DE402264C - Maschine zum Einziehen von Borstenbuendeln in Buerstenhoelzer u. dgl. - Google Patents

Maschine zum Einziehen von Borstenbuendeln in Buerstenhoelzer u. dgl.

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DE402264C
DE402264C DEM80760D DEM0080760D DE402264C DE 402264 C DE402264 C DE 402264C DE M80760 D DEM80760 D DE M80760D DE M0080760 D DEM0080760 D DE M0080760D DE 402264 C DE402264 C DE 402264C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A46BRUSHWARE
    • A46DMANUFACTURE OF BRUSHES
    • A46D3/00Preparing, i.e. Manufacturing brush bodies
    • A46D3/04Machines for inserting or fixing bristles in bodies
    • A46D3/042Machines for inserting or fixing bristles in bodies for fixing bristles using an anchor or staple

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Brushes (AREA)

Description

  • Maschine zutn Einziehen von Borstenbündeln in Bürstenhölzer u. dgl. Die Erfindung betrifft eine -Maschine zum Einziehen von Borstenbündeln in Bürstenhölzer u. dgl., wobei das Borstenbündel zunächst in geknicktem Zustand, mit der Schleife voraus, .durch das Bürstenloch hindurchgezogen und nach dem Beauftragen der Schleife mit Leim zurück- und eingezogen wird.
  • Gemäß der Erfindung wird zur Durchführung dieser Vorgänge eine Zange benutzt, die nacheinander das Borstenbündel aufnimmt, mit Hilfe einer Knickvorrichtung abknickt, durch das Bürstenholz hindurchzieht und die Schleife zum nun folgenden Leimauftrag freigibt, worauf die Knickvorrichtung mit Hilfe einer besonderen Klemmeinrichtung das Borstenbündel zurück- und einzieht.
  • Gegenüber einem bekannten Verfahren zum Herstellen von Bürsten, bei welchem die Befestigung der Borstenbündel ebenfalls durch Leim erfolgt, die Borstenbündel aber nicht geknickt werden, haben die mittels des Erfindungsgegenstandes hergestellten Erzeugnisse den Vorteil, daß die Borstenbündel wegen des Widerstandes der Schleife im Bürstenloch unbedingt sicheren Halt in letzterem bekommen. Im Vergleich mit einer bekannten Maschine zum Einziehen von Borstenbündeln, welche dazu Bindedraht benutzt, ist letzterer bei der neuen Maschine entbehrlich. Gegenüber einem bekannten Verfahren endlich, nach welchem die Borsten-Hndel im Holz mittels Metallhülsen befestigt werden, welche für die verschiedenen Bürstenlöcher -fortlaufend von einem Rohr in zeitraubender Weise abgesägt werden müssen, hat die Herstellung mittels der neuen Maschine den Vorteil, daß nicht nur die Metallhülsen entbehrlich werden, sondern auch die Stundenleistung wesentlich erhöht wird.
  • Auf der Zeichnung ist eine solche Maschine in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Abb. i und 2 zeigen eine Seitenansicht und Aufsicht in der inneren Totpunktslage der Zange und des Bündelknickers.
  • Abb. 3 entspricht Abb. i, aber bei teilweise auf die innere Totpunktslage zu bewegter Zange.
  • Abb. 4. stellt eine Seitenansicht der inneren Totpunktslage der Zange dar.
  • Abb. 5 und 6 zeigen in zwei verschiedenen Stellungen eine Vorderansicht der Klebstoffauftragvorrichtung, gesehen vom Bürstenholz aus.
  • Abb. 7 ist eine der Abb. 6 entsprechende Aufsicht.
  • Abb. 8 veranschaulicht eine Mittelstellung der Zange zwischen den Lagern nach Abb. i und 3.
