DE487368C - Spinnmaschine - Google Patents

Spinnmaschine

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DE487368C
DE487368C DEP54820D DEP0054820D DE487368C DE 487368 C DE487368 C DE 487368C DE P54820 D DEP54820 D DE P54820D DE P0054820 D DEP0054820 D DE P0054820D DE 487368 C DE487368 C DE 487368C
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DE
Germany
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wheel
shaft
thread
machine
spinning machine
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Expired
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DEP54820D
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English (en)
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ELISEU POMPONIU
Original Assignee
ELISEU POMPONIU
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H1/00Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously
    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H2700/00Spinning or twisting machines; Drafting devices
    • D01H2700/24Spinning or twisting machines of different kinds
    • D01H2700/242Spinning or twisting devices wherein twist is created during winding

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Braiding, Manufacturing Of Bobbin-Net Or Lace, And Manufacturing Of Nets By Knotting (AREA)

Description

  • Spinnmaschine Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Spinnmaschine; die in erster Linie für Heimarbeit geeignet sein soll und daher einfach sowie kräftig in der Bauart und leicht regelbar sein muß.
  • Die Erfindung besteht darin, daß zwischen der Spule, die auf einer quer zur Hauptwelle gelagerten Welle sitzt, und dem die Regelflügel tragenden Rade ein Getriebe mit Triebstockverzahnung angeordnet ist. Am äußeren- Umfange des auf der Hauptwelle frei drehbar gelagerten Rades ist erfindungsgemäß eine bestimmte Anzahl gemeinsam oder einzeln von Hand durch Drehung um je einen zur Radachse parallel oder quer zu ihr gelagerten Zapfen einstellbarer Flügelangebracht.
  • Die Spinnmaschine' ist in beiliegender Zeichnung in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt.
  • Abb. i zeigt die Maschine in Vorderansicht nach Entfernung des Vorderlagers.
  • Abb. z zeigt die Maschine in senkrechtem Längsschnitt.
  • Abb.3 und q. zeigen Einzelheiten.
  • Die Spinnmaschine umfaßt einen um eine vorzugsweise waagerechte Achse drehbaren Käfig, bestehend aus zwei auf den Wellenstücken A und B befestigten Seitenteilen C und D, zwischen denen mehrere (vorteilhaft vier) zur Welle parallele Stäbe E befestigt sind. Die Wellenenden A und B, von denen das eine eine Stufenscheibe P trägt, sind in Lagerböcken V auf einer Platte Z gelagert.
  • In diesem Käfig befindet sich eine auf einer Welle I befestigte Spule G, die quer zur Hauptwelle A, B in Pfannen gelagert ist. Diese Pfannen sitzen an zwei mit den Stäben E verbundenen Querträgern F. Auf der Welle I der Spule G ist ein mit dieser Spule zeitweise fest verbundenes Zahnrad H angeordnet, das mit einem anderen Zahnrad N kämmt. Dieses Getriebe ist als Triebstockverzahnung ausgebildet.
  • Die Maschine umfaßt noch ein Flügelrad L, dessen Nabe L frei auf der Hauptwelle B oder, wie im Beispiel der Zeichnung, frei auf der Nahe d des Seitenteiles D sitzt. Am ,äußeren Umfange des Rades L ist eine bestimmte Anzahl verstellbarer Flügel M angeordnet, und zwar so, daß diese bei Drehung des Rades L der Luft eine größere Oberfläche und damit einen Widerstand darbieten. Die Flügel können entweder alle zugleich oder einzeln von Hand durch Drehung um je einen zur Radachse A, B parallel oder quer zu dieser gelagerten Zapfen verstellt werden. Nach dem Zeichnungsbeispiel werden die Flügel M einzeln von Hand durch Drehung um einen am Kranz des Rades L befestigten und quer zur Radachse gelagerten Zapfen R verstellt. Zu diesem Zweck hat jeder Flügel ausgestanzte Lappen, durch deren Bohrungen der Zapfen R hindurchgeht. Eine Schraubenfeder S drückt den Flügel gegen den Kranz L. Nach der Zeichnung ist einerseits ein Flügel M' parallel zum Radkranz eingestellt, was dadurch erzielt wird, daß sich der Fußteil W des durch die Feder S nach innen gedrückten Flügels flach an den Radkranz L legt, und andererseits ein Flügel M" senkrecht zum Radkranz eingestellt, wobei der Fußteil W' des Flügels durch die Feder S in eine Einkerbung y des Radkranzes L hineingedrückt wird. Außer diesen radialen, parallel zur Wellenachse B verlaufenden Einkerbungen y können auch noch zu diesen winklige, ebenfalls zur Wellenachse B parallele Einkerbunger. vorgesehen sein, um den Flügeln mehrere Stellungen geben zu können.
  • Am Flügelrade L ist ferner ein Zahnrad oder ein Zahnkranz befestigt, der in das bereits erwähnte Zahnrad H eingreift. In der Zeichnung ist ein Kranz N mit U-förmigem Profil dargestellt, in den die Triebstöcke O eingefügt sind.
