AT112097B - Maschine zum Aufdrehen und Aufkrempeln von Fasersträngen. - Google Patents

Maschine zum Aufdrehen und Aufkrempeln von Fasersträngen.

Info

Publication number
AT112097B
AT112097B AT112097DA AT112097B AT 112097 B AT112097 B AT 112097B AT 112097D A AT112097D A AT 112097DA AT 112097 B AT112097 B AT 112097B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
strand
teeth
machine according
machine
guide
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Juliusburger
Original Assignee
Josef Juliusburger
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Josef Juliusburger filed Critical Josef Juliusburger
Application granted granted Critical
Publication of AT112097B publication Critical patent/AT112097B/de

Links

Landscapes

  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   Die   Rohfasern fiir   die Herstellung von Polstermaterial kommen im allgemeinen in Form   von   seilartig gedrehten Strängen in den Handel, die zum Zwecke der Verarbeitung aufgedreht und aufgekrempelt werden. Es sind Maschinen bekannt, die das Aufdrehen und Krempeln in einem Arbeitsgange besorgen. Zu diesem Zwecke wird der zu verarbeitende Strang durch Zu-   bringerwalzen zwangläufig   in den einen Schenkel eines   rechtwinklig umgebogenen, um   den betreffenden Schenkel als Achse rotierenden Rohres eingeführt, aus dessen anderem radial verlaufenden Schenkel der infolge der Rotation aufgedrehte Faserstrang austritt.

   Der Faser- 
 EMI1.2 
 geordneten festen Zahnkamme in Eingriff, wodurch die teilweise Auflösung des Stranges erfolgt, Das Fasergut wird dann noch einem besonderen Krempelprozess unterworfen, der mit Hilfe einer Art Wolf ausgeführt wird. dessen   Zahntrommel   von der Hauptwelle der Maschine ans angetriehen wird. 



   Diese bekannten Maschinen weisen eine Reihe erheblicher   Übelstände   auf. Zunächst sind sie wegen ihrer verwickelten Bauart recht teuer. Sie erfordern zum Antrieb eine grosse Leistung und verursachen ein   sehr lästiges (@eräusch.   das hauptsächlich durch die Notwendigkeit der   Anordnung besonderer Zubringerwalzen   bedingt ist. Auch die Arbeitsleistung ist bei den bekanuten Maschinen keineswegs durchaus befriedigend: insbesondere ergeben sie   verhältnis-   mässig viel Abfall dadurch, dass zu viele Fasern in kurze   Stücke   reissen. 



   Die Erfindung vermeidet diese   Übelstände in der Hauptsache   dadurch, dass durch ge-   eignete     Führung   des zu verarbeitenden Faserstranges während des Aufdrehvorganges die Zentrifugalkraft in wirksamerer Weise für das Einziehen nutzbar gemacht wird. so dass sich eine   besondere Zubringervorrichtung ganz   erübrigt. Dies wird dadurch erreicht. dass der Faserstrang nicht wie bisher rechtwinklig zur Drehachse in der Aufdrehvorrichtung verläuft und aus dieser austritt. sondern in eiuem ziemlich spitzen Winkel. so dass an der   Zuführungsstelle   kein die   Einziehwirkung   der Schleuderkraft aufhebender scharfer Winkel entsteht.

   Infolge des   schrägen   Austrittes des aufgedrehten Stranges aus dem Schleuderkörper ist die Hechel oder Krempelwirkung des der Austrittsstelle unmittelbar gegenüberliegenden Zahnkammes eine erheblich intensivere. Trotzdem arbeitet die neue Maschine erheblich schonender, da das Hecheln lediglich 
 EMI1.3 
 malige Behandlung nicht erforderlich ist. Dadurch vereinfacht sich auch der Antrieb der Maschine, der   unmittelbar   von einem Elektromotor aus ohne Zwischengetriebe erfolgen kann. 



   In den Zeichnungen ist die Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsform veran-   schaulicht. u. zw.   zeigt Fig. 1 die Maschine in einem senkrechten Achsschnitt   und Fig.   2 einen quer zur Achse geführten senkrechten Schnitt. 



   Die eigentliche   Aufdrehvorrichtung   besteht im wesentlichen aus einem kegelförmigen Körper 1. der zweckmässig ein Aluminiumgussstück bildet und freifliegend unmittelbar auf die Welle 2 der vorteilhafterweise durch einen Elektromotor gebildeten   Antriebsmaschine anfgekeilt     ist. Der Körper l bildet gleichzeitig die Nabe 3 für einen Ventilator 4. der in einer durch eine Gittern-and) vom Hauptteil des Maschinengehäuses ü abgetrennten Abteilung 7 umläuft.   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Das freie Ende des   Kegelkörpers 1   tritt durch eine Öffnung 8 des Gehäuses 6 nach aussen. 



