DE1093601B - Mess- und Anzeigeeinrichtung an selbstkassierenden Musikautomaten - Google Patents

Mess- und Anzeigeeinrichtung an selbstkassierenden Musikautomaten

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DE1093601B
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DEA29412A
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English (en)
Inventor
Harry H Vanderzee
George S Brown
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Ami International S A
Original Assignee
Ami International S A
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    • G07F17/30Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for musical instruments
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Description

DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf selbstkassierende Musikautomaten und betrifft besonders eine kombinierte Meß- und Anzeigevorrichtung, die in Verbindung mit durch Münzeinwurf zu betätigende Plattenspieler oder Plattenspielautomaten eingesetzt werden kann.
Es ist bereits bekannt, durch Münzeinwurf zu betätigende automatische Plattenspieler mit einer Anzeigevorrichtung zu versehen, deren Mechanismus ein sichtbares Anzeigeorgan zur Schau stellt, durch das ersichtlich ist, welche ausgewählte Platte gerade abgespielt wird, so daß Benutzer des Automaten, die eine Wiederholung des betreffenden Stückes wünschen, dessen Titel erfahren können und auch die Möglichkeit haben, die Kennummer zu erkennen, mit deren Hilfe die betreffende Platte ausgewählt werden kann. Es ist auch bereits üblich, Geräte dieser Art mit Einrichtungen zu versehen, die als »Popularitätsmesser« bezeichnet werden und welche dazu dienen, die Anzahl die Abspielungen jeder einzelnen Platte des Plattenmagazins des Automaten zu notieren. Dies gibt dem Aufsteller eines solchen Automaten eine genaue Information darüber, welche der zur Verfügung gestellten Auswahlmöglichkeiten durch das Publikum am meisten verlangt werden, und er ist deshalb in der Lage, nicht gewünschte Platten durch andere zu ersetzen, die beliebter sind und auf diese Weise das Repertoire der Auswahlmöglichkeiten in irgendeinem Automaten den Wünschen derjenigen Kreise anzupassen, die den Automaten an diesem besonderen Aufstellungsort benutzen.
Es ist ein Hauptziel der vorliegenden Erfindung, eine einheitliche und verbesserte Vorrichtung zu schaffen, die es ermöglicht, die wesentlichen Funktionen sowohl des »Popularitätsmessers« als der Anzeigevorrichtung mit Hilfe eines einzigen, verhältnismäßig eng zusammengebauten Mechanismus zu erfüllen. Dieser Mechanismus kann in Verbindung mit fast allen handelsüblichen Plattenspielern angewendet werden, jedoch ist es besonders vorteilhaft, ihn in Verbindung mit den bekannten automatischen Geräten zu verwenden, die eine sehr große Plattenkapazität besitzen, wobei bis zu hundert Platten (zweihundert Auswahlmöglichkeiten) in einer radialen Anordnung innerhalb eines drehbaren Magazins untergebracht sind.
Die Erfindung besteht darin, daß eine Vielzahl von voneinander getrennten, verschiebbaren Anzeigegliedern vorgesehen ist, die einzeln absatzweise längs einer gemeinsamen, damit zusammenarbeitenden Anzeigevorrichtung in sich wiederholenden kleinen Bewegungsabschnitten verschiebbar sind, wobei die Zahl der Anzeigeglieder der Zahl der im Plattenmagazin vorhandenen Schallplatten entspricht und wobei jedem Meß- und Anzeigeeinrichtung
an selbstkassierenden Musikautomaten
Anmelder:
AMI (International), S.A.,
Panama City (Panama)
Vertreter: Dr.-Ing. W. Reichel, Patentanwalt,
Frankfurt/M. 1, Parkstr. 13
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 6. Mai 1957
Harry H. Vanderzee und George S. Brown,
Grand Rapids, Midi. (V. St. A.),
sind als Erfinder genannt worden
Anzeigeglied eine bestimmte Schallplatte zugeordnet ist, und daß durch eine bei jedem Abspielen einer Platte wirksam werdende Verstelleinrichtung das dfeser Platte zugeordnete Anzeigeglied um eine kleine Strecke verschiebbar ist.
Die kombinierte Meß- und Anzeigevorrichtung nach der vorliegenden Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß ein großer Teil des Transportmechanismus, des Getriebes und anderer Vorrichtungen, die bisher für eine getrennte Anzeigevorrichtung und einen getrennten »Popularitätsmesser« notwendig waren, in einer einzigen Vorrichtung zusammengefaßt sind, so daß die Gesamtzahl der beweglichen Teile bedeutend geringer ist als in Geräten, die eine getrennte Anzeige-
4.0 vorrichtung und einen getrennten »Popularitätsmesser« besitzen.
Ein weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung besteht darin, daß der »Popularitätsmesser« nur eine einzige Anzeigefläche besitzt, und zwar unabhängig von der in den Automaten zur Verfügung stehenden Zahl von Platten, wobei diese Fläche Anzeigeorgane aufweist, die sich über diese Anzeigefläche bewegen lassen, um dadurch einen Vergleich zu ermöglichen, in welchem Verhältnis zueinander die einzelnen Platten beliebt sind.
