AT94510B - Quecksilberdampf-Luftpumpe zur Erzielung eines hohen Vakuums. - Google Patents

Quecksilberdampf-Luftpumpe zur Erzielung eines hohen Vakuums.

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Description


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  Quecksilberdampf-Luftpumpe zur Erzielung eines hohen Vakuums. 



   Quecksilberdampf-Luftpumpen zur Erzielung eines hohen Vakuums bestehen in verschiedenen Ausführungsformen. Sie bestehen aus einem geschlossenen, Quecksilber enthaltenden Gefäss, das ein
Ansatzrohr zum Anschluss der Vorvakuumpumpe und eines   um   Anschluss des Recipienten hat, in welchem durch eine Heizeinrichtung das Quecksilber zum Verdampfen und durch eine Kühleinrichtung zum
Kondensieren gebracht wird. Dabei mischt sich der strömende Quecksilberdampf mit der aus dem
Rezipienten austretenden Luft und bindet sie, gibt sie aber beim Kondensieren an dem Teil des Gefässes wieder frei, an dem sieh der Anschluss der Vorvakuumpumpe befindet.

   Die bestehenden Ausführungsformen dieser Pumpenart weisen nun mehr oder weniger verwickelte Bauart auf, indem bisher im Innern der Pumpe Führungswände und Abdeckplatten, sowie zylinderförmige Einbauten verwendet werden, um die gewollte Wirkung der Absaugung kleiner Luftreste aus dem Rezipienten zu erzielen. 



   Auf der Erkenntnis, dass die kinetische Energie des strömenden Quecksilberdampfes eine wesentliche Rolle bei der Luftabsaugung aus dem Rezipienten spielt, beruht die Erfindung, die gegenüber den bekannten'Bauarten   eine, ausserordentliche   Vereinfachung der Luftpumpe bringt. 



   Bei dieser neuen Pumpe war der Gedanke leitend, die kinetische Energie des Queeksilberdampfes möglichst vollkommen auszunützen und den Quecksilberdampf so zu führen, dass er auf kürzestem Wege und in richtigem Dampfzustand zur Arbeitsstelle'gelangt. Ferner sollte bei der sich ergebenden neuen
Form des Pumpenkörpers die Luftzuführungsstelle so ausgebildet und angeordnet sein, dass kein Quecksilberdampf in das Luftzuführungsrohr strömen kann, wodurch die Gegenwirkung abirrender Quecksilberdämpfe vermieden wird. 



   Versuche haben gezeigt, dass die Verwendung des gleichen Raumes für den aufsteigenden Quecksilberdampf und die herabfallenden, kondensierten Quecksilberteilchen für das Arbeiten der Pumpe er- hebliche Vorteile hat und dass eine   getrennteFührung, wie   sie in den bisher bekannt gewordenen Pumpen vorgesehen ist, unzweckmässig ist. Die Verwendung des gleichen Raumes stellt nicht nur eine bedeutende Vereinfachung im Aufbau der Pumpe dar, sondern sie gestattet auch eine bessere Ausnützung der zugeführten Energie sowohl zur Steigerung der volumetrischen Leistung, als auch zur Erhöhung des Druck- gefälles, in dem, wie bereits erwähnt, der Dampfstrom ungedrosselt auf möglichst kurzem und geradem
Wege der Arbeitsstelle zuströmt.

   Der eigentliche Arbeitsraum der Pumpe zerfällt dabei in den Misch- raum und den Kondensationsraum, die aber nicht scharf voneinander getrennt sind, sondern ineinander übergehen. Der Gegenstand der Erfindung ist hienach eine Quecksilberdampf-Luftpumpe zur Elzielung eines hohen Vakuums, bestehend aus einem geschlossenen, Quecksilber enthaltenden Gefäss, welches ein Anschlussrohr   zam Anschluss der Vorvakuumpumpe   und eines zum Anschluss des Rezipienten hat, und in welchem durch eine Heizeinrichtung das Quecksilber zum Verdampfen und durch eine Kühl- einrichtung der Quecksilberdampf zum Kondensieren gebracht wird, wobei der strömende Quecksilber- dampf sich mit der dem Rezipienten entströmenden Luft mischt und sie bindet, die er aber beim Kondensieren an dem Teil des Gefässes wieder freigibt,

   an welchem sich der Anschluss der Vorvakuumpumpe 

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 auch für das herabfallende tropfenförmige Quecksilber ein einsatzfreies Rohr vorgesehen ist, welchem von einer äusseren   Kühleinrichtung   umgeben ist, wobei sich der Anschluss der Vorvakuumpumpe am oberen Teil, die Zuführung der abzusaugenden Luft in das Führungsrohr am unteren Teil der Kühleinrichtung befindet. 



