DE950989C - Verfahren zur Herstellung eines als Mauerverkleidung oder als Kunstmarmor verwendbaren Materials - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines als Mauerverkleidung oder als Kunstmarmor verwendbaren MaterialsInfo
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Classifications
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C04—CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
- C04B—LIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
- C04B28/00—Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing inorganic binders or the reaction product of an inorganic and an organic binder, e.g. polycarboxylate cements
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Description
- Verfahren zur Herstellung eines als Mauerverkleidung oder als Kunstmarmor verwendbaren Materials Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung eines Materials, aus dem sich eine Mauerverkleidung oder ein Kunstmarmor herstellen läßt, der in bezug auf die Härte und! die Witterungsbeständigkeit hohen Anforderungen. entspricht, und das sich insbesondere für die Herstellung vom. Travertinmarmor eignet.
- Die Herstellung des Materials erfolgt erfindungsgemäß in der Weise, daß ein teilweise verseiftes Öl oder Fett, ein hygroskopisches Salz, vorzugsweise Calciumchlorid, und Talkpulver mit Wasser zu einem Brei verrührt und dann, mit Zement vermischt wird.
- Zur teilweisen Verseifung eignet sich jedes Öl oder Fett, wie Amchisöl, Leinöl, oder aber ein tierisches oder pflanzliches Fett. Man verseift zweckmäßig mit Kalilauge. Das gewünschte Ergebnis wird nicht erzielt, falls vom. einten Gemisch von (Kalium-) Seife, Glyzerol und Wasser ausgegangen wird. In diesem Falle läßt sich der fertige Kunststein, der auch dann scheckig ist, nicht glattpolieren.
- Man setzt der abgekühlten Versenfungsmasse ein hygroskopisches Salz, z. B. Calaiumehlorid und/ oder Aluminiumchlorid: und anschließend. Talkpulver, gegebenenfalls zusammen mit Lithopone zu, bis eine dicke Masse entstanden ist. Vorzugsweise enthält das Material auch eine kleine Menge Kieselgur, wodurch es sich später leichter polieren und mit Bohnerwachs pflegen läßt, und eine kleine Menge Leim. Ohne Leim werden in dem fertigen Kunststein. eher Schrumpfrisse auftreten. Das erhaltene Material wird unter Rühren gleichmäßig mit 2 bis q. Volumteilen Wasser verdünnt. Diarauf wird Zement zugesetzt, bis ein Material der gewünschten Konsistenz entsteht. Das Talkpulver und/oder Lithopone kann auch. zuvor mit dem Zement vermischt werden.
- Das in dieser Weiise; erhaltene Material läßt sich in einer Dicke, von z. B. I 111s 15 mm auf eine. Mauer auftragen., -,cr<.9@f es mit einem Poliermesser glattgestrichen. wird: Nach 6 bis 12 Stunden hat sich die Härtung vollzogen. Die Mauerverkleidung kennzeichnet sich. durch eine große Härte und einen hohen Glanz, sie ist hitze- und kältebeständig und zeigt keine Haarrisse, so da,ß der Kunststein eine große Ähnlichkeit mit Marmor zeigt.
- Talk und Kieselgur sind übliche Füllstoffe zur Herstellung eines Zementmörtels. Der Talk dient im vorliegenden. Falle jedoch nicht ausschließlich als Füllmittel, weil es sich herausgestellt hat, da,ß nur bei Verwendung von Talk bei der Auftragung einer dicken Materialschicht keine Rissei auftreten. Talk erfüllt hier somit nicht die Funktion eines beliebigen anderen Mineralpulvers, wie z. B. Kaolin.
- Eine wichtige Eigenschaft des gemäß der Erfindung hergestellten Materials ist, daB es sich ausgezeichnet zur Herstellung von Kunstmarmor mit Travertineffekt, was zum Ersetzen. von Travertinmarmor dienen kann, eignet. Die Rillen, lassen sich darin z. B. wie, folgt anbringen: Vor der Erhärtung werden mit einem rauhen länglichen Gegenstand Rillen im Material angebracht, wobei der Gegenstand derart hin- und hergeschoben wird, daß zwei Rücken entstehen. Wenn man die Oberfläche darauf mit einem Poliermesser glättet, so bleibt die Vertiefung erhalten, und das Ganze erhärtet zu einem Travertinmarmor ähnlichsehenden. Kunststein.
- Das erfindungsgemäß hergestellte Material kann auch zur Herstellung vorn. Fliesen u. dg1. .dienen. Weiter läßt sich auch geflammter Kunstmarmor in der Weise erhalten, daß man. ein Pigment ungleichmäßig durch die Masse verteilt.
- Nachstehendes Beispiel erläutert die Erfindung. Beispiel Man siedet i 1 Leinöl während io Minuten mit 300 9 140g Kaliumhydroxyd enthaltender Kalilauge. Dann wird gekühlt und mit 3 1 Wasser verdünnt; i 1 der erhaltenen. Lösung wird, mit 700 g Cälciumchlorid und; 5o g Aluminiumchlorid, .4o g Kieselgur und 5 g Celluloseleim vermischt. Das Ganze wird mit 1,5 kg Talkpulver vermischt; ein Teil des Talkpulvers wird gegebenenfalls durch Lithopone ersetzt.
- Das erhaltene Gemisch wird, an: der Benutzungsstelle unter Rühren mit 2 bis .a. Volumt-,ilen Wasser zu einem homogenen Brei verdünnt. Dann setzt man Zement zu, bis die gewünschte verstreichbarei Dicke erhalten ist. Auf i 1 Brei benötigt. man, abhängig von der gewünschten Bekleidungsdicke und dem Mauerzustand, i bis 2 1 Zement.
- Falls farbiger Kunststein herzustellen ist, empfiehlt es sich, das Pigment vor dem Zementzusatz in dem Wasser zu dispergieren.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren. zur Herstellung eines als Mauerverkleidung oder als Kunstmarmor verwendbaren. Materials, dadurch gekennzeichnet, daß ein Gemisch aus einem teilweise verseiften. Öl oder Fett, einem hygroskopischen Salz, vorzugsweise CaJciumchlorid und: Talkpulver mit Wasser zu einem Brei verrührt und dieser mit Zement vermischt»wird. z. Verfahren nach Anspruch. i, dadurch gekennzeichnet; daß dem GemischLeim zugegeben wird. 3. Verfahren nach Anspruch i oder 2, dadurch. gekennzeichnet, daß dem Gemisch Kieselgur zugegeben wird.
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| DEL13417A Expired DE950989C (de) | 1951-09-20 | 1952-09-19 | Verfahren zur Herstellung eines als Mauerverkleidung oder als Kunstmarmor verwendbaren Materials |
Country Status (1)
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1952
- 1952-09-19 DE DEL13417A patent/DE950989C/de not_active Expired
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