CH124154A - Vorrichtung zum Aufzeichnen von auf Klavieren und andern Tasteninstrumenten gespielten Tonstücken. - Google Patents

Vorrichtung zum Aufzeichnen von auf Klavieren und andern Tasteninstrumenten gespielten Tonstücken.

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CH124154A
CH124154A CH124154DA CH124154A CH 124154 A CH124154 A CH 124154A CH 124154D A CH124154D A CH 124154DA CH 124154 A CH124154 A CH 124154A
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Josef Lauinger
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Josef Lauinger
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    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10GREPRESENTATION OF MUSIC; RECORDING MUSIC IN NOTATION FORM; ACCESSORIES FOR MUSIC OR MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. SUPPORTS
    • G10G3/00Recording music in notation form, e.g. recording the mechanical operation of a musical instrument
    • G10G3/04Recording music in notation form, e.g. recording the mechanical operation of a musical instrument using electrical means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description


      Vorrichtung    zum     Aufzeichnen    von auf Klavieren und andern Tasteninstrumenten  gespielten     Tonstüelien.       Den Gegenstand der Erfindung bildet  eine Vorrichtung zum Aufzeichnen von auf  Klavieren und andern Tasteninstrumenten  gespielten Tonstücken. Derselbe gehört zu  der Alt solcher     Vorrichtungen,    bei denen  unter jeder Taste des Musikinstrumentes ein       Kontaktfederpaar    angebracht ist, welches  einen zugehörigen Elektromagneten unter  Strom setzen kann, so     dass    dieser einen zu  gehörigen, schwenkbaren, mit Schreibräd  chen versehenen Schreibhebel gegen eine  Schreibwalze bewegt.  



  Von diesen bekannten Vorrichtungen un  terscheidet sich der Erfindungsgegenstand  im wesentlichen     dadurch,        da.ss    zweiarmige  Schreibhebel vorgesehen sind, die mit dem  einen     Arm    als Flachfeder ausgebildet sind,  deren Spannung mittelst einer Schraube ein  gestellt werden kann, während der andere  Arm, zwecks     Bewegungsbegrenzung,    sich  zwischen zwei Anschlagschrauben bewegt  und einen an einer Stellschraube angehäng  ten Eisenanker trägt.  



  . In der Zeichnung ist die     Vorrichtung    mit  ihren Einzelteilen, sowie deren Anordnung    in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Es  zeigen:       Fig.    1 ein die Schreibvorrichtung enthal  tendes Gehäuse mit Anschluss an ein Klavier,       Fig.    2 das elektrische Schaltschema.

   der  Vorrichtung,       Fig.    3 die Seitenansicht eines Schreib  hebels und seine     Ahomdnung    mit dem zuge  hörigen Elektromagneten,'       Fig.    4 eine zum Aufzeichnen bestimmte  und mit Vordruck versehene Papierrolle,       Fig.    5 ein Notenlineal, welches zum rich  tigen     Einsetzen    der Papierrolle in die     Vor-          richtung    und zum     nachherigen        Ablesen        d-ei     Noten     benutzt    wird,       Fig.    6 die Anordnung -der Schreibvorrich  tung im Gehäuse in Seitenansicht,

         Fig.    7 dieselbe Anordnung von oben ge  sehen,       Fig.    8 und 9 zwei Ausführungsformen  von elektrischen Kontakten und ihre Anord  nung     unter    den Klaviertasten,       Fig.    10 eine Ausführungsform eines  Schreibrädchens in zwei Ansichten, und           Fig.    11 eine zur Führung der Schreib  rädchen dienende Anschlagschiene in zwei  Ansichten.  



  Die dargestellte Vorrichtung     besteht    im  wesentlichen aus zwei Hauptteilen, nämlich  aus einer elektrisch     betätigten    Schreibvor  richtung und aus einer mittelst     Spiralfeder-          werk    oder Elektromotor angetriebenen Bewe  gungsvorrichtung für die     Papierrolle    18. Mit  Ausnahme von Tastenkontakten, welche un  terhalb der Tastatur des Klaviers angebracht.  sind, sowie von     Verbindungskabeln    mit der  Schreibvorrichtung, sind sämtliche Teile in  dem Gehäuse 1 untergebracht, welches die  Form eines Schreibtisches hat, um auch  gleichzeitig zum Abschreiben der Noten be  nutzt werden zu     können.     