   Den Aufbau einer solchen Pumpe. zeigt in schematischer Darstellung die Fig. 1 der Zeichnung. 



  Danach bildet den Hauptteil der Pumpe das senkrecht stehende Gefäss a, dessen unterer, etwas erweiterter Teil Quecksilber h enthält. Dieses wird durch die Bunsenflamme   i   erhitzt, und der Queeksilberdampf strömt durch den rohrförmigen, zylindrischen Teil k des Gefässes a nach oben, wo er sich an dem gekühlten Teil m kondensiert.   Zj.   diesem Zweck ist der Teil m von einem Mantel cl umgeben, dem die Kühlflüssigkeit g bei e zugeführt wird und den sie bei f wieder verlässt. 



   An seinem oberen Ende läuft das Gefäss à in den Rohransatz c aus, an den bei o die   Vor Vakuum-   pumpe angeschlossen wird. Unten durch   den I (ühlmantel d   mündet senkrecht zur Achse des Gefässes a der Rohransatz b in dasselbe ein, etwa an der Stelle, an der   denQuecksilberdampf   in Nebelform übergeht, was sich praktisch als günstigste Eintrittsstelle erwiesen hat. Die Luft, die bei   n   aus dem Rezipienten abgesaugt wird, prallt also bei l nahezu senkrecht auf den Quecksilberdampfstrom auf und wird von 
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 Vorvakuumpumpe abgesaugt. 



   An Stelle der Bansenllamme kann naturgemäss auch eine andere Wärmequelle treten. 



   Bei dieser neuen Pumpe, bei welcher es daiauf ankommt, den Quecksilberdampf mit grosser Geschwindigkeit auf kürzestem Wege zur Arbeitsstelle, d. h. also in den Kondensationsraum der Pumpe zu leiten, wird der beabsichtigte Zweck in erhöhtem Masse erreicht, wenn die Luftzuführungsstelle in der in der Figur dargestellten Weise ausgebildet wird. Die ganze Ausführungsform der Pumpe weicht nämlich von den bekannten auch darin ab, dass hier der   Quepksilberdampf nicht   von einem engen Rohr in ein weites Röhr strömt, sondern umgekehrt von einem weiten Rohr (dem Heizraum) in ein engeres (den Mischraum und Kondensationsraum) strömt. Die Dampfdichte wird also zunächst grösser und damit 
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 demjenigen Vorvakaumdruck zu verstehen ist, bei welchem die Hochvakuumpumpe gerade noch voll arbeitet, und dem dabei erreichbaren Hochvakuum. 



   Diese Verdichtung des Dampfes ist hier zulässig, weil das Pumpenrohr einsatzfrei ist und sich daher der Dampfdruck ungehindert in Bewegung umsetzen kann. Bei dieser Bewegung bleibt aber der Dampfzustand nicht der gleiche. Während im Heizraume der Dampf überhitzt, also trocken ist, soll er im Misehraum bereits wieder in Nebelform übergehen und im Kondensationsraum bis, zur Tropfenbildung abgekühlt werden.

   Es zeigt sich nun,   dass der günstigste Mischraum   nur eine relativ kleine Zone darstellt. in welcher die Mischung von Quecksilberdampf und Luft vor sich gehen soll ; ausserhalb dieser Zone ist der Dampfzustand des Quecksilbers zur Aufnahme der Luft weniger geeignet, weil er entweder noch überhitzt oder schon zu weit unterkühlt ist, und daher muss die   Luftzuführung   in der Weise erfolgen, dass der Mischvorgang sich in möglichst kleinem Raum abspielt.

   Eine Einströmung der Luft, welche gegen den Queeksilberdampfstrom gerichtet ist, kommt wegen der   Gegenwirkung   der in das Luftzliführungsrohr einströmenden   Quecksilberdämpfe nicht   in Betracht.   Eine Einströmung   der Luft zum Quecksilberstrom verlängert den Mischraum, weil bei der parallelen Bewegung des Dampfes und der Luft die Trägheit der Teilchen des Mischvorganges verzögert. Am vorteilhaftesten ist die senkrechte Einströmung der Luft, weil dabei eine rasche Durchdringung der beiden Materien vor sich geht und der Mischraum nur eine geringe Ausdehnung in der Bewegungsrichtung des Dampfes erhält.

