eine vom Impuls- kontakt i und die andere vom Impulsreihenkontakt v2 beeinflusst. Um diese Beeinflussungen von einem einzigen Impulskontakt i abzuleiten, sind in Reihe zum Impulskontakt i zwei Gleichrich- ter Gll, Gl2 angeordnet, wobei an den Gleichrichter Gll das den Impulsreihenkontakt v2 be- tätigende Verzögerungsrelais V und an den Gleichrichter Gl2 unmittelbar die eine Kontaktkette an- geschlossen ist. 



   Das zweite Verzögerungsrelais W, das einen Haltestromkontakt mit einem Schliesskontakt wl aufweist, dient dazu, nach Einstellung der Abzählkette über einen Schliel3kontakt w2 den dem Zähler- gebnis entsprechenden Ausgang 1 - 10 vorübergehend zur Wirkung zu bringen. 



   Die Zählrelais   A - E   haben zu diesem Zwecke Kontakte al-el für die Abzählung der ersten fünf Impulse und weitere, über den Umschaltkontakt u4 des Umschaltrelais U wirksam werdende
Kontakte a2 - e2 für die Abzählung der nächsten fünf Impulse innerhalb einer Dekade. Selbstverständ- lich kann das Prinzip der Erfindung auch ohne Anwendung eines Umschaltrelais U verwirklicht wer- 
 EMI2.1 
 reitungswicklung, eine Haltewicklung und eine Markierwicklung. Diese Wicklungen sind beispielsweise für das Zählrelais B mit Bv, Bn und Bm und für die übrigen Zählrelais analog bezeichnet. In Reihe mit dem Impulskontakt i und dem Gleichrichter Gl2 liegt die erste Kontaktkette a3/a4, b3/b4 c3/c4, d3/d4, e3/e4, während in Reihe mit dem Impulsreihenkontakt v2 die zweite Kontaktkette b5/b6, c5/c6, d5/d6, e5/e6 liegt.

   Die Kontakte   a, b,   c usw. gehören zu den mit gleichen Buchstaben bezeichneten Zählrelais. 



   Zur Unterbindung einer Erregung des ersten Zählrelais A während des ersten Impulses jeder Impulsreihe ist gemäss Fig. 1 über den Kontakt e3 der ersten Kontaktkette während der Dauer des ersten Impulses eine Gegenwicklung AV im ersten Zählrelais erregbar. Die Abzählkette nach Fig. 1 arbeitet nun wie folgt :
Beim ersten Impuls der Impulsreihe zieht beim Schliessen des Impulskontaktes i zuerst das Verzögerungsrelais V über den Gleichrichter   Gll     an :  
1. Plus, i,   Gll,   V, Minus
Nach dem Ansprechen des Relais V wird mit dem Kontakt v4 noch während des ersten Impulses die erste Kontaktkette a3/a4, b3/b4 usw. über den andern Gleichrichter G12 wirksam. 



   2. Plus, i, G12, a3, b3, c3, d3, e3, v4, Av, Minus. 



   Gleichzeitig wird mit dem Kontakt v2 die zweite Kontaktkette e5/e6, d5/d6,   c5/c6usw. wirk-   sam. 



   3. Plus, v2, e5, d5, c5, b5, Ah, Minus. 



   Es entspricht dies der Vorbereitungsphase für das erste Zählrelais A. Dabei wird die Wicklung Av des ersten Zählrelais A im Stromweg 2 gegensinnig zu der im Stromweg 3 eingeschalteten Wicklung Ah erregt, so dass das Relais A nicht anzieht. 



   In der darauffolgenden ersten Impulspause öffnet der Impulskontakt i, so dass der Stromweg 1 unterbrochen wird, wobei aber das Relais V während der ganzen Impulsreihe abfallverzögert weiter hält. Gleichzeitig wird der Stromweg 2 geöffnet, so dass die Gegenerregung in der Wicklung Av des ersten Zählrelais A beendet wird. Es entspricht daher diese erste Impulspause der zweiten Funktionsphase oder Haltephase für das erste Zählrelais A, welches nun im Stromweg 3 mit seiner Wicklung Ah anzieht und seine Kontakte a3/a4 betätigt. 

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   Beim nun folgenden zweiten Impuls schliesst der Impulskontakt i wieder :
4. Plus, i, G12, a4, Am, Bv, Minus. 



