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Automatisches Telephonsystem.
Die Erfindung bezieht sich auf Telephonsysteme und im besonderen auf Systeme, in welchen automatische Schaltapparate zur Herstellung von Sprcchvcrbindungen zwischen Teilnehmerleitungen angewendet werden.
Zweck der Erfindung ist, eine Anordnung vorzusehen, durch welche in Weiterbildung der Anordnung gemäss Patent Nr. 87776 zwischen Teilnehmerleitungcn durch die Vermittlung einer Anzahl von automatischen Schaltapparaten verschiedener Typen einc Sprechverbindung hergestellt werden kann, indem eine Sprechvetbindung zwischen zwei TeiJnJ1merleitungen zum Teil durch automatische Wähler der Kraftantriebstype und zum Teil durch automatische Stufenschaltwähler hergestellt werden kann.
Ein Kennzeichen der Erfindung bezieht sich auf die besondere Anordnung von Einrichtungen in einem System, weiches Zentralen oder Ämter mit Kraftantriebswählern und Zentralen enthält, die mit Stufenschaltwählern ausgestattet sind, in Verbindung mit VermittIung'iJcitungen zwischen den Amtern und einer Einrichtung, welche in Wirksamkeit tritt, um die Stufenschaltwähler im gerufenen Amt zwecks Herstellung der verlangten Verbindung zu komru ! li, ren.
Ferner besteht ein Merkmal darin, dass in einem System, bei dem Kialtkintriebsschalter durch einen Registersender-Kontrollmechanismus kontrolliert werden können, eine Einrichtung vorgesehen ist, die mit diesem Mechanismus zur Betätigung von Stufenschaltern zusammenwirkt, um die Herstellung einer verlangten Verbindung zu vervollständigen.
In den Zeichnungen ist ein der Erfindung gemäss eingerichtetes Telephonsystem veranschaulicht.
Fig. 1 zeigt Stromkreise und Apparate in einer Telephonzentrale, die mit automatischen Schaltern der Kraftantriebstype ausgerüstet ist. Links von der strichlierten Linie ist eine zur Zentrale ankommende Teilnehmerleitung sowie auch ein erster Gruppenwähler gezeigt, der
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Fig. 2 zeigt eine Zentrale mit automatischen Stufenschaltern, wobei das ankommende Ende des früher erwähnten Vermittlungsstromkreises in einem Stufenwähler links von der strichlierten Linie endigt. Rechts von der strichlierten Linie sind die Stromkreise eines Stufenverbindungsschalters, der Zutritt zu den gerufenen Teilnehmerleitungen hat, ersichtlich.
Gemäss dieser Erfindung ist ein System vorgesehen, in welchem Teilnehmer einer Zentrale, die mit Schaltern der Kraftantriebstype ausgerüstet ist, sowohl mit Teilnehmerlinien, die in entfernten Zentralen endigen, die mit Stufenschaltern ausgerüstet sind, als auch mit Teilnehmerlinien der eigenen Zentrale Verbindung erhalten können.
Wie bei motorisch angetriebenen Systemen üblich, wird, wenn ein Teilnehmer einen Anruf einleitet, seine Linie automatisch auf einen Registerkontrollmechanismus erstreckt, worauf er im Falle eines vollautomatischen Systems dessen Einstellung entsprechend der Bezeichnung der gerufenen Linie vornimmt. Im Falle eines halbautomatischen Systems teilt der anrufende Teilnehmer gewöhnlich die verlangte Nummer einem Beamten mit, der mittels des Tastenwerkes die gewünschte Nummer auf dem Kontrollmechanismus registriert.
Wenn so der Kontroll-
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zu kontrollieren, zum Zwecke, die Erstreckung der anrufenden Linie bis zur gewünschten angerufenen Linie zu voltundun. Bei dem dargestellten System haben die dem Amt zugeordneten Teilnehmer auch die Möglichkeir, Verbindungen auf Vermittlungsleitungen, die zu entfernten Ämtern mit Stufenschahern führen, und daselbst weiter über Stufenwähler zur Linie eines gewünschten Teilnehmers zu erstrecken.