   Der Zweck der Anordnung, die kinetische Energie des Quecksilberdampfes zur vollen Wirkung kommen zu lassen und den Dampf möglichst reibungslos und auf kürzestem Wege dem Kondensationsraum zuzuführen. wird also durch die senkrechte Luftzuführung wesentlich gefördert. 



   Da bei der Pumpe gemäss der   Erfindung die Kühleinrichtung aussen liegt, so   kann besonders bei   Ausführung   der Pumpe in Metall, die natürliche Fühlung (an der Aussenluft) zur Erzielung einer guten   Pampenwirkung   ausreichend gemacht werden. Dies wird von der Ausbildung der kühlenden   Oberfläche.   also auch von der Länge des Pumpenrohres abhängen. Gibt man dem Pumpenrohr eine zur wirksamen Kühlung ausreichende Länge, dann muss, wie bereits an früherer Stelle ausgeführt, die Zuführung der Luft an derjenigen Stelle des Rohres erfolgen, an welcher der gasförmige Quecksilberdampf in Nebel   liberzugehen   beginnt. 



   Die Pumpe kann auch mehrstufig ausgebildet werden. Eine solche ist in Fig. 2 näher erläutert. 
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 ist und mit dem Rezipienten in Verbindung steht.   Die-Luft   des Rezipienten strömt also durch die Öffnung n in den Stutzen b und von diesem in den von dem Rohr a und dem Rohr al begrenzten ringförmigen Raum, in welchem Quecksilberdampf aufsteigt. Der Quecksilberdampf bindet die einströmende Luft und führt sie an das obere Ende des ringförmigen Raumes. Da nun aber das Rohr a an dem am 
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 in diesem wieder   Qtl. ecksilberdampf aufsteigt, so   wiederholt sich der Vorgang in der gleichen Weise, so oft als Stufen vorhanden sind.

   Im innersten   Rohr a,   gelangt die verdichtete Luft bei ihrem Auftrieb schliesslich an den Stutzen e, an dessen oberen Ende sich die   öffnung os   befindet, durch welche die mehrstufig verdichtete Luft in die zur Vorvakuumpumpe führende Leitung eintritt. Es ist zu beachten, dass das in den verschiedenen Räumen kondensierte Quecksilber wieder ungehindert in den geheizten   Quecksilberbehälter   herabrinnt, so dass der Kreislauf zwischen Verdampfung und Kondensation stets mit dem gleichen Material erfolgt.

   Diese Pumpe stellt dann eine Hintereinanderschaltung mehrerer Pumpen wie vorher beschrieben dar, bei welcher allen in dieser Weise kombinierten Pumpen die Heizeinrichtung, der Heizraum, das Quecksilber und die Kühleinrichtung gemeinsam ist, und es ist ausserordentlich günstig, dass das Kühlwasser, welches durch den Stutzen e zu-und durch den Stutzen f abfliesst, zuerst das Rohr a umspült, in welches die Luft des Rezipienten einströmt. Der Stutzen b ist dabei mitgekühlt und es ist dieses sehr wichtig, weil einerseits damit der Eintritt von Quecksilberdampf in den Rezipienten verhindert wird, und anderseits die Zone, in welcher der Quecksilberdampf in Nebel übergeht gerade an die Einströmungsquelle der Luft verlegt wird. 



   Wird in der beschriebenen Weise durch die mehrstufig wirkende Luftpumpe das   Druckgefäll ?   stark erhöht, dann kann eine bedeutend kleinere Vorvakuumpumpe verwendet werden und unter Umständen wird man sogar mit einfacheren Strahlpumpen auskommen. In diesem Falle ist es besonders vorteilhaft, als Vorvakuumpumpe eine Wasserstrahlpumpe zu verwenden, welcher man das dem Stutzen/' entströmende Kühlwasser der Hochvakuumpumpe zuführt, da dann das verwendete Wasser einem zweifachen Zweck dient. 



   Eine besonders günstige Ausführungsform der neuen Pumpe ergibt sich ferner durch eine kegelförmige Ausbildung des einsatzfreien Rohres, wobei der Anschluss für die Vorvakuumpumpe an der Kegelspitze erfolgt. Der   Pumpenkörper   steht also mit breiter Öffnung auf dem Heizraum auf und verjüngt sich nach oben. Das Anschlussrohr für die abzusaugende Luft ist seitlich in den unteren breiten Teil des Mantels eingeführt. 