  Der Körper 1 ist mit einer unter einem ziemlich spitzen Winkel zur Drehachse verlaufenden Bohrung 9 versehen, die auf dem freien Ende des Kegels in dessen Achse, auf dem ändern Ende ausserhalb eines Ansatzes 10 des Kegelkörpers endet. Gegenüber diesem Ansatz ist der Zahnkamm 11 angeordnet, der auf einer winklig umgebogenen Schiene 12 befestigt ist. Diese Schiene ist an einem ausserhalb des Maschinengehäuses angebrachten Bocke 13 in senkrechter Richtung einstellbar. Zu diesem Zwecke ist die Schiene mit einem Langloch 14 versehen. durch das Schrauben 15 hindurchgeführt sind.

   Das obere Ende der Schiene   12   ist umgebogen und trägt hier eine Schraubenspindel 16, die   zum genauen   Einstellen des Abstandes des Zahn- 
 EMI2.1 
 die zwischen die Zähne des   Kammes   11 eingreifen können und dazu   dienen,     Verstopfungen   des Kammes 11 zu vermeiden. Die Zähne 17 werden zweckmässig an einer   der Ausl11ündungs-   stelle der Bohrung 9 gegenüberliegenden Stelle des Ansatzes 10 angebracht. 



   Vor dem freien Ende des Kegels 1 sind auf einer am Gehäuse 6 (Fig, 2) gelagerten Querwelle 18 zwei Scheiben 19,20 angebracht, die zur   Führung des   zu bearbeitenden Faserstranges dienen. Die Scheiben sind auf der Welle gegeneinander verschiebbar angeordnet und werden durch eine Feder   21, die sich   mit dem einen Ende gegen einen Bund der Welle 
 EMI2.2 
 zentrisch zur Achse des Kegels 1 liegt, kann eine in den Zeichnungen gestrichelt dargestellte   Führungsrolle   23 vorgesehen sein. Diese Rolle ist zweckmässig ebenfalls an von der betreffenden Gehäusewand vorspringenden   Armen gelagert ; u. zw.   derart, dass sie sich in senkrechter Richtung verschieben kann.

   Sie liegt dann unter der Wirkung ihrer Schwere, die gegebenenfalls durch Federwirkung unterstützt werden kann, von oben an dem zu verarbeitenden   Faser-   strange an. 



   Der Faserstrang wird, nachdem die Maschine durch Anstellen des Antriebsmotors in Gang gesetzt ist, durch die von den Scheiben 19, 20 gebildete Nut in die   vordere Öffnung'   der Bohrung 9 eingeschoben. Da das vordere Ende des Stranges beim Umlaufen des Kegels l einen grösseren Kreis beschreibt, macht sich die   Zentrifügalwirkung   als in der   Pfeilrichtung     (Fig. l) wirkender   Zug auf den Faserstrang geltend. Dieser wird infolgedessen selbsttätig weiter in die Bohrung hineingezogen, ohne dass es irgendeines Antriebes der Führungsscheiben   19.     20   bedürfte.

   Der aus dem hinteren Ende der Bohrung 9 austretende, inzwischen durch die Drehbewegung des Kegels aufgedrehte Teil des Stranges schlägt gegen die Zähne des   Kammes   11 
 EMI2.3 
 Boden sich der Staub absetzt,   während   die Luft in Richtung der Pfeile der Fig. 2 durch eine   seitliche Öffnung 28 a bezw. 38 entweicht.   



   Da sowohl rechts wie auch   links gedrehte Faserstränge, vorkommen ;   ist es   nötig, dass   die Maschine in beiden Drehrichtungen zufriedenstellend arbeitet. Um zu diesem Zwecke ein Wechselgetriebe zu vermeiden, ist der Ventilator 4 als Schleudergebläse   ausgebildet. delart,   dass er in beiden Drehrichtungen die Luft durch das Sieb 5 ansaugt. Damit aber die ahgesaugte Luft in beiden Fällen richtig geführt wird, ist im unteren Teil des Ventilatorgehäuses 
 EMI2.4 
 der Schieber im waagrechten Teil mit zwei Durchbrechungen 31, 31 a versehen. Mittels eines Handgriffes 32 kann der Schieber in waagrechter Richtung verschoben werden.

   Je   nachdem   der Ventilator rechts oder links umläuft, wird durch Verstellung des Schiebers die rechte (26) bzw. linke Öffnung   (26 a) freigegeben   und entsprechend die rechte   (28) bzw. linke (28 a)   Seitenöffnung verschlossen. Im ersteren Falle nimmt die Luft den durch die ausgezogenen Pfeile, im letzteren den durch die gestrichelten Pfeile angedeuteten Verlauf. 



   Die   Scheiben 19, 20   dienen ausser zur Führung des Faserstranges auch dazu. diesen gegenüber der von dem Kegel 1   ausgeübten   Drehwirkung festzuhalten. Zu diesem Zwecke sollen sie einen gewissen Druck auf den Strang ausüben. Zur Erhöhung der Reibung sind die Scheiben auf den Innenseiten zweckmässig geriffelt. Die Flihrungseinrichtung kann auch umgekehrt angeordnet sein, derart, dass das   Scheibenpaar 19, 20 oben und das   Widerlager 23 unten liegt. 