   Das erste Zählrelais A hält daher in der das nächste Zählrelais markierenden dritten Funktions- phase weiter und das zweite Zählrelais B zieht in seiner vorbereiteten Funktionsphase an. Dabei weri den dessen Kontakte b3/b4 betätigt und mit dem Kontakt b5 wird der Stromweg 3 geöffnet, wo- durch die Wicklung Ah stromlos wird. Das erste Zählrelais A hält daher nur mit seiner Wicklung Am im Stromweg 4 weiter. Gleichzeitig wird mit dem Kontakt b6 auch die Haltewicklung Bh des zweiten Zählrelais B wirksam :
5. Plus, v2, e5, d5, b6, Bh, Minus. 



  Bei der folgenden zweiten Impulspause öffnet der Impulskontakt i wieder und unterbricht den
Stromweg 4. Die Wicklungen Am und Bv werden stromlos. Das zweite Zählrelais B gelangt in seine zweite Funktionsphase und wird im Stromweg 5 mit seiner Wicklung Bh weitergehalten. Das erste Zählrelais A fällt ab und seine Kontakte a3/a4 schalten wieder zurück, so dass wegen der mittlerweile   betätigten Kontakte b3/b4 die Umschaltung   für den nächsten Impuls in der ersten Kontakt- kette vorbereitet wird. 



   Beim nun folgenden dritten Impuls hält das zweite Zählrelais B mit seiner Wicklung Bm in seiner markierenden dritten Funktionsphase weiter, wogegen das dritte Zählrelais V mit seiner Wick- lung Cv anzieht und in seine vorbereitende erste Funktionsphase kommt, wobei ausserdem noch seine
Haltewicklung Ch wirksam wird. 



   Während der dritten Impulspause fällt das zweite Zählrelais B ab (Aberregung der Wicklung Bm), das dritte Zählrelais C hält dabei mit seiner Haltewicklung Ch in der zweiten Funktionsphase wei- ter. 



   In der gleichen Weise vollziehen sich die Vorgänge bei allen weiteren Impulsen und den weiteren
Zählrelais. 



   In der fünften Impulspause wird dann das fünfte Zählrelais E mit seiner Haltewicklung Eh in seiner zweiten Funktionsphase gehalten über :
6. Plus, v2, e6, Eh, Minus. 



   Beim sechsten Impuls, d. i. der erste Impuls, bei dem eine doppelte Ausnutzung der Zählrelais er- folgt, wird zuerst das Relais U für die Umschaltung vorbereitend erregt   über :  
7. Plus, i, G12, a3, b3, c3, d3, e4, Uv, Minus. 



   Das Relais U hält sofort dauernd weiter über :
8. Plus, v2   (w l), ul,   Uh, Minus. 



   Noch während des sechsten Impulses wird das fünfte Zählrelais E mit seiner Gegenwicklung Ein zum Abfallen gebracht :
9. Plus, i, G12, a3, b3, c3, d3, e4, u2,   Em,   Minus. 



   Das Relais E fällt ab und die Stromwege 6 und 9 werden geöffnet. Ausserdem kommt   noch wäh-   rend des sechsten Impulses das erste Zählrelais A in seine vorbereitende erste Funktionsphase und bleibt abgefallen, weil seine Wicklung Ah nach Stromweg 3 und seine Wicklung Am gegenmagnetisie- rend nach Stromweg 2 stromdurchflossen sind. 



   In der nun folgenden Impulspause zieht dann das erste Zählrelais A wieder mit seiner Wick- lung Ah nach Stromweg 3 an. Da in diesem Falle auch das Relais U angezogen ist, ergibt sich die Kennzeichnung des Ausganges 6. 



   Bei den weiteren Impulsen 7,8, 9 und 10 vollziehen sich die gleichen Vorgänge wie bei den Im- pulsen 2,3, 4 und 5, wobei aber immer das Relais U zusätzlich angezogen ist. 



   Aus der beschriebenen Wirkungsweise der Steuerung ist zu ersehen, dass in der einem gezählten Im- puls folgenden Impulspause immer nur eines der Zählrelais   A - E   erregt ist, wobei allenfalls bei der
Wiederholung noch das Umschalterelais U wirksam ist. 



   Nach Ende der Impulsreihe fallen die Relais V und W nacheinander verzögert ab und es wird ein
Markierimpuls in den jeweils eingestellten Ausgang   1 - 10   abgegeben. So wird z. B. nach fünf Impulsen der Ausgang 5 angesteuert, weil dabei nur das fünfte Zählrelais E erregt ist. Dagegen wird z. B. nach acht Impulsen der Ausgang 8 angesteuert, weil dabei das Umschaltrelais U und das dritte Zählrelais C erregt sind. 



