DE73035C - Fruchtputz- und -Schälmaschine - Google Patents

Fruchtputz- und -Schälmaschine

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DE73035C
DE73035C DENDAT73035D DE73035DA DE73035C DE 73035 C DE73035 C DE 73035C DE NDAT73035 D DENDAT73035 D DE NDAT73035D DE 73035D A DE73035D A DE 73035DA DE 73035 C DE73035 C DE 73035C
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DE
Germany
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frame
stone
fruit cleaning
peeling machine
drum
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DENDAT73035D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02BPREPARING GRAIN FOR MILLING; REFINING GRANULAR FRUIT TO COMMERCIAL PRODUCTS BY WORKING THE SURFACE
    • B02B3/00Hulling; Husking; Decorticating; Polishing; Removing the awns; Degerming
    • B02B3/04Hulling; Husking; Decorticating; Polishing; Removing the awns; Degerming by means of rollers

Landscapes

  • Crushing And Grinding (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Um die Fruchtkörner vor ihrer Vermahlung von Bärtchen, Keim und Holzfaser zu befreien, ist folgende Maschine construirt worden.
Fig. ι zeigt dieselbe in der Seitenansicht, während
Fig. 2 die Vorderansicht der Maschine darstellt.
Fig. 3 giebt den senkrechten Durchschnitt durch Fig. 1 wieder.
Fig. 4 ist die innere Ansicht eines Zargendeckels.
In Fig. 5 ist die senkrechte Anordnung der Vorrichtung wiedergegeben, von welcher
Fig. 6 die Aufsicht darstellt.
In der runden Zarge Z aus Eisenblech dreht sich der runde Stein S oder eine mit Raspelblech oder gerauhtem Stahlblech beschlagene Holztrommel in der Pfeilrichtung mit einer Geschwindigkeit von etwa 500 Umgängen in der Minute. Die Achse des Steines bezw. der Trommel läuft mit derjenigen der Zarge parallel und liegt excentrisch zum Zargenmittel, und zwar insoweit, als für die zwischen Stein und Zarge der zu putzenden Frucht auf der dem Auslauf A entgegengesetzten Seite d, Fig. 3, eine verengerte Durchgangsstelle zu schaffen ist. Die durch den Einlauf E in die Zarge fallenden Körner werden durch die Drehung des Steines bezw. der Trommel in deren Drehrichtung mitgeführt und dabei innerhalb des zwischen Zarge und Stein bezw. Trommel belassenen Zwischenraumes gekoppt (Bärtchen und Keim entfernt). Bei e, Fig. 3, beginnt der Uebergang der fallenden Bewegung der zu reinigenden Frucht zur steigenden. Mit der zunehmenden Steilheit und Verengung des Weges, den die Frucht bei ihrer aufsteigenden Bewegung zurücklegen mufs, verlangsamt sich die Fortbewegung derselben immer mehr. Jedes Fruchtkorn, ob grofs oder klein, steigt hierbei, anscheinend nach seiner Längsachse gerichtet, aufwärts. Dabei werden die einzelnen Körner von den arbeitenden Theilen der Maschine allseitig vollständig gleichmäfsig angegriffen und so allmälig gänzlich von der äufsersten Haut, der Holzfaserhülle, befreit.
Da der Stein bezw. der Trommelbelag S einer langsamen Abnutzung unterworfen ist, so kann man den sich abnutzenden Stein, dessen Abstand von der Zarge fortschreitend zunimmt, der Zarge entsprechend näher schieben. Dies geschieht durch Vorrücken der Lager des Steines bezw. der Trommelwelle auf dem Maschinengestell vermittelst der Schrauben u, Fig. ι. Ist eine Verstellung auf diese Weise nicht mehr möglich, so kann der Abstand zwischen der Zarge und dem Stein bezw. der Trommel S noch durch beliebige Verkleinerung des Durchmessers der Zarge erreicht werden.
Zu diesem Zweck besteht dieselbe aus dem Zargenkranz Z mit den denselben vorn und hinten schliefsenden Deckeln D. In diese Deckel sind mehrere Kreisnuthen K, Fig. 4, von immer kleiner werdendem Durchmesser eingedreht. In je zwei dieser Nuthen von gleichem Durchmesser wird der Zargenkranz mit seinen Enden eingesteckt und dann die beiden Deckel mit Schrauben zusammengezogen. Ist der Stein zu klein geworden, so wird der Zargenkranz in die nächst kleinere
Nuth der beiden Deckel eingelegt, wodurch der Durchmesser der Zarge kleiner wird.
Das Zargenblech ist an dem dem Auslauf A entgegengesetzten Ende bei d gerauht und durch die Oeffnungen nimmt der Abputz seinen Ausgang.
Die Anordnung des Steines S bezw. der Blechtrommel kann sowohl horizontal als vertical sein. Damit jedoch bei letzterer Anordnung die Frucht, begünstigt durch die Fallbewegung, die Zarge nicht zu schnell verläfst, erhält der Stein bezw. die Blechtrommel statt der cylindrischen eine konische Gestalt, wie in Fig. 5 und 6 dargestellt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Fruchtputz- und -Schälmaschine der durch Patent Nr. 65796 geschützten Art, dahin ausgebildet, dafs nicht nur der innere gegen den äufseren Schälkörper durch Verstellung der Lager beliebig verschoben, sondern auch die Weite des äufseren Schälkörpergehäuses durch Einlegen der Ränder des Gehä'usemantels (Z) in Nuthen (K) mit verschieden grofsem Durchmesser, welche in den beiden Gehäusedeckeln (D) angeordnet sind, der Abnutzung des verschiebbaren Steines bezw. der Blechtrommel entsprechend verändert werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT73035D Fruchtputz- und -Schälmaschine Expired - Lifetime DE73035C (de)

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DENDAT73035D Expired - Lifetime DE73035C (de) Fruchtputz- und -Schälmaschine

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DE (1) DE73035C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0225765A3 (de) * 1985-11-30 1989-05-24 Unicorn Industries Plc Vorrichtung zum Schleifen von kleinen Gegenständen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0225765A3 (de) * 1985-11-30 1989-05-24 Unicorn Industries Plc Vorrichtung zum Schleifen von kleinen Gegenständen

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