AT95891B - Befestigung für Kranbahnschienen u. dgl. - Google Patents

Befestigung für Kranbahnschienen u. dgl.

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Adolf Ing Weit
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  Befestigung für Kranbahnschienen u. dgl. 



   Bei Fahrbahnen für Krane, Transportwagen u. dgl. werden beisgrösseren Gewichten wegen der hohen spezifischen Pressungen zwischen   Laufrädern und Schienen   an Stelle normaler Vignolschienen häufig Schienen mit flachen Köpfen verwendet. Es werden in diesen Fällen entweder   Spezialsehienen   (Kran-   schienen, Auflaufschienen usw. ) oder häufiger Flachstahlschienen gewählt, weil erstere verhältnismässig   teuer und auch nur in wenigen Profilen erhältlich sind.

   Alle bisher bekannten und in Verwendung stehenden Befestigungsarten der Flachstahlsehiene zeigen aber im Betriebe Mängel. 
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 Köpfen) für die Flachstahlschienen an der Unterkonstruktion wird die Lauffläche der Schiene durch die   Niet-oderSchraubenköpfe nachteilig unterbrochen.   Die verschiedene   Festigkeit des Niet-bzw. Sehrauben-   und des   Schienenmaterials   ruft eine   ungleichmässige   Abnützung hervor, die für die darauf fahrenden Objekte nachteilige Folgen haben kann.

   Eine   Längenänderung der Schienen unabhängig von   den Unterlagen, hervorgerufen durch Temperatureinwirkungen oder durch Auswalzung ist bei den bekannten Befestigungsarten der Flachstahlschienen nicht möglich und ruft in der Regel eine Deformation oder Zerstörung einzelner Befestigungselemente hervor. Das Verlegen der Flachstahlsehienen erfordert eine 
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 denjenigen der Unterkonstruktionen. Bei Verwendung von unter die Flachstahlschienen genieteten
Querlaschen zur Schienenbefestigung und dazwischen   liegenden Futterstücken   ist nicht selten auch eine verschiedene   Auswalzung   der Futter und   Quereisen,   infolge von verschiedenen Qualitätsziffern der
Materialien, zu beobachten. 



   Die Erfindung bezweckt, all diese Übelstände zu beseitigen, indem eine Schiene mit in ihren Seitenflächen eingearbeiteten eigenartigen Ausnehmungen verwendet wird, in die Klemmplatten eingreifen. die auf der Unterkonstruktion der Kranfahrbahn befestigt sind. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung veranschaulicht. Fig. l zeigt die Sehienenbefestigung in Ansicht, die Fig. 2 und 3 veranschaulichen Schnitte nach den Linien   77-77   bzw.   III-III   der Fig. 1. 1 ist die Unterkonstruktion, z. B. ein Träger der Kranbahn. 2 die Kranbahnschiene ; sie besteht aus einer Flachstahlschiene mit der Hauptsache nach vierkantigem Querschnittsprofil. Der Schienenkopf ist flach ausgestaltet und an den Rändern etwas abgekantet. In den Seiten-   flächen   der Schiene ist je eine   Ausnehmung 7, a vorgesehen,   die eingewalzt oder aus der   Flachstahlschiene   ausgehobelt, bzw. gefräst wird.   6.   6 sind zwei zu beiden Seiten der Schiene 2 angeordnete Klemmplatten. 



  Derartige Klemmplattenpaare sind in Abständen voneinander in der aus Fig. 1 ersichtlichen Weise auf der Unterkonstruktion 1 angeordnet. Jede Klemmplatte besitzt einen Fuss 8 und eine entsprechend ausgearbeitete Randkante 9, die in die Ausnehmungen 4, 5 der Schiene eingreift. Die Klemmplatten werden mit Befestigungsmitteln 10 beliebiger Art (z. B. Schrauben mit versenkten Köpfen) an der Unterkonstruktion befestigt. Die Art der Ausgestaltung der   Ausnehmungen   4, 5 an den Flachstahlschienen, wie auch die Ausbildung der Randkanten 9 kann im Rahmen der Erfindung auch geändert werden.

   Nach der Zeichnung sind die Ausnehmungen 4, 5 und dementsprechend die Randkanten 9 keilförmig gestaltet. so dass beim Anziehen der   Klemmplattensehrauben   10 ein automatisches Festklemmen der Schiene erfolgt. 
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