   In der beschriebenen erfindungsgemässen Schaltungsanordnung werden dabei für jedes Zählrelais A bis E drei aufeinanderfolgende Funktionsphasen ausgewertet und dementsprechend sind drei Steuerkreise zu Wicklungen der betreffenden Zählrelais geführt. 



   Während bei der Ausführungsform nach Fig. 1 für jede Funktionsphase der Zählrelais eine eigene 

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Wicklung (Indizes v, h und m) vorgesehen ist, die beim ersten und letzten Zählrelais (A bzw. E) in ihrem Zusammenwirken bei bestimmten Funktionsphasen gegenmagnetisierend wirken, dagegen bei den übrigen Zählrelais (B, C, D) im gleichen Sinne magnetisieren, zeigt Fig.   2 eine Ausführungsform, diein   ihrer Wirkung mit jener nach Fig. 1 vollständig übereinstimmt, bei der aber jedes der Zählrelais   A - E   nur zwei Wicklungen hat, die mit den Indizes vh und m versehen sind. 



   Die Schaltung ist dabei so getroffen, dass die mit dem Index vh versehenen Wicklungen der Zähl- relais sowohl über die erste Kontaktkette als auch über die zweite Kontaktkette, die andern, mit dem
Index m versehenen Wicklungen der Zählrelais nur über die erste Kontaktkette erregbar sind. Die über die erste Kontaktkette erregbare, mit dem Index m versehene Wicklung jedes Zählrelais liegt dabei in
Reihe mit der über beide Kontaktketten erregbaren, mit dem Index vh versehenen Wicklung des jeweils nächsten Zählrelais und in der zweiten Kontaktkette ist ein strombegrenzender Widerstand Wd2 einge- schaltet. 



   Ferner wird bei dieser Ausführungsform beim ersten und sechsten Impuls das erste Zählrelais A in seiner Vorbereitungsphase dadurch nicht zum Anzug gebracht, dass über einen Kontakt e3 der ersten
Kontaktkette ein Kurzschlusskreis K an die Wicklung Ah angeschaltet wird, in dem nur ein Wider- stand Wdl liegt :
10. Plus, i, G12, a3, b3, c3, d3, e3, Leitung K, Punkt VA,   Wdl,   Minus. 



   Der Kurzschlul3weg für die Wicklung Ah während des ersten Impulses verläuft über :
11. Punkt VA, K, e3, d3, c3, b3, a3, G12, i, Plus, v2, Wd2, e5, d5, c5, b5,   AI,   Punkt VA. 



   Während der ersten Impulspause zieht dann das erste Zählrelais A in seiner zweiten Funktions- phase an über :
12. Plus, v2, Wd2, e5, d5, c5, b5, Ah, VA, Wdl, Minus. 



   Während des zweiten Impulses hält das erste Zählrelais A mit der Wicklung Am in seiner drit- ten Funktionsphase weiter und das zweite Zählrelais B zieht mit der Wicklung Bh in seiner ersten
Funktionsphase an über :
13. Plus, i, G12, a4, Am, Punkt VB, Bvh, Minus. 



   Gleichzeitig wird mit dem Kontakt b5 der Stromweg 12 geöffnet und die Wicklung Ah strom- los. Über den Kontakt b6 wird ein zusätzlicher Haltekreis über den Widerstand   W d2 für die Wick-   lung Bvh hergestellt :
14. Plus, v2, Wd2, e5, d5, c5, b6, Punkt VB, Bvh, Minus. 



   Der Widerstand Wd2 ist so bemessen, dass in der Wicklung Am eineStromabsenkung eintritt und das Relais A noch weiterhält. In der zweiten Impulspause wird der Stromweg 13 geöffnet und das Zählrelais A fällt ab. Das Zählrelais B hält dann im Stromweg 14 weiter. 



   In gleicher Weise werden bei den weiteren Impulsen und Impulspausen nacheinander die übrigen Zählrelais (C, D, E) unter Mitwirkung der beiden Kontaktketten, des Vorwiderstandes Wd2 und der übrigen Verzweigungspunkte VC, VD, VE betätigt. Beim Übergang vom fünften zum sechsten Impuls wird in der gleichen Weise wie bei der Schaltungsanordnung nach Fig. 1 das fünfte Zählrelais E mit seiner Gegenwicklung Ein abgeworfen, nachdem vorher das   Umschalterelais   U für die doppelte Ausnutzung des Zählrelais wirksam wurde. 



