AT97639B - Stechschlüsselschloß mit ringscheibenförmigen Zuhaltungen. - Google Patents

Stechschlüsselschloß mit ringscheibenförmigen Zuhaltungen.

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AT97639B
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Hans Dipl Ing Spruth
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Hans Dipl Ing Spruth
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Description


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    Stechschliisselschloss   mit ringscheibenförmigen Zuhaltungen. 



   Gegenstand der Erfindung ist ein   Stechschlüsselschloss   mit   ringscheibenförmigen   Zuhaltungen in einem feststehenden oder drehbaren Zylinder, die, durch einen   Schlüssel   mit Kurvenführung verstellt, auf ein Riegelglied einwirken. Bei den bekannten Schlössern dieser Art müssen die Zuhaltungsseheiben mit Bremsfedern oder mit   Anschlägen   und Rückführungsfedern versehen sein und ist die Einführung des Schlüssels nur   möglich,     wenn sämtliche Zuhaltungsseheiben   eine bestimmte Lage zueinandel einnehmen. 



   Bei der Erfindung sind die   Zuhaltungsseheiben   frei drehbar in dem Zylinder gelagert und werden 
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 Leitflächen versehen ist. die nach Art eines Bahnräumers die   Zuhaltungsseheiben   zwangläufig und unabhängig von ihrer jeweiligen Lage auf die Führungsnut des Schlüssels einsteuern. Die freie Drehbarkeit sämtlicher   Zuhaltungsseheiben   innerhalb des Zylinders kann jedoch derart beschränkt sein. dass sich jede Zuhaltungsscheibe gegenüber der benachbarten nur um einen bestimmten Winkel verdrehen kann. 



  Dies ermöglicht, den   bahnräumerartigen   Kopf des Schlüssels sehr kurz und stumpf auszubilden. 



   Sind die Zuhaltungsseheiben in einem drehbaren Zylinder eingebaut, die auch das beispielsweise zylindrische Riegelglied aufnimmt, so kann dieses Riegelglied unmittelbar auf die mit entsprechenden Zähnen und Nuten versehene Falle eines Schlosses einwirken und diese   vor-und zurückschieben. Um dem   Riegelglied eine gute Führung zu geben und es vor unrechtmässigem Herausnehmen (beispielsweise durch Anbohren) zu schützen, kann es eine von der Zylinderform abweichende Form mit seitlichen Führungs- 
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 erhalten, der zugleich seine   Führung   und   Sicherung übemimmt   und eine genaue Einwirkung auf die Falle sichert. 



   Da bei dem gewählten System von   Zuhaltungsseheiben   diese in grosser Anzahl nebeneinander angeordnet werden können und jede Feder vermieden ist. wird die Sicherheit und Schnelligkeit des   Schliessens   wesentlich erhöht. Die freie Drehbarkeit des Systems der Zuhaltungsseheiben macht es unmöglich, dass die Scheiben durch irgendeinen   Fachschlüssel   oder Dietrich einzeln in ihre Öffnungslage gebracht werden können. Hiebei können die   Führungsnuten   auf dem Schlüssel verschiedenartig geformt sein, wodurch es   möglich   ist, eine unbeschränkte Anzahl gleichartig gebauter Schlösser mit verschieden schliessenden   Schlüsseln   herzustellen. Die Erfindung ist auf jede Art von Schlössern, z.

   B. für Türschlösser, Geldschrankschlösser und Vorlegeschlösser, anwendbar. 



   Auf der Zeichnung sind   verschiedene Ausführungsbeispiele   der Erfindung dargestellt, wobei gleichartig wirkende Teile mit den gleichen   Bezugszeichen   versehen sind. Es zeigt : Fig. 1 ein Vorlegeschloss im Längsschnitt mit dem neuen   Zuhaltungssystem   im entriegelten Zustande. Fig. 2 einen Schnitt nach Linie   a-b   der Fig. 1 ; Fig. 3-5 eine   Ausführungsart   der Zuhaltungsseheiben ; Fig. 6 das   Vorlegeschloss   im Längsschnitt im verriegelten Zustande, Fig. 7 und 8 den zugehörigen Schlüssel, Fig. 9 einen Längsschnitt durch das Gehäuse mit einer ändern Ausführungsform der Zuhaltungsseheiben.

