DE38707C - Schäl- und Reinigungsmaschine - Google Patents

Schäl- und Reinigungsmaschine

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Publication number
DE38707C
DE38707C DENDAT38707D DE38707DA DE38707C DE 38707 C DE38707 C DE 38707C DE NDAT38707 D DENDAT38707 D DE NDAT38707D DE 38707D A DE38707D A DE 38707DA DE 38707 C DE38707 C DE 38707C
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DE
Germany
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disk
peeling
bodies
compartments
arrangement
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT38707D
Other languages
English (en)
Original Assignee
O. FUCHS in Buttstädt
Publication of DE38707C publication Critical patent/DE38707C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02BPREPARING GRAIN FOR MILLING; REFINING GRANULAR FRUIT TO COMMERCIAL PRODUCTS BY WORKING THE SURFACE
    • B02B3/00Hulling; Husking; Decorticating; Polishing; Removing the awns; Degerming
    • B02B3/04Hulling; Husking; Decorticating; Polishing; Removing the awns; Degerming by means of rollers

Landscapes

  • Pinball Game Machines (AREA)

Description

PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE SO: Mühlen und Zerkleinerungsmaschinen.
OTTO FUCHS in BUTTSTÄDT. Schäl- und Reinigungsmaschine.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 27. August 1886 ab.
Bei den bisher in Gebrauch befindlichen Schälmaschinen tritt der wesentliche Uebelstand auf, dafs der ganze Schälprocefs von seinem Anfang bis zum Ende gleichartig ist, d. h. dafs die Mittel, durch welche das Schälen hervorgebracht wird, nicht nach der Art der allmäligen Bearbeitung gewählt sind. Beim Anfange sind rauh wirkende Flächen bei (verhältnifsmäfsig) geringerer Umfangsgeschwindigkeit zum Loslösen der Schale nöthig, als zur stufenweisen weiteren Lösung der Schale.
Man kann daher als thatsächlichen Vorgang bei den bisherigen Schälmaschinen in Betracht ziehen, dafs eben infolge des gleichbleibenden Mittels zur Schälung bei der Beendigung des Schälprocesses in schädlicher Weise auf das Schälgut eingewirkt wird.
Diesen Uebelstand zu vermeiden, ist der Zweck der auf beiliegender Zeichnung in Fig. 1 bis 4 dargestellten Maschine.
Das Wesentliche der letzteren besteht in der Anordnung ringförmiger Abtheilungen, deren Wände mit zum Schälen und Reinigen geeignetem Stoffe bekleidet sind. In diesen Abtheilungen werden Körper in Umlauf gesetzt, deren Flächen ebenfalls zum Schälen geeignet sind. Es kommt jedoch hierbei als schwerwiegend in Betracht, dafs die inneren Abtheilungen, sowie die in denselben sich drehenden Körper mit rauherem Stoffe bekleidet sind, während die äufseren Ringabtheilungen nebst den in ihnen sich .drehenden Körpern mit weniger rauhem Stoffe arbeiten.
Die besondere Anordnung ist folgende: Auf einem Gestell A ist die Bodenplatte B angebracht, deren ringförmige Abtheilungen H mit Durchlöcherungen versehen sind, damit durch die Wirkung eines Sauglüfters die losgelösten Schmutztheile bei C abgeführt werden.. Die zwischen den Abtheilungen befindlichen Wände D sind hohl und dienen ebenfalls zum Abführen der Schale u. s. w. Ueber der feststehenden Platte B befindet sich eine drehende Scheibe E, welche auf der Welle F befestigt ist und sich mittelst der letzteren auf- und abstellen läfst. Auf Scheibe E in der Mitte befindet sich der Einlauf für das zu schälende Getreide. An dieser Scheibe sind die Körper · G befestigt, welche in den Ringabtheilungen H umlaufen und das Schälgut mit ihren Flächen bearbeiten. Durch Hoch- und Tiefstellen von E kann die Wirkung geregelt werden, so dafs man das Getreide mit dieser ■< Maschine auch spitzen kann.
Die Abtheilungen H sind unter einander durch Oeffhungen / (Fig. 2) in den Zwischenwänden verbunden, so dafs das Schälgut von einer Abtheilung zur anderen gelangen kann. Es wird dies aufserdem erreicht durch die Wirkung der zwischen den Körpern G angebrachten Schaufeln K. welche, wie die Körper G, zum Theil selbst die Förderung von einer Ringabtheilung zur anderen durch Heben und Schleudern des Schälgutes bewirken. Die Oeffnungen / in den Wänden D sind mit Schieber ganz oder theilweise verschliefsbar, und hat man daher ganz in der Hand, das Schälgut schnell oder langsam durch die Maschine gelangen zu lassen, d. h. der Schälprocefs kann nach Belieben in seiner Dauer

Claims (1)

  1. bis zu einem gewissen Grade abgekürzt oder verlängert werden. Die äufseren Abtheilungen sind, wie bereits angedeutet, in allmäliger Abstufung weniger rauh an ihren Flächen gestaltet, so dafs das Korn eine wesentlichere Bearbeitung erfährt, als zu Anfang des Schälprocesses.
    Das fertig geschälte Gut tritt am Umfang der äufsersten Abtheilung bei L aus.
    Die Wirkung der Maschine bleibt sich gleich, wenn statt der Scheibe E die Ringplatte B in Umdrehung versetzt wird, ebenso kann, wie z. B. Fig. 4 zeigt, die Anordnung derartig gewählt werden, dafs sowohl Scheibe E als auch Platte B in Umlauf gesetzt werden, und zwar in gleicher oder verschiedener Richtung, wobei in beiden Fällen auch Differentialgeschwindigkeiten in Benutzung gebracht werden.
    Pat ε nt-An Sprüche:
    Eine Schäl- und Reinigungsmaschine, bestehend aus einer Bodenplatte B, auf welcher mehrere ringförmige Abtheilungen H angeordnet sind, und welche gleich wie die Seitenwände der Abtheilungen in geeigneter Weise derart gerauht sind, dafs die Flächen nach dem äufseren Umfange zu an Rauhheit abnehmen, in Verbindung mit rauhen Körpern G an der Scheibe E, wobei sich entweder nur die Körper G drehen oder nur die in Abtheilungen getheilte Bodenplatte B oder beide Theile.
    Bei der in Anspruch 1. gekennzeichneten Einrichtung die Anordnung von Schaufeln K zwischen den Körpern G zu dem Zwecke, das Schälgut durch Heben und Schleudern von einer Abtheilung nach der anderen zu befördern.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT38707D Schäl- und Reinigungsmaschine Expired - Lifetime DE38707C (de)

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