CH157706A - Messgerät, insbesondere Registrierinstrument zur Anzeige eines Mittelwertes über eine konstante Zeit. - Google Patents

Messgerät, insbesondere Registrierinstrument zur Anzeige eines Mittelwertes über eine konstante Zeit.

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CH157706A
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Elektricitaets-Gese Allgemeine
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Aeg
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  • Measurement Of Unknown Time Intervals (AREA)

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      Messgerät,    insbesondere     Registrierinstrument        zur    Anzeige eines     Nittelwerte5     über eine konstante Zeit.    Die Erfindung betrifft ein Messgerät und  insbesondere ein     Registrierinstrument    zur  Anzeige eines Mittelwertes über eine kon  stante Zeit mit ruckweiser Einstellung des       Anzeigeorganes    .

   Im Gegensatz zu bekannten  Einrichtungen, bei denen der Zeiger nach je  dem Ausschlag in die Nullage zurückkehrt  oder beim Vorrücken eine schräge Linie auf  zeichnet, wird beim Erfindungsgegenstand  die Aufzeichnung in der Weise vorgenom  men, dass der Zeiger während jeder Periode  in der zuletzt erreichten Stellung fest  gehalten     wird    und am Ende jeder Periode  in dieser Periode entsprechende Stellung  gebracht und für die Dauer der nächsten  Periode in dieser Stellung festgehalten  wird.

   Dies wird dadurch erreicht, dass       zwischen    dem eigentlichen     Messwerk    und  dem     Anzeigeorgan    eine Feder angeordnet ist,  die bei festgehaltenem     Anzeigeorgan    wäh  rend der konstanten Zeit gespannt und bei  Freigabe des     Anzeigeorganes    entspannt wird    und dabei eine neue Einstellung des     Anzeige-          organes    herbeiführt.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel der Erfindung dargestellt, und zwar  unter Verwendung einer     Stromstoss-Emp-          fangseinrichtung    als     Messwerk    und einer  Schaltuhr, die mit Federn derart zusammen  arbeiten, dass der Zeiger sich immer nur um  die Differenz der aufeinanderfolgenden     Mess-          werte    weiterbewegt.

   Durch das     Messwerk     werden dabei die Federn für jede     Registrier-          periode    aufgeladen, dabei wird durch Ent  spannen einer Feder ein dieser Ladung ent  sprechender Zeigerausschlag     hervorgerufen.     Durch das Entladen eines zweiten Kraft  speichers wird darnach der ersten Feder eine  der vorhergehenden Spannung entsprechende       Vorspannung    im entgegengesetzten Sinne er  teilt. Durch eine Schaltuhr wird sowohl die  Kupplung des     Messwerkes    mit den Federn,  als auch die Entspannung der Federn ge  steuert.

        Das     Messwerk,        zum    Beispiel     eine        Strom-          stoss-Empfangseinrichtung    1 spannt entspre  chend der Anzahl der ankommenden Strom  stösse die beiden Federwerke 2 und B. Die  Entspannung der Feder 3 setzt den Zeiger 4  in Bewegung. Die Kupplung der Stromstoss  empfangseinrichtung 1 mit den Federn 2 und  3,     sowie    die     Entspannung    der Federn werden  durch die     Nockenräder    5 und 6 von einer  Schaltuhr gesteuert.

   Die     Stromstossempfangs-          einrichtung    besteht aus einem,elektromagne  tischen     Klinkschaltvverk    7, dieses zieht bei  jedem ankommenden     Stromstoss    seinen Anker  8 an und schaltet dadurch über die Klinke  9 das Schaltrad 10 jeweils um einen Zahn  weiter. Die Drehung des Klinkenrades wird  über die Zahnradübersetzungen 11, 12 und  13, 14 auf die Feder 2 übertragen, die mit  einem Ende auf der Achse des Rades 14 und  mit ihrem andern Ende an einem festen  Punkt 15 befestigt ist.

   Die Feder 2 wird also  ebenfalls entsprechend der Anzahl der an  kommenden Impulse gespannt.     Gleichzeitig     wird aber auch über das     Zahnrad    14 und den  Anschlag 16 die Feder 3 gespannt, die mit  ihrem einen Ende am Anschlag 16 und mit  ihrem andern Ende auf einer beweglichen  Achse befestigt ist. Diese Achse trägt ein  Bremsrad 17, in das ein Sperrhebel 18 ein  greift, der von dem     Nockenrad    5 ausgelöst  werden kann.

   Trifft     nun    eine     Nocke    des       Nockenrades    5 den Sperrhebel 18, so gibt  dieser die Scheibe 17 frei, und der Zeiger 4  bewegt sich entsprechend der Spannung der  Feder 3 von der Nullage     in    eine der Anzahl  der eingetroffenen Stromstösse entsprechen  d-     ,Stellung.    Hierbei bleibt die Zahnrad  übersetzung 13, 14 noch bestehen und damit  die Feder 2 noch gespannt, während die Fe  der 3 nach dem Zustandekommen des vollen  Zeigerausschlages vollkommen entspannt ist.