Bei lokalen An@ufen oder solchen zu einem entfernten Amt mit Stufenschaltern wird immer der Registerkonuollmechanismus entweder unter Kontrolle der Teilnehmerlinie direkt
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BürstenschiitLen von einer ständig wirkenden Antriebsquelle aus gedreht werden kann, um seine Bürsten über die Klemmen der Verbindungsstromkreise zu führen.
Der Registerkontronmechanismus ist schematisch innerhalb der strichlierten Linie in
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aus eingestellt wurden, mithilfe eines Stufenrelais im bekanncen Grundstromkreise wieder in ihre Normalstellungen zurückgestellt werden können, um die verlangte Wähloperation vorzunehmen.
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in folgender Weise : Angenommen, es wünsche ein Teilnehmer der Leitung 7 (M in dem mit kraftgetriebenen Schaltern versehenen Amt mit dem Teilnehmer der Leitung 200, die in einer entfernten Zentrale mit Stufenschaltern endigt, zu verkehren.
Wenn der Teilnehmer auf der Station 100 seinen Hörer vom Haken nimmt, so wird seine Linie in bekannter Weise zur Übertragerspule 103 über die Leiter 101"102 entweder durch einen automatischen Sucher oder Wählschalter oder durch die Anschliessung eines Beamtenschnurstromkreises crstreckt.
Wenn das System ein vollautomatisches ist, so kann der rufende Teilnehmer den Registerkontrollmechanismus, der schematisch bei 150 gezeigt ist, einstellen; wenn jedoch das System ein halbautomatisches ist, so stellt der Beamte den Registerkontrollmechanismus mithilfe seiner Tastatur, entsprechend der Nummer, die er vom rufenden Teilnehmer erhalten hat, ein. Nachdem
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und Anker des Relais 111 enthält, erregt.
Das Relais 114 kann in folgender Weise erregt werden : Batterie, über die Wicklung des genannten Relais, Kontakt 121 eines zu dem Gruppenwähler gehörigen Folgeschalters, über
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genannten Magneten, Rückkontakt und Anker des Relais 119, Kontakt 126', beim Anker und Kontakt des Relaies 11-1 zur Erde. Der Bürstenschlitten rotiert, um seine Bürsten 107, 108, 109
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Der niederohmige Stromkreis über das Relais 119 zur Erde vermindert das Potential an den Vielfachkontakten der Klemme 112, um die gewählte Vermittlungsleitung für andere Wählschalter besetzt zu machen. In bekannter Weise dient die Tätigkeit des Re) ais 779 dazu, um den nicht gezeichneten Folgeschalter, welcher die Stromkreise des Gruppenwählers kontrolliert, in eine neue Stellung, z. B. Stellung 6, vorzutreiben.
Der Grundstromkreis ist nun vom Registermechanismus7J0 zum Relais 121 am abgehenden
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über die Wicklung des Relais 121, Kontakt 136 (1), Klemme 111, Bürste 108, Kontakt 106 (6), über die Wicklung des Stufenrelais 116, Kontakt und Anker des Relais 115, Kontakt 122.
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Das Relais 201 zieht seine Anker an und schliesst einen Stromkreis von Erde über den äusseren rechten Anker und Rückkontakt des Relais 228, Anker und Vorderkuntakt des Relais 201, über die Wicklung des langsam auslösenden Relais 202 zur Balte : Ie. Das RcLi" 202 "pi icht an und bereitet einen Stromkreis vor für das zweite langsam auslösende Relais 203 und die Wicklung des Primärstufenmagneten 204.
Zur selben Zeit, als der Folgeschalter 180 die Stellung 2 erreicht, wird ein Stromkreis von der Batterie über die Wicklung des Folgeschalters 300, Kontakt 131 (2) und beim Vorderkontakt und linken Anker des Relais 121 zur Erde geschlossen. Der Lokalkontakt 304 des Folgeschalters 300 ist so angeordnet, dass genannter Folgeschalter nur in der Stellung 7 zur Ruhe kommen kann. Wenn daher der Folgeschalter 300 aus seiner Stellung 1 getrieben wird, so fülnt er einen vollständigen Kreislauf durch. Der Kontakt 303 des Folgeschalters 300 ist in den Stellungen 1, 2,3 usw. bis 10 geschlossen.