  In dem Oberteil des Gehäuses 1 ist ein       Spiralfederwerk    2     (Fig.    6 und 7) angeordnet,  welches mittelst einer von aussen aufsteck  baren Kurbel 3 aufgezogen werden kann     und     einen     Abstell-        bezw.        Anlasshebel    4     (Fig.    7),  sowie einen Umdrehungsregler 5 mit nach  aussen ragender Regelschraube 6 besitzt.

       DiL     Regelschraube 6 ist aussen am Gehäuse mit  einer     Skala.    für die einzelnen Tempo- und  Takteinteilungen versehen, so     da,ss    eine  Tempoeinstellung mit     \j4,        3/4,        4j4    Takt  usw. ohne weiteres möglich     ist.    Das     Spiral-          federwerk        wirkt    durch die Zahnräder 7. 8  und 9 auf das     auskuppelbare    Zahnrad 10 der  herausnehmbaren Auflauftrommel 11. Das  Auskuppeln des Zahnrades 7.0, wodurch für  die Trommel 11 auch ein Leerlaufen ermög  licht wird, geschieht ebenfalls von aussen  durch einen Knopf 12.

   Auf der Auflauf  trommel 11 wird das freie Ende der Papier  rolle 13 befestigt, so dass letztere bei     Inga.ng-          setzung    der Trommel aufgerollt wird. Als  Ausgangspunkt für die Papierrolle dient die.  ebenfalls herausnehmbare Ablauftrommel 14.  Auf diese     wird,die    Papierrolle zunächst voll  ständig     aufgewickelt,    sodann über eine dreh  bare Führungswalze 15     hinweggeleitet    und  zwischen der Schreibwalze 16 und der An  schlagschiene 17 einerseits und der Schreib  walze 16 und Spannwalze 18 anderseits hin  durchgeführt, um alsdann, wie schon er-    wähnt, auf der Auflauftrommel 11 befestigt  zu werden.

   Damit die Trommel 14 zum  Aufrollen .des Papierstreifens 18 und zum       naehherigen        7,urücl@wicl@eln    desselben leicht  gedreht werden kann, ist das eine Ende der  Trommelwelle 19 mit einem     Vierkantbund     versehen, welcher durch die Seitenwand de  Gehäuses 1 ragt und aussen eine abnehmbare  Kurbel 20 trägt. Die Führungswalze 15 ist  als einstellbare Papierführung ausgebildet,  indem sie zwei längsverschiebbare     Stellrin-t>     21 trägt, welche je nach der kleineren oder  grösseren Breite der     Papierrolle    13 so fest  gesetzt werden können, dass der sich bewe  gende Papierstreifen zwischen ihnen gleitet  und an einem seitlichen Ausweichen verhin  dert wird.

   Damit die Papierführung gleich  richtig eingestellt werden kann, sind auf der  Führungswalze 15 die einzelnen     Oktavenfel-          der    vorgezeichnet. Die Schreibwalze 16 ist  ebenfalls drehbar     gelagert    und erhält eine ge  nügend     muhe    Oberfläche, ähnlich wie bei  Schreibmaschinenwalzen, damit der von ihr  geführte Papierstreifen 13 einen möglichst  grossen Reibungswiderstand findet und sieh  somit besser     anle,4.    Für den Antrieb der  Schreibwalze 16 dient ein     Spira.lfederw        erk          ?a,

      welches ähnlich demjenigen für die Auf  lauftrommel 11     ausgebildet        ist    und ebenfalls  mit einer Kurbel     3,1    aufgezogen, mit einem  Abstellhebel abgestellt und mit einer Regel  schraube, sowie zugehöriger Tempo- und       Taktskala    eingestellt werden kann. Dieser  besondere Antrieb für die Schreibwalze 16  hat den Vorteil,     da.ss    der Papierstreifen immer  eine gleichmässige Geschwindigkeit. behält,  die sich sonst durch den anwachsenden Durch  messer der Auflauftrommel verändern würde.