   Fig. 10 ist ein
Querschnitt nach Linie   c-ci   der Fig. 9, Fig. 11 zeigt den zugehörigen   SchlÜssel, Fig. 12-14   zeigen die Zuhaltungsseheiben in Oberansicht, Seitenansicht und Schnitt in grösserem Massstabe, Fig. 15 zeigt die
Stirnansicht des dazu passenden Schlüsselkopfes in gleichem Massstabe, Fig. 16 zeigt eine aus Blech gepresste   Ausführungsform   der   Zuhaltungsseheiben.   Fig. 17 ist ein Schnitt nach Linie   e-f   und Fig. 18 

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 nach Linie   A-B   der Fig. 20, wobei die   Schliessnuss   in Seitenansicht von links gesehen dargestellt ist,
Fig. 22 zeigt das zugehörige Riegelglied in Seitenansicht, Fig.

   23-25 zeigen eine andere Ausführungsform der Schliessnuss in Seitenansicht und im Querschnitt nach Linie   (7-D   bzw. E-F der Fig. 23, Fig. 26 
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 des Schlosses in Seitenansicht mit der   Schliessvorrichtung   im Mittelschnitt, Fig. 28 ist der zugehörige
Querschnitt nach Linie G-H der Fig. 27, Fig. 29 zeigt einen Schnitt nach Linie J-K der Fig. 27 um die
Feststellvorriehtung zu zeigen, Fig. 30 zeigt das Riegelglied in Ansicht und Schnitt, Fig. 31-33 zeigen Einzelheiten. 



   In den Fig. 1-8 ist ein   Vorlegeschloss   mit dem neuen Zuhaltungsseheibensystem dargestellt. 



   Es besteht aus den beiden Platten 1 und 2, die durch einen mit einem   Längsschlitz.   3 versehenen Zylinder 4 miteinander verbunden sind. Innerhalb des Zylinders 4 ist eine beliebige Anzahl von ringförmigen 
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 nehmung 7 haben (Fig. 5). In der Deckelplatte 1 sind zwei Bohrungen 8 und 9 zum Einführen der Schenkel des Sperrbügels 10 angebracht. Die eine Bohrung 8 liegt so, dass sie zum Teil noch innerhalb des Um- fanges der Zuhaltungsseheiben 5 liegt und der Bügel 10 nur dann eingesteckt werden kann. wenn die Aus-   schnitte'1 sämtlicher Zuhaltungsscheiben   5 vor der   Lochachse   hintereinanderliegen. In den Schenkeln des Bügels 10 sind der Stärke der Platte 1 entsprechende Ausschnitte 11 und   111 angeordnet,   die die gleiche Tiefe wie die Ausschnitte 7 der Zuhaltungsscheiben 5 haben.

   Werden die Zuhaltungsseheiben 5 oder auch nur eine davon verdreht, so drücken diese die Schenkel des Bügels 10 nach oben. wodurch der 
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 und ein Ecken vermieden. Hiebei können auch an den Zylinder 4 noch Lappen   M   herausgebogen sein, die in entsprechende Ausschnitte 14 der   Bügelsehenkel   greifen. Die Fig. 6 zeigt das Schloss verriegelt. 



   Die Verstellung der Zuhaltungsscheiben 5 erfolgt durch einen besonders   ausgebildeten Schlüssel 15,   von welchem in Fig. 7 und 8 eine der vielen möglichen Ausführungsformen gezeigt ist. Bei dieser Aus- führungsform wird ein   Schlüssel   15 verwendet, in welchem eine Nut 16 eingefräst ist. Diese Nut kann beliebig geformt und in ihrem Verlauf eine ganz willkürliche veränderliche oder auch umkehrbare Steigung   über 450 haben.   Das vordere Ende des Schlüssels ist abgeschrägt und bildet zwei gegeneinandergerichtete, in eine Schneide   17   auslaufende   schraubenförmige     Steuerflächen   18.