  • Das zu verspinnende Gut wird durch eine Bohrung u im Wellenende A eingeführt und liefert den Faden m, der z. B. im Punkte .g an die Spule G geführt ist.
  • Bevor die Wirkungsweise der Maschine beschrieben wird, sollen einige besondere Fälle vorausgesetzt werden, die das Verständnis der Wirkungsweise erleichtern.
  • Erstens wird vorausgesetzt, daß die Maschine durch die Stufenscheibe P gedreht wird, und daß die Spule G mit der Stufenscheibe P fest verbunden ist. In diesem Falle wird die Maschine nur ein Verdrehen des Fadens m, d. h. das Zwirnen, bewirken.
  • Zweitens wird vorausgesetzt, daß der Käfig C, D, E, F fest steht, und daß man das Flügelrad L mit der Hand dreht. In diesem Falle wird der Zahnkranz N das Zahnrad H samt der Spule Cr drehen. Die Folge davon ist, daß diese den Faden m nur aufwickelt.
  • Aus diesen Voraussetzungen ist ersichtlich, daß ein Unterschied zwischen den Drehzahlen der beiden Teile, Spule und Käfig, beide Wirkungen, d. h. das Zwirnen und das Aufwickeln des Fadens, zur Folge haben wird.
  • Drittens schließlich wird vorausgesetzt, daß man die Maschine mit parallel zum Radkranz L eingestellten Flügeln M in Bewegung setzt, und daß ein Stück Faden m im Punkte g der Spule G befestigt worden ist, wobei das zu verspinnende Material mit der Hand vor der Mündung der Bohrung a gehalten wird. Die Maschine wird diesen Faden verdrehen, aber die Spule wird wegen der Spannung des Fadens, die größer ist als der Widerstand des Flügelrades, keine Aufwickelbewegung um ihre Welle 1 ausführen können. Die Zähne des Rades H werden das Zahnrad N und damit auch das Flügelrad L, das keinen Widerstand entgegensetzt und sich zugleich mit dem X,äfig C, D; E , F drehen wird, mitreißen, genau so, wie unter der ersten Voraussetzung angegeben wurde.
  • Wenn man aber nun einige oder alle Flügel M senkrecht oder geneigt zum Radkranz L einstellt, dann wird der Luftwiderstand das Flügelrad zurückhalten, so daß es sich langsamer als der Käfig dreht, genau so, wie es unter der zweiten Voraussetzung geschah, d. h. die Spule wird eine Drehbewegung reit ihrer Welle 1 ausführen, und der Faden wird aufgewickelt, wobei auf diesen selbstverständlich auch ein Zug ausgeübt wird.
  • Es ist demnach leicht verständlich, daß eine Einstellung der Flügel, durch die das Flügelrad L einen großen Luftwiderstand erfährt, eine große Zugkraft auf den Faden ausüben wird, was beim Spinnen von dickeren Fäden nötig ist, während es erforderlich sein wird, bei dünneren Fäden den Luftwiderstand des Rades durch entsprechende Verstellung der Flügel zu verringern.
  • Es ist noch bemerkenswert, daß die Anordnung eine ganz allmähliche und stufenweise Änderung der Zugwirkung auf den Faden zuläßt, und, was noch wichtiger ist, daß diese durch den Luftwiderstand bewirkte Zugwirkung den Faden nachgiebig und widerstandsfähig macht, wie es bei einer Maschine der Fall. ist, wo diese Zugwirkung durch mechanisch miteinander verbundene Teile hervorgebracht wird. Der Faden wird also nicht so leicht reißen, weshalb die Maschine für Heimarbeit besonders geeignet ist.
  • Zur Vereinfachung ist angenommen worden, daß der Faden -m unmittelbar durch die Bohrung a zur Spule geführt -wird. In Wirklichkeit ist der Faden m' -über einen als Fadenführer dienenden, an den- Stäben E befestigten geführt, der den aufzuwickelnden Faden auf die ganze Länge .der Spule 0 verteilt.
  • Selbstverständlich muß die Maschine, um ruhig zu -arbeiten, vollkommen ausgewuchtet sein, aus welchem Grunde der dem Zahnrad H gegenüberliegende Querträger F aus Eisen und der andere, F', aus Aluminium hergestellt ist.
  • Die Welle 1 der Spule kann entweder durch Schrauben 1< oder durch federnde Vorrichtungen so gehalten sein, daß man die Spule leicht auswechseln kann.
  • Ferner kann die Maschine mit Kugellagern versehen und mit einem Bremsband T auf der Nabe 1 des Flügelrades L ausgerüstet sein.
  • Schließlich kann die Maschine, da sie besonders für Heimarbeit bestimmt ist, auf einem Untergestell, :ähnlich den bei Nähmaschinen verwendeten, befestigt und für Fußbetrieb eingerichtet sein.

Claims (1)

  1. I'.x-rl.:N r:xNsI'Itüc111,: i. Spinnmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Spule (G), die auf einer quer zur Hauptwelle gelagerten Welle (I) sitzt, und dem die Regelflügel (M) tragenden Rade (L) ein Getriebe mit Triebstockverzahnung (H, N) angeordnet ist. a. Spinnmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß am äußeren Umfange des auf der Hauptwelle (A, B) frei drehbar gelagerten Rades (L) eine bestimmte Anzahl gemeinsam oder einzeln von Hand durch Drehung um je einen zur Radachse (A, B) parallel oder quer zu ihr gelagerten Zapfen (I?) einstellbarer Flügel (M) angeordnet ist.
DEP54820D 1927-03-12 1927-03-12 Spinnmaschine Expired DE487368C (de)

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