         Hieraus    ergibt sich jedoch die Folgerung,  dass das Federwerk \? für die auflaufende  Trommel nur so stark sein darf, dass .der Pa  pierstreifen 13 nur     aufgerollt,    aber nicht von  dieser Trommel     angetrieben    werden darf, den  eigentlichen Antrieb der Bewegungsvorrich  tung für die Papierrolle bewirkt also ledig  lich die     Schreibwalze    16 selbst.

   Die Spann  walze 18 ist. vertikal verschiebbar und     herau-          nehmbar    gelagert und wird an jedem Ende      durch eine     Flachfeder    22 so nach unten ge  drückt. dass der zwischen der Spannwalze       und        d(-r        Si,lireibwalze    16 laufende     Papier-          streifeii        1:)    fest gegen letztere gepresst und       ungesp <  < nnt    wird.

   Damit die frische Schrift       auf        dein    Papierstreifen nicht verwischt wird,       bi-sitzt    die Spannwalze 18 für     jedes    Schreib  rädchen 49 eine Rille 68, so dass die Schrift       iiiit        d(ir        Spannwalze    nicht in Berührung  kommt.  



  Der Antrieb für diese Bewegungsvorrich  tung kann statt mittelst des     Spiralfederwer-          kes    zum Beispiel auch mittelst eines Elektro  inotors erfolgen, nur ist auch .dann ausser der  An- und     Abstellmöglichkeit    und der Kupp  lung ein Umdrehungsregler vorzusehen, damit  die Bewegung der     Papierrolle    13 entspre  chend dem Tempo des neuen Musikstückes  verlangsamt oder beschleunigt werden kann.  



  Der Mechanismus für die Schreibvorrich  tung baut sich folgendermassen auf.  



  In dem untern Teil des Gehäuses 1 ist  eine genügend grosse Batterie 23 von elektri  schen Elementen oder Akkumulatoren aufge  stellt     (Fig.    1 und 2), deren Spannung von  einem Voltmeter 60 immer kontrolliert wer  den kann. Während der eine Pol der Batte  rie durch das Leitungskabel 24 mit einer lei  tenden Metallschiene 25 verbunden wird, wel  che unterhalb der Tastatur 26 des Klaviers  27 in einem besonderen und leicht montier  baren Kasten 28 angebracht und ebenso lang  wie die Tastatur ist, führt der zweite Pol der  Batterie 23 mit dem Kabel 29 nach den bei  den Metallschienen 30 innerhalb des Ge  häuses.  



  Unterhalb der Tastatur des Klaviers ist  in dem Kasten 28 für jede Taste 26 ein Fe  derkontakt vorgesehen, der nach     Fig.    8 so  ausgebildet ist, dass ein unten an der Taste  befestigter Metallstreifen 3.1 mit dem Lei  tungsdraht 32 und eine unter dem Streifen  31 befindliche Flachfeder     31a    mit dem zwei  ten Leitungsdraht 33 verbunden ist. Die Aus  bildung kann jedoch zum Beispiel auch ent  sprechend     Fig.    9 nach Art der bekannten  Druckknopfschalter erfolgen, wobei in einem  kleinen Gehäuse 34 die beiden Kontaktfedern    35 mit einem gewissen Abstand übereinander  angeordnet sind und die obere Feder durch  einen     Druckknopf    36 auf die untere gepresst  werden kann.

