CH112412A - Notenblattwender. - Google Patents

Notenblattwender.

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CH112412A
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sheet music
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Friedrich Ernst
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Friedrich Ernst
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42DBOOKS; BOOK COVERS; LOOSE LEAVES; PRINTED MATTER CHARACTERISED BY IDENTIFICATION OR SECURITY FEATURES; PRINTED MATTER OF SPECIAL FORMAT OR STYLE NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; DEVICES FOR USE THEREWITH AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; MOVABLE-STRIP WRITING OR READING APPARATUS
    • B42D9/00Bookmarkers; Spot indicators; Devices for holding books open; Leaf turners
    • B42D9/04Leaf turners
    • B42D9/08Leaf turners having radial arms, one per leaf, operated successively
    • B42D9/084Leaf turners having radial arms, one per leaf, operated successively actuated by a single spring

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  • Tables And Desks Characterized By Structural Shape (AREA)

Description


      Notenblattwender.       Den Gegenstand der vorliegenden Erfin  dung bildet ein     Notenblattwender,    durch wel  chen bezweckt wird, dem Spielenden die  peinliche und oft spielstörende Wendebewe  gung der Notenblätter, durch welche die eine  Hand stets dem Gesamtspiel verhältnismässig  lange entzogen werden muss, zu ersparen.  Gleichzeitig werden auch die     Musikalien        ge-,     schont, indem das zum Wenden von Hand  notwendige Umbiegen der Ecken unterlas  sen werden kann. Ebenso bleibt es dem Spie  lenden, wenn er in die Lage kommt, im  Freien spielen zu müssen, erspart, die No  tenblätter wegen Luftzug extra befestigen zu  müssen, da, die Notenblätter beim Gebrauch  der Vorrichtung von dieser gegen Herunter  fallen gesichert sind.  



  Auf der beigefügten Zeichnung ist in       Fig.    1 eine beispielsweise Ausführungs  form des Erfindungsgegenstandes in Drauf  sicht (unter Weglassung eines Führungs  stückes,     Fig.    4) veranschaulicht;       Fig.    2 bis 4 zeigen Details, wobei       Fig.    2 ein Schnitt     A-B    der     Fig.    1 ist.  Mit a ist die     Notenpultplatte        bezeichnet,     die unten einen Anschlag b für die Noten-    Blätter besitzt.

   Oben, in der     Mitte    der Pult  platte, ist auf dieser eine Lagerplatte c be  festigt, an deren     Enden    je eine im rechten  Winkel nach oben abgebogene Wand d vor  gesehen ist. In diesen Wänden<B>d</B> ist ein Bol  zen e gelagert, auf welchem mittelst Gabel  stücken f sechs Wendearme     G,    sowie ein  Einstellarm h für letztere schwingbar ge  lagert sind. Sowohl die Wendearme, wie  auch der Einstellarm stehen je unter der  Wirkung .einer Feder i, welche Federn be  strebt sind, die Arme in der in der Zeich  nung mit voll ausgezogenen Linien darge  stellten Lage zu halten.

   Zum Verstellen der  Arme g entgegen der     Federwirkung    isst  auf :dem     Einstellarm        h    ein mit Zeiger<I>k</I>  versehener Finger     l    drehbar angeordnet.  Der Zeiger<I>k</I> spielt auf einer Skala     nc     und' werden je nach dessen     Einstellung     auf der Skala beim     Ausschwingen    des Ein  stellarmes h durch den unter die Wendearme  greifenden Finger ein oder mehr Wendearme  mitgenommen.

   Auf jedem Wendearm ist ein  senkrecht zu ihm stehender     Mitnehmerstab        v     angeordnet, welche     Mitnehmerstäbe    beim Ge  brauche der Vorrichtung je auf ein Blatt      des Notenheftes     etc.    zu liegen kommen, zu  deren Sicherung auf jedem     Mitnehmerstab     eine Federklammer o verschiebbar angeord  net ist.  



  Mit     p    ist eine Schnappfeder bezeichnet,  an deren freiem Ende ein     Stellstift    r vorge  sehen ist, der bei entsprechender Verdrehung  der Feder durch eine Öffnung     q    in der     obern          -#Ä'and    d des Lagerstückes c greifen kann,  um den Einstellarm     la    und damit die Wende  arme g in einer zu einem später angegebenen  Zwecke angenähert senkrecht zur     Pultplatte     stehenden Lage halten zu können.  