   Der Vorteil der Einrichtung besteht darin, dass wegen der Verjüngung des Rohres die Wirksamkeit der Kühlung nach oben hin zunimmt, so dass kein Quecksilber in die zur Vorvakuumpumpe führende Rohrleitung übertritt. Hiemit wird eine Verarmung des Pumpemraumes an Quecksilber verhütet, so dass man die Pumpe mit einer relativ   kleinen* Quecksilbermenge   betreiben kann. Bei Verwendung einer geringeren Quecksilbermenge werden auch die Nachteile des Siedeverzugs vermieden und damit ein hoher Wirkungsgrad erzielt. 



   In der Fig. 3 ist die Pumpe im Schnitt schematisch dargestellt. Es bedeutet   H   den Heizraum der Pumpe, Q das Quecksilber, F den Heizkörper, P den. kegelförmigen Pumpenraum, B das Zuführungs- 
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 öffnung in den Pumpenraum für die vom Rezepienten kommende Luft, V die Austrittsöffnung aus dem Pumpenraum für die von der Vakuumpumpe abgesaugte Luft, W die Kühlflüssigkeit und K das Kühlgefäss mit der Zuführungsstelle Z und der Abführungsstelle A für das Kühlmittel. 



   Wie aus der Figur ersichtlich, verjüngt sich der Pumpenkörper in Richtung gegen den Luftaustritt, so dass die Kühlung am Ende des Kondensationsprozesses sehr energisch wirkt. Ein Austritt von Quecksilber aus dem Pumpenraum wird dadurch vollkommen vermieden. Vorteilhaft ist es bei dieser Ausführungsform, dass auch das Rohr B von der   Kühlflüssigkeit   umspült wird. 



   Zur Erzielung eines relativ kleinen Mischraumes für die angesaugte Luft mit dem in Nebelform übergehenden Quecksilberdampf ist es, wie bereits erwähnt, vorteilhaft, die Luft in zur Bewegungsrichtung des Quecksilberdampfes senkrechter Richtung dem Pumpenrohr zuzuführen. Durch die kräftige Durchdringung der beiden Materien in relativ kleinem Raum wird der Wirkungsgrad der Pumpe gehoben. 



  Gleichzeitig gestattet dieser Umstand, die Gesamthöhe der Pumpe zu verkleinern und ihren Bau ökonomischer zu gestalten. Nun erfordert aber die aus dem Rezipienten kommende Luft   ein weites Zuführungs-   rohr, um eine grosse volumetrische Förderleistung zu erzielen. Wählt man nun als Zuführungsrohr ein Rohr von kreisförmigem Querschnitt, dann erhält man bei senkrechter Zuführung eine   kreisrunde Eintrittsöffnung   in den   Pumpenraum,   deren Querschnitt dem Querschnitt des weiten Zuführungsrohres entspricht.

   Diese Form der grossen Eintrittsöffnung verschlechtert aber die Wirkungsweise der Pumpe ausserordentlich. 
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 Querschnitt erhalten.   es soll aber kurz vor Einmündung in die Pumpe unter Beibehaltung oder Vergrösserung   des Querschnittes in eine solche Form übergehen, dass die Eintrittsöffnung in Richtung der Bewegung des Queeksilberdampfes eine kleinere Ausdehnung hat, als in dazu senkrechter Richtung. Hiedurch wird einerseits der Eintritt von Quecksilberdampf in das Zuführungsrohr in praktisch ausreichendem Masse verhütet, anderseits der Mischraum auf ein kleineres Mass   beschränkt,   was vorteilhaft für die Wirkungweise und die Abmessungen der Pumpe ist. 



   Ein Ausführungsbeispiel einer solchen Quecksilber-Luftpumpe ist in Fig. 4 der Zeichnung dargestellt. 



   In dieser Zeichnung bedeutet H den Heizraum der Pumpe, Q das Quecksilber, F die Heizvorrichtung, die auch ein elektrischer Heizkörper sein kann, P den Pumpenraum, V das Anschlussrohr für die Vor-   vakuumpumpe, ss   das Anschlussrohr für den Rezipienten, B das Zuführungsrohr von kreisförmigem Querschnitt für die von der Pumpe abzusaugende Luft, C das   Rohrstück   von B kurz vor der   Einmündung   in die Pumpe und 0 die Eintrittsöffnung für die Luft. 