   Beide Kontaktfedern treffen  nun beim     Niederdrücken    der Tasten 26 auf  einander und schliessen den elektrischen  Stromkreis. Jeder Federkontakt ist     einerseits     durch einen Leitungsdraht 32 mit der Metall  schiene 25 verbunden, während der zweite       Anschlussdraht    33 nach einem Schaltkasten  37     (Fig.    1) führt, in dem sich also alle An  schlussdrähte     33    (gleich der Anzahl der Ta  sten) sammeln. In diesem Schaltkasten sind  alle Drähte gebündelt und als     viellitziges,    aber  einheitliches Kabel 38 nach dem     Schaltkasten     39 an .dem Gehäuse 1 herangeführt.

   Hier  zweigen die Drähte 33 wieder auseinander,  und zwar so, dass jeder Draht nach einer       Elektromagnetspule    40 führt. Jede Magnet  spule 40 ist sodann weiter durch einen Lei  tungsdraht 41 mit einer Metallschiene 30 ver  bunden, die, wie schon     erklärt,    ihre Strom  zuführung von dem Kabel 29 erhält. Die  Kabel 38 und 24 sind     steckkontaktartig    an  die Kästen 3 7 und 39 angeschlossen, so dass  das Gehäuse der Schreibvorrichtung und das  Klavier jederzeit getrennt werden können.  



  Über jedem Doppelelektromagneten 40 ist  je ein zweiarmiger Schreibhebel 42 angeord  net und in den Stützen 43 drehbar gelagert.  Der     .eine,    stärkere Hebelarm 44 trägt     einen     mittelst Schraube 45 verstellbaren Eisen  anker 46, welche samt dem Schreibhebel von  dem Elektromagneten 40 bei Schliessung des  Stromkreises angezogen wird. Bei Unterbre  chung des Stromkreises wird der Schreib  hebel dann durch eine Schraubenfeder 47 in  seine ursprüngliche Ruhelage zurückge  bracht. Der andere Arm 48 des Schreibhebels  ist als Flachfeder ausgebildet und trägt vorn  ein drehbares     Schreibrädchen    49. Durch eine  Stellschraube 50 kann der Federhebel 48 mit  dem Schreibrädchen mehr oder weniger ge  spannt und eingestellt werden.

   Zur Begren  zung der Hebelbewegung ist am Ende des  Hebelarmes     44    je ein mit zwei Anschlag  armen versehener Ständer 51 angeordnet, in  dessen Anschlagarmen je eine Schraube 52      <B>,</B>     aw,        geordnet        ist,        die        ein        genaues        Einstellen     der Bewegungsgrenze des Schreibhebel: nach  oben und unten hin gestatten.  



  Das kreisrunde     ;Schreibrädchen        49    (Feg.  <B>10)</B>     ist    nach seinem     Umfang    hin wie     F-ine     Schreibfeder zugespitzt und hat wie diese  einen Spalt 57, welcher ringsherum läuft  und infolge seiner     Kapilla.rwirkung    die  Schreibflüssigkeit aufsaugt und festhält.

    Zur Aufnahme der Schreibflüssigkeit dient  ein Behälter 53, .dessen Länge derjenigen de       (Tehänses    1 entspricht und welcher so an     letz-          terern    angeordnet ist, dass er genau unter     den     in gerader Flucht liegenden     Schreibrädchen     49 sieh befindet.

   Damit die Schreibflüssig  keit keiner zu     grossen        Verdunstung        ausge-          s-Ctzt        i4,    ist der Behälter 53 oben     geschlos-          sen    und besitzt in seiner Decke eine     der    An  zahl der Schreibrädchen entsprechende     -In-          zahl    Sehlitze 54 (Feg.

   7), durch welche die       Schreibrädchen    in ihrer Ruhestellung in die       Flüssi-keit    des     Behälters    eintauchen     und        sivli     hier vollsaugen, um     siel.    sodann     beim        Aii:

  s-          treten    aus -dem Behälter an den     Sclilitzrän-          d=rnabstreifen        zukönnen.        Soba.ldein        Schreil---          hebel        42    von dem zugehörigen     Elektromagne-          ten    angezogen wird, wird das     Schreibräd-          chen    nach oben     bewegt;

          bis    es sich gegen den  laufenden Papierstreifen 13 legt und     fier     kürzere oder längere Striche     55    aufzeichnet  (Feg. 4). Damit die     Rä.dehen    49 während  ihrer Tätigkeit nicht seitlich abgelenkt wer  den oder zu hart Fegen den     Papierstreifen     schlagen,     ist    unterhalb .der Schreibwalze     1(i     die schon erwähnte Anschlagschiene 1.7 vor  gesehen, welche für jedes     Schreibrädchen    19  einen genau bemessenen Schlitz     56        aufwe=ist,     in welchem das     Schreibrä=dchen    geführt wird.  



