AT99419B - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Siegellackkerzen. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Siegellackkerzen.

Info

Publication number
AT99419B
AT99419B AT99419DA AT99419B AT 99419 B AT99419 B AT 99419B AT 99419D A AT99419D A AT 99419DA AT 99419 B AT99419 B AT 99419B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
sealing wax
mold
production
wick
opening
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Max Weiss
Original Assignee
Max Weiss
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Max Weiss filed Critical Max Weiss
Application granted granted Critical
Publication of AT99419B publication Critical patent/AT99419B/de

Links

Landscapes

  • Fats And Perfumes (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Siegellackkerzen. 



   Es ist bereits bekannt,   Siegellackstangen   mit imprägnierten Dochten auszustatten. Zur Herstellung solcher Siegellackkerzen wurden bisher Dochte verwendet, deren   Imprägnierung   bereits längst vollzogen war und die in   Stücken   von der Siegellackkerze entsprechender Länge einzeln in die Giessform eingebracht und mit der flüssigen   Siegellackmasse umgossen   wurden. Oder es wurde durch Anwendung eines Kernes beim Giessen der Raum für den Docht ausgespart und der Docht nach Beseitigung des Kernes nachträglich in die Stange eingezogen. 



   Das Verfahren gemäss der Erfindung unterscheidet sich von den bekannten Herstellungsarten dadurch, dass der Docht erst unmittelbar vor dem Umgiessen mit   Siegellackillasse   im Ausmasse des Verbrauches mit der an sich bekannten Imprägnierung versehen und von der aus dem vorangegangenen Arbeitsgange aus der Giessform abgehenden Siegellackkerze mitgenommen und die   erforderliche : Ueit   hindurch, z. B. bis zum Schliessen der Form in der richtigen Lage gespannt gehalten wird. 



   Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der zur Durchführung des Herstellungsverfahrens dienlichen Vorrichtung schematisch veranschaulicht. Fig.   1.   ist eine Seitenansicht der Vorrichtung, Fig. 2 ein Grundriss. 



   Gemäss dem Verfahren nach der Erfindung erfolgt die Herstellung der Siegellaekkerze derart, dass der von einer Vorratsspule abgenommene Docht vorerst einen flüssiges Paraffin od. dgl. enthaltenden Behälter durchläuft und sodann in der Giessform mit flüssiger Siegellackmasse umgossen wird, worauf die aus der sich öffnenden Form gleitende fertige Siegellackkerze die für die im nachfolgenden Arbeitsgang zu erzeugende Kerze erforderliche   Dochtlänge   nachzieht und bis zum Schliess. en der Form in der richtigen Lage und gespannt   hält.   



   Die zur   Durchführung   dieses Verfahrens dienliche Vorrichtung ist derart eingerichtet, dass zwei Reihen von Giessformen abwechselnd unter die Giessöffnung des   Siegellackbehälters treten,   so dass, während der Guss in der einen Formreihe vor sich geht, in der andern Reihe das Erstarren der Kerze, ihr Austritt aus der Form und die Vorbereitung der Form für den nächsten Arbeitsgang erfolgt. 



   Diese Vorrichtung ist auf einem Wagen oder Schlitten a aufgebaut, der eine hin-und hergehende Bewegung macht. Zwischen je zwei Tragstäben b ist eine zweiteilige Giessform angeordnet, deren jeder Teil   c   um ein Scharnier    ausschwingen   kann. Eine zwischen Zapfen der Formteile gespannte Feder e hält die Form während des Giessvorganges zusammen. An jedem Tragstabe b ist eine Unrundscheibe/drehbar gelagert, die an Zapfen g der Formteile anliegt und einen Zahnkranz A besitzt, der mit einer Zahnstange i zusammenwirkt. Diese Zahnstange ist in einer Führung   j   des Stabes b gleitbar gelagert und stösst, bevor der Wagen in die entsprechende Endstellung gelangt, gegen einen Anschlag k.

   Oberhalb jeder Giessform ist ein Behälter   l   für das flüssige Paraffin angeordnet, durch den der von einer über dem Paraffinbehälter gelagerten Vorratsspule   1n   abgenommene Docht n läuft, bevor er in die Form eingezogen wird. Sowohl die   Paraffinbehälter   als auch die Vorratsspulen nehmen an der hin-und hergehenden Bewegung des Wagens a. teil. Jede Giessform besitzt zweckmässig einen   Giessschnabel   o. Der zwischen und über den Formenreihen gelegene Behälter für die flüssig gehaltene Siegellackmasse besitzt die den   Giesssehnäbeln   entsprechend angeordneten Abfüllöffnungen p. 



   Unterhalb der Giessformen ist eine Ablage q angeordnet, welche zur Aufnahme der die Form verlassenden   Siegeüackkerze   dient. 



   Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende : Der Wagen wird in eine seiner Endstellungen gebracht, in der die Abfülltrichter des   Siegellackbehälters   über den   Giesssehnäbeln   der einen Formen- 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 reihe sich befinden. Die Giessformen sind geschlossen und enthalten den durch den vorher erfolgten Arbeitsgang eingezogenen und gespannten Docht. Nun erfolgt das Einlaufen der flüssigen Siegellack- 
 EMI2.1 
 so dass die indessen genügend erstarrten SiegeJIackkerzen nach unten herausgleiten und auf die Ablage q gelangen.

   Hiebei nehmen sie die Dochte mit, die von der Vorratsspule m abgewickelt und durch das 
 EMI2.2 
 bewegung beginnt,   schliessen   sich die Formen und fassen mit ihren unteren Enden den Docht, so dass nunmehr das Abschneiden des Dochtes unterhalb der Form-sei es durch Hand oder durch eine selbsttätig eingreifende Schneidevorrichtung-sowie das Abnehmen der fertigen   Siegellackkerzen   erfolgen kann. Dieses Spiel wiederholt sich nun in gleicher Weise bei den Formen der anderen Reihe. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung von Siegellackkerzen, dadurch gekennzeichnet, dass der Docht erst unmittelbar vor dem Umgiessen mit Siegellack im Ausmasse des Verbrauches mit der bekannten Imprägnierung versehen und von der aus dem vorangegangenen Arbeitsgange aus der Giessform abgehenden Siegellackkerze mitgenommen und bis zum   Schliessen   der Form in richtiger Lage gespannt gehalten wird.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Giessformen in zwei eine hin-und hergehende Bewegung ausführende Reihen angeordnet sind, und jeder Reihe an ihrer Bewegung teilnehmende Paraffinbehälter und Dochtvorratsspulen zugeordnet sind, hingegen beiden Reihen ein feststehender Siegellackbehälter gemeinsam ist.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 mit aus zwei um eine Achse pendelnden Teilen bestehenden aufklappbaren Giessformen, dadurch gekennzeichnet, dass die Teile federnd zusammengehalten sind und durch ein zwischen ihnen angreifendes Unrundorgan zwecks Entlassung des gegossenen Körpers zeitweilig zur Öffnung gelangen.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Achsen der Giessformteile zwischen Ständern gelagert sind, die in einer Führung Zahnstangen tragen, welche mit den Formteilen zusammenwirken und durch Anschläge in ihrer Verschiebbarkeit begrenzt, das Öffnen der Form gegen die Wirkung der Schliessfeder verursachen. EMI2.3
AT99419D 1923-10-09 1923-10-09 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Siegellackkerzen. AT99419B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT99419T 1923-10-09

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT99419B true AT99419B (de) 1925-03-10

Family

ID=3618620

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT99419D AT99419B (de) 1923-10-09 1923-10-09 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Siegellackkerzen.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT99419B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2453584A1 (de) Praezisionsgiessverfahren
DE2011474A1 (de)
AT99419B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Siegellackkerzen.
DE391380C (de) Verfahren zur Herstellung von Seifenstuecken aus fluessiger Seifenmasse
DE531025C (de) Verfahren und Formmaschine zum Fuellen von Form- oder Kernkaesten mit Formsand
DE656221C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Regeln des Ausflusses des die harte Laufflaeche bildenden Mantelwerkstoffes und des Zuflusses des weichen Kernwerkstoffes beim Herstellen von Verbundgusswalzen
DE476093C (de) Durch Kolbendruck wirkende Giessmaschine, bei welcher die Formen an einen zur Fuehrung zweier gleichsinnig bewegbaren Kolben dienenden Presszylinderseitlich angeschlossen werden wobei sich der eine Kolben federnd auf den Boden des Presszylinders abstuetzt
DE847028C (de) Hochfrequenzkabel und Verfahren zu seiner Herstellung
DE609278C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von gefuellten Koerpern
DE531839C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Schleudergusshohlkoerpern
DE430858C (de) Verfahren zum Erzeugen von Konfektstangen
DE846774C (de) Verfahren zum Giessen, insbesondere Schleudergiessen
DE847436C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Pinseln und Buersten
DE681230C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von nur einseitig offenen Glashohlkoerpern
DE685460C (de) Vorrichtung zum Auskleiden von Kokillen mit einer UEberzugsschicht
DE1475551C3 (de)
DE818324C (de) Herstellung von Wachszuendstaebchen
DE599323C (de) Verfahren und Form zur Herstellung von Schleudergusskoerpern
DE326962C (de) Verfahren zur Herstellung von gefuelltem Schokoladenkonfekt
DE598782C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen langgestreckter Hohlkoerper durch Schleuderguss
AT87967B (de) Webstuhl zur Herstellung von Geflechten aus Rohr, Stäben aus Holz, Eisen oder dergl.
DE402264C (de) Maschine zum Einziehen von Borstenbuendeln in Buerstenhoelzer u. dgl.
DE1211912B (de) Vorrichtung zum Einfuellen einer kremigen Masse bei der Herstellung von mit Fruechten, Nuessen od. dgl. gefuellten Hohlkoerpern aus Schokolade od. dgl.
AT106254B (de) Spritzgußmaschine.
DE443168C (de) Vorrichtung zum Abschrecken von Draht beim Aufwickeln