AT95020B - Schäl- und Schleifmaschine für Getreide und Hülsenfrüchte. - Google Patents

Schäl- und Schleifmaschine für Getreide und Hülsenfrüchte.

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AT95020B
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Austria
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peeling
grinding machine
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drum
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Josef Heller
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Josef Heller
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  • Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)

Description


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    Schäl-und Schleifmaschine   für Getreide und Hülsenfrüchte. 



    Die bisher bekannten Schäl- und Schleifmaschinen weisen nachstehende Mängel auf : Getreidearten, wie Korn, Weizen, Gerste, bei welchen beispielsweise die Fruohthaut mit dem Kern innig verwachsen ist, werden, wenn man diese Haut abschleifen will, an manchen Stellen besonders stark angegriffen, es fehlt an den Enden sogar schon ein Teil des wertvollen Kornes, trotzdem die Fruohthaut besonders t in der Mitte noch vollständig am Kern festhaftet. 



  Dies rührt daher, weil diese Maschinen meist horizontal arbeitende Schlägerwerke oder Trommeln haben, mittels welcher das Getreide an einen feststehenden Mantel, welcher mit porösen scharfen Kunststeinmassen ausgekleidet ist, vorbeigeführt wird, wobei die Spitzen infolge der länglichen Gestalt der Körner naturgemäss zuerst abgeschliffen werden. 



  ,. Die Entfernung der abgeriebenen Schalenteile ist unvollständig, weil die Absaugung dieser Teile zumeist nur an einer Stelle des Mantels, u. zw. an der Längsseite stattfindet, wodurch die Sohneidekanten der wirksamen Arbeitsflächen verlegt werden, infolgedessen die Leistung verringert wird. 



  Bei Schleifmaschinen, in welchen das Getreide unter federnder Pressung geschliffen wird, ist dies teilweise behoben, doch erfolgt auch dort das Abschleifen noch mangelhaft infolge unrichtiger Ausbildung der arbeitenden Flächen, sowie der Anordnung derselben. Die Luftzuführung ist ungünstig, daher entsteht durch die Reibung eine grosse Erwärmung, welche wiederum das Verlegen der Arbeitsflächen durch die Abfälle noch mehr begünstigt. 



  Bei Maschinen mit intermittierender Besehüttung und Entleerung entstehen Zeitverluste und unregelmässiger Gang infolge zeitweiser Belastung ; dabei sind die vorstehend angeführten Mängel auch nicht behoben. 



  Die neuesten Konstruktionen weisen zwar aneinandergereihte Abteilungen auf, die verschiedene der angegebenen Mängel vermeiden, aber diese Maschinen besitzen einen komplizierten Mechanismus, die Zugänglichkeit zu den einzelnen Teilen ist behindert, im übrigen jedoch werden diese Maschinen mit Schlägerwerken und Schälmänteln ausgerüstet und haben infolgedessen auch die Mängel, die oben angeführt wurden. 



  Es sind auch Schälmaschine mit stehender Trommelachse bekannt, in denen das Arbeitsgut von unten nach oben wandert oder umgekehrt und die zylindrisohe oder konische Schleifkörper haben. 



  Keine der bekannten Maschinen ermöglicht aber die Durchführung der Schälarbeit mit so kleinem Arbeitsaufwand und kleinem Abfall von Schalen und geringstem Bruch an Körnern wie der Erfindungsgegenstand. 



  Gemäss vorliegender Erfindung hat die Schäl- und Schleifmasohine eine mehrteilige zylindrische Schleiftrommel. die aus am Mantel Gewinderillen besitzenden Schleifringen aus Kunststeinmasse u. dgl. zusammengesetzt ist und im Innern Ventilationsflächen hat, welche in den Zwischenräumen zwischen den Schleifringen Kühlluft hinaustreiben und so das von unten nach oben ohne Störung vorwärts schreitende Arbeitsgut ständig durchlüften, abkühlen und die Arbeitsflächen reinhalten. 