Ein anderer Vorteil der Erfindung besteht in der Schaffung einer verbesserten Meß- und Anzeigevorrichtung, durch die das Kennzeichen für die zu irgendeinem Zeitpunkt gerade abgespielte Platte und
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die Anzeige ihrer verhältnismäßigen Beliebtheit sowie ein drehbares Plattenmagazin besitzt, das gegengleichzeitig auf einem einzigen Paar nebeneinander- über dem Plattenteller verstellt werden kann. Die liegender Anzeigeflächen angezeigt werden, die mit- Erfindung ist aber auf diese Ausführungsform nicht einander verstellt und durch ein einziges Anzeige- beschränkt, sondern sie kann in gleicher Weise auch fenster betrachtet werden können. Die Verwirklichung 5 auf Musikautomaten anderer Ausbildung angewendet dieser Merkmale steht im Gegensatz zu den bisher werden. In der Zeichnung stellt dar:
üblichen Geräten, in welchen meistens ein besonderes Fig. 1 eine Draufsicht auf den Teil eines selbst-Anzeigeorgan notwendig ist, um die Beliebtheit jeder kassierenden Musikautomaten, in dem die erfindungs-Schallplatte anzuzeigen. gemäße Vorrichtung eingebaut ist,
In Automaten mit einem Fassungsvermögen von io Fig. 2 die Vorderansicht der in Fig. 1 dargestellten
hundert Platten ist es dadurch nicht mehr notwendig, Vorrichtung,
eine große Zahl von Anzeigeorganen unterschiedlicher Fig. 3 in vergrößertem Maßstab eine Draufsicht auf Größe vorzusehen, so daß die Herstellungskosten die Meß- und Anzeigevorrichtung, wobei die Anzeigeverringert und das gesamte Gerät beträchtlich ver- flächen und die einzelnen Anzeigeorgane erkennbar einfacht werden kann. 15 sind,
FJn weiterer Vorteil der Erfindung besteht in der Fig. 4 eine Teilansicht, ähnlich Fig. 3, bei einer
Verwendung eines Anzeigegerätes für einen selbst- anderen Einstellung der Anzeigevorrichtung,
kassierenden Musikautomaten, bei welchem die An- Fig. 5 einen Schnitt durch die wesentlichen Teile
zeige über die relative Beliebtheit der zahlreichen des die Meß- und Anzeigevorrichtung bildenden
unterschiedlichen Platten, die in dem Plattenmagazin 30 Mechanismus,
enthalten sind, auf einem sichtbaren Anzeigestreifen Fig. 6 eine Teilansicht der in der Meß-und Anzeigewiedergegeben wird, so daß das Beliebtheitsverhältnis vorrichtung enthaltenen Trommel und der mit dieser der Platten von einem Anzeigeorgan unmittelbar Trommel zusammenarbeitenden Vorrichtungen, und abgelesen werden kann, ohne daß der Aufsteller oder zwar gesehen in Richtung der auf der Linie 6-6 einBenutzer eines solchen Automaten gezwungen wird, 35 gezeichneten Pfeile der Fig. 5,
einzelne Zahlen abzulesen, um dadurch einen zahlen- Fig. 7 einen Ausschnitt aus der Seitenansicht der
mäßigen Vergleich der Beliebtheit der einzelnen Vorrichtung nach Fig. 6,
Platten untereinander zu ermöglichen. Fig. 8 einen teilweisen Ausschnitt, ähnlich dem-
Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß der »Popu- jenigen in Fig. 5, wobei jedoch die einzelnen Teile
laritätsmesser« einen mit Kennzeichen versehenen 30 ihre Stellung verändert haben;
Anzeigestreifen enthält, dessen Fortschaltmechanismus Fig. 9 zeigt die Wirkungsweise einer elektroeine schnelle, leichte und bequeme Festlegung der mechanischen Vorrichtung zur Abstellung eines Aneinzelnen Kennzeichen ermöglicht, die den einzelnen zeigeorgans, die im Rahmen der vorliegenden Erfin-Platten zugeordnet sind. dung ebenfalls angewendet wird;
Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht in der 35 Fig. 10 zeigt eine ähnliche Abbildung wie Fig. 9, Schaffung eines Anzeigeorgans, durch das sowohl wobei jedoch die einzelnen Teile ihre Stellung verangezeigt wird, welche Seite der Platte gerade abge- ändert haben, und schließlich zeigt
spielt wird, als auch welches Kennzeichen der Platte Fig. 11 eine Draufsicht auf die elektromechanische selbst zugeordnet ist. Diese Vorrichtung ist für Verstellvorrichtung, die bei der Erfindung angewendet automatische Plattenspieler geeignet, bei der der 40 wird, wobei diese Ansicht im wesentlichen derjenigen= Transport der Platten aus dem Plattenmagazin zu der entspricht, die sich ergibt, wenn man die Fig. 5 und 8 Abspielvorrichtung in einer einzigen Richtung erfolgt. in Richtung der Linie 11-11 betrachtet.
Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht in der Wenn auch die Meß- und Anzeigevorrichtung, die
Schaffung eines »Popularitätsmessers«, der nur ein im folgenden beschrieben wird, auf beliebig ausgebil-
Minimum an Teilen benötigt, die mit den einzelnen 45 dete selbstkassierende Musikautomaten angewendet
Platten zusammenarbeiten müssen. Bei der vorliegen- werden kann, so besteht doch das Hauptanwendungs-
den Erfindung ist nur ein einziges Teil vorhanden, das gebiet in Verbindung mit solchen selbstkassierenden
mit den einzelnen Platten unmittelbar zusammenwirkt, Musikautomaten, die eine Auswahl unter zweihundert
die in dem Plattenmagazin enthalten sind. Dadurch Möglichkeiten gestatten. Die bisher gebräuchlichen
wird eine bauliche Vereinfachung und eine Einsparung 5° Meß- und Anzeigevorrichtungen wurden bei ihrer
an Kosten erzielt, und im Vergleich zu den bisher Anwendung auf derartige Musikautomaten sehr
gebräuchlichen Automaten enthält die neue Vorrich- kompliziert und unpraktisch, erforderten eine Vielzahl
tung eine bedeutend geringere Anzahl von Bauteilen. von sich bewegenden Teilen und waren infolgedessen
Die im vorstehenden aufgeführten Vorteile werden auch sehr kostspielig. Die Vorrichtung, die im folgen-
durch einen verbesserten und vereinfachten Mechanis- 55 den beschrieben wird, kann mit einem Musikautomaten
mus gemäß der vorliegenden Erfindung erfüllt, bei zusammenarbeiten, wie er teilweise in Fig. 1 dar-
dem die Funktionen sowohl der Anzeigevorrichtung gestellt ist, bei dem ein drehbarer Plattenteller 11
als auch des »Popularitätsmessers« durch ein einziges gegenüber einem Plattentransportmechanismus 12 an-
trommelförmiges Rad ausgeübt werden. Dieses geordnet ist. Dieser letztere ist dazu bestimmt, die
arbeitet mit dem sich bewegenden Plattenmagazin des 60 einzelnen Platten aus und zu dem Plattenmagazin 13
Musikautomaten zusammen und enthält Vorrichtun- zu befördern. Wie der Zeichnung entnommen werden
gen, um sowohl die Kennummer jeder einzelnen Platte kann, ist ein Elektromotor 14 vorhanden, um den
anzuzeigen, die gerade abgespielt wird, als auch den Plattenteller anzutreiben, während ein Tonarm 15 an
Grad der relativen Beliebtheit der in dem Automaten einer Abstützung 16 drehbar gelagert ist, so daß die
zur \rerfügung stehenden großen Zahl von Schall- 65 Nadel in die obere Fläche der Platte 17 in der üblichen
platten. Weise eingreifen kann.
Im Ausführungsbeispiel der Erfindung, das in den Das Plattenmagazin besteht aus einer drehbaren
Zeichnungen enthalten ist, ist die Meß- und Anzeige- Walze, die eine Vielzahl vo« U-förmigen Drahtbügeln
vorrichtung in Verbindung mit einem selbstkassieren- 18 enthält. Die einzelnen Schenkel dieser Bügel stehen
den Musikautomaten gezeigt, der einen Plattenteller 70 miteinander über sich einander gegenüberliegende
Halteplatten 21 und 22, die mit einer horizontalen Hohlwelle 19 verbunden sind, in Verbindung. Das ganze Magazin ist auf der Hohlwelle 19 befestigt und besitzt außerdem einen Zahnring 23, der von Bolzen 24 gehalten wird und mit einem Ritzel 25 kämmt, das durch die Welle 26 eines Geschwindigkeitsreglers angetrieben wird, der seinerseits einen wesentlichen Teil des quer angeordneten Motors 28 (Fig. 2) bildet. Wenn auch die Vorrichtung so dargestellt ist, daß sich in dem Magazin keine Schallplatten befinden, um einen besseren Einblick in die miteinander zusammenarbeitenden Teile zu gewährleisten, so ist es doch einleuchtend, daß die in einem gewissen Abstand voneinander gehaltenen Drahtbügel 18 eine Vielzahl von Fächern bilden, die die Form von Schlitzen 29 besitzen, die sich zwischen den einzelnen Drahtbügeln erstrecken. Infolgedessen kann eine Schallplatte, wie beispielsweise die Platte 17, die auf dem Plattenteller aufgelegt ist, aus dem Magazin durch den Plattentransportmechanismus 12 entnommen und für Abspielzwecke auf den Plattenteller gelegt werden. In ähnlicher Weise wird die Platte nach beendeter Abspielung in die durch die gestrichelten Linien angedeutete Stellung 17 a des Magazins wieder zurückgebracht. In diesem Zusammenhang sei noch erwähnt, daß die vorliegende Erfindung das Vorhandensein von geeigneten Plattenauswahl-, Transport- und Kontrollvorrichtungen voraussetzt, die etwas so ausgebildet sein können, daß das Auswahlrad 32 an seinem Umfang eine Vielzahl von Anschlagstiften 33 enthält. Außerdem sind Schaltglieder, wie beispielsweise der Schaltfinger 34, notwendig, um irgendeinen der Stifte 33 auszuwählen. Weiterhin sind Abtastvorrichtungen 35 und Auslösevorrichtungen 36 