DE476941C - Vorrichtung zum Festsetzen drehbar an ihrer Nabe angeordneter Propellerfluegel - Google Patents

Vorrichtung zum Festsetzen drehbar an ihrer Nabe angeordneter Propellerfluegel

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DE476941C
DE476941C DEF65277D DEF0065277D DE476941C DE 476941 C DE476941 C DE 476941C DE F65277 D DEF65277 D DE F65277D DE F0065277 D DEF0065277 D DE F0065277D DE 476941 C DE476941 C DE 476941C
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Germany
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hub
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C11/00Propellers, e.g. of ducted type; Features common to propellers and rotors for rotorcraft
    • B64C11/02Hub construction
    • B64C11/04Blade mountings
    • B64C11/06Blade mountings for variable-pitch blades
    • B64C11/065Blade mountings for variable-pitch blades variable only when stationary

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Festsetzen drehbar an ihrer Nabe angeordneter Propellerflügel Die Erfindung betrifft Propellerschrauben, welche sowohl für Luft- und Wasserfahrzeuge als auch für andere Zwecke verwendet werden können, und. zwar betrifft sie im besonderen solche Propeller, deren Flügel, um ihre Stegung verändern zu können, lösbar und verstellbar sind. Entsprechend dieser Erfindung werden Mittel zur Befestigung der Flügel vorgesehen, welche sowohl ein Losewerden der aneinanderliegenden Flächen der Flügel. einerseits und der Propellernabe anderseits verhüten als auch bequem eine beabsichtigte Trennung .dieser Flächen gestatten, wenn die Flügel anders gestellt oder abgenommen werden sollen.
  • Die Erfindung besteht in der Anwendung von Differentialgewinde zum Aufpressen der Flügelfüße auf die Sitzflächen an der Propellernabe. Nach der Erfindung erhält das der Nabe zugekehrte Ende jedes Flügels runden Querschnitt, so daß es als Zapfen in eine an der Propellernabe festsitzende Hülse eingreifen und in dieser zur Herstellung einer beabsichtigten Steigung des Flügels gedreht werden kann. Das Festsetzen des Zapfens in der Hülse wird durch Muttern bewirkt, deren jede zweiverschieden steigende Gewinde hat; das eine davon ist mit einem Gewinde an der Nabe und das andere mit einem an dem Flügel. selbst vorgesehenen oder mit ihm in geeigneter Weise in Verbindung gebrachten Gewinde in Eingriff. Durch das Anziehen der Muttern werden die Kegelflächen derart fest aneinandergepreßt, daß sie sich nicht drehend gegeneinander verschieben können. Auf gegenseitige Verdrehung der Kegelflächen hinwirkende Kräfte können bei der an sich beabsichtigten Druckwirkung der Flügel auftreten. als auch durch unbeabsichtigt auftretende stetige oder periodische Schwingungen hervorgerufen werden.
  • Schwingungen .der Flügel können z. B. dadurch hervorgerufen werden, daß sie an festen oder sich bewegenden anderen Teilen vorübergehen, wie den Hinter- oder Vorderkanten von Leitflügeln, ferner Kanten von Gestellteilen usw. Auch Ungleichmäßigkeiten der Luftdichte sowie überhaupt der Umstand, daß sich die Bewegungsrichtung der Flügel ständig rändert, können solche auf Verdrehung an ihren Befestigungsstellen hinwirkende Schwingungen der Flügel verursachen.
  • Die Zeichnung veranschaulicht besonders für Luftfahrzeuge geeignete Ausführungsformen der Erfindung.
  • Abb. i ist teils eine Endansicht, teils ein mittlerer Längsschnitt der Nabe und der sich unmittelbar anschließenden Flügelteile; Abb. a ist ein Querschnitt nach der Linie 2-z in Abb. i ; Abb.3 und ¢ sind teilweise geschnittene perspektivische Ansichten zweier anderer Ausführungsformen.