   Die Schaltungsanordnung nach Fig. 3 ist insofern jener nach Fig. 2 ähnlich, als auch bei dieser Zählrelais mit nur je zwei Wicklungen verwendet werden, die,. abgesehen vom ersten Zählrelais, mit den Indizes vh und m versehen sind. Der Erregerstromkreis der über beide Kontaktketten erregbaren Wicklungen der Zählrelais   (B - E)   liegt über einen Gleichrichter   (G13-G16)   parallel zu der nur über die erste Kontaktkette erregbaren Wicklung des vorhergehenden Zählrelais. Beispielsweise liegt die Wicklung Bvh des Zählrelais B über den Gleichrichter Gl3 parallel zur Wicklung Am des Zählrelais A. 



   Beim ersten Impuls wird wieder der Punkt VA über die Kurzschlussleitung K an Plus gelegt und damit die Wicklung Ah des   ersten Zählrelais   A kurzgeschlossen, wie dies für Fig. 2anHand der Stromwege 10 und 11 schon beschrieben wurde. 



   In der ersten Impulspause zieht wieder das erste Zählrelais A mit seiner Wicklung Ah an. Beim zweiten Impuls hält dann das erste Zählrelais A weiter über :
15. Plus, i. G12, a4, Punkt Kl, Am, Minus. 



   Gleichzeitig zieht über den Gleichrichter G13 vorbereitend das zweite Zählrelais   B an.   



   16. Plus, i. G12, a4,   Punkt Kl, G13,   Punkt VB, Bvh, Minus. 



   In der zweiten Impulspause fällt das erste Zählrelais A ab, weil der Stromweg 15 geöffnetwird. 



  Es hält das zweite Zählrelais B dann allein weiter über : 

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17. Plus, v2, e5, d5, c5, b6, Punkt VB, Bvh, Minus. 



   Der Gleichrichter Gl3 sperrt, so dass die Wicklung Am stromlos bleibt. 



   Während der weiteren Impulsgabe arbeiten dann die übrigen Zählrelais (C, D, E) nacheinander mit ihren beiden Erregerwicklungen, wobei auch die übrigen Gleichrichter (G14, G15, G16) wirksam werden. 



  Während der fünften Impulspause bleibt schliesslich nur das fünfte Zählrelais E erregt über :
18. Plus, v2, e6, Punkt VE, Evh, Minus. 



   Beim Übergang vom fünften zum sechsten Impuls vollziehen sich   die Vorgänge in   gleicher Weise wie bei der Schaltungsanordnung nach Fig. 2. Die weiteren Impulse   6 - 10,   die nach der Umschaltung eintreffen, werden wieder mit den Zählrelais   A - E ähnlich   wie die Impulse 1 - 5 wirksam. 



   Schliesslich zeigt Fig. 4 eine Schaltungsanordnung, bei der alle Zählrelais   A - D   nur eine Wicklung haben. Die verschiedene Einschaltung der Relais bei den drei Funktionsphasen wird durch Doppelgleichrichter G13/4, G15/6, G17/8, G19/10 besorgt, die zwischen den Anschlusspunkten   PI,     P3.   P5, P7, P9 der Zählrelaiswicklungen liegen, wobei die Mittelpunkte P2, P4, P6,   PS   dieser Doppelgleichrichter von der während der Impulsstromzeiten wirksamen ersten Kontaktkette a3/a4, b3/b4, c3/c4, d3/d4 angesteuert werden. Das letzte Zählrelais E hat dagegen zwei Wicklungen, die in der gleichen Weise wie in den Schaltungsanordnungen nach den Fig. 2 und 3 wirksam werden. 



   Während des ersten Impulses wird der Punkt VA über die Kurzschlussleitung K im Stromweg 10 an Plus gelegt, so dass das erste Zählrelais A nicht anzieht. Während der ersten Impulspause zieht das erste Zählrelais A an   über :  
19. Plus, v2, e5, d5, c5, b5, Punkt Pl, A, Punkt VA, Wd, Minus. 
 EMI5.1 
 
 EMI5.2 
 
 EMI5.3 
 
21. Plus, v2, e5, d5, c5, b6, Punkt P3, B, Minus. 



   Während des zweiten Impulses hält das zweite Zählrelais B weiter und das dritte Zählrelais C zieht an, wobei der Doppelgleichrichter G15/6 wirksam ist. Während der dritten Impulspause hält dann nur das dritte Zählrelais C allein weiter. 