vorhanden, die veranlassen, daß der Automat die ausgewählten Platten abspielt. Außerdem gehört zum Transportmechanismus 12 ein Lagerbock 37, der zwischen dem Plattenteller und dem Magazin angeordnet ist und den drehbaren Transporthebel 38 trägt, der durch den Antriebsmotor 39 unter Zuhilfenahme der Zahnräder 41 und 42 angetrieben wird. Der Transporthebel 38 besteht aus einem kreisbogenförmigen Plattentransportarm 43, der an seinem äußeren Ende einen Greifer 44 und weiter innen ein weiteres Paar von Greiferorganen 46 besitzt, die in der Weise miteinander zusammenarbeiten, daß durch sie die äußeren Kanten der Schallplatte während des Plattentransportes gefaßt werden. Die Auswahl- und Transportvorrichtungen sind allgemein bekannt, und da sie keinen wesentlichen Teil der gegenwärtigen Erfindung bilden, ist es nicht notwendig, diese Vorrichtungen im Rahmen der vorliegenden Beschreibung noch näher zu erläutern. Es möge genügen, zu sagen, daß der Schwenkarm 43 sich zwischen einer senkrechten Stellung (in der die Platte über der Mitte des Magazins gehalten wird) und einer von zwei horizontalen Stellungen (in welchen der Drehteller 11 teilweise umfaßt wird) hin- und herbewegt. Daraus folgt, daß dann, wenn die Platte auf den Plattenteller gelegt wird, der Arm 43 die aus den Fig. 1 und 2 ersichtliche Stellung einnimmt. In dieser Ruhestellung befindet er sich unter dem Tonabnehmerarm 15, und er kommt auf die andere Seite des Plattentellers zu liegen, wenn die andere Seite der Platte abgespielt wird.
Die Meß- und Anzeigevorrichtung besteht aus einer drehbaren Trommel 51 und ist drehbar auf einer zentralen Welle 52 aufgesetzt, die zwischen Lagerstellen 53 (Fig. 5) in einem Gehäuse 54 ruht, das mit dem Gestell 55 zusammengebaut ist. Die Trommel 51 trägt ein flaches ringförmiges Zahnrad 56, das an der Vorderseite durch Schrauben 57 befestigt ist. Das ringförmige Zahnrad wird durch ein Ritzel 58 angetrieben, das auf dem vorderen Ende der Welle 26 einer Geschwindigkeitsreglervorrichtung sitzt, wie bereits im vorstehenden beschrieben wurde. Infolgedessen dreht sich die gesamte Meß- und Anzeigevorrichtung, die in der Trommel 51 untergebracht ist, mit derselben Geschwindigkeit wie das Plattenmagazin 13. Wie außerdem aus der Zeichnung hervor-
ίο geht, stützt sich die Welle 26 auf einer Lagerstelle 59 (Fig. 5) eines gabelförmigen Armes 61 ab, der an dem Gestell 55 durch Schrauben 62 befestigt ist. Die Trommel 51 ist aus mehreren Teilen zusammengesetzt und besitzt einen Anzeigering 63, der auf die äußeren Kanten zweier flacher Metallringe 64 und 65 aufgesetzt ist. Das Ganze wird durch Kopfschrauben 66 zusammengehalten. Die äußere zylinderförmige Oberfläche des Anzeigeringes 63 trägt eine Beschriftung, durch die die einzelnen Schallplatten, die in dem Magazin des Automaten enthalten sind, identifiziert werden. WTie aus den Zeichnungen hervorgeht, besteht diese Beschriftung aus einer entlang einer Kante angeordneten Ziffernreihe 67 mit den geraden Zahlen 2 bis 20, während eine Reihe 68 die ungeraden Zahlen 1 bis 19 enthält und entlang der anderen Kante des Anzeigeorgans angeordnet ist. Zwischen den Ziffern befindet sich eine Reihe 69, die zehn Kennbuchstaben (A, B, C, D, E, F, G, H, I und K) besitzt, wobei jeder dieser Buchstaben zwanzigmal wiederholt ist. In dieser besonderen Anordnung kann durch die Kombination von zehn Kennbuchstaben und zwanzig Kennummern die Identifizierung von zweihundert Auswahlmöglichkeiten erfolgen, wobei die Vorder- und Rückseite von hundert Platten, die in den Abteilungen 29 des Plattenmagazins zur Verfügung stehen, kenntlich gemacht sind.
Die Bezeichnungsstreifen 67, 68 und 69, die sich auf der äußeren Oberfläche des Anzeigeringes 63 befinden, sind teilweise durch eine Abdeckplatte 71 abgedeckt, wobei diese ein Fenster 72 enthält, auf dessen Oberfläche ein verschiebbarer Anzeigeschieber 73 montiert ist. Der Anzeigeschieber besitzt eine öffnung 74, die mit einem Paar einander gegenüberliegender Markierpfeile 75 versehen ist und eine solche Breite besitzt, daß lediglich der Einblick auf zwei Reihen von Kennzeichen möglich ist. Wenn sich daher die Trommel in irgendeiner Stellung befindet (es befinden sich beispielsweise die Zeichen 16-C-15 in der Mitte), kann der Anzeigeschieber 73 nach vorn oder zurück in eine der aus den Fig. 3 oder 4 erkenntlichen Stellungen verschoben werden. Die Vorrichtung kennzeichnet in diesen Stellungen entweder die Auswahlmöglichkeit C-15 bei der Einstellung nach Fig. 3 oder die Auswahlmöglichkeit 16-C in der Stellung der Fig. 4.