  Die Papierrolle<B>13</B> besteht aus     weisseiii     Papier, auf welchem die Tastenzüge so vor  druckt sind, dass beispielsweise weisse Ta  ten durch je ein rötliches Feld 59 darge  stellt sind. Die einzelnen Oktaven sind     durch     dicke Striche 61 gekennzeichnet, während die       Klaviermitte    durch einen beispielsweise roten  Strich angedeutet ist. Die Querstriche     (;?     geben sodann die Grösse einer Achtelnote an.

         _Um    auch die Betätig     ging    der     Fusspedale        (j;')       des Klaviers für     lautes    oder gedämpftes  Spielen     anzuzeigen,    ist für jedes Pedal ein  nicht     weiter    dargestelltes Längsfeld vorge  sehen, für das auch im Gehäuse je eine       Schreibvorrichtung    vorgesehen ist.  



  Damit die Papierrolle 13     innerhalb    des  Gehäuses genau und entsprechend der Tasta  tur     auf    die     Bew-L#gungsvorriclitung    aufgelegt  werden kann, ist     sowohl    über der ablaufenden  Trommel 11, als auch über der auflaufenden  Trommel 11 je ein     boten-    oder Tastenlineal       64    (Feg.

   5)     angel@riclit.    Auf diesem Lineal  ist die Tastatur des     Klaviers    in einem     ent-          sprechenden        Grifenverhältnis    aufgezeichnet  und eventuell     noch    in dem Pfeilfelde     @      durch die bekannten     Notenbezeichnungen,     wie     .,e,    d, e, f" usw., hervorgehoben.

   Ein  loses Notenlineal<B>61</B> kann sodann auch     beine          Übertragen    der Noten auf ein normales No  tenblatt als     zweckmässiges        LTbersetzungsmit-          tel    benutzt. werden.  



  Die Bedienung und     Aibeitsweise    der be  schriebenen     Schreibvorrielitung    ist folgende:  -Nachdem die     Pa.pierrollp    13 von genügen  der Länge mit Hilf- der Notenlineale     61     und     gemälä        deinclien.a        (Fi\g'.    6) richtig     aui     die     Bewegungsvorrichtung    aufgelegt ist,

   wird  das     mittelst        Kurbel   <B>03</B>     aufgezogene        Spiral-          federwerk    durch den     Hebel    4     ausgelöst.    Bei  eingerückter Kupplung 1? wird dann durch  das     Federtriebwerk        2a    die Trommel<B>16</B> in  Umdrehung versetzt, welche somit den durch       das        Triebwerk    ?     sieh    auf die Trommel 11  aufwickelnden Papierstreifen 13 in Bewe  gung bringt.

   Die     Sebnelligkeit    dieser Bewe  gung wird sodann     durch    die Stellschraube  geregelt.  



  Sobald     miii    dich     Taten    und die     Pedale     des     Klaviers    beim Spielen     betätigt    werden,  werden die     zii        den        niedergedrüel.#ten    Tasten  zugehörigen     Stronil@reise        geschlossen    und die  entsprechenden Schreibhebel     42    und deren  Schreibrädchen so     lange    gegen den laufender.

         Papierstreifen    13     gedrüelzt,    bis :der Kontakt  wieder aufgehoben ist und die Schreibräd  chen     durch    die     Abreissfedern        47    in ihre       Ruhelage        zurückgAraciit    sind.

