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Befestigung für Kranbahnschienen u. dgl.
Bei Fahrbahnen für Krane, Transportwagen u. dgl. werden beisgrösseren Gewichten wegen der hohen spezifischen Pressungen zwischen Laufrädern und Schienen an Stelle normaler Vignolschienen häufig Schienen mit flachen Köpfen verwendet. Es werden in diesen Fällen entweder Spezialsehienen (Kran- schienen, Auflaufschienen usw. ) oder häufiger Flachstahlschienen gewählt, weil erstere verhältnismässig teuer und auch nur in wenigen Profilen erhältlich sind.
Alle bisher bekannten und in Verwendung stehenden Befestigungsarten der Flachstahlsehiene zeigen aber im Betriebe Mängel.
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Köpfen) für die Flachstahlschienen an der Unterkonstruktion wird die Lauffläche der Schiene durch die Niet-oderSchraubenköpfe nachteilig unterbrochen. Die verschiedene Festigkeit des Niet-bzw. Sehrauben- und des Schienenmaterials ruft eine ungleichmässige Abnützung hervor, die für die darauf fahrenden Objekte nachteilige Folgen haben kann.
Eine Längenänderung der Schienen unabhängig von den Unterlagen, hervorgerufen durch Temperatureinwirkungen oder durch Auswalzung ist bei den bekannten Befestigungsarten der Flachstahlschienen nicht möglich und ruft in der Regel eine Deformation oder Zerstörung einzelner Befestigungselemente hervor. Das Verlegen der Flachstahlsehienen erfordert eine
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denjenigen der Unterkonstruktionen. Bei Verwendung von unter die Flachstahlschienen genieteten
Querlaschen zur Schienenbefestigung und dazwischen liegenden Futterstücken ist nicht selten auch eine verschiedene Auswalzung der Futter und Quereisen, infolge von verschiedenen Qualitätsziffern der
Materialien, zu beobachten.
Die Erfindung bezweckt, all diese Übelstände zu beseitigen, indem eine Schiene mit in ihren Seitenflächen eingearbeiteten eigenartigen Ausnehmungen verwendet wird, in die Klemmplatten eingreifen. die auf der Unterkonstruktion der Kranfahrbahn befestigt sind.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung veranschaulicht. Fig. l zeigt die Sehienenbefestigung in Ansicht, die Fig. 2 und 3 veranschaulichen Schnitte nach den Linien 77-77 bzw. III-III der Fig. 1. 1 ist die Unterkonstruktion, z. B. ein Träger der Kranbahn. 2 die Kranbahnschiene ; sie besteht aus einer Flachstahlschiene mit der Hauptsache nach vierkantigem Querschnittsprofil. Der Schienenkopf ist flach ausgestaltet und an den Rändern etwas abgekantet. In den Seiten- flächen der Schiene ist je eine Ausnehmung 7, a vorgesehen, die eingewalzt oder aus der Flachstahlschiene ausgehobelt, bzw. gefräst wird. 6. 6 sind zwei zu beiden Seiten der Schiene 2 angeordnete Klemmplatten.
Derartige Klemmplattenpaare sind in Abständen voneinander in der aus Fig. 1 ersichtlichen Weise auf der Unterkonstruktion 1 angeordnet. Jede Klemmplatte besitzt einen Fuss 8 und eine entsprechend ausgearbeitete Randkante 9, die in die Ausnehmungen 4, 5 der Schiene eingreift. Die Klemmplatten werden mit Befestigungsmitteln 10 beliebiger Art (z. B. Schrauben mit versenkten Köpfen) an der Unterkonstruktion befestigt. Die Art der Ausgestaltung der Ausnehmungen 4, 5 an den Flachstahlschienen, wie auch die Ausbildung der Randkanten 9 kann im Rahmen der Erfindung auch geändert werden.
Nach der Zeichnung sind die Ausnehmungen 4, 5 und dementsprechend die Randkanten 9 keilförmig gestaltet. so dass beim Anziehen der Klemmplattensehrauben 10 ein automatisches Festklemmen der Schiene erfolgt.
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