Infolgedessen kann die Vorrichtung mit Hilfe des Anzeigeschiebers 73 für jede Platte zwei Bezeichnungen zur Anzeige bringen, um auf diese Weise entweder die Vorder- oder die Rückseite der Platte zu kennzeichnen.
Es ist augenscheinlich, daß, da die Trommel 51 und der Anzeigering 63, der mit dieser Trommel verbunden ist, synchron mit dem Plattenmagazin 13 umlaufen, in einfacher Weise die Möglichkeit besteht, daß die einzelnen Bezeichnungen, die auf dem Anzeigering untergebracht sind, so angeordnet werden können, daß ein Zeichensatz (beispielsweise 16-C-15) zwischen die Pfeile 75 zu stehen kommt, wenn die zugeordnete Platte in eine Stellung 17 a gerät, die senkrecht zu der des Plattenmagazins steht. Dadurch wird diejenige Platte angezeigt, die gerade abgespielt
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wird. Um noch anzuzeigen, welche Seite der Platte die äußere Oberfläche jedes dieser Stifte ausübt und
abgespielt wird, ist es jedoch noch notwendig, daß infolgedessen diese mit einer ausreichenden Reibungs-
die Apparatur den Anzeigeschieber 73 während des kraft festhält, durch die ein unbeabsichtigtes Ver-
Abspielens der einen Seite der Platte verschiebt, ihn schieben der Stifte verhindert wird. Eine Längs-
aber in seiner Stellung unverändert beläßt, wenn die 5 bewegung der Anzeigeglieder 92 ohne die Überwin-
andere Seite abgespielt wird. Dies wird in der vor- dung eines allzu großen Widerstandes wird aber
liegenden Erfindung durch eine hin- und hergehende trotzdem erlaubt.
Bewegung der Welle 76 erreicht, die auf einem Halte- Vor der erstmaligen Ingangsetzung des Automaten bock 77 angebracht ist, der selbst mit der Oberfläche stützen sich alle Stifte mit ihren Köpfen 93 gegen die der Abdeckplatte 71 in Verbindung steht und einen io vordere Fläche des Ringes 65 ab. Es ist dies die federnden Arm 78 besitzt, der durch eine Ausnehmung Ausgangsstellung, die den Beginn des Abspielens 79 in dem Anzeigeschieber 73 hindurchgreift, so daß kennzeichnet. Das Gerät ist mit einer automatischen die Schieberplatte vor- und zurückgeschoben werden Verstelleinrichtung 101 ausgestattet, die dazu dient, kann, um den Stellungswechsel, der in den Fig. 3 das Anzeigeglied 92 zu verschieben, sobald die diesem und 4 dargestellt ist, zu ermöglichen. Das jeweils 15 Anzeigeglied zugehörige Platte abgespielt wird. Bei zulässige Maß der Verschiebung wird durch Schlitze der dargestellten, besonders vorteilhaften Ausfüh-81 festgelegt, in die Schrauben 82 eingeführt sind. rungsform wird jedes Anzeigeglied 92 nur immer um Eine Feder 83 hält den Anzeigeschieber in der die ein so kleines Stück verstellt, daß der Kopf des geraden Ziffern kennzeichnenden Stellung der Fig. 4, Anzeigegliedes die Markierung 10 erst dann erreicht, doch trägt die hin- und hergehende Welle 76 einen 20 wenn zehn Abspielungen der betreffenden Platte Arm 85, der mit einer Rolle 86 verbunden ist, über stattgefunden haben. Aus dieser Stellung heraus wird die der betreffende Arm mit dem bogenförmigen es dann weiter zu den Markierungen 20-30-40 usw. Transportarm 43 für die Schallplatten in Verbindung bewegt, falls die zugeordnete Platte eine entsprechende steht, falls dieser Arm sich auf der linken Seite des Zahl von Abspielungen erfahren hat.
Drehtellers befindet, wie dies in den Fig. 1 und 2 25 Die Verstelleinrichtung 101 ist in einem U-förmigen dargestellt ist. Wenn infolgedessen die Schallplatte, Teilgestell montiert, das eine Bodenfläche 102 besitzt, die aus dem Magazin entnommen wird, in Richtung die mit dem Gehäuse 54 durch Schrauben 103 Verbundes Drehtellers bewegt wird, zeigen die Buchstaben den ist. Das Teilgestell besitzt ein Paar Seitenplatten und Ziffern, die durch das Anzeigefenster sichtbar 104 (Fig. 6), die sich nach oben erstrecken und ein werden, eine geradzahlige Numerierung, während, 30 Paar winkelförmige Halteglieder 105 aufweisen, die wenn die Platte durch Verstellung des Transport- durch Schrauben 106 mit diesen verbunden sind. Die armes in der entgegengesetzten Richtung auf der Abdeckplatte 71 ist auf die nach außen gerichteten anderen Seite abgespielt wird, die ungerade Nume- Schenkel dieser winkelförmigen Halteglieder 105 aufrierung sichtbar wird. gesetzt und durch Schrauben 107 gesichert (Fig. 3).