  • Abb. 9 und io stellen in vergrößertem Maß-` stab in Seitenansicht und Aufsicht den Bündelknicker mit einer zugehörigen Bündeleinklemmvorrichtung dar.
  • Abh. i i endlich zeigt die äußere Totpunkts-; lage des Bündelknickers.
  • i Die Zange i (Abb. 3) ist an einem Schlitten. befestigt, der von der Hauptantriebswelle . aus durch einen Kurbeltrieb o. dgl. wechselweise auf das Bürstenholz 5 zu und von diesem weg bewegt wird. Die Zange i trägt zwei nach außen federnde Backen 2, 3. Parallel ' zur -Zange verschiebbar ruht im Maschinenrahmen eine Stange 8, deren auf das Bürsten-21 zugerichtetes Ende zwei Anschläge 6a, 7 trägt, während das andere Ende umgebogen ist, derart, daß der Schlitten d., wenn er aus der Stellung der Abb. 3 weiter nach links geht, die Stange 8 entgegen der Wirkung einer Feder 24 mitzunehmen vermag. In der anderen Richtung ist die Stellung der Anschläge 6a, 7 durch einen festen Anschlag 25 begrenzt, gegen den sich die Stange 8 mit einem Bund, hier dem Befestigungsbügel der Feder, anlegt. Mit dem zweiten Ende ist die Feder am Klebstoffbehälter 12 festgelegt.
  • In letzteren (Abb. 5) taucht gewöhnlich ein Becher 17, der an einer Stange 15 pendelnd aufgehängt ist und durch ein Gewicht 16 ständig in senkrechter Lage gehalten wird. Der Bechertraghebel 15 sitzt an einer drehbar am Klebstoffbehälter 12 gelagerten Stange 13 finit einem Steueranschlag ii, der beim Rückwärtsgehen des Schlittens .[ unter den Einfluß einer an diesem angebrachten Steuerfläche 14 (vgl. auch Abb. 2) derart kommt, (laß der Becher 17 dabei angehoben wird. Der Becher bewegt sich dabei mit seinem offenen Vorderende längs einer das Ausfließen des Klebstoffes verhindernden Wandfläche 18, die oben einen besonders deutlich aus Abb. 5 ersichtlichen Ausschnitt trägt.
  • Am Schlitten 4. ist frei in dessen Längsrichtung verschiebbar eine Stange 9 gelagert, die an dem auf das Bürstenholz. zu gerichteten Ende eine die Zange i umschließende Öffnung d aufweist und beim Zurückgehen des Schlittens mit einem festen Anschlag io zusammenwirkt.
  • Der mit Bezug auf das Bürstenholz ebenfalls eine hin- und rückläufige Bewegung ausführende Bündelknicker 6 besteht aus einem in Richtung auf das Bürstenholz zu verjüngten Trichter reit einer darauf parallel zur Trichterachse gelagerten Welle 23. Eine einerseits am Trichter, andererseits an einem Ansatz 2o dieser Welle angreifende Feder ist bestrebt, einen am anderen Wellenende sitzenden Hebel 22 in eine entsprechende Öffnung (Abb. io des Trichters) zu drücken. Bei der Lage der Abb. i und2wird sie daran aber durch die vorspringende Nase einer festen Steuerfläche i9 verhindert, deren Aussparung e jedoch, wenn der Bündelknicker sich vom Bürstenholz abhebt, die fragliche Bewegung ermöglicht, wie sie andererseits beim weiteren Abheben des Bündelknickers durch die ansteigende äußere Begrenzungsfläche des Ausschnittes c den Hebel 22 wieder aus dein Bündelknicker heraushebt.