   Während des vierten Impulses hält das dritte Zählrelais C weiter und das vierte Zählrelais D spricht an, wobei der Doppelgleichrichter Gl7/8 wirksam ist. Während der vierten Impulspause hält dann nur das vierte Zählrelais D allein weiter. 



   Während des fünften Impulses hält das vierte Zählrelais D weiter und das fünfte Zählrelais E zieht an, wobei der Doppelgleichrichter G19/10 wirksam ist. Während der fünften Impulspause bleibt dann nur das fünfte Zählrelais E allein erregt. 



   Während des sechsten Impulses zieht zuerst das Umschaltrelais U an. 



   22. Plus, i, G12, a3, b3, c3, d3, e4, Uv. Minus. 



   Das Relais U hält dann sofort und dauernd weiter über :
23. Plus, v2, ul, Uh, Minus. 



   Anschliessend wird noch während des sechsten Impulses das fünfte Zählrelais E mit seiner gegenmagnetisierenden Wicklung Ein zum Abfallen gebracht. 



   24. Plus, i, G12, a3, b3, c3, d3, e4, u2,   Em,   Minus. 



   Dann wird noch während des sechsten Impulses der Punkt VA wieder über die Leitung K an Plus gelegt, so dass das erste Zählrelais A nicht anziehen kann. 



   25. Plus, i, G12, a3, b3, c3, d3, e3, Leitung K, Punkt VA, Wd, Minus. 
 EMI5.4 
 dauernd angezogene Umschalterelais U die Unterscheidung bewirkt. Für alle Schaltungsanordnungen nach den Fig.   1-4   ergibt sich daher folgender, zeitlicher Funktionsablauf, aus dem zu ersehen ist, dass   in der jedem Impuls folgenden Impulspause nur je ein Zählrelais A - E angezogen ist und dass beidop-      pelter Ausnutzung der Zählrelais noch das Umschaltrelais   U zusätzlich wirksam ist. 

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 EMI6.1 
 
<tb> 
<tb> 



  Impulse <SEP> Impulspausen
<tb> Impuls <SEP> 1..... <SEP> kein <SEP> Relais <SEP> Pause <SEP> 1..... <SEP> Relais <SEP> A
<tb> Impuls <SEP> 2..... <SEP> Relais <SEP> A, <SEP> B <SEP> Pause <SEP> 2..... <SEP> Relais <SEP> B
<tb> Impuls <SEP> 3..... <SEP> Relais <SEP> B, <SEP> C <SEP> Pause <SEP> 3..... <SEP> Relais <SEP> C
<tb> Impuls <SEP> 4..... <SEP> Relais <SEP> C, <SEP> D <SEP> Pause <SEP> 4..... <SEP> Relais <SEP> D
<tb> Impuls <SEP> 5..... <SEP> Relais <SEP> D, <SEP> E <SEP> Pause <SEP> 5..... <SEP> Relais <SEP> E
<tb> Impuls <SEP> 6..... <SEP> Relais <SEP> U <SEP> Pause <SEP> 6..... <SEP> Relais <SEP> A, <SEP> U
<tb> Impuls <SEP> 7..... <SEP> Relais <SEP> U, <SEP> A, <SEP> B <SEP> Pause <SEP> 7..... <SEP> Relais <SEP> B, <SEP> U
<tb> Impuls <SEP> 8..... <SEP> Relais <SEP> U, <SEP> B, <SEP> C <SEP> Pause <SEP> 8..... <SEP> Relais <SEP> C, <SEP> U
<tb> Impuls <SEP> 9.....

   <SEP> Relais <SEP> U, <SEP> C, <SEP> D <SEP> Pause <SEP> 9..... <SEP> Relais <SEP> D, <SEP> U
<tb> Impuls <SEP> 10..... <SEP> Relais <SEP> U, <SEP> D, <SEP> E <SEP> Pause <SEP> 10..... <SEP> Relais <SEP> E, <SEP> U
<tb> 
   PATENTANSPRÜCHE   : 
1. Schaltungsanordnung für eine Relaiskette zum Abzählen der Impulse von Impulsreihen, bei wel- cher die einzelnen Zählrelais über   Relaiskontaktketten   nacheinander in verschiedenen Funktionsphasen wirksam werden, dadurch gekennzeichnet, dass   zweiZählrelaiskontaktketten   vorgesehen sind, von denen die erste (a3/a3, b3/b4 usw. ) in Reihe mit   dem Impulskontakt (i) und die zweite   (b5/b6, c5/c6 usw.) in Reihe mit dem Impulsreihenkontakt (v2) liegt, und dass jedes Zählrelais (A, B usw.

