AT98397B - Verfahren zur Herstellung von Backware aus Grahammehl. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Backware aus Grahammehl.

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  Verfahren zur Herstellung von Backware aus   Grahammehl.   



   Unter den   diätetisch   wirksamen Broten erfreut sich das sogenannte Grahambrot seit langem eines besonderen Zuspruches. Gleichwohl wird dessen Schwere, welche von dem hohen Kleie-und Klebergehalt herrührt, von manchen Patienten als nachteilig empfunden. 



   Namhafte Physiologen haben ferner   wiederholt die Ansicht geäussert,   dass stark kleiehaltige Brote den Darm zu sehr reizen und demnach der Nährwert des Schwarzbrotes nicht so zur Geltung kommt, wie dies bei dem milde wirkenden Weissbrot der Fall ist. 



   Der Erfindung liegt nun der Gedanken zu Grunde, die einseitige rein mechanische Wirkung des üblichen Grahambrotes zu vermeiden und durch eine gemischte mechanisch-chemische Wirkung zu ersetzen. 



   Dies erfolgt erfindungsgemäss durch Mitanwendung von Karlsbader Wasser bzw. Karlsbader Sprudelsalz. 



   Beispielsweise kann bei der Erzeugung des Grahambrotes in nachstehender Weise vorgegangen werden :
4 Gramm Hefe (Germ) werden in 1/16 Liter lauwarmen   gewöhnlichen   Wasser gelöst und soviel   Grahammehl hinzugefügt, dass   ein leichtes Dampfel entsteht, welches man so lange gehen lässt, bis es in sich wieder zusammenfällt. Sodann mischt man dasselbe zu dem übrigen Quantum Mehl und gibt schwache   Vio   Liter laues Karlsbader Wasser, worin das vom Arzte vorgeschriebene Quantum Karlsbader Sprudelsalz aufgelöst ist, dazu und vermengt die Masse zu einem linden Teig, den man gut gehen lässt. 



  Sodann füllt man die Masse je nach vorgeschriebener Menge in Formen, lässt sie nochmals gut gehen und bäckt sie in einem sehr heissen Ofen. Durch diese Prozedur wird die Wirkung des bereits im Handel stehenden Grahambrotes durch Hinzufügung von Karlsbader Sprudelsalz und Karlsbader Wasser in der Weise gefördert, dass durch die Zutat von Karlsbader Wasser und Karlsbader Sprudelsalz diese beiden Agentien fast ebenso wirken, wie wenn sie gesondert genommen würden und wird dieses Erzeugnis von den Patienten in dieser Form lieber genommen werden. 



   Es kann so die Menge des Grahammehles zweckmässig herabgesetzt werden. Man hat zwar schon bei gewissen   Luxusgebäcken,   wie Zwieback und Oblaten, Karlsbader Wasser angewendet, doch kommt dessen Anwendung bei Backware aus Grahammehl mit Rücksicht auf das einleitend Gesagte noch überdies eine besondere Bedeutung zu. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Backware aus Grahammehl, dadurch gekennzeichnet, dass dabei unter gleichzeitiger Herabsetzung der üblichen Menge an Grahammehl, Karlsbader Wasser und Karls- bader Sprudelsalz in der vom Arzt jeweils vorgeschriebenen Menge verwendet wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT98397D 1924-04-05 1924-04-05 Verfahren zur Herstellung von Backware aus Grahammehl. AT98397B (de)

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