   Durch diese Steuerflächen werden beim Einführen des Schlüssels 15 in die Bohrungen 20 der   Zuhaltungsscheiben J, gleichgültig welche   Lage der Schlüssel oder die einzelnen Zuhaltungsseheiben einnehmen, die Zapfen 6 der Zuhaltungsscheiben 5 zwangläufig in die Nut 16 eingesteuert und beim weiteren Vorschieben des Schlüssels auf den Schlüssel aufgereiht und entsprechend der Form der Führungsnut 16 verdreht. Die Endlage wird dann durch An- schlag des   Schlüsselgriffes 19   an der Platte 2 bestimmt. Das Schaftende des Schlüssels wirkt daher ähnlich wie ein Bahnräumer. 



   Damit nun in dieser Endlage die Ausnehmungen 7 aller Scheiben 5 für einen bestimmten Schlüssel in einer Mantellinie hintereinanderliegen, werden bei der Herstellung die gemäss Fig. 3 noch nicht mit den Ausnehmungen 7 versehenen Scheiben über den bereits mit einer willkürlichen Kurvennut 16 ver- sehenen Schlüssel 15 geschoben, wobei die Zapfen 6 in der Nut 16 liegen und damit jede Scheibe eine genau der Kurve entsprechende Lage hat. Hierauf werden die zusammengesteckten Scheiben mit einer durchlaufenden   Fräsnut   versehen und in derselben Reihenfolge in den Zylinder 4 eingebaut. Es liegen dann bei voll eingeschobenem Schlüssel alle Ausnehmungen 7 der Zuhaltungsscheiben 5 in einer Mantellinie hintereinander. Es ist dann nur nötig, den   Schlüssel   so weit zu verdrehen, dass die Ausnehmungen 7 sich mit der Bohrung 8 decken.

   Diese Lage wird am besten durch ein am Schlüssel oder Schloss ange- brachte Merkzeichen angezeigt. 



   Bei dieser Ausbildung der Zuhaltungen erfolgt ein zwangläufiges Verstellen sämtlicher Zuhaltungs- 
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 aus der Öffnungslage oder durch einfaches Herausziehen des Schlüssels. Diese Sperrung tritt sogar dann ein, wenn der Schlüssel nur wenig verdreht oder teilweise herausgezogen wird. Es wird dadurch die höchste Sicherheit bei vollkommen einfachster Ausbildung erreicht. Die neue   Schliessvorrichtung   kann hiebei zur Herstellung einer unbegrenzten Anzahl verschiedenartiger Schlösser der gleichen Type verwendet werden, da die Form der Scheibenführungsnut 16 ganz willkürlich und von stets wechselnder Steigung sein kann. Ein Kopieren des Schlüssels ist wegen der vollständig unregelmässigen Form der   Scheibenführungsnut   ausgeschlossen.

   Ebenso ist eine Einstellung der Zuhaltungsseheiben ohne den zugehörigen Schlüssel mit Hilfe von Dietrichen u. dgl. unmöglich. Die Sicherheit ist demzufolge eine so hohe, wie sie bisher von keinem Schlosse erreicht worden ist, um so mehr, als man die Zuhaltungsscheiben aus   ganz dünnem Bleche herstellen und in grosser Anzahl nebeneinander anordnen kann. 



  Bei der beschriebenen Einrichtung ist jede Zuhaltungsscheibe für sich frei drehbar in dem Zylinder   gelagert. Es kann aber auch die Verdrehung jeder einzelnen Zuhaltungsscheibe in bezug auf die benachbarte eine beschränkte sein. 

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   In Fig. 9-16 ist eine Ausführungsform einer solchen   Schliessvorrichtung   nebst zugehörigem
Schlüssel gezeigt. Die Zuhaltungsseheiben 5 sind hier ebenfalls lose und frei drehbar in die Bohrung eines mit   Längsschlitz.   3 versehenen Zylinders 21 eingelegt und werden vor dem Herausfallen durch eine Überwurfmutter 22 gesichert. Jede einzelne der Zuhaltungsscheiben 5 ist aber mit der benachbarten durch eine nachschleppende Kupplung derart verbunden, dass sich die eine Scheibe gegenüber der benach- barten immer nur um einen bestimmten Winkel verdrehen kann. Zu diesem Zwecke sind bei der gezeigten
Ausführungsform in den   Berührungsflächen   der Scheiben 5 kleine Ringsektornuten 23 angebracht, in die
Kugeln 24 oder irgendein anderes Kupplungsglied eingelegt sind.