   Hierdurch       ent,#telieii    die     Striche        55    auf der     Papierrolle       
EMI0005.0001     
  
    13. <SEP> Die <SEP> Länge <SEP> dieser <SEP> Striche <SEP> richtet. <SEP> sich
<tb>  nach <SEP> der <SEP> Zeitdauer, <SEP> während <SEP> der <SEP> die <SEP> Tasten
<tb>  niedergedrückt <SEP> bleiben.

   <SEP> Aus <SEP> dieser <SEP> Zeitdauer
<tb>  ergeben <SEP> sich <SEP> die <SEP> ganzen, <SEP> die <SEP> halben, <SEP> die <SEP> Vier  tel, <SEP> die <SEP> Achtel-, <SEP> .die <SEP> Sechzehntel- <SEP> und <SEP> Zwei  unddreil3igstelnoten, <SEP> wobei <SEP> die <SEP> letzteren <SEP> als
<tb>  kurze <SEP> und <SEP> die <SEP> ersteren <SEP> als <SEP> lange <SEP> Striche <SEP> auf
<tb>  dem <SEP> Papierstreifen <SEP> aufgezeichnet <SEP> werden.
<tb>  Die <SEP> Dur- <SEP> und <SEP> Molltonart <SEP> ergibt <SEP> sich <SEP> leicht
<tb>  aus <SEP> der <SEP> Zusammenstellung <SEP> der <SEP> gleichzeitig
<tb>  betätigten <SEP> Tasten.

         Nachdem das neue     Musikstück    zu Ende       @nlespielt    ist, wird die Transportvorrichtung  gestellt, die Kupplung 12 ausgerückt und  die Papierrolle 13 mittelst der Kurbel 20  auf die Trommel 14 zurückgedreht und von  dieser abgenommen. Hierauf     kann    das Mu  sikstück auf die normaler <      Notenblätter    über  tragen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Aufzeichnen von auf Klavieren und andern Tasteninstrumenten gespielten Tonstücken, bei der unter jeder Taste des Musikinstrumentes ein Kontakt- federpaa,r angebracht ist, welches einen zu gehörigen Elektromagneten unter Strom set zen kann, so da.ss dieser einen zugehörigen, schwenkbaren, mit Schreibrädchen versehenen Schreibhebel gegen eine Schreibwalze be wegt, dadurch. gekennzeichnet, dass zwei armige Schreibhebel vorgesehen sind, die mit dem einen Arm als Flachfeder ausgebildet sind,
    deren Spannung mittelst einer Schraube eingestellt werden kann, während der andere Arm, zwecks Bewegungsbegrenzung, sich zwischen zwei Anschlagschrauben bewegt und einen an einer Stellschraube angehäng ten Eisenanker trägt.
    <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Schreib rädchen (49) nach ihrem Umfang hin wie eine Schreibfeder zugespitzt sind und hier eine feine Ringspalte (57) erhalten, welch letztere auf Grund ihrer Ka-pillarwirkung Schmeibflüssigkeit aufzusaugen und fest zuhalten vermag und das Ziehen von gleichmässigen dünnen Strichen gestattet.. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, bei der die Flüssigkeit für die .Schreibrädchen (49) in einem läng lichen Behälter sich befindet, dadurch ge kennzeichnet, dass .der Deckel des Behäl ters mit Schlitzen (54) versehen ist, durch welche die Schreibrädchen in die Flüssig keit des Behälters eintauchen, um sich so dann beim Austreten aus dem Behälter an den Schlitzrändern abstreichen zu können. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, .dadurch gekennzeichnet, dass zur Führung der Schreibrädchen (49) beim Schreiben eine Anschlagschiene (17) unterhalb der Schreibwalze (16) vorge sehen ist, die die Schreibrädchen mittelst Schlitze (56) führt und sie gegen zu har tes Anschlagen an die Schreibwalze si chert, während gleichzeitig überschüssige Flüssigkeit an den Schlitzrändern abge streift wird.
CH124154D 1927-01-12 1927-01-12 Vorrichtung zum Aufzeichnen von auf Klavieren und andern Tasteninstrumenten gespielten Tonstücken. CH124154A (de)

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