Aus dem bisher Gesagten geht hervor, daß die 35 Eine hin- und hergehende Welle 108 befindet sich
Stellung der Trommel 51 in Beziehung zu den Pfeilen zwischen hierzu entsprechend ausgebildeten Vor-
75 in dem Fenster 74 diejenige Platte zur Anzeige richtungen in den Seitenplatten 104. Die hin- und
bringt, die gerade abgespielt wird, während die hergehende Welle 108 trägt einen sich nach
Stellung der Anzeigescheibe 73, die durch die Stellung außen erstreckenden, doppelarmigen, verschiebbaren
des Plattentransportarmes verschoben werden kann, 40 Schwenkbügel 109, der an seinem äußersten Ende^
diese Anzeige der betreffenden Platte noch so modi- einen Lagerzapfen 111 aufweist. Der Bügel 109 besitzt
fiziert, daß auch· erkannt werden kann, welche Seite außerdem einen Anschlagzapfen 112, der in eine den
der Platte abgespielt wird. Ausschlag begrenzende Öffnung 113 in der Seiten-
Die Trommel 51 enthält außerdem eine Anzeige- platte 104 eingreift. Diese ist mit einer verstellbaren vorrichtung 91, durch die die Beliebtheit der einzelnen 45 Anschlagplatte 114 ausgerüstet, die außen auf die Platten angezeigt wird. Die Vorrichtung befindet sich Platte 104 durch Kopfschrauben 115 aufgesetzt ist, unmittelbar auf der Vorderfläche des Ringes 56 und um die hin- und hergehende Bewegung des Schwenkgrenzt an die äußere Kante des Anzeigeringes 63 an. bügeis 109 einregeln zu können. Der Bügel 109 besitzt Diese Anzeigevorrichtung benötigt keine Buchstaben außerdem einen nicht metallischen Reibungszapfen oder sonstigen Zeichen, sondern sie ist vorteilhafter- 50 116, der sich gegen die innere Fläche der Seitenwand weise mit parallel angeordneten Markierungen ver- 104 abstützt und durch eine Schrauben-Drucksehen, in der Form von Leisten oder Linien 10, 20, 30, feder 117, die die hin- und hergehende Welle 108 40, 50 usw., die die Zahl der Abspielungen der Platten umgibt, gegen die eine Seitenwand 104 leicht angein dem Magazin anzeigen, die sich seit der letzten drückt wird. Die Feder 117 ist zwischen der inneren Füllung des Magazins ereignet haben. Die Trommel 55 Wand 104 des Bügels und einem Distanzring 118 einist mit einer Vielzahl von dünnen, an einem Ende gespannt, der auf der Welle befestigt ist (Fig. 11).
zugespitzten als Stift ausgebildeten Anzeigegliedern Der Lagerzapfen 111 am Ende des verschiebbaren 92 versehen, die längs des Umfanges der Trommel 51 Schwenkbügels 109 steht in Verbindung mit einem in einer Weise verteilt sind, die der Verteilung der sich nach rückwärts erstreckenden Schwenkarm 121, Plattenschächte 29 in dem Plattenmagazin entspricht. 60 der an der Stelle 122 abgekröpft ist und bis zu einem Jedes Anzeigeglied 92 ist unmittelbar unter einem Lagerzapfen 123 im Anker 124 einer Elektromagnet-Satz von eine bestimmte Platte betreffenden Kenn- spule 125 reicht. Diese wird mit einem Spulenkörper Zeichnungsmarkierungen auf dem Anzeigering 63 126 zwischen den Seitenplatten 104 gehalten. Eine angeordnet. Infolgedessen sind für einen hundert schwache Feder 127 ist um den Magnetanker 124 ge-Platten enthaltenden Automaten hundert im gleichen 65 wickelt und versucht, den Anker und das Ende des Abstand voneinander angeordnete Anzeigeglieder Schwenkarmes anzuheben.
notwendig, die durch öffnungen in den Ringen 64 Der Schwenkarm 121 hat eine ein gewisses Spiel und 65 hindurchtreten. Der aus plastischem Werkstoff ermöglichende Aussparung 131, durch welche die hinbestehende Anzeigering 63 hat eine sich nach innen und hergehende Welle 108 hindurchtritt. Der Arm erstreckende Flanke 94, die einen leichten Druck gegen 70 121 besitzt außerdem einen in seiner Mitte angebrach-
ten Streifen, der in einer Blattfeder 133 endet, die durch Niete 134 gehalten wird. Auch dieser Federstreifen ist nach vorn gerichtet und trägt an seinem Ende federnde Glieder 135 (Fig. 11), die durch Niete 136 befestigt sind und sich nach oben erstrecken, dabei aber zwischen sich einen schmalen Spalt offen lassen, wobei ihre äußeren Enden mit zueinander gerichteten konvexen Mitnehmerknöpfen 137 versehen sind, die unmittelbar unter den Anzeigegliedern 92 der Meßvorrichtung liegen.
