AT93392B - Schaltungsanordnung zur Verstärkung von Mikrophonströmen durch Elektronenröhren. - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Verstärkung von Mikrophonströmen durch Elektronenröhren.

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AT93392B
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Joseph Massolle
Hans Vogt
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Joseph Massolle
Hans Vogt
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Schaltungsanordnung zur Verstärkung   von Mikrophonströmen   durch Elektronenröhren. 



   Es ist bekannt, Mikrophonströme mittels Elektronenröhren dadurch zu verstärken, dass das Kontaktmikrophon in den Kreis Hilfselektrode-Kathode eingeschaltet ist. 



   Gegenstand der Erfindung ist eine Schaltungsanordnung, durch welche die Verstärkung der   Miluophonströme   und insbesondere die Beeinflussung des Gitterkreises   (Hufselektrodenkreises)   mit maximaler Wirkung erzielt wird unter Vermeidung eines Transformators. Erfindungsgemäss wird das Mikrophon mit einer Spannungsquelle direkt in den Hilfselektrodenkreis (Gitter-Kathode) gelegt und der Strecke Hilfselektrode-Kathode ein Widerstand parallel geschaltet. Dieser Parallelwiderstand wird, um maximale Beeinflussung zu erreichen, grösser als der Widerstand der Leitungen zwischen Mikrophon und Röhre gewählt, wobei er oder der Leitungswiderstand zur Regelung der Verstärkung veränderlich gemacht wird.

   Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform besteht darin, dass in den Hilfselektrodenkreis (Gitter-Kathode) ein Kondensator eingeschaltet wird, wobei diesem Kondensator und der Strecke Hilfselektrode-Kathode besondere Widerstände parallel geschaltet werden können. 



   Die Bedeutung des Parallelwiderstandes zu der Strecke Hilfselektrode-Kathode sei an Hand der Figuren, die Ausführungsbeispiele der Erfindung darstellen, erläutert. Das Mikrophon M mit seinem Widerstand liegt mit einer Spannungsquelle EI direkt an dem Hilfselektrodenkreis (Gitter g-Kathode k). 



  Die Spannung von Ei verteilt sich   auf , den   Widerstand w2 der Leitung L und den resultierenden Widorstand w3 der Strecdke g-k mit dem parallelen Widerstande W. Sobald sich   der Widerstand vonwi   unter Einwirkung der Schallwellen ändert, ändert sich auch die Spannungsverteilung von Ei auf   w,. und w, + w"   wodurch in der Verstärkerröhre R den Spannungsänderungen zwischen y und k entsprechende Änderungen des Stromes der Spannungsquelle E2 ausgelöst und in dem Telephon T hörbar gemacht werden. 



   Bei gegebenen Widerstandsänderungen des Mikrophons sind die Spannungsänderungen an der Strecke Gitter-Kathode ein Maximum, wenn der   Kopplungswiderstand     wu gleich   der Summe der Wider- 
 EMI1.1 
 



   Bei gegebenem Mikrophonwiderstand können die Spannungsschwankungen und damit der Verstälkungsgrad beliebig reguliert werden durch Änderungen des Leitungswiderstandes W2 bzw. des resultierenden Widerstandes   g.   Dies geschieht nach dem weiteren Gegenstand der Erfindung dadurch, dass der Parallelwiderstand W regulierbar ist oder in den Kreis Gitter-Kathode ein besonderer regulierbarer Widerstand w4 (Fig. 2) eingeschaltet ist. 



   Zur Erzielung der richtigen mittleren Spannung zwischen g und k lassen sich Hilfsspannungen el und Kondensatoren C einschalten, wie in Fig.   2-4   angedeutet ist. Falls eine besondere Hilfsspannung verwendet wird, wird sie zweckmässig in Reihe mit dem Parallelwiderstand W eingeschaltet, wie Fig. 2 zeigt. In diesem Falle ist nämlich für die Spannungsverteilung von   e,   das Mikrophon M parallel zur Strecke   g-k   geschaltet, und beide liegen in Reihe mit W. Die   Widerstandsänderungen   in   i   bewirken dann eine Änderung der   Hilfsspannungsverteilung   in solchem Sinne, dass die Änderung von E1 und e1 zwischen g und k sich addieren.

   An Stelle einer besonderen Hilfsspannung kann auch der Spannungsabfall am Regulierwiderstand für die Glühkathode benutzt werden, wie Fig. 3 zeigt. Der Kondensator C in Fig. 4 endlich ermöglicht ohne Hilfsspannung eine Regelung des mittleren Potentials zwischen g und k. 



  Bei genügender Isolation besitzt er für Gleichspannungen praktisch unendlich hohen Widerstand, infolgedessen die an W liegende Gleichspannung fast ganz auf C entfällt. Durch definierte Parallelwiderstände   M-'g   und   W6   zu C und   g-k   lässt sich die Verteilung der Gleichspannung an W auf C und g-k in weiten Grenzen 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 regeln. Sollte diese Möglichkeit nicht ausreichen, so lässt sich über Wo eine entsprechende, gegebenenfalls vom Regulierwidersta. nd der Glühkathode abzuzweigende Hilfsspannung et an g-k legen. Der Kondensator wird zweckmässig so gewählt, dass sein Wechselstromwiderstand bei den zu verstärkenden Frequenzen 
 EMI2.1 
 
PATENT-ANSPRÜCHE :
1.

   Schaltungsanordnung zur Verstärkung von   Mikrophonstromen durch Elektronenrohren, dadurch   gekennzeichnet, dass das Mikrophon mit einer Spannungsquelle direkt an die Strecke HilfselektrodeKathode gelegt ist, der ein Widerstand parallel geschaltet ist.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Parallelwiderstand grösser als der Widerstand der Leitung gewählt wird.
    3. Ausführungsform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in den Hilfselektrodenkreis ein Kondensator eingeschaltet ist.
    4. Ausführuagsform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass über die parallel zur Strecke Hilfselektrode-Kathode liegenden Hilfswiderstände eine Hilfsspannung an die Hilfselektrode gelegt wird.
    5. Ausführungsform nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfsspannung von dem mit der Glühkathode in Reihe geschalteten Heizstrom-Regulierwiderstande abgezweigt wird. EMI2.2
AT93392D 1921-04-13 1921-04-13 Schaltungsanordnung zur Verstärkung von Mikrophonströmen durch Elektronenröhren. AT93392B (de)

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