   Dies ermöglicht an Stelle der früher be- schriebenen kreisrunden Löcher 20 mit hineinragenden Zapfen 6 (Fig. 5) beispielsweise halbkreisförmige Durchbrechungen 20'anzuwenden, bei denen die Einstellung der einzelnen Zuhaltungsscheiben durch das
Sehnenstück des Durchbruches erfolgt. Der zugehörige Schlüssel erhält dann beispielsweise die in Fig. 11   gezeigte Form, bei der der Schlüsselschaft 15 eine beliebig verlaufende Führungsfläche 16' erhält, die so ausgebildet ist, dass jeder Querschnitt des Schlüssels dem in den Zuhaltungsscheiben angeordneten Durch-   bruch 20'entspricht. Das Ende des Schlüsselschaftes erhält dann kurze gegeneinandergerichtete schraube förmige Einsteuerflächen 181, die beim Einführen des Schlüssels in die Durchbrüche 20'der Scheiben diese auf die Führungsfläche   j des Schlüssels   einsteuern.

   Die beschränkte Verdrehbarkeit der Zuhaltungs- scheiben ermöglicht auch den bahnräumerartigen Kopf des Schlüssels wesentlich kürzer und vorne stumpf zu halten, da beim Einführen des Schlüssels in die oberste Scheibe die nachfolgende stets zwang-   läufig in den Wirkungsbereich der Einsteuerflächen gebracht wird. Erstreckt sich die Einsteuerwirkung des Schlüsselkopfes über einen bestimmten Winkel, z. B. zweimal 45 , so brauchen die Nuten 23 nur über   dem einfachen Winkelbereich verlaufen, also in diesem Falle über    .   



   An Stelle der zwischengelegten Kugeln kann die beschränkte Verdrehbarkeit zweier benachbarter
Zuhaltungsscheiben auch durch ineinandergreifende Anschläge erzwungen werden. Die Fig. 16-18 zeigen eine solche beispielsweise aus Blech gepresste Zuhaltungsscheibe. Diese Scheibe ist auf der einen Seite mit zwei kegelförmigen Auspressungen 25 und auf der andern Seite mit einer kurzen radialen
Rippe 26 versehen, welch letztere über die   Anlagefläche   der Scheibe ragt. Legt man die Scheiben 5 derart übereinander, dass die Rippen 26 der einen Scheibe zwischen die Anschläge 25 der andern Scheibe greifen, so ist die Verdrehbarkeit der Scheiben zueinander beschränkt. In den Scheiben 5 sind   längliche   Durch- brüche 20", zu denen der in Fig. 19 gezeigte Schlüsselkopf mit den Einsteuerflächen 18" passt. 



  Die neue   Schliessvorrichtung   lässt sich für jede Art von Schlössern verwenden. Soll sie bei Tür- schlössern benutzt werden, so wird der Zylinder 21 drehbar in dem   Schlossgehäuse   gelagert und vom
Schlüssel aus verdreht. Er wird dadurch zur Schliessnuss. Ihre Verdrehung erfolgt durch einen am Schlüssel- griff 19 angebrachten Mitnehmer 27, der in entsprechende Ausnehmungen 28 des Zylinders 21 eingreift (Fig. 9 und 11). 



   Um in diesen Fällen den Schlüssel von beiden Seiten benutzen zu können, sind die Führungsnuten 16 bzw. Führungsflächen 16'entgegengesetzt symmetrisch zu seiner Mitte X-X angeordnet. Beide Äste können aber im übrigen beliebige Form und   veränderliche   Steigung haben. 



   In Fig. 20 und 21 ist der in Betracht kommende Teil eines Türschlosses gezeigt. Hiebei ist in das   Schlossgehäuse   31 ein Distanzring 32 mit Innengewinde eingesetzt, in welchem ein Gehäuse 33 eingeschraubt ist. In diesem Gehäuse lagert drehbar die   Schliessnuss   34, welche in einem Längsschlitz 3 das Riegelglied 36 aufnimmt, und im Innern eine Anzahl verdrehbarer Zuhaltungsseheiben 5 hat, die von einem Steckschlüssel in der bereits beschriebenen Weise verstellt werden. Je nach der Lage der in ihnen angebrachten Ausnehmungen 7 lassen sie das Riegelglied 36 ganz in den   Längsschlitz   3 zurücktreten oder drücken es in eine Ausnehmung 35 des festen Gehäuses 33 und sperren dadurch die Verdrehung der Schliessnuss 34. 