  • Bei der Ausführung nach Abb. i und 2 ist i i die Propellerwelle, auf welcher die Nabe 12 mittels .der Keile 13 befestigt ist. Die Nabe besteht mit zwei diametral entgegengesetzt gerichteten Hülsen 14 aus .einem Stück. Diese Hülsen haben zylindrische Bohrungen 15 und Außengewinde 16. Der Zapfen 17 jedes Propellerflügels hat einen zylindrische. Teil 18, der in die Hülse 14 paßt und sich auf ihrem Grund aufsetzt. Zwischen dem Endstück 18 und seinem übrigen Teil, hat der Zapfen i 7 einen Konus 19, dessen größerer Durchmesser sich bei dem Endstück 18 befindet. Den Konus umgibt ein. zwei- oder mehrfach längsgeschlitzter, im Innern entsprechend konisch gestalteter Ring 2o; jeder Teil dieses Ringes hat eine Keilnut 21, in welche ein an dem Konus i9 sitzender KeÜ 22 eingreift. Die mehrteilige Hülse 2o als Ganzes hat Außengewinde. Die Gewinde 16 und 23 der Hülsen 14 und 20 sind in Eingriff mit einer Mutter 24. Wenn die Teile zusammengebaut sind und die Mutter 24 so gedreh4 wird, daß sie sich der Propellerwelle nähert, so nähert sich die Hülse 2o infolge passender Wahl der Steigungen der beiden auf der Mutter befindlichen Gewinde der Welle lang- . samer als die Mutter selbst, und die Folge ist, daß der Zapfen 17. fest in. die Hülse hincingepreßt wird, wodurch er gleichzeitig gegen Vibration und Drehung um seine eigene Längsachse gesichert wird. Sobald die Mutter 24 angezogen ist, wird sie zweckmäßig durch Schrauben 28 gesichert, welche durch radiale Löcher der Mutter hindurchgehen und in Gewinde am Fuß der Hülse 14 eingreifen. Gegen selbsttätiges Lösen werden die Schrauben 28 durch einen um die Mutter 24 herumgelegten Draht 26 gesichert, der durch in, den Köpfen der Schrauben befindliche Löcher hindurchgeführt wird.
  • Bei Ader durch die Abb.3 und 4 veranscbaulichten abgeänderten: Ausführung ist der Zapfen 29 jedes PropeUerflügels 3o konisch gestaltet und greift in ein=en entsprechenden Hohlkonus 3 i der Nabe 32 ein. Am schwächeren Ende besitzt jeder Konus. 29 einen, zylindrischen Gewindeansatz 33, auf den .eine Mutter 34 geschraubt ist. Diese trägt auch. am äußeren Umfange ein Gewinde, welches in ein Muttergewinde einer Erweiterung der den Konus 29 aufne=hmenden Hülse 31 .eingreift. Beide Gewihde der Mutter 34 haben die gleiche Richtung; aber das- Innengewinde und das dazugehörige Gewinde des Ansatzes des Propellerflügels haben eine etwas stärkere Steigung als das Außengewinde. Wenn nach dem Zusammenbau der Teile die Mutter 34 angezogen wird, so wird der Konus 29 feist in -den Hohlkonus der Hülse 31 hineingezogen. Siobald dies genügend geschehen ist, kann die Mutter 34 in ähnlicher Weise wie bei der Ausführung nach -den Abb. i und 2 durch Schrauben o. dgl. gegen selbsttätige Rückdrehung gesichert werden, Das innere, aus dem Gewinde der Hülse 31 hervorragende Ende 3 5 der Mutter 34 kann mit Einschnitten für den Eihgriff eines Schlüssels versehen werden.
  • Wenn de Hülsen 31 radial zur gcometrschen Achse der Propellerwelle gerichtet sind, so können sie derart vorspringend an der Propellernabe 32 angeordnet werden, daß es möglich ist, ihnen seitliche Aussparungen für das Einbringen der Muttern 34 oder auch nur für das Anziehen und Lösen derselben zu geben, wie dies z. B. aus Abb. 3 hervorgeht, wo unterhalb der Nabe 32 eine solche Aussparung zu erkennen ist. Die Nabe 32 kann auch sonstwie, z. B. durch Rippen 36, mit den Hälsen 31 verbunden werden, so daß man zwischen diesen Rippen hindurch zu den Muttern gelangen oder sie evtl. reinbringen kann. Wenn jedoch eine derartige Bauart nicht für zweckmäßig erachtet oder noch bessere Zugänglichkeit zu den. Muttern gewünscht wird, so können die Hülsen 3 i auch tangential zu der Nabe 32 angeordnet werden, wie dies die Abb. q. darstellt. Bei einem Propeller mit zwei Flügeln sitzen de 'Hülsen 3 i dann. zueinander parallel an der Nabe 'und können mit ihr durch Rippen 37 verbunden seiht..