Die Unterbrechungen zwischen diesen aufeinandei folgenden Stellungen werden in Verbindung mit der Geschwindigkeit, mit welcher der Folgeschalter 300 getrieben
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entspricht dem Intervall, in welchem ein rufender Teilnehmer auf einer Teilnehmerstation seine Nummernscheibe zur Übertragung der nächsten Serie einstellt, und ist so bemessen, dass für den Wahlschalter genügend Zeit bleibt, seine Absuchtätigkeit nach Vermittlungsleitungen zu vollenden.
Wenn daher der Folgeschalter 300 aus seiner Stellung 1 geht, so öffnet der Kontakt 303 den Stromkreis des Stufenrelais 201 beim ersten Srufenwähln 230. Das Relais 201 lässt seinen Anker abfallen und schliesst einen Stromkreis von Erde über den äusseren rechten Anker und Rückkontakt des Relais 228, Anker und Rückkontakt des Relais 201, inneren Anker und Vorder-
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wird ebenfalls in diesem Stromkreise erregt.
Wenn der Folgeschalterkontakt 303 die Stellung 2 erreicht, wird die Vermittlungsleitung 151, 152 geschlossen und das Relais 201 öffnet den Strom-
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vollständigt den folgenden Erregerstromkreis für das Relais 121 : Batterie, über die Wicklung des Relais 121, Kontakt 302 (2), Kontakt 139 (2), Rückkontakt und Anker des Relais 122, Kontakt 140 (2) zur Erde. Das Relais 121 bleibt erregt, aber der gerade errichtete Stromkreis legt das Stufenrelais 116 beim Kontrollmechanihmus 150 in Nebenschluss. In bekannter Weise bewirkt die Aberregung des Relais 116 die Vorwärtsbewegung jenes Kontrollregisters, auf welchem die Hunderterbezeichnung der gerufenen Linie registriert ist, um einen Schritt.
Wenn
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Stellung 2 und 3 des Folgeschalters 300 öffnet sich der Kontakt 302, um den Nebenschluss über das Stufenrelais 116 im Grundstromkreis abzutrennen. Das Relais 116 wird erregt und das Kontrollregister des Mechanismus 150 geht um einen weiteren Schritt vorwärts. In Stellung 3 des Folgeschalters 300 schliesst sich der Kontakt 303 und verursacht wieder die Aberregung des Stufenmagneten 204 und Kontakt 302 sctttiesst das Stufenrelais 116 kurz, so dass dieses Relais aberregt wird. Diese Tätigkeit wird fortgesetzt, bis das Kontrollregister des Mechanismus 150 seine Normalstellung erreicht, zu welcher Zeit das Relais 115 in bekannter Weise erregt wird und den Grundstromkreis öffnet.
Sobald dies geschehen ist, wird, wenn der Kontakt 302 des Folgeschalters 300 wieder geöffnet wird, das Relais 121 aberregt. Das Abfallen des linken Ankers
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aus der Stellung 2 in die Stellung 3 zu bringen.
Der Folgeschalterkontakt 303 wurde so oft geöffnet und hat den Vermittlungsleitungs- stromkreis 151, 152 so oftmals geschlossen, als der Einstellung des Kontrollmechanismus 150 entspricht, und der Primärstufenmagnet 204 hat die Bürsten 208, 209, 210 in die entsprechende
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der Grösse der Ziffer wird der Folgeschalter 300 in einer seiner Stellungen zwischen 1 und 11 sein, wenn der Hauptstromkreis geöffnet wird und der Folgeschalter 130 in die Stellung 3 geht. Wenn die Ziffer kleiner als zehn ist, wird der Folgeschalter die Stellung 11 nicht erreicht haben.
Um sicherzustellen, dass der Kontakt 303 den Vermittlungsleitungsstromkreis nicht weiter öffnen
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Dieser Stromkreis für das Relais 201 geht von der Batterie über die rechte Wicklung desselben, Rückkontakt und inneren linken Anker des Relais 228, Leiter 151 und 153, Kontakt 133 (3),
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linken Anker und Rückkontakt des Relais 228 und über die linke Wicklung des Relais 201 zur Erde. Der Folgeschalter 300 fährt fort, sich über den übrigen Teil seines Kreislaufes unter Kontrolle des Lokalkontaktes 304 zu bewegen.