   Um die Maschine ohne weiteres für Faserstränge von verschiedener Dicke verwenden zu können, ist die Einrichtung getroffen, dass die lichte Weite der   Bohrung 9 veränderlich   ist. Die   Veränderung   kann beispielsweise durch Einsetzen von auswechselbaren Tüllen mit   schwächeren   Bohrungen bewirkt werden. Eine solche Ersatztiille ist in   Fig. 1 mit 9a bezeichnet.  

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Maschine zum Aufdrehen und Aufkrempeln von Fasersträugen. bei der der durch einen Drehkopf geführte Strang mit seinem freien Ende gegen Hechelzähne geschleudert wird,dadurch gekennzeichnet, dass die Führung für den Strang von der in der Achse des Drehkopfes liegenden Eintrittsstelle aus mindestens im ersten Teil im wesentlichen geradlinig und im spitzen Winkel zur Drehachse verläuft.
    2. Maschine nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet. dass der Drehkopf durch einen EMI3.1 wird. der eine den Strang aufnehmende, parallel zum Kegelmautel verlaufende Bohrung enthält. EMI3.2 hafterweise an einem sich an die Ausmündungsstelle der Strangführung in axialer Richtung anschliessenden Ansatz Zähne angebracht sind, die beim Umlaufen zwischen die festen Hechel- zähne greifen.
    C. Maschine nach den Ansprüchen l bis 5 mit einem in einer vom Hechelraum durch EMI3.3 dass beim Umlaufen der Gebläsewelle in beiden Richtungen eine regelrechte Führung der Absaugeluft gesichert ist.
    7.' Maschine nach irgendeinem der Ansprüche l Iis ü mit Gehlise zum Absaugen des Staubes. dadurch gekennzeichnet, dass die Gebläsenabe mit dem Drehkopf aus einem Stück besteht.
    8. Maschine nach irgendeinem der Ansprüche 1 bis 7, gekennzeichnet durch eine vor der Eintrittsstelle des Faserstranges angeordnete, aus zwei drehbaren nil in axialer Richtung- gegeneinander verschiebbaren Scheiben bestehende Zuführungsvorrichtung für deu Strang. EMI3.4
AT112097D 1927-07-02 1928-02-24 Maschine zum Aufdrehen und Aufkrempeln von Fasersträngen. AT112097B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE112097X 1927-07-02

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT112097B true AT112097B (de) 1929-01-25

Family

ID=5652789

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT112097D AT112097B (de) 1927-07-02 1928-02-24 Maschine zum Aufdrehen und Aufkrempeln von Fasersträngen.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT112097B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1818034B1 (de) Offen-End-Spinnmaschine
DE2029878C3 (de) Offen-End-Spinneinheit
DE2461746C2 (de) Fadenliefervorrichtung für Textilmaschinen
DE2343994B1 (de) Fadenspeicher- und -liefervorrichtung
DE809360C (de) Maschine zum Reinigen von Getreidekoernern, Kleie u. dgl.
AT112097B (de) Maschine zum Aufdrehen und Aufkrempeln von Fasersträngen.
DE1510525C3 (de) Topfspinnmaschine
DE69003859T2 (de) Zwirnspindel mit elektromotorischem Einzelantrieb.
DE457198C (de) Maschine zum Aufdrehen und Aufkrempeln von Faserstraengen
DE2701718C2 (de) Fadenspeicher- und -liefervorrichtung
DE513652C (de) Schnellverseilmaschine mit zwei ineinandergelagerten Umlaufkoerpern
DE69700044T2 (de) Vorrichtung zur Führung und/oder Stützung von Garnen
DE499887C (de) Vorrichtung zum Aufdrehen von gekrausten Straengen aus Polstergut aller Art mit einem in einem Gehaeuse angeordneten, drehbaren und das Polstergut gegen Kaemme schleudernden Rohrkruemmer
DE836762C (de) Ringspinn- bzw. Ringzwirnmaschine
DE487368C (de) Spinnmaschine
DE710645C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Schleifen und Polieren von Draht
CH261326A (de) Vorrichtung zur Erteilung eines Falschdrahtes mit einem Drehorgan.
DE855358C (de) Zupfmaschine
DE155886C (de)
DE498403C (de) Spindellose Spulmaschine
DE1222826B (de) Vorrichtung zum Erzeugen von falschem Draht
DE353770C (de) Elektromotorengestell fuer Zahnradantriebe
AT84357B (de) Durchzugstreckwerk für Spinnmaschinen.
DE929499C (de) Fadenstreckvorrichtung fuer Kunstfaeden aus orientierbaren Linearpolymeren
DE690578C (de) Maschine zum Herstellen von Stacheldraht