CH94977A - Quecksilberdampf-Luftpumpe zur Erzielung eines hohen Vakuums. - Google Patents
Quecksilberdampf-Luftpumpe zur Erzielung eines hohen Vakuums.Info
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04F—PUMPING OF FLUID BY DIRECT CONTACT OF ANOTHER FLUID OR BY USING INERTIA OF FLUID TO BE PUMPED; SIPHONS
- F04F9/00—Diffusion pumps
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Description
Qlueclcsilberdampf-Zuftpumpe zur Erzielung eines hohen Vakuums. in dem Hauptpatent ist eine Quecksilber dampf-Luftpumpe zur Erzielung eines hohen Vakuums beschrieben, bei welcher über dem Heizraum als Führung sowohl für das auf ,steigende, dampfförmige, wie auch für das herabfallende, tropfenförmige Quecksilber ein einsatzfreies Rohr vorgesehen ist, an dessen oberem Ende sich der Anschluss der Vor vakuumpumpe befindet, während das An- sehlussrohr für den Rezipienten seitlich, ober halb des Fleizraumes, angesetzt ist,
wobei sich zwischen diesen beiden Anschlussstellen die Kühleinrichtung befindet.
Zur Erzielung eines relativ kleinen Misch raumes für die angesaugte Luft mit dem in Nebelform übergehenden Quecksilberdampf ist es, wie im Hauptpatent angegeben, vor teilhaft, die Luft in zur Bewegungsrichtung des Quecksilberdampfes senkrechter Richtung dem Pumpenrohr zuzuführen. Durch die in tensive Durchdringung der beiden Materien in relativ kleinem Raum wird der Wirl-ungs- grad dieser Pumpe gehoben. Gleichzeitig ge stattet dieser Umstand, die Gesamthöhe der Pumpe zu verkleinern und ihren Bau ökono mischer zu gestalten.
Nun erfordert aber die aus dem Rezipienten kommende Luft ein wei tes Zuführungsrohr, um eine grosse volu- metrische Förderleistung zu erzielen. Wählt man nun als Zuführungsrohr ein Rohr von kreisförmigem Querschnitt, dann erhält man bei senkrechter Zuführung eine kreisrunde Eintrittsöffnung in den Pumpenraum, deren Querschnitt dem Querschnitt des. weiten Zu führungsrohres entspricht. Diese Form der grossen Eintrittsöffnung verschlechtert aber die Wirkungsweise der Pumpe ausserordent lich.
Einerseits tritt eine erhebliche Menge des trotz der grossen Geschwindigkeit immer noch expandierenden Quecksilberdampfes in das Zuführungsrohr ein und hebt dadurch die Wirksamkeit der Pumpe zu einem wesent lichen Teil auf, anderseits ist der durch diese relativ hohe Eintrittsöffnung bedingte Misch raum so gross, dass der Zustand des Queck silberdampfes nicht in allen Teilen des Misch raumes ein Optimum für die Mitnahme eines möglichst grossen Luftquantums ist, so dass der Wirkungsgrad auch aus diesem Grunde Ein geringerer werden muss.
Nach vorliegender Erfindung soll nun zwar das Luftzuführungsrohr einen relativ grossen und kreisförmigen Quers^hnitt erhal ten; es soll aber kurz vor Einmündung in die Pumpe unter Beibehaltung oder Vergrösserung des Querschnittes in eine solche Form über gehen, dass die Eintrittsöffnung in Richtung der Bewegung des Quecksilberdampfes eine kleinere Ausdehnung aufweist als in dazu senkrechter Richturig. .Hierdurch wird einer seits der Eintritt von Quecksilberdampf in das Zuführungsrohr in praktisch ausreichen dem Masse verhütet, anderseits der Mischraum auf ein kleineres Mass beschränkt, was vor teilhaft für die Wirkungsweise und die Di mensionierung der Pumpe ist.
Ein Ausführungsbeispiel der bes^hriebe- nen Quecksilberdampf-Luftpumpe ist in der Zeichnung dargestellt.
In der Figur bedeutet: H den Heizraum der Pumpe, Q das Quecksilber, F die Heizvorrichtung, di- auch ein elek trischer Heizkörper sein kann, P den Pumpenraum, V das Anschlussrohr für die Vorvakuum- pump e, R das Anschlussrohr für den Rezipien ten.
B das Zuführungsrohr von kreisförmiem Querschnitt für die von der Pumpe abzu saugende Luft, C das Rohrstück von B kurz vor der Ein mündung in die Pumpe, 0 die Eintrittsöffnung für die Luft.
Wie -,aus der Figur ersichtlich, erfolgt der Eintritt der Luft in den Pumpenraum in einer zur Bewegungsrichtung des Queck silberdampfes senkrechten Richtung. Die Eintrittsöffnung 0 hat. rechteckige Form, und es liegt erfindungsgemäss die schmale Seite des Rechteckes in der Richtung der Bewegung des Quecksilberdampfes. In dem Rohrsttiek C vollzieht sich der Übergang von der kreis runden zur rechteckigen Form. K ist das Kühlgefäss, welches sowohl den obern Teil der Pumpe, wie auch das Rohr B umfasst. TI' ist die Kühlflüssigkeit, welche an der Stelle Z in das Kühlgefäss K ein lind an der Stelle A aus diesem Gefäss austritt.