    Nachdem die     Nocke    des     Nockenrades    5 den  Sperrhebel 18 freigegeben und von der Uhr  gesteuert sich weiterbewegt hat, fällt der  Sperrhebel 1.8     wieder    in das Sperrad 17 ein  und hält den Zeiger in seiner Ausschlags  stellung fest. Kurze Zeit darauf     entkuppelt     das     Nockenrad    6 über den     Schwenghebel    19    das Gestänge 20, die Zahnradübersetzung 13,  14 und ermöglicht es so der Feder 2, sich zu  entspannen. Die Feder 2 ist     kräftiger    aus  gebildet als die Feder 3, so dass diese ihre       Spannung    vollständig der Feder 3 mitteilen  kann.

   Hierdurch wird die Spiralfeder 3 um  den gleichen Betrag, aber mit entgegen  gesetztem Drehsinn gespannt, den sie vor  dem Zustandekommen des Zeigerausschlages  aufwies. Die nun eintreffenden Impulse  spannen die Feder 2 und die Feder 3 um den  Betrag der ankommenden Stromstösse im bis-     -          herigen    Drehsinn, so dass also die Feder 3  um einen Betrag gespannt     wird,    der der Dif  ferenz beider     Messwerte    entspricht.

   Bei Frei  gabe des Sperrades 17 wird also der Zeiger 1  nicht in die Nullstellung zurückkehren,     son     denn nur um die Differenz der beiden     Mess#     werte je nach deren Grösse in dem einen oder  andern     Sinne    ausschlagen. - Die Dauer     dei     durch die Drehzahl der Nocken -auf den       Nockenrädern    5 und 6 bestimmten Maximum  Registrierperioden kann durch Änderung der  Übersetzung zwischen Schaltuhr und diesen  Rädern oder durch Einsatz anderer Nocken  räder verändert werden.

   Das Messgerät kann  mit einer     Registriervorriehtung    versehen  sein, ebenso eignet es sich wegen seiner hohen  Richtkraft sehr gut als     Kontaktinstrument,     insbesondere auch zur Registrierung der  Häufigkeit des     Überschreitens    einzelner  Punkte der     Aussehlagsbahn.     



  An Stelle der     Stromstoss-Empfangsein-          richtung    kann auch ein integrierendes Mess  gerät, zum Beispiel ein Zähler, das Zahnrad  12 antreiben. Ebenso kann an Stelle der Aus  lösung durch die Schaltuhr eine beliebige  elektrische Auslösung     treten.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Messgerät, insbesondere Registrierinstru- ment zur Anzeige eines Mittelwertes über eine konstante Zeit mit ruckweiser Einstel lung des Anzeigeorganes, dadurch gekenn zeichnet, dass zwischen dem eigentlichen Mess- werk und dem Anzeigeorgan eine Feder (3) angeordnet ist, die bei festgehaltenem An zeigeorgan (17 bezw. 4)
    während der kon- stanten Zeit gespannt und bei Freigabe des Anzeigeorganes entspannt wird und dabei eine neue Einstellung des Anzeigeorganes herbeiführt. UNTERAN SPRüCHE 1. Messgerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Anzeigeorgan nach jeder durch die Feder bewirkten Einstellung in seiner Stellung verriegelt ist. 2.
    Messgerät nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein zweiter Kraftspeicher (2) vorgesehen ist, durch dessen Freigabe die Feder (3) um einen der vorhergehenden Spannung entsprechenden Betrag im entgegengesetz ten Sinne vorgespannt wird. 3. Messgerät nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass der zweite Kraftspeicher (2) als Feder ausgebildet ist.
    4. llessgerät nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass ein integrierendes Messwerk die Federn. spannt und dass eine Schalt- uhr mit den Federn derart zusammen wirkt, dass der Zeiger sich immer nur um die Differenz der in aufeinanderfolgenden Messperioden vorhandenen Messwerte be wegt. 5. Messgerät nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeich net, dass als Messwerk eine Stromstoss- Empfangseinrichtung Verwendung findet.
    G. Messgerät nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekenn zeichnet, dass die Schaltuhr sowohl die Kupplung des Messorganes mit den Fe dern, als auch die Entspannung der Fe dern steuert. 7. Messgerät nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis G, dadurch gekennzeich net, dass das Messwerk die beiden Federn gleichzeitig spannt, dass dann zunächst die eine Feder (3) entspannt und kurz darauf die andere Feder (2) entspannt und zu gleich die erste Feder (3) entsprechend vorgespannt wird.
CH157706D 1930-07-16 1931-07-13 Messgerät, insbesondere Registrierinstrument zur Anzeige eines Mittelwertes über eine konstante Zeit. CH157706A (de)

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