AT94500B - Gewickelte Artillerie-Patronenhülse. - Google Patents

Gewickelte Artillerie-Patronenhülse.

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AT94500B
AT94500B AT94500DA AT94500B AT 94500 B AT94500 B AT 94500B AT 94500D A AT94500D A AT 94500DA AT 94500 B AT94500 B AT 94500B
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  Gewickelte Artillerie-Patronenhülse. 



    Um gewickelte oder gezogene Schäfte von Artilleriepatronenhülsen am Patronenboden zu befestigen, sind bereits die verschiedenartigsten Konstruktionen vorgeschlagen worden, ohne dass es bisher gelungen wäre, eine Verbindung dieser Teile zu schaffen, die den bei grosskalibrigen Geschützen auftretenden, ungemein starken Beanspruchungen gewachsen ist. Bei der einen Gruppe von Patronenhülsen der vorerwähnten Art sind an der kritischen Verbindungsstelle zwischen Hülsenschaft und Boden Versteifungsringe angeordnet worden. Bei der anderen Gruppe von Patronenhülsen der eingangs erwähnten Gattung wird die Verbindung zwischen Schaft und Patronenboden durch Umlegen (Niederpressen) eines am Patronenboden vorgesehenen Steges auf das umgebördelte Schaftende bewirkt.

   Abgesehen davon, dass nach Ansicht der Erfinderin keine der vorgennanten an sich bekannten Konstruktionen den mit sehr hohen Gasspannungen feuernden modernen Grossgesehützen gewachsen ist, fordert der Zusammenbau der Einzelbestandteile dieser Patronen umständliche Arbeitsmassnahmen und Spezialmaschinen, ohne die erstrebte Festigkeit und Gasdichtheit der Verbindung der Einzelteile der Patrone zu erreichen. 



  Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die vorgenannten Übelstände zu beseitigen. Der Erfindung gemäss wird dies durch die Anordnung eines Versteifungswinkels erreicht, dessen einer Schenkel samt dem umgebördelten Hülsenboden in der senkrecht zur Hülsenachse verlaufenden Nut zwischen den Flanschen der einstückigen Bodenplatte eingepresst, während der eingezogene Teil des Hülsenschaftes zwischen dem anderen Teil des Versteifungswinkels und dem oberen Flansch gepresst wird. 



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung veranschaulicht. Fig. l zeigt einen Teil der Patronenhülse im Längsschnitt, Fig. 2 veranschaulicht das Herstellungsverfahren der Patronenhülse. a ist der Schaft der Patronenhülse, b die einstückige Bodenplatte und c ein Versteifungswinkel. 



  Der Schaft a ist in an sich bekannter Weise durch Wicklung eines Materialstreifens hergestellt ; er ist im Bereiche des unteren Endes schwach eingezogen und mit einer Umbördelung a'versehen. Die Bodenplatte b ist mit zwei, durch eine ringförmige, senkrecht zur Hülsenachse verlaufende Nut f voneinander getrennten Flanschen g, h versehen. Die in der Bodenplatte vorgesehene Öffnung t dient zur Befestigung der an sich bekannten Hülsenzündschraube. 



  Der Versteifungswinkel c hat ringförmige Form. Der Schenkel c'des Versteifungswinkels liegt auf dem Klemmflansch g der Bodenplatte b auf und verläuft unter der Umbördelung a'des Schaftes a. Der Schenkel cl ! des Versteifungswinkels liegt an dem eingezogenen Schaftende satt an, u. zw. derart, dass die Umfläche des Schenkels cl ! bündig mit der Mantelfläche des Schaftes a verläuft und der eingezogene Teil des Hülsenschaftes zwischen den Schenkel cl ! und den oberen Flansch gepresst ist. Die Umbördelung des Schaftendes und der Schenkel er des Verstellungswinkels reichen in die Nut f der Bodenplatte hinein und sind zwischen den Flanschen g, h der Bodenplatte b eingepresst.

   Diese Einpressung sowie die Einpressung des eingezogenen Hülsenschaftteiles zwischen dem Schenkel cl ! und dem Flansch h kann dadurch erzielt werden, dass auf eine Bodenplatte b mit aufrechtstehendem Flansch h (Fig. 2) zunächst der Versteifungswinkel c und das umgebördelte Hülsenende aufgelegt und hernach durch das an sich bekannte Umlegen (starkes Niederpressen) des aufrechtstehenden Flansches h die erläuterte Verbindung zwischen den drei Bauteilen a, b, c der Hülse erzielt wird. 



  Diese Patronenhülse hat für alle Kaliber neben der erstrebten mechanischen Festigkeit auch vollständige Gasdichtheit an den kritischen Verbindungsstellen und kann die Patronenhülse auch bei Massenerzeugung mit einfachen Hilfsmaschinen immer in gleichbleibender Güte hergestellt werden.  

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : EMI2.1 (g, h) der einstückigen Bodenplatte (b) und der eingezogene Teil des Hülsenschaftes (a) zwischen den aufrechten Teil (cl des Versteifungswinkels und den oberen Flansch gepresst ist. EMI2.2
AT94500D 1917-06-02 1917-06-02 Gewickelte Artillerie-Patronenhülse. AT94500B (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1023993B (de) * 1955-11-22 1958-02-06 Forges Ateliers Const Electr Wickelkartusche
DE1037322B (de) * 1955-05-03 1958-08-21 Forges Ateliers Const Electr Artilleriekartusche, Vorrichtung und Verfahren zu ihrer Herstellung
US2853945A (en) * 1955-04-06 1958-09-30 Boehm Pressed Steel Company Two piece cartridge and method of making same

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