Beim ersten Schritt des Wäblschalters 230 werden die primären Nichtnormalkontakte 229 und 231 geschlossen. Das Relais 206 wird in einem Stromkreis von der Batterie über die Wicklung des genannten Relais, Kontakt 229, Vorderkontakt und Anker des Relais 203, beim Vorderkontakt und äusseren Anker des Relais 202 zur Erde erregt. Wenn das Relais 201 nach der Vollendung der Primärbewegung seinen Anker dauernd anzieht, wird das langsam auslösende Relais 203 nach Verlauf eines Zeitintervalles aberregt.
Diese Aberregung des Relais 203 schliesst einen Stromkreis von der Batterie über die Wicklung des Sekundärstufenschaltmagneten 205, rechten Anker und Kontakt des Relais 206, Rückkontakt und Anker des Relais 203, beim Kontakt und äusseren Anker des Relais 202 zur Erde. Das Abfallen des Ankers des Relais 203 öffnet zur selben Zeit den angegebenen Stromkreis für das Relais 206, aber das Relais 206 lässt seine Anker nicht eher abfallen, als bis der Sekundärstufenschaltmagnet 205 Zeit hatte, zu wirken. Der Magnet 205 wi d wirksam und bringt die Bürsten 208, 209, 210 zum ersten Klemmensatz in der gewählten
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Stromkreis des Stufenschaltmagneten 205.
Wenn die erste Vermittlungsleitung zu einem Verbindungsschalter führt, der besetzt ist, so wird sie an der Prüfklemme 213 desselben Erdung vorfinden und das Relais 206 wird in einem Stromkreise erregt werden, der von der Batterie über die Wicklung des genannten Relais, Kontakt 229, Rückkontakt und äusseren Anker des Stufenschaltmagneten 205, Rückkontakt und inneren Anker des Relais 228, Prüfbürste 210, Klemme 213 und beim Vorderkontakt und linken Anker des Relais 215 zur Erde geht. Das Relais 206 schliesst durch Anziehung seines Ankers einen. Arbeitsstromkreis des Stufenschaltmagneten 205 und die Bürsten 208, 209 und 210 werden um einen zweiten Schritt vorwärts bewegt.
Der Stufenschaltmagnet 205 öffnet nun den Stromkreis des Relais 206, welches aberregt wird und durch Loslassen seines rechten Ankers den Strom-
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Anker des Magneten 205, über die Wicklung des Relais 228, beim Kontakt und äusseren Anker des Relais 202 zur Erde.
Das Relais 228 bleibt niche länger durch einen Stromkreis über die Prüf-
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einem Stromkreis erregt von der Batterie über die linke Wicklung desselben, Klemme 211, Bürste 208, Vorderkontakt und inneren linken Anker des Relais 228, Leiter 151 und 153, zum Leiter 154, entweder über Folgeschalterkontakt 303 oder Folgeschalterkontakt 133 und rechten Anker und Rückkontakt des Relais 121, dann rückkeln end durch Kontakt 143, Leiter 152, über den äusseren linken Anker des Relais 128, Bürste 209, Klemme 212, über die rechte Wicklung des Relais 214, Seitenschaltarm 222 (Stellung 1) zur Erde.
Das Relais 214 schliesst einen Strom- kreis über seinen Anker und Vorderkontakt zur Erregung des langsam auslösenden Relais 215. Das Relais 215 legt bei seinem linken Anker und Vorderkontakt einen Besetzungserdschluss
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zu machen.