   Unterhalb der   Schliessnuss   ist die Falle 38 verschiebbar gelagert. Sie ist mit zahnartigen Vorsprüngen 40, 41 und 42 versehen. Das Riegelglied 36 kann in die dadurch gebildeten Nuten 43 und 44 eingreifen, und auf die Falle einwirken. Die Falle 38 ragt durch einen segmentartigen Schlitz 39, der den Distanzring 32 und das Gehäuse 33 durchsetzt, in eine Ringnut 45 der   Schliessnuss   34 ein und sichert diese gleichzeitig in ihrer Lage. 



   Die   Schliessnuss   34 ist nun mit weiteren Ringnuten   45'versehen,   die sämtlich von dem Längsschlitz 3   überschnitten   werden. In diesem Längsschlitz führt sich ein Riegelglied 36, welches mittels zahnartiger Vorsprünge 36'in den durch die Ringnuten 45, 451 gebildeten freien Raum hineinragt und auf diese Weise ein seitliches Herausnehmen des Riegelgliedes durch Anbohrung unmöglich macht. Ein derartiges Riegelglied lässt sich in der einfachsten Weise aus einem Zylinder herstellen, der   mit seitlich parallelflächigen   Abflachungen   36" versehen   ist, die die Führungen in dem   Längsschlitz   3 bilden (s. Fig. 22).

   Der mittlere der Vorsprünge 36'wirkt dann als Zahn auf die Falle 38 ein, wobei   sämtliche Vorsprünge 36'das   Riegelglied gegen Herausnahme sichern. Selbstverständlich kann das Riegelglied auch eine beliebige andere
Querschnittsform mit entsprechenden Ausfräsungen haben. 



   Damit das Riegelglied 36 mit den über den Schlitz 3 greifenden Zähnen sich von der Sperrstellung in die Offenstellung, also radial, bewegen kann, ist die Schliessnuss 34 am inneren Ende des Schlitzes 3 mit einer Abflachung 37 versehen. 

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 treten an die Stelle der Abflachungen 37. Diese Bauart hat den Vorzug, auch klein dimensionierte   Schliess-   nüsse mit Sicherungen gegen Herausnahme versehen zu können. 
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 der Zuhaltungsscheiben. Um gegen Anbohrungen gesichert zu sein, kann das Riegelglied, wie die Fig. 26 in Ansicht zeigt, der Länge nach in mehrere Riegelglieder 46 unterteilt sein. Die einzelnen Teilriegel 46 lagern in Längsschlitzen   3'der Schliessnuss 34,   die am Umfange versetzt zueinanderliegen und greifen in entsprechend versetzte Teilrasten des Gehäuses 33 ein. 



   Bei der in Fig. 27 und 28 gezeigten Ausführungsform des Schlosses besteht das Gehäuse für die   Schliessvorrichtung aus   zwei Teilen 33 und   33',   die in den Distanzring 32 eingeschraubt sind und ihren   Ansehlag in   zwei Ringflanschen   34'finden,   die die Ringnut   4.     der Sehliessnuss   34 seitlich begrenzen. 



   In diesem Falle kommt ein Riegelglied zur Anwendung, das aus einem etwas oval gehaltenen Schaft 48 und einem in der Mitte angeordneten schlüsselbartähnlichen Ansatz besteht. Dieser Bart besteht aus einem mittleren Zahn 49 mit beiderseits davon angeordneten etwas niedrigeren Zähnen 50 (s. Fig. 30 und 31). Der Schaft 48 und die Zähne 49 und 50 sind seitlich durch zwei parallel zur Achse liegende Flächen 51 abgeflacht (s. Fig. 27). Mit diesen Flächen führt sich das Riegelglied in dem in dem Mittelflanschen 34'durch den   Längsschlitz   3 gebildeten Schlitze. Der Teil 49, der über die   Ringflanschen 34'   vorsteht, bildet den Kopf des auf die Falle 38 einwirkenden Riegelgliedes.