  Unter der     Pultplatte    ist auf der rechten  Hälfte derselben eine Welle s belagert, deren  durch eine     Ausnehmung    am obern     Pultrande     über die obere Plattenfläche vorstehender  Endteil als Kurbel     t    ausgebildet ist, die beim  Umlegen der Wendearme G in die in der  Zeichnung strichpunktiert dargestellte Lage  durch den Wendearm h verstellt wird und  dadurch die Welle s im     Uhrzeigersinne    ver  dreht.  



  Am andern Ende ist die Welle s mit  einem Arme     rr,    versehen, der in eine Öffnung  am einen Ende eines unter der     Pultplatte    an  geordneten Schiebers     v    eingreift und diesen  bei Drehung der Welle s verstellen kann.  Am andern Ende greift der     Sehiebür    v an  einer unter der     Zugwirkung    einer Feder w,  stehenden     Verstellklinke    w an, die durch  Druck auf einen Griffhebel x betätigt wei  den kann und in eine verschiebbare Zahn  stange p eingreift. In letztere greift über  dies die unter Wirkung der Feder     r,    stehende  Sperrklinke z ein.

   Die Zahnstange p steht  unter der Wirkung einer     Schraubenfeder    1,  die sieh einerseits gegen die Zahnstange und  anderseits gegen ein     Widerlager    2 abstützt  und auf einer Verlängerungsstange 3 einer       Zuhaltung    4 sitzt.  



  5 ist eine mit Führungsschlitzen 6 ver  sehene, die Lagerplatte c überbrückende Füh  rungsplatte, in welcher die Wendearme G  und der Einstellarm     h    beim Umlegen in die  strichpunktierte Lage geführt werden.    Die     Handhabungs-    und     Wirkungsweise     des beschriebenen     Notenblattwenders    ist fol  gende:

    Zuerst     wird    bei der in der Zeichnung voll  ausgezogenen Lage der Arme G und     1a    der  Zeiger k auf die Zahl 6 der Skala. gestellt  und dann der     Verstella.rm        h    nach oben ge  schwungen, bis der Zapfen     r    der Schnapp  feder p hinter denselben greifen     kann,    wo  durch die Wendearme G in ungefähr senk  rechter Lage zur     Pultfläche    gehalten werden.  Die     Notenbl.ä        t!er     -erden nun auf das No  tenpult gelegt, und zwar so, dass der Falz  (das heisst die Mitte) derselben auf die an  gezeichnete Mitte 7 am Pult zu liegen kommt.

    Hierauf wird das erste Notenblatt auf die  linke Seite des Pultes gelegt und durch Um  stellen des Zeigers     k;    auf die Zahl 5 der erste  Wendearm vom Finger Z freigegeben, so     dass     derselbe durch die Wirkung der Feder i auf  das Notenblatt     niederklappt,    für die folgen  den Notenblätter sind die gleichen Manipu  lationen auszuführen, und nachdem alle zu  gebrauchenden Notenblätter in gleicher Weise  eingestellt sind, wird der Zapfen r aus seiner  Lage gehoben und die Schnappfeder p etwas  gedreht, wo sie in Ruhestellung verbleibt.  Nachher stellt man den Zeiger     k    wieder auf  Zahl 6 und legt alle Notenblätter durch Um  stellen des Einstellarmes     la    um 180   auf die  rechte Seite des Pultes.

   Bei diesem Umstel  len trifft der Einstellarm     la    auf die Kurbel t  der Welle s und     verstellt    dieselbe in die  punktierte Lage, wodurch die Welle s ge  dreht und dadurch der Schieber     v,    in der  Pfeilrichtung verstellt wird.

   Durch dieses  Verstellen des Schiebers wird zuerst die  Klinke     ir,    und nachher durch diese auch die  Klinke     z    aus der Zahnstange     y    ausgelöst,  worauf letztere durch Wirkung der Feder 1  nach unten verstellt und     zufolgedessen    die       Zuhaltung    4 in die strichpunktierte Lage,  über die freien Enden der Wendearme einge  stellt wird. so dass die Notenblätter auf der  rechten Seite festgehalten werden. Die No  tenblätter werden nun einzeln durch     Herun-          terschieben    der Klammern o an den     Mitneh-          merstäbchen    v befestigt.