Als das Relais 201 seinen Anker losliess, öffnete es den Stromkreis für das Relais 202, welches seinerseits den ursprünglichen Erregerstromkreis des Relais 228 öffnete. Da jedoch das Relais 202 langsam auslobt, trennt es den Stromkreis des Relais 228 nicht eher ab, als bis das langsam auslösende Relais 215 am Verbindungsschalter erregt wurde. Es wird daher das Relais 228 in einem Stromkreis erregt erhalten von Batterie über die Wicklung des Relais 206, Kontakt 229, Kontakt und äusseren Anker des Magneten 205, über die Wicklung des Relais 228, Vorderkontakt und inneren Anker des Relais 228, Bürste 210, Klemme 213 und beim Vorderkontakt und linken Anker des Relais 215 zur Erde. Das Relais 215 bereitet auch einen Stufenschaltstromkreis für den Primärmagneten 217 in Reihe mit einem zweiten langsam auslösenden Relais 216 vor.
Wenn der Folgeschalter 300 seine Normalstellung 1 erreicht, wird der Folgeschalter 130 von der Stellung 3 in die Stellung 4 getrieben, und zwar durch einen Stromkreis, der den Kontakt 132 (3) und Kontakt 301 (1) des Folgeschalters 300 enthält. Der Apparat ist nun imstande, die Primärwähltätigkeit des Verbindungssschalters 240 zu kontrollieren. Der Grundstromkreis wird wieder geschlossen und die Relais 121 und 116 werden beide wieder erregt. Das Relais 121 schliesst einen Stromkreis von der Batterie über die Wicklung des Folgeschalters 300, Kontakt 131 (4), beim Vorderkontakt und linken Anker des Relais 121 zur Erde. Der Folgeschalter 300 verlässt hierauf seine Stellung 1 und macht unter Kontrolle seines Lokalkontaktes 304 einen ganzen Kreislauf.
Wenn der Kontakt 303 die Stellung 1 verlässt, wird die Vermittlungs-
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Stromkreis von Batterie über den Seitenschalterarm 221 (Stellung 1), über die Wicklungen des Primärstufenschaltmagneten 217 und Relais 216, Kontakt und rechten Anker des Relais 215
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ersten Ebene der Linienklemmen zu heben. Das langsam auslösende Relais 216 wird ebenfalls eiregt und schliesst einen Stromkreis für den Hemmung. smagneten 279. In Stellung 2 des FolgeSchalters 300 schliesst der Kontakt 303 den Vermittlungsstromkrcis 151, 152 wieder, das Relais 214 wird erregt und macht den Stufenschaltmagneten 217 stromlos.
In Stellung 2 des Folgeschalters 300 schliesst ferner der Kontakt 302 das oben beschriebene Smfenschaltrelais 116 kurz und das Zehnerregistei am Kontrollmechanismus 150 wird in die nächste Stellung vorbewegt. Beim Verlassen der Stellung 2 öffnet der Folgeschalter 300 noch
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magnet 217 hebt die Bürsten 232, 233 und 234 zur zweiten Ebene der Linienklemmen. Die Relais 215 und 216 sind langsam auslösend und halten daher ihre Anker während der Unter-
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mechanismus 150 aus der der Registrierung der Zehnerziffer entsprechenden Stellung bis in seine Normallage bewegt worden ist, öffnet das Relais 115 den Grundstromkreis und bei der nächsten Öffnung des Kontaktes 302 wird das Relais 121 aberregt.
Das Relais 121 schliesst einen Stromkreis, der seinen linken Anker und Rückkontakt und Kontakt 132 (4) enthält, um den Folgeschalter 130 in die Stellung 5 zu bewegen.
Der Vermittlungsstromkreis 151, 152 wird beim rechten Anker und Rückkontakt des Relais 121 unabhängig vom Kontakt 303 wieder geschlossen und hält das Stufenschaltrelais 214 während der Zeit, als der Folsff : schaher 300 über seine übrigen Stellungen in Stellung 1 geht, erregt. Da das Relais 214 genügend tang erregt bleibt, so bewirkt es die Aberregung des Langsamauslösereiais 216.
Das Relais 216 öffnet den Stromkreis des Hemmungsmagneten 219, welcher stromlos wird und den Seitenschaltpr in seine zweite Stellung bringt.
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Sobald der Folgeschalter 300 seine Stellung 1 erreicht hat, wird ein Stromkreis geschlossen von Banelie über die Wicklung des Folgeschalters 130, Kontakt 132 (5) und bei Kontakt 201
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mit der Einerzifer zu betäcigen.