   ) drei
Erregungsmöglichkeiten (v, h, m) aufweist, nämlich eine vorbereitende (v), eine haltende (h) und eine markierende (m), wobei die vorbereitende und die markierende Erregung (v, m) unter dem Einfluss des
Impulskontaktes (i) und die haltende Erregung (h) unter dem Einfluss des Impulsreihenkontaktes (v2) stehen, so dass jedes der Zählrelais (A, B usw.) über die erste Kontaktkette während der dem betreffenden Zählrelais (z. B. B) zugeordneten (z. B. zweiten) Impulsgabe vorbereitend und während der dem nächsten
Zählrelais   (z. B.   C) zugeordneten (z. B. dritten) Impulsgabe das nächste Zählrelais (z. B. C) markierend erregbar ist, wogegen das betreffende Zählrelais (z. B. B) während der Impulspause, die der diesem
Zählrelais zugeordneten (z. B. zweiten) Impulsgabe folgt, über die zweite Kontaktkette erregbar ist.

Claims (1)

  1. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Zählrelais (z. B. B) drei Wicklungen (Bv, Bh, Bm) aufweist, von denen zwei (Bv und Bm) über die erste Kontaktkette (Kontakte a4. und b4) und eine (Bh) über die zweite Kontaktkette (Kontakt b6) erregbar ist (Fig. l).
    3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Zählrelais (z. B. B) zwei Wicklungen (Bvh und Bm) aufweist, von denen die eine (Bvh) sowohl über die erste Kontaktkette (Kontakt a4) als auch über die zweite Kontaktkette (Kontakt b6) und die andere über die erste Kontaktkette (Kontakt b4) erregbar ist (Fig. 2 und 3).
    4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die über die erste Kontaktkette (Kontakt b4) erregbare Relaiswicklung (Bm) jedes Zählrelais in Reihe mit der über beide Kontaktketten erregbaren Relaiswicklung (Cvh) des nächsten Zählrelais (C) liegt und dass in der zweiten Kontaktkette ein strombegrenzender Widerstand (Wd2) eingeschaltet ist (Fig. 2).
    5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Erregerstrom- kreis der über beide Kontaktketten (Kontakte a4 und b6) erregbaren Wicklung (Bvh) der Zählrelais (z. B. B) über einen Gleichrichter (G13) parallel zu der nur über die erste Kontaktkette (Kontakt a4) erregbaren Wicklung (Am) des vorhergehenden Zählrelais (A) liegt (Fig. 3).
    6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Zählrelais nur eine Wicklung aufweist, wobei der Erregerstromkreis von der ersten Kontaktkette (z. B. Kontakt a4) über Gleichrichter (G13, G14) mit jeweils zwei aufeinanderfolgenden Relaiswicklungen (A, B) verbunden ist, wogegen der Erregerstromkreis der zweiten Kontaktkette (Kontakt b5) jeweils nur ein Relais (A) erfasst (Fig. 4).
    7. Schaltungsanordnung nacheinem der Anspruche l bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass in Abhängigkeit vom Impulskontakt (i) und vom Impulsreihenkontakt (v2) steuerbare, die Betätigung des Zählrelais (A) während der Dauer des ersten Impulses der Impulsreihe unterdrückende Relaisstromkreise vorgesehen sind (Fig. 1-4).
    8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Zählrelais (A) eine Gegenwicklung (Av) aufweist, in deren Erregerstromkreis in Serie der Impulskontakt (i), die erste Kontaktkette und ein synchron mit dem Impulsreihenkontakt (v2) arbeitender Kontakt (v4) liegen (Fig. 1). <Desc/Clms Page number 7>
    9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass eine Wicklung (Ah) des ersten Zählrelais (A) von einem Kurzschlusskreis überbrückt ist, in dem in Serie der Impulskontakt (i), die beiden Zählketten und der Impulsreihenkontakt (v2) liegen.
    10. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche l bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das den Impulsreihenkontakt (v2) steuernde Impulsreihenrelais (V) und die erste Zählkette über Gleichrichter (Gll, G12) an einen gemeinsamen Impulskontakt (i) angeschlossen sind.
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