   Wie aus Fig. 4 ersichtlich, erfolgt der Eintritt der Luft in den Pumpenraum in einer zur   Bt, wegungsrichtung   des Queeksilberdampfes senkrechten Richtung. Die Eintrittsöffnung 0 hat rechteckige Form und es liegt erfindungsgemäss die schmale Seite des Rechtecks in der Richtung der Bewegung des   Quecksilberdampfes.   In dem Rohrstück C vollzieht sich der Übergang von der kreisrunden zur rechteckigen Form. K ist das Kühlgefäss, welches sowohl den oberen Teil der Pumpe, wie auch das Rohr B umfasst. W ist die Kühlflüssigkeit, welche an der Stelle Z in das Kühlgefäss K ein-und an der Stelle   A   aus diesem Gefäss austritt. 



   Das durch die Fig. 4 dargestellte Ausführungsbeispiel zeigt noch weitere wesentliche Vorteile. 



  In erster Linie ist zu bemerken, dass das Rohrende C, welches senkrecht zur Bewegungsrichtnug des   Queck-   silberdampfes steht, eine gewisse Länge hat, welche für die gute Wirksamkeit der Pumpe unerlässlich ist. Das Rohrende C muss so lang sein, dass kein expandierendes   Queeksilberdampfteilchen   in das Rohr B gelangen kann, ohne vorher gegen die obere Wand des Rohrendes C angeprallt zu sein. Durch diesen Anprall wird die kinetische Energie des Teilchens derart vermindert, dass die Luftströmung im Rohr B keine Behinderung durch eine gegenwirkende   Quecksilberdampfströmung   erfährt. Ein anderer Vorteil ist in der durch das Zuführungsrohr B und das Pumpenrohr P gebildeten U-form zu erblicken, so dass
Rohr und Pumpe im Prinzip die Gestalt zweier kommunizierender Röhren hat.

   Das senkrechte Herabführen des Rohres B ist aus den angeführten Gründen aber nur bei einem genügend langen Stück C möglieh. Anderseits wird die erforderliche Länge von C relativ klein gehalten, wenn die   Eintrittsöffnung 0   in der beschriebenen Art ausgeführt wird. Die dargestellte U-förmige Anordnung gestattet einerseits die Verwendung eines gemeinsamen   Kühlgefässes   für Zuführungsrohr und Pumpe, in welches das ganze
System eintaucht, und anderseits einen bequemen Anschluss des Rezipienten und der Vorvakuumpumpe, da beide Anschlussstellen nebeneinander im Deckel des Kühlgefässes angeordnet werden können. 



   Die Kühleinrichtung soll, wie schon erwähnt, das   Pumpenrohr zwischen   der Ein-und Austritts- 
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   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Queeksilberdampf-Luftpumpe zur Erzielung eines hohen Vakuums, bestehend aus einem geschlossenen, Quecksilber enthaltenden Gefäss, welches ein Ansatzrohr zum Anschluss der Vorvakuumpumpe und eines zum Anschluss des Rezipienten hat, und in welchem durch eine Heizeinrichtung das Quecksilber zum Verdampfen und durch eine Kühleinrichtung der Queeksilberdampf zum Kondensieren gebracht wird, wobei der strömende Quecksilberdampf sich mit der dem Rezipienten entströmenden Luft mischt und sie bindet, diese aber beim Kondensieren an jenem Teil des Gefässes wieder frei gibt, an welchem sich der Anschluss der Vorvakuumpumpe befindet, dadurch gekennzeichnet, dass über dem Heizraum als Führung sowohl für das aufsteigende dampfförmige, wie auch für das herabfallende tropfenförmige Quecksilber ein einsatzfreies Rohr vorgesehen ist,

   welches von einer äusseren Kühleinriehtung umgeben ist, wobei sich der Anschluss der   Vorvakuumpumpe   am oberen Teil, die Zuführung der abzusaugenden Luft in das Führungsrohr am unteren Teil der   Kühleinrichtung   befindet.