   Auf diese Weise erhält man ein Riegelglied, dessen mittlerer Teil gewissermassen den Sehlüsselbart zu einem Schlüsselschaft bildet,   dessen ganze Schaftlänge   mit Zuhaltungsscheiben zusammenwirkt. 



   Die Kupplung der Schliessnuss mit den   Gehäuseteilen     33,   33'wird dadurch erreicht, dass die aussenliegenden gewölbten Teile der Zähne 50 und des Schaftes 48 in entsprechende Nuten 52 bzw. 52'der
Gehäuseteile 33 und 33'eintreten. 



   Hiebei ermöglicht die Abflachung des Riegelgliedes eine gute radiale Gradführnng nnd macht ausserdem die Bemessung der Stärke der Riegelzähne unabhängig von der Höhe des Riegelgliedes, so dass in allen Sperrteilen eine gleichmässig grösste Festigkeit erzielt werden kann. 



   Um die Zuhaltungsseheiben 5 leicht und bequem in die   Schliessnuss   34 einzulegen und ohne Klemmung darin zu sichern, ist die Schliessnuss 34 auf der einen Seite durch eine Überwurfmutter 22 abgeschlossen. Um diese gegen Herausdrehen zu sichern, ist der   Längsschlitz   3 in der Schliessnuss durch den Rand dieser Mutter hindurchgeführt, wobei das Ende des Riegelgliedes 36 in den dadurch aufgeschlitzten Rand eingreift und die Mutter gegen Herausdrehen sichert (s. Fig. 32). 



   Dieselbe Sicherung kann auch dann verwendet werden, wenn die   Schliessnuss   34 aus zwei ineinander verschraubten Teilen besteht. 



   Die in den Fig. 20 und 21 gezeigte Ausbildung des Gehäuses 33 für die   Schliessnuss   34 bedingt einen verhältnismässigen grossen Durchmesser der Schliessnuss. Um diesen kleiner zu halten und dadurch an Gewicht zu sparen, ist die bereits beschriebene Zweiteilung des Gehäuses 33 und 33'vorgenommen, die überdies eine genaue Zentrierung und Führung der   Sehliessnuss   34 vermittels der Mittelflanschen 34' ergibt. Sie bedarf jedoch einer Sicherung gegen Lösen. Diese besteht darin, dass in einem Schlitze 57 des   Schlossgehäuses 31 ein Bügel 58 verschiebbar   gelagert ist, der mittels Schneiden 58'durch seitliche Schlitze 53 des Distanzringes 32 (s. Fig. 33) hindurchgreifend in entsprechende am Umfange der Gehäuseteile 33 und 33' angeordnete Rasten 54 eingreift.

   Dieser Bügel wird durch eine im   Schlossgehäuse   31 angebrachte Stellschraube 59 nach innen gepresst und sichert daher dauernd den Distanzring 32 und die Gehäuseteile 33 und 33'. Die Schraube wird hiebei nach dem Einsetzen der Sicherung durch das Stulpblech 55 verdeckt. 



   Die Falle 38 ist oben und unten mit Zähnen versehen, um sie je nach Bedarf, durch Umlegen für   rechts-und linksschliessende   Türen verwenden zu können. Die unteren Zähne arbeiten mit der im   Schloss-   gehäuse gelagerten   Drückernuss   30 zusammen. Diese hat einen Ansatz 30', gegen den sich das Ende der   Drüekerfeder   29 stützt. Ein zweiter Ansatz 59 ist in bezug auf den unteren, mittleren   Riegelzahn 41'   derart angeordnet und geformt, dass er, wenn die Falle 38 sich in der Riegelstellung befindet, unter diesen 
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 Stift 56 gesichert.

   Da die Falle im Schliessblech und durch den   Führungsstift   60 abgestützt ist, so ist damit auch die Verstellung des mit der Nuss 30 verbundenen   Türdrückers gesperrt.   Wird die Falle 38 durch den Schlüssel aus der Riegelstellung in die Fallenstellung gebracht, so tritt der Ansatz 59 hinter den Zahn   41',   die Feder 29 kommt zur Wirkung und drückt dadurch die Falle nach innen. Sie wird in der andern Endstellung (Fallenstellung) durch die Fallenfeder 61 abgefangen, deren Wirkung zeitweilig, wenn die Falle in die Riegelstellung vorgebracht wird, durch Anschlag an den Zapfen 62 aufgehoben wird. 