  In der Zeichnung stellt Fig. 1 die Gesamtseitenansicht der Maschine dar. Fig. 2 ist ein Längsschnitt, nach der Linie a-b der Fig. 1. Fig. 3 stellt eine vergrösserte Einzelheit der rotierenden Schleifscheiben nebst einen Teil des feststehenden Mantels und Mantelringes dar. Fig. 4 ist ein Querschnitt durch die Maschine im vergrösserten Massstab nach der Linie c-d der Fig. 2 von oben gesehen.   

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   Die Maschine besteht nach Fig. 1 und 2 aus einem Hauptgestell   1,   auf welchem oben der Saugventilator 2 gebaut ist, welcher die angesaugte Luft aus der Maschine in den daran gebauten Druckluftfilter. 3 bläst. An dem Ventilator 3 ist an der   Saugöffnung   ein gemeinsames Saugrohr 4 angesetzt, in   welches zwei seitlich angeordnete Saugröhren 5 und 5'münden. An der vorderen Seite ist noch ein weiteres   Rohr 6 mit dem Saugrohr 4 in Verbindung, welches als Saugrohr und zugleich zur Abführung des Produktes dient. 



   In dem Gestelle 1 ist eine vertikale Welle 7 in den Lagern   8,     8',   8" drehbar eingebaut, auf dieser sitzt die Antriebsseheibe 9. Ausserdem sind auf der Welle 7 drei Flanschen 11 fest und drei Flanschen 10 lose angeordnet. Zwischen diesen Flanschen 10 und 11 sind mittels Verbindungssehrauben   12   Ringe 13 eingeklemmt, welche aus poröser Kunststeinmasse bestehen. Die Flanschen 10 und 11 besitzen je vier Öffnungen 14, durch welche Luft einströmen kann. Die Ringe   1-3   haben die Form eines Hohlzylinders. 



  An der   Mantelfläche   befinden sich gewindeförmige Rillen, die je nach der Drehung der Ringe entweder rechts oder   linksgängig sind,   derart, dass sie in das Produkt eingreifen und dieses nach Art einer Transportschnecke, von unten nach aufwärts schieben und dabei dasselbe abschleifen. 



   In der Zeichnung nach Fig. 2 sind beispielsweise drei   soloher   Ringe 1. 3 samt Flanschen 10 und 11 angeordnet. Es kann jedoch nach Belieben die Anzahl der Ringe nebst Flanschen vermehrt oder verringert werden. Zwischen den Ringen 13 besteht   zweckmässig   ein Zwischenraum, welcher ungefähr der Breite eines Ringes 13 entspricht.

   Auf den Rändern der Flanschen   10 und 11   ist ein Fruchtschälgewebe oder ein gelochtes Blech usw. befestigt, welches innen vier gegen den Mittelpunkt der Welle zu gerichtete Flügel 16 trägt, welche den Zweck haben, als Ventilator zu dienen, die Luft durch die Öffnungen 14 anzusaugen und durch das   Fruchtschälgewebe     durchzudrücken.   Aussen am Fruchtschälgewebe sind in der   Längsrichtung   Förderleisten 17 angebracht, um das Produkt mitzunehmen. 



   In dem Gestelle 1 sind gegenüber dem rotierenden   Fruchtschälmantel   zweckmässig fest eingebaute Ringe 18 angeordnet, welche ebenfalls aus poröser Kunststeinmasse bestehen. Diese Ringe 18 haben ebenfalls an der inneren   Mantelfläche   Gewinderillen, derart, dass die   Förderleisten   17, welche das Produkt an der Mantelfläche vorbeiführen, dasselbe zwingen, bei aufsteigender Richtung des Gewindeganges und entsprechender Drehrichtung, hochzusteigen. Es können selbstverständlich auch glatte Ringe ohne Gewinderillen oder ein ganzer aus scharfen   luftdurchlässigen   Flächen gebildeter Mantel angeordnet werden statt diesen Ringen, zumal vom drehenden Teil bereits die Aufwärtsbewegung des Produktes bewirkt wird und dasselbe stets unter Pressung geschliffen wird. 