   Dieses Befestigen      ist. zweckmässig, weil sonst hie und da durch  Luftdruck zwei Blätter miteinander gewendet  würden.  



  Das Einstellen ist nun fertig. Will nun  der Spielende ein Blatt wenden, so geschieht  dies durch einen ganz kurzen Druck auf den  Hebel x, wodurch die     Zuhaltung    4 durch das       Klinkwerk    so viel nach oben verschoben  wird, dass der unterste Wendearm G ausge  löst wird, worauf das     Blatt    durch die auf  diesen Arm einwirkende Feder i automatisch  gewendet, das heisst auf die linke Seite um  gelegt wird. Dieses wiederholt sich für die  folgenden Blätter stets durch einen kurzen  Druck auf den Hebel x.  



  Repetiert ein Stück, das heisst geht es       dal        segno,    so stellt man den Zeiger k auf die  Zahl, durch deren Wendearm .das betref  fende Blatt gewendet wurde. Zur gegebenen  Zeit     schwingt    der Spielende den Einstellarm  h, der während des Spielens stets auf der  linken Seite in Ruhestellung ist, schnell ganz  nach rechts, und die Notenblätter sind für  das ungestörte Weiterspiel wieder eingestellt.  



  Ist das Spiel zu Ende, so werden die  Klammern o nach oben geschoben und die  Notenblätter sind unbeschädigt frei.  



  Der Apparat kann im Rahmen der Erfin  dung verschiedene Abänderungen erhalten.  So kann derselbe zum Beispiel für mehr oder  weniger als sechs Notenblätter erstellt wer  den. Doch dürfte das     Sechsersystem    in den  meisten Fällen das Richtige sein. Ferner kön  nen an den Wendearmen zwei anstatt nur ein       Mitnehrnerstäbchen    angebracht werden, was  speziell für lose Blätter von Vorteil ist. Im  weiteren kann zum Beispiel eine Einrichtung  getroffen werden, um die Betätigung des  Apparates durch den Druck des Fusses be  werkstelligen zu können. Dies kann zum  Beispiel erfolgen durch Anbringen eines Ka  bels am Hebel x, das durch eine Drahtspirale  läuft und mit einem Pedal am Boden ver  bunden ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Notenblattwender, gekennzeichnet durch verschwenkbar gelagerte, durch Federwirkung nach der einen Endlage gedrückte, je min destens ein Mitnehmerorgan für die Blätter tragende Wendearme, ferner durch ein Zu halteorgan, mittelst welchem die Wendearme in der andern Endstellung entgegen der Fe derwirkung gehalten werden können, und durch Mittel, um das Zuhalteorgan -aus der Haltestellung so verstellen zu können, dass es nacheinander je einen Wendearm freigibt.
    <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Notenblattwender nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch einen Einstellarm, mittelst welchem die Wendearme aus der ersten Endlage in die zweite umgestellt werden können und durch welchen beim Umstellen eine Einrichtung ausgelöst wird, bei deren Auslösung das Zuhalte organ automatisch in die Haltestellung übergeführt wird. 2. Notenblattwender nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die in letzterem genannte Einrichtung ein mit einer unter Feder wirkung stehenden Zahnstange zusammen wirkendes Klinkenwerk ist, auf das ein Schieber .einwirken kann, der mit einer mit Kurbel versehenen Welle in Wir kungsverbindung ist.
    3. Notenblattwender nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zu der im Patentan spruch genannten Verstellung des Zuhalte- organes aus der Haltestellung das im Un teranspruch 2 erwähnte Klinkenwerk dient, das durch Druck von Hand auf einen Griffhebel betätigt werden kann. 4. Notenblattwender nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, gekenn zeichnet durch einen Einstellfinger l mit Zeiger<I>k,</I> der auf einer Skala<I>m</I> einstell bar ist.
    5. Notenblattwender nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, gekenn zeichnet durch eine Einstellfeder p mit Zapfen r, durch welchen die Wendearme in einer Mittellabe gehalten werden kön nen. G. Notenblattwender nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, wie in der EMI0004.0006 Zeichnuii, <SEP> clar--estellt <SEP> und <SEP> in <SEP> bezu- <SEP> darauf <tb> beschrieben.
CH112412D 1924-12-31 1924-12-31 Notenblattwender. CH112412A (de)

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