    Bei der Verstellung der Falle von der einen Stellung in die andere, werfen sich daher die beiden Federn 29 und 61 die Falle gegenseitig zu, was ein genaues und leichtes Schliessen ermöglicht.  

Claims (1)

  1. PATENT-ASPRÜCHE : EMI5.1 angeordnete Kurvenführung hineingesteuert werden.
    2. Stechschlüsselschloss mch Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass von den in dem Zylinder frei drehbaren Zuhaltungsscheiben jede einzelne Scheibe in bezug auf ihre benachbarte durch zwischengreifende Kupplungsglieder nur in beschränktem Masse verdrehbar ist.
    3. Stechschlüsselschloss nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die beschränkte Verdrehbarkeit der einzelnen Zuhaltungsscheiben zueinander durch in ihnen angebrachten Ringsektornuten mit eingelegten Kupplungsgliedern bewirkt wird.
    4. Stechschlüsselschloss nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass jede der Zuhaltungs- EMI5.2 zu liegen kommen.
    5. Stechschlüsselschloss nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das in dem EMI5.3 und sie vor-und zurückschiebt.
    6. Stechsehlüsselsehloss nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Riegelglied mit der Länge nach mit durch Ausfräsungen gebildeten seitlichen Führungsflächen versehen ist und die dadurch gebildeten vorstehenden Ansätze in Ausnehmungen der Schliessnuss greifen und dadurch das Riegelglied vor Herausnahme stützen.
    7. Stechschlüsselschloss nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Riegelglied aus einem schaftähnlichen Teil und einem von der Drehachse der Schliessnuss aus nach aussen gerichteten Teil besteht, welche letzterer auf beiden Seiten Führungsflächen und in der Mitte einen Zahn bildet, der unmittelbar auf die Falle einwirkt.
    8. Stechschlüsselschloss nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsflächen unmittelbar neben dem Riegelzahn sich fast über die ganze Zahnhöhe erstrecken und ihre Gegenlage in Schlitzen von Ringflanschen der Schliessnuss haben.
    9. Stechschlüsselschloss nach Anspruch 1, 2 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Riegelglied der Länge nach beliebig unterteilt ist und die einzelnen Teile in am Umfange des Zuhaltungszylinders beliebig versetzt angeordnete Längsschlitzen lagern und mit entsprechenden verteilten Ausnehmungen des festen Gehäuses zusammen arbeiten.
    10. Stechschlüsselschloss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Schlüsselende eine radiale Schneide (17) besitzt, von der aus nach beiden Seiten schraubenförmige Leitflächen (18) zu einer im Schlüsselschaft angeordneten beliebig verlaufenden Führungsnut (16) überführen.
    11. Stechschlüsselschloss nach Anspruch 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schleppscheiben (5) in beliebiger Stellung innerhalb der Schliessnuss durch einen Schlüssel mit abgestumpftem bahnräumerartigem Kopf auf die Führungsflächen des Schlüsselschaftes eingesteuert werden.
    12. Stechschlüsselschloss nach den Ansprüchen 1 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlüssel- schaft beiderseits abgeflacht ist durch zwei parallele beliebig gewundene Führungsflächen, an welchen am vorderen Schlüsselende vier kurze Schraubenflächen (18") angeordnet sind, von denen je zwei mit Rechtsdrall und Linksdrall ausgebildete Flächen symmetrisch zueinanderliegen und das vordere Ende des Schlüssels abgestumpft ist.
    13. Stechschlüsselschloss nach den Ansprüchen 1, 10 und 12, dadurch gekennzeichnet, dass die hinter dem Einsteuerkopf des Schlüssels angeordnete Führung am Schlüssel nach Belieben sich um mehr als eine volle Drehung um die Schlüsselachse erstreckt.
    14. Stechschlüsselschloss nach den Ansprüchen 1, 10, 12 und 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsflächen oder Nuten am Schlüssel entgegengesetzt symmetrisch zu ihrer Mitte verlaufen, um mit dem Schlüssel von beiden Seiten schliessen zu können.
AT97639D 1922-03-13 1923-03-12 Stechschlüsselschloß mit ringscheibenförmigen Zuhaltungen. AT97639B (de)

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