   Zwischen den Ringen 18 ist zweckmässig   ein'Fruchtschälgewebe 19   angeordnet, um teils das bereits geschälte Getreide zu polieren, ausserdem die Abfälle mittels der von innen und aussen gerichteten Luft- 
 EMI2.1 
 schälgewebe zwischen den Ringen 18 von innen und aussen gesaugt und sind am Rohre Schieber   22 an-   gebracht, welche nach Belieben den Luftstrom von Abteilungen, welche nicht benutzt werden, absperren. Am untersten Fruchtschälgewebe. 19 ist eine Öffnung angebracht, in welche ein Zuführungsrohr 20 für das   Sehälgut   an tiefster Stelle mündet. 



   Sowohl die Ringe 18 wie auch das   Fruchtsehälgewebe   19 sind an einer Stelle des Umfanges offen, so dass ein Kanal in der Längsrichtung des Mantels gebildet wird. In diesen Kanal gleitet ein   Schieber 21,   welcher mittels Handrad auf jede   gewünschte   Höhenstellung während des Betriebes einstellbar ist. Die Arbeitsweise der Maschine ist nun folgende : Das Schälgut gelangt an tiefster Stelle des Mantels mittels Rohr 20 zwischen Mantel und rotierende Ringe 1. 3,'wird von diesen geschliffen, durch die Gewinderille 
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 stehenden Ringen   18,   an welchen es. vorübergeführt wird, stattfindet. Durch den Schieber   21   ist es er-   möglicht,   das Produkt nach Belieben aus der Maschine herauszulassen.

   Wenn man einen ganz geringen   Schäleffekt   erzielen will, so kann man das Produkt schon nach der Verarbeitung durch den ersten Ring 1. 3 herauslassen.   Wünscht   man jedoch die   Fruohthaut   ganz zu entfernen, so lässt man die Frucht die höher liegenden Abteilungen passieren, u. zw. so viele Abteilungen, bis der gewünschte Schäleffekt erreicht ist. 



  Nachdem innerhalb des rotierenden   Fruchtschälgewebes     2. 3 Flügel-26   angeordnet sind, entsteht bei der Drehung eine Saugwirkung und durch die Öffnungen   14   der Flanschen 10 und 11 tritt von aussen Luft ein. Der Ventilator 3 unterstützt ausserdem mittels der Saugrohre   5   und   5'die Wirkung, woduroh   ein starker Saugwind erzielt wird, der die losgelösten Teile sofort nach aussen durch die Rohrleitungen in den Filter befördert. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPR ÜCHE : 1. Sehäl- und Sohleifmaschine für Getreide und Hülsenfrüchte, mit in einem Sohälmantel, um eine lotrechte Achse rotierender Sehältrommel, welcher das Schälgut an ihrer tiefsten Stelle zugeführt wird. dadurch gekennzeichnet, dass die Schältrommel aus einer Anzahl von Schleifringen (1. 3) gebildet ist, welche an der Mantelfläche Gewinderillen beliebiger Form aufweisen, die bei Drehung in das an tiefster Stelle zugeführte Sehälgut eingreifen und selbes während der Schleifarbeit nach oben drücken. <Desc/Clms Page number 3>
    2. Schäl-und Sehleifmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Ringen (J) von gelochten Blechmänteln oder Drahtgewebe (15) umschlossene Zwischenräume vor- gesehen sind, innerhalb welcher sich an den Mänteln befestigte und radial gerichtete Flügel (16) befinden, zum Zwecke, innerhalb der Schältrommel Luft anzusaugen und nach aussen zu drücken.
    5 3. Schöl-und Schleifmaschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der feststehende, aus gelochtem Blech oder Drahtgewebe bestehende Sehälmantel (19) Schleifringe (18) aufweist, die gegenüber den aussen mit Förderleisten (17) versehenen Siebmänteln (15) der Schältrommel angeordnet sind. EMI3.1
AT95020D 1922-04-11 1922-04-11 Schäl- und Schleifmaschine für Getreide und Hülsenfrüchte. AT95020B (de)

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