AT8718B - Sandstreuer für Straßenbahnfahrzeuge. - Google Patents

Sandstreuer für Straßenbahnfahrzeuge.

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AT8718B
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Austria
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sand
sand spreader
push rod
spreader
tram vehicles
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English (en)
Inventor
Alexander Stransky
Edler Von Stranograd
Original Assignee
Alexander Stransky
Edler Von Stranograd
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  • Machines For Laying And Maintaining Railways (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Oesterreichische   PATENTSCHRIFT Nr. 8718.   



   CLASSE   20 : EISENBAHNBETRIEB.   a) Wagne- und Locomotiv-Bau (ausser Locomotiv-Kesseln, -Steuerung, -Feuerung, Condensation, Funken-   lHachvorrichtuugen, Rauchverzehrer).   
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 



   Fig. 2 ist eine Vorderansicht dieses Wagens, wobei aus dem Yorderschutzblech und der Plattform soviel herausgeschnitten gedacht ist, dass man die beiden Fusstritte in ihrer   gegenseitigen Anordnung deutlich erkennen kann.   



   Fig. 3 ist ein Grundriss und zeigt das unter dem Wagen liegende Gestänge, durch welches die Bewegung der erwähnten Fusstritte auf die sandstreuventile übertagen wird. 



     Entsprechend der Anordnung zweier Sandkästen f7   (in Fig. 3   punktiert),   sind auch 
 EMI1.3 
   lose auf seiner Stange, resp. dom   oberen, etwas   schwacher ausgeführten Ende derselben   verschieben. Während der Trichter k, an welchen sich das Sandstreuerohr r anschliesst, 
 EMI1.4 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

   Anhängen des Sandkastens, also Aufsetzen desselben auf den Trichter k, stösst die Verlängerung w das Ventil t selbstthätig auf.

   Wenn zwar keine Gefahr eines Zusammenstosses mit einem anderen Wagen vorliegt, die Schienen aber so glatt sind, dass die durch Elektro-   motore oder dergl. angetriebenen Räder x den Wagen nicht vorwärts zu bringen vermögen, so tritt der   Wagenfi1hror   die Platte t nieder, bis sie sich auf die Plattform b auflegt ; der eine, in Fig. 3 der untere, Sandstreuer wird infolge mässiger Hebung seines Ventiles m befähigt, Sand auf die Schienen fallen zu lassen. Da das Ventil m nur wenig gehoben wird, so fliesst auch nur diejenige geringe Sandmenge aus, welche bei Glätte der Schienen nothwendig ist. Liegt jedoch die Gefahr eines Zusammenstosses mit einem anderen Fahrzeug oder des Üherfahrens einer Person vor, so tritt der Wagenführer die Platte u nieder, und zwar so lange, bis sie sich auf b auflegt.

   Dadurch werden die beiden Stangen s, si gesenkt und dementsprechend auch beide Sandventile m geöffnet, weil   tt   gleichzeitig mit seiner Unterfläche auf das obere Ende der Stange s der Platte t drückt. Da der Hub der Platte u etwa dreimal so gross ist wie derjenige der Platte t, so heben sich auch die beiden Ventile   111   entsprechend mehr, als sich beim   gewöhnlichen   Gebrauch das eine derselben öffnet, es fliesst also nicht nur auf die eine Schiene, sondern auf beide Schienen etwa die sechs-   fache   Sandmcnge, so dass sich die Schienonrillen mit Sand anfüllen und den Rädern daher in bekannter Weise einen ausserordentlich gesteigerten Widerstand entgegensetzen.

   Um der Stange s der Platte t den erforderlichen grösseren Hub zu gestatten, sitzt t lose auf s, so dass die Stange noch weiter abwärts gehen kann, wenn sich t bereits auf b auflegt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Ein Sandstreuer für Strassenbahn-Fahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, dass für jeden der zu beiden Seiten des Fahrzeuges über jeder Schiene angebrachten Sandstreuer je ein EMI2.1 einen geringen Hub besitzt und auf seiner Druckstange (s) nch oben verschiebbar angeordnet ist, der andere (u) dagegen auf der druckstange (si starr befestigt ist und sich EMI2.2 so dass beim Niederdrücken des verschiebbaren Fusstrittes (t) der zugehörige Sandstreuer nur theilweise geöffnet und eine geringe Menge Sand auf eine Schiffe gestreut wird.
    während beim Niederdrücken dos anderen Fusstrittes ( auch die Druckstange des EMI2.3 seiner Abwärtsbewegung verschoben wird und beide Sandstreuer voll geöffnet werden können.
AT8718D 1900-03-14 1901-05-20 Sandstreuer für Straßenbahnfahrzeuge. AT8718B (de)

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AT8718B true AT8718B (de) 1902-08-11

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