  • Zur Erläuterung der Wirkung der Vorrichtung sei von der Stellung der Abb, i und 2 ausgegangen. In dieser Stellung ist die Zange i so weit durch den Bündelknicker hindurch nach außen vorgeschoben, bis die Zangenschenkel 2, 3 sich auseinandergespreizt haben, so claß zwischen sie (las noch urigeknickte Borstenbündel b, quer zu den Zangenbacken liegend, bis zur Mitte seiner Länge zwischen diese eingebracht «erden kann. Beim sofort darauf ansetzenden Zurückgehen der Zange schließen sich dessen Backen, das Bündel fest zwischen sich einklemmend und mitnehmend, durch Anlegen der inneren engen Trichteröffnung des Bündelknickers. Gleich darauf kommt das Bündel, (Abb. 8) zur Anlage an den äußeren, weiteren Rand des Trichters und erfährt nun beim weiteren Zurückgehen der Zange in der :Mitte eine Abknickung. Die Zange bewegt sich durch den oberen Ausschnitt der Platte 18 und zwischen den Anschlägen 6a, 7 weiter zurück, bis ihre Backen 2, 3 nach Verlassen der Anschäge sich auseinanderspreizen (Abb 3) und das Bündel freigeben. Dieses ragt nun mit seiner Knickstelle c so weit durch das Bürstenholz und über die Platte 18 hervor, als für das Auftragen des Klebstoffes erforderlich ist. Zu diesem Zwecke muß die Bündelknickstelle nun ganz freigelegt werden. Das geschieht beim weiteren Zurückgehen der Zange dadurch, daß der Schlitten q. nunmehr die die Anschläge 611, 7 tragende Schubstange 8 mitnimmt. Bei diesem weiteren Zurückgehen schiebt sich ferner einerseits die Stange 9 durch Aufstoßen am Anschlag io mit ihrer Öffnung d über die Zangenbacken 2, 3, die sich damit schließen, andererseits hebt die Steuerfläche 14 des Schlittens über das Gestänge 11, 13, 15 den mit Klebstoff gefüllten Becher 17 aus der Lage der Abb. 5 längs der Abschlußwand 18 so weit nach oben, daß die durch den oberen Ausschnitt der Platte 18 über diese vorstehende Bündelknickstelle c in den Becher eintaucht. Dabei ist die innere Totpunktslage der Zange erreicht (Abb. 4).
  • Wenn nun der Zangenschlitten wieder gegen (las Bürstenholz vorgeht, wird gleichzeitig durch eine besondere Antriebsvorrichtung der Bündelknicker 6 vom Bürstenholz abgehoben und bewirkt dabei mittels der festen Steuerfläche i g, daß der Hebel 22 das äußere Ende des Bündels b fest im Bündelknicktrichter einklemint. Das Bündel wird also mitgenommen und mit seinem mit Klebstoff versehenen inneren Ende fest in die kegelige Bürstenholzöffnung eingezogen. Beim weiteren Abheben des Bündelknickers vom Bürstenholz hebt der äußere, aufsteigende Rand des Ausschnittes e der festen Steuerfläche i9 den Klemmhebel 22 wieder vom Bügel ab, und der Bündelknicker geht nun bis in seine äußere Totpunktslage (Abb. i i), d. i.. so weit zurück, bis er das Bündel ganz freigegeben hat. Das Bürstenholz wird nun um ein Loch weiter geschaltet und der Bündelknicker wieder gegen dieses 1-(ich zurückbewegt. Inzwischen kehrt, der Wiedervorbewegung der Zange gegen das Bürstenholz folgend, die Stange 8 mit den Anschlägen 6a, 7 unter dein Einfluß der Feder 2.1 in ihre Anfangslage zurück. Dabei gibt die Steuerfläche 14 den Anschlag; i i des Becherhubgestänges wieder frei, so daß der Becher in seine Lage nach Abb. 5 zurückkehrt. in der er sich neu füllt. Die mit dein Schlitten .I gegen das Bürstenholz zurückbewehte Stange g hält die Zangenbacken_ 2, 3 geschlossen, die so, wenn sie vor den in ihre Anfangslage zurückgekehrten Anschlägen 6a, 7 angelangt sind, zwischen diese eintreten und sich wieder in die Lage nach Abb. i und 2, Jetzt aber durch das nächste Bürstenloch, verschieben können. Sobald die Zangenhacken genügend weit in den Bündelknick.-r eingetreten sind, spreizen sie sich wieder auseinander, so daß ein neues Bündel eingelagert werden kann.

