CH124100A - Glasurartiger Überzug auf Stein, Tonscherben, Kunststein und andern festen Werkstoffen. - Google Patents

Glasurartiger Überzug auf Stein, Tonscherben, Kunststein und andern festen Werkstoffen.

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CH124100A
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Karl Stoll
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B41/00After-treatment of mortars, concrete, artificial stone or ceramics; Treatment of natural stone
    • C04B41/45Coating or impregnating, e.g. injection in masonry, partial coating of green or fired ceramics, organic coating compositions for adhering together two concrete elements
    • C04B41/46Coating or impregnating, e.g. injection in masonry, partial coating of green or fired ceramics, organic coating compositions for adhering together two concrete elements with organic materials
    • C04B41/48Macromolecular compounds
    • C04B41/4811Condensation polymers of aldehydes or ketones

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Description


      Glasurartiger    Überzug auf Stein, Tonscherben,     Dunststein        und    andern festen       Werkstoffen.       Die     Erfindung    bezieht sich auf     eineu          glasurartigen    Überzug auf Stein, Ton  scherben, Kunststein und andern festen  Werkstoffen. Der allgemeinen Verwendung  der     sogenannten        Verblendsteine,    also glasier  ter Platten aus Ton, Zement oder Kunst  stein, stand bis jetzt immer der     erhebliche     Preis entgegen.

   Es wurde     allerdings    schon  oft versucht,     Ölla.cküberzüge    oder     ähnliche     schützende     Anstriche    auf keramische Scher  ben oder     Kunststeinunterlage    aufzubringen,  doch waren die Ergebnisse nicht sehr ermu  tigend. Besonders haben diese     Überzüge     nicht die erforderliche Härte und die da  durch bedingte Beständigkeit des Glanzes.  Auch lässt -die Widerstandsfähigkeit gegen  über Laugen,     heissem    Wasser usw. zu wün  schen übrig. Diese Unbeständigkeit gegen  über Laugen gilt auch für die     weitaus.    mei  sten Lacke, die für     Metall,    Holz usw. ver  wendet werden.

    



  Der Erfinder ist auf den Gedanken ge  kommen, sich zur Herstellung eines halt  baren     glasurartigen        Überzuges    in der Haupt  sache der neuen     Harnstoff-Formalin-Harze     zu bedienen, und es ist     ihm    nicht nur gelun-    gen, einen in     bezug    auf Härte, Durchsichtig  keit und     Widerstandsfähigkeit    gegen war  mes Wasser, Seife,     verdünnte        Säure    und  Lauge sehr brauchbaren Überzug zu schaf  fen, sondern auch jede     Neigung    zu     R,issbil-          dungen    dieses     Überzuges    zu beseitigen.

   Die       Harnstoff-Formalin-Harze,    können     allein    als  wesentlicher Bestandteil des Überzuges ver  wendet werden.     Besonders        gute    Ergebnisse  können auch durch     Verwendung    von Gemi  schen der     Harnstoff-Formalin-Harze    mit an  dern     härtbaren    Harzen, z. B.     Phenol-For-          malin-Harzen,    erzielt werden.

   Beispielsweise  kann für einen Überzug die aus folgenden  Bestandteilen zusammengesetzte Mischung  verwendet     werden:     50 Teile eines festen oder flüssigen,       spritlöslichen        Phenol-Formalin-Harzes,    das  noch ca. 1 % Ammoniak enthalten soll,     wer-          ,den        in    100     Volumteilen    Alkohol gelöst. Ist  ,das Harz neutral, so werden 2 bis 3 Volu  menteile konzentrierter Salmiakgeist zuge  fügt.

   Zur obigen Lösung rührt man nun  200 Teile einer     Ilarnstoff=ForM-alin-Harz-          Lösung,        welche        etwa    65 % Harz enthält.  Hierauf gibt man Farbstoff in der ge-           wünschten    Menge zu, z.

       B.    100     gr        Zinkweib.          soivic    5 Teile Rizinusöl und 1 Teil     scliwefel-          sazirts        dmmoniah.    Diese     Mischung    wird     auf.          einer        Farbenreibe,niaschine    aufs feinste     ge-          inaiiien    und dabei soviel verdünnter Spiritus       zugegeben,        dass    die fertige Mischung eben       streiclifti_hig    ist.

   Das mit einem     Überzog    zu       v@-rst#liende    Material wird nun damit zwei  bis dreimal bestrichen,     wobei    natürlich     beim          Auftragen    eines neuen Anstriches der vor  hcriäe     angetroclynet    sein muss. Nach dein       Trocknen    des letzten Anstriches wird das       lackierte        C=ut    während der Dauer von drei  bis fünf Stunden auf etwa     120     bis     i.30     er  wärmt- und ist dann fertig.

      Die erhaltene     Glasur    ist hart, zähe und       ividerstanclsfriliig    gegen     warmes    und kaltes  \Wasser,     S(--ife,    Lauge und     verdünnte    Säure.

Claims (1)

  1. PATENT 11hPRUCFI: Glasurarti@,er Überzug auf Stein, Ton seherben, Kunststein und andern festen NVerkstoffen, dadurch gekennzeichnet, dass er in der Hauptsache aus Harnstoff-Forma- lin-Harzen besteht.
    UNTER A NSPRUCH Z- lasurartizger Tigerzug nach Patentan- spruch, gekennzeichnet durch einen Zusatz von andern hä.rtbaren Harzen.
CH124100D 1927-01-03 1927-01-03 Glasurartiger Überzug auf Stein, Tonscherben, Kunststein und andern festen Werkstoffen. CH124100A (de)

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