  • Um den Propellerflügeln nach ihrer richtigen Einstellung einen besseren Halt gegen selbsttätiges Versdrehen in den Hülsen zu geben, können die einander berührenden Kegelflächen in ihrer Längsrichtung mehrfach genutet werden, so :daß sägeähnliche Querschnitte entstehen. Durch das so ermöglichte vielfache gegenseitige Ineinandergreifen der beiden Kegelflächen wird eine sehr wirksame Steigerung des nach dem Anziehen der Muttern zwischen. ihnen hervorgebrachten, ,eine selbsttätige Verdrehung verhindernden Reibungswiderstandes erreicht.
  • Durch Verseuche wurde festgestellt, daß die Propellerflügel bei Anwendung der beschriebenen Befestigungsarten. völlig fest gegen, selbsttätige Verdrehung in den Hülsen sitzen. Die Ursache hierfür ist darin zu erblicken", daß der infolge des sehr festen Anliegens der Konusflächen gegeneinander entstehende, Reibungswiderstand in jedem Betriebszustand größer ist als die im Betriebe auf Verdrehung der Flügel hinwirkenden Kräfte.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Festsetzen drehbar an ihrer Nabe angeordneter Propellerflügel, dadurch gekennzeichnet, daß die Flügelfüße durch Muttern mit Differentialgewinde auf ihre Sitzflächen der Propellernabe gepreßt werden.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß konische Teile der inneren Flügelenden durch Muttern in entsprechende Hohlkonusse der Propellernabe hineingepreßt werden, die zwei gleichgerichtete, aber verschieden steigende Gewinde haben, derart, daß beim Anziehen der Mutter die Konusse des Flügels und der Nabe eixiander langsamer genähert werden, als die Mutter selbst vorschreibet bzw. sich in Richtung ihrer Achse bewegt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, gekennzeichnet durch :eine auf einen hülsenförmigen, den Fuß (18) des Propellerflügels aufnehmenden Teil (14) geschraubte Mutter (24); welche bei ihrem Anziehen mittels eines zweiten Gewindes gleicher Gangrichtung, aber anderer Steigung den Hohlkonus eines längsgeschlitzten Ringes (2o) in Richtung nach der Propellerwelle (i i) hin auf einen Vollkonus (r9) des Fußes (17) des Propellerflügels preßt.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Fuß des Propellerflügels mit einem Vollkonusi (29) in einen Hohlkonus (31) der Propellernabe (32) eingreift und einen Gewindeansatz_(33) hat, dessen Gewinde-Steigung etwas größer ist als die eines an der Außenseite der zugehörigen Mutter (34) vorgesehenen Gewindes, welches in ein in gleicher Richtung steigendes Muttergewinde des den Flügelfuß haltenden Nabenteiles (31) eingreift.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der den Flügelfuß aufnehmende Nabenteil (3 i), dessen geometrische Achse durch die geometrische, Propellerachse geht, seitlich derart ausgeschnitten oder derart frei durch Rippen (36) gehalten ist, daß die Muttern (34) auch nach dem Aufsetzen 'der Propellernabe auf-die Welle noch zugänglich sind
DEF65277D 1927-03-19 1928-02-02 Vorrichtung zum Festsetzen drehbar an ihrer Nabe angeordneter Propellerfluegel Expired DE476941C (de)

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DE (1) DE476941C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3253661A (en) * 1965-01-21 1966-05-31 Feroy Arne Impeller blade connection

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US3253661A (en) * 1965-01-21 1966-05-31 Feroy Arne Impeller blade connection

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