AT91526B - Vorrichtung zur selbsttätigen Einstellung der Laternen von Motorfahrzeugen in die jeweilige Fahrtrichtung, bei der die Schwenkung der Laternen durch eine mechanische Bremse gehemmt wird. - Google Patents

Vorrichtung zur selbsttätigen Einstellung der Laternen von Motorfahrzeugen in die jeweilige Fahrtrichtung, bei der die Schwenkung der Laternen durch eine mechanische Bremse gehemmt wird.

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AT91526B
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Fritz Carl Von Motz
Paul Koopmann
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Fritz Carl Von Motz
Paul Koopmann
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung zur selbsttätigen Einstellung der Laternen von Motorfahrzeugen in die jeweilige Fahrtrichtung, bei der die Schwenkung der   Laternen   durch   eine mechanische  
Bremse gehemmt wird. 



   Vorrichtungen, durch welche die Laternen von Motorfahrzeugen gleichzeitig mit den Lenkrädern in die Fahrtrichtung eingestellt werden, sind bekannt. Da aber alle mit der Steuerung verbundenen Teile den von den Lenkrädern ausgehenden zitternden Seitenbewegungen unterworfen sind, so entsteht die bekannte Aufgabe, diese seitlichen Erschütterungen von den Laternen fernzuhalten und dadurch das Auftreten des unangenehmen Lichtflackerns zu beseitigen. 



   Diese Aufgabe wird weder durch die bekannte Anordnung einer Kegelbremse noch durch die ebenfalls bekannte Einschaltung eines Spieles in das Gestänge gelöst. Sie wird aber gemäss der Erfindung durch die gleichzeitige Verwendung beider Mittel gelöst und besonders auch dadurch, dass zur Übertragung der Bewegung der Lenkvorrichtung des Motorfahrzeuges auf die Laternen ein mit Spiel zwischen den Zähnen versehenes Kegelradgetriebe zwischen Gestänge und Bremse eingeschaltet wird.

   Denn da die Zähne des   Kegelradgetriebes   den kleinsten Weg im gesamten Mechanismus beschreiben, so wird die Geschwindigkeit und folglich auch die   Stosswirkung   der bei jeder   Richtungsänderung sich begegnenden   
 EMI1.1 
 im wesentlichen durch die Länge des Lenkschenkels bestimmt sind, so würden die Geschwindigkeiten und Stosswirkungen der Anschlagteile bedeutend grösser ausfallen. 



   In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Vorrichtung dargestellt. Fig. 1 zeigt im Schnitt von vorne gesehen und Fig. 2 in der Ansicht von der Seite gesehen den Laternenhalter nebst Antriebsvorrichtung. Fig. 3 ist eine Zusammenstellung der ganzen Vorrichtung in Ansieht von oben. 



   Die Reibungsbremse besteht aus dem Kegel   (t   und dem Gegenkegel b, welche konaxial zur Spindel c und dem Gehäuse   cl   angeordnet und durch die Feder f mit ihren Gleitflächen gegeneinander gepresst sind. Der Gegendruck wird durch den mit der Spindel c verschiebbar, aber nicht drehbar verbundenen, einerseits gegen die Feder f und anderseits gegen den Boden   g   des Lagergehäuses d sich stützenden   Zapfen 11   aufgenommen. An seinem Umfange ist der Kegel a als Kegelrad   X ;   ausgebildet, welches in das Kegelrad   I   eingreift, dessen horizontal und quergeriehtete Achse m das Gehäuse dicht schliessend durchdringt und mit dem Antriebshebel   n   verbunden ist.

   Durch eine einerseits mit dem Ende dieses Antriebshebels und anderseits mit der Steuerungsstange gelenkig verbundene Antriebsstange o ist die Vorrichtung an den Steuerungsmechanismus angeschlossen. Um diese Verbindung bei Tage auszuschalten und gleichzeitig 
 EMI1.2 
 entweder mit dem beweglichen Hebel   M   oder mit dem feststehenden Gehäuse   d   gekuppelt wird. 



   Der die zitternden Seitenbewegungen von den Laternen abhaltende Leerlauf ist erfindungsgemäss als Spiel zwischen die Zähne des Kegelräderpaares   k,     l   verlegt und so bemessen, dass bei den heftigsten   Erschütterungen   des Hebels   ?   die Zähne des bewegten Zahnrades   I   und des ruhenden, durch die Reibungbremse festgehaltenen   Zahnrades Je   einander mit ihren Flanken eben berühren. Diese Anordnung und Ausbildung des Leerlaufes besitzt ausserdem den Vorzug, dass die Abnutzung der Zahnräder mit dem fortschreitenden Verschleiss der erschütterten Steuerungsteile und des Fahrzeuges selbst annähernd gleichen Schritt hält.

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  1. PATENT-ANSPRUCH : Vorrichtung zur selbsttätigen Einstellung der Laternen von Motorfahrzeugen in die jeweilige Fahrtrichtung, bei der die Schwenkung der Laternen durch eine mechanische Bremse gehemmt wird, EMI2.1 EMI2.2
AT91526D 1921-12-23 1921-12-23 Vorrichtung zur selbsttätigen Einstellung der Laternen von Motorfahrzeugen in die jeweilige Fahrtrichtung, bei der die Schwenkung der Laternen durch eine mechanische Bremse gehemmt wird. AT91526B (de)

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AT91526D AT91526B (de) 1921-12-23 1921-12-23 Vorrichtung zur selbsttätigen Einstellung der Laternen von Motorfahrzeugen in die jeweilige Fahrtrichtung, bei der die Schwenkung der Laternen durch eine mechanische Bremse gehemmt wird.

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