Beim ersten Abfallen des Ankers des Relais 214 wird ein Stromkreis geschlossen von Erde über den Anker und Rückkontakt des genannten Relais, rechten Anker und Kontakt des Relais 27J, über die Wicklung des Relais 216, Kontakt und linken Anker des Relais 223, über die Wicklungen des Sekundärstufenschaltmagneten 218, Sertenschaltarm 221 (Stellung 2), zur Batterie und Erde. Der Stufenschaltmagnet 218 veranlasst die Bürsten 232,233 und sich vorwärts bis auf den ersten Satz von Klemmen in der gewählten Ebene zu bewegen. Das Relais 276 wird in dem angegebenen Stromkreise erregt und schliesst wieder einen
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linken Anker des Relais 121 enthält.
Wenn der Folgeschalter-130 über die Stellung geht, wird das Relais 121 in einem Stromkreis von Batterie über die Wicklung des genannten Relars, Kontake 135, Klemme 112, Bürste 109, über die hochohmige Wicklung des Reiais 720 zur Erde erregt. Das Relais 121 schliesst einen Sperrstromkreis für sich selbst, der den Kontakt 131, Vorderkontakt und rechten Anker des Relais 121, Kontakt 133 und Widerstand 128 enthäle. Das Relais 120 wird in diesem Strom-
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kontakt des Relais 228, Bürste 209, Klemme 212, über die rechte Wicklung des Relais 214, Seitenschalterarm 222 (Stellung 2) zur Erde.
Wenn die letzten Impulse der Einerreihe abgesandt
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über den Rückkontakt und äusseren rechten Anker des Relais 225, unteren Anker und Kontakt des Relais 226, Bürste 233, über die Schleife der gerufenen Linie 200 und zurück durch die Bürste 232, Kontakt und oberen Anker des Relais 226, inneren rechten Anker und Rückkontakt des Relais 225, über die rechte Wicklung des Relais 225 zur Batterie und Erde. Das Relais 225
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Wenn der Seitenschalter am Verbinder 240 in die Stellung 3 geht, um das Senden des Rufstromes in die gerufene Leitung vorzubereiten, ist der Seitenschalterarm 222 an einen Wider- stand 288 in Reihe mit der rechten Wicklung des Relais 214 und Relais 122 am abgehenden Ende der Vermittlungsleitung 151, 152 angeschlossen.
Das Relais 122 ist nicht imstande, in Reihe mit dem Widerstand 288 erregt zu bleiben, lässt daher seinen Anker los und schliesst einen Stromkreis, der den Folgeschalter 73 aus der Stellung in die Stellung 73 bringt. Dieser Stromkreis
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kreis für das Überwachungsrelais 224 der gerufenen Linie : Von Batterie über die linke Wicklung des Relais 224, Vorderkontakt und inneren rechten Anker des Relais 225, oberen Anker und Kontakt des Relais 226, Bürste 232, über die Schleife der angerufenen Linie. Bülste 233, Kontakt und unteren Anker des Relais 226, rechten äusseren Anker und Vorderkontakt des Relais 225, rechte Wicklung von Relais 224, linken Anker und Vorderkontakt von Relais 225 und beim Nichtnormalkontakt 237 zur Erde.
Auf diesem Weg wird Mikrophonspeisestrom in die gerufene Linie über die Wicklungen des Relais 224 geführt. Das Relais 224 zieht seinen Anker an und schaltet den Widerstand 238 ab, so dass das Relais 122 wieder seinen Anker anziehen kann. Das Relais 122 schliesst einen Stromkreis von Erde über Kontakt 140 (13). Anker und Vorderkontakt des Relais 122, Kontakt 138 (13), über die Wicklung des Folgeschalters 130 zur Batterie. Der Folgeschalter bewegt sich sodann in die Stellung 14. In dieser Stellung des Folgeschalters 130
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Bereiche des Beamten, um anzuzeigen, dass der gerufene Teilnehmer geantwortet hat.