Ein Hubarm 138 ist an der Deckplatte 71 an der Stelle 139 schwenkbar befestigt und ist mit einer von Hand zu betätigenden Taste 141 ausgerüstet, die innerhalb eines Schlitzes 142 in der Abdeckplatte verschiebbar ist. Wenn infolgedessen der Knopf 141 bis zum äußersten Ende des Schlitzes verschoben wird, nimmt der Schwenkarm 138 eine im rechten Winkel zur Vorderfront der Stifte 92 verlaufende Stellung ein, so daß bei einem Umlauf der Trommel 51 alle Anzeigeglieder in ihre Ausgangsstellung zurückkehren, ao Wenn der Automat in Tätigkeit gesetzt ist, dreht sich die Trommel 51 in einem bestimmten Verhältnis zu der Verdrehung des Magazins 13, so daß, wenn irgendeine Schallplatte aus dem Magazin in die Stellung 17 a gebracht wird, das zugehörige als verschiebbarer Stift ausgebildete Anzeigeglied 92 in die Mitte der Anzeigevorrichtung der Trommel gestellt wird und infolgedessen denjenigen Buchstaben und Ziffern unmittelbar benachbart ist, die die betreffende Schallplatte zwischen den Pfeilen 75 des Anzeigeschiebers 73. identifizieren.
Falls die Schallplatte dadurch auf den Plattenteller gelegt wird, daß der Transportarm 43 sich auf diejenige Seite des Plattentellers bewegt, an welcher der Tonabnehmerarm angebracht ist, bleibt der Anzeigeschieber 73 in der zurückgezogenen Stellung infolge des Einflusses der Feder 83, und die Öffnung 74 in dem Anzeigeschieber zeigt eine gerade Ziffer an, beispielsweise die Bezeichnung 16-C von Fig. 4. Wenn die Schallplatte mit der anderen Seite auf den Plattenteller aufgelegt wird, kommt der Transportarm 43 auf diejenige Seite des Plattentellers zu liegen, die der Anzeigevorrichtung unmittelbar benachbart ist, und infolgedessen kommt die Rolle 86 am Hebelarm 85 in Berührung mit dem Transportarm, was zu einer Ver-Schwenkung der Welle 76 und zu einer Verschiebung des Anzeigeschiebers 73 führt, so daß eine ungerade Ziffer angezeigt wird, beispielsweise die Kennzeichnung C-15 von Fig. 3. Immer aber führt die Betätigung des Auswahl-, Kontroll- und Transportmechanismus, der dazu dient, die Schallplatte auf dem Plattenteller niederzulegen, zu einer kurzzeitigen Einschaltung der Spule 125 (Fig. 5) und betätigt dadurch die Verstelleinrichtung 101 des Anzeigegerätes. Wenn die Spule 125 erregt wird, führt die nach unten gerichtete Bewegung des Magnetankers über die Welle 121 zu einem Anheben des Lagerzapfens 111 und zu einem Anheben des freien Endes des Lagerbügels 109 aus der Ausgangsstellung in Fig. 5 in diejenige Stellung, in der er seine oberste Lage einnimmt, wie in den Fig. 8 und 10 dargestellt ist. Es ist einleuchtend, daß während dieser Betätigung die Bewegung des Bügels 109 durch den Eingriff des Anschlagzapfens in der Begrenzungsöffnung 113 begrenzt wird und daß, wenn der Bügel in die dargestellte Lage gebracht ist, er gegen eine weitere Verstellung durch die zwischen dem Reibungszapfen 116 und der inneren Fläche einer der Seitenwände 104 des Teilgestelles bestehende Reibung gesichert ist. Die nach unten gerichtete Bewegung des Magnetankers führt außerdem zu einer
Bewegung der Federstreifen 135 gegen eines der Anzeigeglieder 92, so daß die an den äußeren Enden der Federstreifen angebrachten Greiforgane 137 den betreffenden Stift erfassen. Wenn die Spule 125 wieder aberregt wird, erlaubt die nach oben gerichtete Bewegung des Ankers zunächst eine kleine, um den Zapfen 111 ausgeführte Schwenkbewegung (etwa in dem Ausmaß, als dem Spiel zwischen der Öffnung 131 und der hin- und hergehenden Welle 108 entspricht) und infolgedessen können auch die Greiforgane 137 eine kleine Bewegung ausführen, wie dies in Fig. 10 am Punkt D gezeigt ist. Dies führt zu einer Vorwärtsbewegung des Anzeigegliedes 92 um einen dem Abspielen einer Seite der Platte zugeordneten Weg. Als Folge der Entregung der Spule 125 bewegt sich der Bolzen 111 nach unten, so daß die Federstreifen die Anzeigeglieder wieder freigeben und diese in ihre Ausgangslage zurückkehren.