Claims (3)

  1. PATEN T-ANsPRL CHE: 1 Maschine zum Einziehen von Borstenbündeln in Bürstenhölzer u. dgl., wobei das Borstenbündel zunächst in geknicktem Zustand, mit der Schleife voraus, durch das Bürstenloch hindurchgezogen und nach dein Beauftragen der Schleife mit Leiin zurück- und eingezogen wird, dadurch gekennzeichnet, daß eine hin und her gehende, zwischen den nach außen federnden Zangenbacken (2,3) das zunächst noch ungeknickte Bündel (b) aufnehmende "Zange (i) beim Zurückgehen durch einen trichterförmigen Bündelknicker (b) bekannter Art das so zwischen die Zangenbacken geklemmte und geknickte Bündel durch das Bürstenloch und zwischen zwei diesem vorgelagerten Anschlägen (6°, 7) hindurch vorschiebt, hinter letzteren infolge Auseinanderspreizens der Zangenbacken freigibt und beim weiteren Zurückgehen, dem sich die Anschläge (6a, 7) anschließen, die Bündelknickstelle (c) zum nun erfolgenden Klebstoffauftrag völlig freilegt, worauf der sich nun vom Bürstenholz (5) abhebende Bündelknicker mittels einer Klemmvorrichtung (i g bis 23) das Bündel' in das Bürstenholz einzieht und nach Weiterschalten des Bürstenholzes auf das nächste Loch, zurückgehend, sich letzterem vorlagert, so claß die inzwischen wieder vorbewegte, durch eine besondere Vorrichtung (9, io, d) geschlossene Zange, nachdem die Anschläge (6a, 7) wieder in ihre Anfangslage zurückgekehrt sind, sich zwischen diesen in das nächste Bürstenloch und wieder in den Bündelknicker vorschiebt, wo die nun wieder freigegebenen und sich spreizenden Zangenbacken ein neues Bündel aufnehmen.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschläge (6a, 7) auf einer Schubstange (8) angeordnet sind, die, nachdem die zurückgehende Zange (i) die Anschläge verlassen hat, durch die Zange (den Zangenschlitten d.) entgegen der Wirkung einer Feder (2d.) o. dgl. mitgenommen wird, welche beim Wiedervorgehen der Zange die Anschläge in die Anfangslage zurückführt.
  3. 3. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß, nachdem die zurückgehende Zange (i) die Anschläge (6a, 7) verlassen hat, eine, am Zangenhalter (Schlitten 4.) angebrachte Steuerfläche (1:I) o. dgl. einen vorher in einen Klebstofbehälter (i2) getauchten, in Richtung auf das Bündelende (c) offenen Becher (17) längs einer seine Öffnung abschließenden festen Wandplatte (i8) bis zum Eintauchen des Bündelendes in den Becher anhebt, worauf letzterer beim Wiedervorgehen der Zange bzw. Steuerfläche in seine Tauchlage zurückkehrt. ,1. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß am Zangenhalter (Schlitten d) frei verschiebbar eine mit einer ringförmigen Öffnung (d) die Zange (i) umgreifende Stange (9) gelagert ist, die, nachdem die zurückgehende Zange die Anschläge (6a, 7) verlassen hat, durch Aufstoßen auf einen festen Anschlag (io) die Zangenbacken (2, 3) mittels der hingöfnung (d) schließt und beim Wiedervorgehen der Zange geschlossen hält, indem sie so das Wiedereintreten der Zangenbacken zwischen die in ihre Anfangslage zurückgekehrten Anschläge ermöglicht: 5. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der gleich der Zange (i) eine hin und her gehende Bewegung erfahrende Bündelknicker (6) eine Klemmvorrichtung (20,23) trägt, die, wenn der Bündelknicker sich vom Bürstenholz (i5) abhebt, mittels eines durch eine Offnung des Knicktrichters (6) greifenden, dem Eintiuß einer festen Steuerfläche (i9) unterliegenden Klemmhebels (22) zunächst das am Ende (c) mit Klebstoff versehene Bündel (6) durch Festklemmen im Trichter in das Bürstenholz einzieht, dann aber in ihre Anfangslage zurückkehrt.
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