Nach Beendigung des Gespräches hängt der gerufene Teilnehmer seinen Hörer auf den Schalthaken auf und bewirkt dadurch die Aberregung des Relais 224. Letzteres bewirkt durch Loslassen seines Ankers, dass der Widerstand 238 wieder in Reihe mit Relais 122 geschaltet wird.
Das Relais 122 wird daher aberregt und öffnet den Stromkreis für das Überwachungsrelais 104.
Durch die Aberregung des Relais 104 kann ein zur Trennung aufforderndes Signal im Bereich des Beamten gegeben werden, sobald der gerufene Teilnehmer seinen Hörer aufgehängt hat. Bei einem vollautomatischen System kann das Relais 104 die Auslösung oder Abtrennung des eisten Gruppenwählers einleiten. In jedem Fall wird das Relais 121 aberregt werden, sobald der motorisch angetriebene erste Gruppenwähler in die Normalstellung zurückkehrt und die Bürste 109 sich von der Klemme 112 trennt. Es wird nun ein Stromkreis geschlossen über den linken Anker und Rückkontakt des Relais 121 und Kontakt 132, um den Folgeschalter 130 aus Stellung 14 in die Stellung 1 zu bewegen.
Der Folgeschalter 130 öffnet beim Verlassen der Stellung 14 bei den Kontakten 141 und 142 den Stromkreis des Überwachungsrelais 214 der rufenden Linie. Das Relais 214 lässt seinen Anker los und nach einem Zeitabschnitt wird Relais 215 aberregt. Das Relais 215 schliesst bei seinem linken Anker und Rückkontakt und über den Nichtnormalkontakt 239 einen Stromkreis für den Auslösemagneten 220. Letzterer löst den Verbindungsschalter 240 aus. Das Relais 215 öffnet bei seinem linken Anker und Vorderkontakt den Haltestromkreis für das Relais 228 beim Wählerschalter 230.
Beim Abfallen des äusseren rechten Ankers des Relais 228 wird ein Stromkreis geschlossen über den Anker und Rückkontakt des Relais 201, inneren Anker und Rückkontakt des Relais 202, Primär-Nichtnormalkontakt 231 und die Wicklung des Auslösemagneten 207. Der Magnet 207 wird in diesem Stromkreis erregt und bringt den Wähler 230 in seine Normalstellung zurück. Der Apparat ist nun vollständig in die Normalstellung zurückgekehrt und kann für weitere Anrufe in Benutzung genommen werden.
Es sei angenommen, dass die angerufene Linie 200 besetzt gefunden wurde. In diesem Fall wird ein Erdpotential auf den Vielfachkontakten der Prüfklemme 235 vorgefunden, wobei diese Erdung beispielsweise über einen Seitenschalterarm 227 irgendeines anderen Verbinders, der in Stellung 3 ist, erfolgen kapn. Am Ende der Einheitenreihe von Impulsen lässt das Relais 216 seinen Anker nach einem Zeitabschnitt abfallen. Der Hemmungsmagnet 219 wird jedoch durch folgenden Stromkreis erregt erhalten : Batterie, über die Wicklung dieses Hemmungsmagneten, den vor dem Unterbrechen umschaltenden Kontakt des Relais 216, durch die Wicklung des Relais 223, Normalkontakt dieses Relais, Seitenschaltarm 227 (Stellung 2), Bürste 234 und Klemme 235 zur Erde.
Das Relais 223 wird erregt und in einem Stromkreis gesperrt, der über seinen rechten, vor dem Unterbrechen eine Umschaltung bewirkenden Kontakt und den Nicht-
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schaltarm am Vorrücken in die Stellung 3. Beim äusseren rechten Anker des Relais 223 wird ein Besetztsignal durch die Spule B2 in die rufende Linie geschickt, um dem anrufenden Teilnehmer anzuzeigen, dass die gewünschte Linie besetzt ist. Der anrufende Teilnehmer gibt, indem er seinen Hörer aufhängt, entweder einem Beamten ein Trennsignal oder bewirkt automatisch das Auslösen der Schalter des ersten Amtes. Die Auslösung der Stufenschalter im zweiten Amt und der übrigen Apparate findet in der beschriebenen Weise statt.
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