Es kann ohne weiteres den Zeichnungen entnommen werden, daß in der Ruhestellung die die Anzeigeglieder verstellende Vorrichtung nicht im Eingriff mit den Anzeigegliedern 92 steht, so daß diese bei einer Verdrehung des Magazins frei beweglich sind. Die Vorrichtung ist aber so ausgebildet, daß bei einer Erregung der Spule 125 die oberen Enden 137 der Federstreifen 135 sich auf eines dieser Anzeigeglieder zubewegen, es erfassen und um einen vorbestimmten kleinen Betrag nach vorn verschieben, um es dann wieder freizugeben und in die Ruhelage zurückzukehren.

Claims (14)

Patentansprüche:
1. Meß- und Anzeigeeinrichtung an selbstkassierenden Musikautomaten, durch die die Zahl der Abspielungen der einzelnen Platten angezeigt werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vielzahl von voneinander getrennten, verschiebbaren Anzeigegliedern (92) vorgesehen ist, die einzeln absatzweise längs einer gemeinsamen, damit zusammenarbeitenden Anzeigevorrichtung (91), in sich wiederholenden kleinen Bewegungsabschnitten verschiebbar sind, wobei die Zahl der Anzeigeglieder (92) der Zahl der im Plattenmagazin vorhandenen Schallplatten entspricht und wobei jedem Anzeigeglied (92) eine bestimmte Schallplatte zugeordnet ist, und daß durch eine bei jedem Abspielen einer Platte wirksam werdende Verstelleinrichtung (101) das dieser Platte zugeordnete Anzeigeglied (92) um eine kleine Strecke verschiebbar ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigeglieder (92) parallel zueinander angeordnet sind.
3. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die gemeinsame, mit den Anzeigegliedern (92) zusammenarbeitende Anzeigevorrichtung (91) mit einer Reihe paralleler Markierungen (10., 20, 30. . .) versehen ist und daß die Anzeigeglieder (92) in der gleichen Richtung bewegt werden und im rechten Winkel zu diesen Markierungen angeordnet sind.
4. Einrichtung nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine allen Anzeigegliedern (92) gemeinsame Verstelleinrichtung (101) zur Verstellung irgendeines der Anzeigeglieder (92) vorgesehen ist.
5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstelleinrichtung (101)
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mechanisch wirkende Mitnehmerköpfe (137) zum Ergreifen und Verstellen der Anzeigeglieder (92) besitzt.
6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnehmerkopf (137) zum Erfassen des Anzeigegliedes (92) von der Seite her auf das Anzeigeglied bewegbar ist, zur Verstellung desselben eine Längsbewegung ausführt und dann wieder in seitlicher Richtung vom Anzeigeglied (92) wegbewegbar ist, um in eine Stellung zu gelangen, in der keine Verbindung mit irgendeinem der Anzeigeglieder (92,) mehr besteht.
7. Einrichtung nach Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigeglieder (92) aus einer Reihe zylinderförmiger Stifte bestehen.
8. Einrichtung nach Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigeglieder (92) in kreisförmigen Aussparungen, die sich längs des Umfanges eines Rades erstrecken, gelagert sind und einzeln in einer parallel zur Achse (52) des Rades verlaufenden Richtung verschiebbar sind.
9. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Rad derart mechanisch mit dem Plattenmagazin (13) gekoppelt ist, daß es synchron mit diesem verdrehbar ist.
10. Einrichtung nach Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß eine Rückstellvorrichtung vorgesehen ist, durch die alle Anzeigeglieder (92) in ihre Ausgangsstellung rückstellbar sind.
11. Einrichtung nach Ansprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß ein Anzeigering (63) unmittelbar neben der Anzeigevorrichtung (91) zur Feststellung der Häufigkeit des Abspielens der einzelnen Platten angebracht ist.
12. Einrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Anzeigering (63) Kennzeichnungen für jede einzelne Schallplatte und zusätzliche Kennzeichnungen für die Vorder- und Rückseite der einzelnen Schallplatten enthält.
13. Einrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß eine Anzeigescheibe (73) zwischen zwei Stellungen gegenüber dem Anzeigering (63) verschiebbar ist, um wechselweise die der Vorder- oder Rückseite entsprechenden Kennzeichen sichtbar zu machen.
14. Einrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigescheibe (73) mit dem Plattentransportmechanismus des Automaten gekuppelt ist und in Übereinstimmung mit dem Seitenwechsel der Platte verschiebbar ist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
© 009 649/30 11.
DEA29412A 1957-05-06 1958-05-05 Mess- und Anzeigeeinrichtung an selbstkassierenden Musikautomaten Pending DE1093601B (de)

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DE (1) DE1093601B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1203507B (de) 1959-07-13 1965-10-21 Rock Ola Mfg Corp Zaehlvorrichtung zur Anzeige der jeweiligen Beliebtheit von in Musikautomaten abgespielten Schallplatten
DE2808991A1 (de) * 1978-03-01 1979-09-06 Lee C Verduin Selbstverkaeufer

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1203507B (de) 1959-07-13 1965-10-21 Rock Ola Mfg Corp Zaehlvorrichtung zur Anzeige der jeweiligen Beliebtheit von in Musikautomaten abgespielten Schallplatten
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