Das durch die Figur dargestellte Aus führungsbeispiel zeigt noch weitere wesent liche Vorteile. In erster Linie ist zu be merken, dass das Rohrende C, welches senk- reL-ht zur Bewegungsrichtung des Queck silberdampfes steht, eine gewisse Länge be sitzt, welche für die gute Wirksamkeit der Pumpe unerlässlich ist. Das Rohrende C muss so lang sein, dass kein expandierendes Queck- silberdampfteilchen in das Rohr B .gelangen kann, ohne vorher auf die obere Wand des Rohrendes C aufgeprallt zu sein.
Durch die sen Aufprall wird die kinetische Energie der Teilchen derart vermindert, dass die Luft strömung im Rohr B keine Behinderung durch eine gegenwirkende Quecksilberdampfströmung erfährt. Ein anderer Vorteil ist in der durch das ZuführungsrohrB und das Pumpenrohre gebildeten U -Form zu erblicken, so dass Rohr und Pumpe im Prinzip die Gestalt zweier kommunizierender Röhren hat.
Das senk rechte Herabführen des Rohres B ist aus den angeführten Gründen aber nur bei einem ge nügend langen Stück C mö.gh^h. Anderseits wird die erforderliche Länge von C relativ klein :gehalten, wenn die Eintrittsöffnung 0 in der beschriebenen Art ausgeführt wird.
Die dargestellte U-förmige Anordnung ge stattet einerseits die Verwendung, eines ge meinsamen Kühlgefässes für Zuführungsrohr und Pumpe, in welches das .ganze System ein taucht, und anderseits einen bequemen An schluss des Rezipienten und der Vorvakuum- pumpe, da. beide Anschlussstellen nebenein ander im Deckel des Kühlgefässes ängeordnet werden können.
Die Kühleinrichtung soll nach dem Haupt patent das Pumpenrohr zwischen der Ein- und Austrittsstelle für die Luft kühlen. Bei der flachen Form der Eintrittsöffnung 0 und des Rohrendes C liegt die Gefahr vor, dass besonders bei metallischer Ausführung der Pumpe die Kühlung zu weit nach unten. also s^hon auf den Heizraum, wirkt. Diese vorzeitige Kühlung des aufsteigenden Queck- silberda.mpfes ist schädlich und setzt die Wirksamkeit der Pumpe herab.
Bei der be schriebenen Ausführung soll daher die Kiilil- einrichtung so bemessen sein, dass sie auf das Pumpenrohr und die Luftzuführungsstelle in der Weise wirkt, dass erst oberhalb des Heiz raumes der .gasförmige Quecksilberdampf in Nebelform übergeführt wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Quecksilberdampf-Luftpumpe nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass als Luftzuführungsrohr ein Rohr von relativ grossem Querschnitt ver wendet wird, welches furz vor Einmündung in die Pumpe ohne Verkleinerung des Quer schnittes in eine solche Form übergeht, dass die Eintrittsöffnung in Richtung der Be- des Quecksilberdampfes eine kleinere Ausdehnung aufweist als in dazu senkrechter I:iehtung. UiNTLRAN SPRüCHE 1. Quecksilberdampf-Luftpumpe nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Zuführungsrohr für die abzusaugende Luft mit dem Pumpenrohr ein U-förmi;ggs Ge bilde darstellt, wobei das nach dem Patent anspruch ausgebildete Ende des Zufüh rungsrohres, welches senkrecht zur Be wegungsrichtung des Quecksilberdampfes angeordnet ist, eine solche Länge erhält, da.ss kein expandierendes Quecksilberdampf teilchen in den absteigenden Teil des Zu führungsrohres gelangen kann, ohne vorher auf die obere Wand des Rohrendes auf geprallt zu sein.2. Quecksilberdampf-Luftpumpe nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kühleinrichtung so bemessen ist, dass sie auf das Pumpenrohr und die Lüftzufüh- rungsstelle in der Weise wirkt, dass erst oberhalb des Heizraumes der gasförmige Quecksilberdampf in Nebelform über geführt wird. .
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH90334T | 1920-07-17 | ||
| CH92600T | 1920-07-17 | ||
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Publications (1)
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| CH94977A true CH94977A (de) | 1922-06-01 |
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|---|---|---|---|
| CH94977D CH94977A (de) | 1920-07-17 | 1921-01-08 | Quecksilberdampf-Luftpumpe zur Erzielung eines hohen Vakuums. |
Country Status (1)
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| CH (1) | CH94977A (de) |
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1921
- 1921-01-08 CH CH94977D patent/CH94977A/de unknown
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