Claims (1)

  1. 2. Queeksilberdampf-Luftpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeinet, dass die Luftzuführung zur Pumpe in einer zur Dampfströmungsrichtung senkrechten Richtung erfolgt.
    3. Quecksilberdampf -Luftpumpe nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das über dem Heizraum befindliche Führungsrohr für den Quecksilberdampf eine solche Länge erhält, dass die natür- <Desc/Clms Page number 5> liehe Kühlung an der Rohrwandung zur Kondensation des Queckoilberdampfes ausreicht, wobei die Zuführung der Luft aus dem Rezipienten an jener Stelle des Rohres erfolgt, an welcher der gasförmige Quecksilberdampf in Nebel überzugehen beginnt.
    4. Quecksilberdampf-Luftpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzielung' eines höheren Druckgefälles eine Mehrstufigkeit der Pumpe in der Weise erreicht wird, dass eine der Stufenzahl entsprechende Zahl einsatzfreier, zur Führung des strömenden Quecksilberdampfes dienender Rohre verschiedenen Durchmessers derart konzentrisch über dem Heizraum angebracht werden, dass sie alle von dem im gleichen Heizraum erzeugten Quecksilberdampf parallel durchströmt werden, wobei die Rohrlänge mit abnehmenden Rohrdurchmesser jeweils zunimmt und das äusserste Rohr durch einen senkrecht eingeführten Rohrstutzen mit dem Rezipienten verbunden ist, so dass die ausströmende Luft sich zunächst im Raum zwischen den beiden äussersten Rohren mit dem aufsteigenden Quecksilberdampf mischt und nach oben getrieben wird,
    wo dieser ringförmige Raum nach aussen abgeschlossen ist und sich Einströmöffnungen für die nach Kondensation des Quecksilbers frei werdende Luft in dem inneren benachbarten ringförmigen Raum befinden, in welchen der aufsteigende Quecksilberdampf die frei gewordene Luft wieder bindet und bis ans obere Ende dieses Raumes weiterführt ; wo die wieder frei werdende Luft in der gleichen'Weise in den dritten ringförmigen Raum weitergeleitet wird und so fort, bis die in dieser Weise mehrfach verdichtete Luft im innersten Rohr durch den aufsteigenden Quecksilberdampf dem am oberen Ende dieses Rohres befindlichen Ansatzstutzen für die Vorvakuumpumpe zugeführt wird, wobei die dem Gasgemisch zur Führung dienenden Teile aller Rohre von einer allen gemeinsamen Kühleinrichtung gekühlt werden.
    5. Quecksilberdampf-Luftpumpe nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der als Wasserstrahlpumpe ausgebildeten Vorvakuumpumpe als Betriebsmittel jenes Wasser zugeführt wild, das zur Kühlung der Hochvakuumpumpe dient.
    6. Quecksilberdampf-Luftpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das über dem Heizraum befindliche einsatzfteie Rohr der Pumpe kegelförmig ausgebildet ist und mit einer breiten Öffnung auf dem Heizraum aufsitzt, wobei der Anschluss der Vorvakuumpumpe an der Kegelspitze, der Anschluss des Rezipienten seitlich oberhalb des Heizraumes erfolgt.
    7. Quecksilberdampf-Luftpumpe nach Patentanspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Kühlflüssigkeit sowohl die kegelförmige Oberfläche des Pumpenrohres als auch das Zuführungsrohr für die vom Rezipienten zuströmende Luft umspült.
    8. Quecksilberdampf-Luftpumpe nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Pumpe selbst sowie das Zuführungsrohr für die vom Rezipienten zuströmende Luft in einem gemeinsamen Kühlgefäss gekühlt werden.
    9. Quecksilberdampf-Luftpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Luftzuführungsrohr ein Rohr von relativ grossem und zweckmässig kreisförmigem Querschnitt verwendet wird, welches kurz vor Einmündung in die Pumpe unter Beibehaltung oder Vergrösserung des Querschnittes in eine solche Form übergeht, dass die Eintrittsöffnung in Richtung der Bewegung des Quecksilberdampfes eine kleinere Ausdehnung hat, als in dazu senkrechter Richtung.
    10. Quecksilberdampf-Luftpumpe nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das, Zuführungsrohr für die abzusaugende Luft mit dem Pumpenrohr ein U-förmiges Gebilde darstellt, wobei das nach Anspruch 9 ausgebildete Ende des Zuführungsrohres, welches senkrecht zur Bewegungsrichtung des Quecksilberdampfes angeordnet ist, eine solche Länge erhält, dass kein expandierendes-Quecksilber- dampfteilchen in den absteigenden Teil des Zuführungsrohres gelangen kann, ohne vorher auf die obere Wand des Rohrendes aufgeprallt zu sein.
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