AT86082B - Zusatzlokomotive, die den Abdampf einer gewöhnlichen Lokomotive verwertet. - Google Patents

Zusatzlokomotive, die den Abdampf einer gewöhnlichen Lokomotive verwertet.

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AT86082B
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Hans Kasparek
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Hans Kasparek
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    Zusatzlokoinotive,   die den Abdampf einer gewöhnlichen Lokomotive verwertet. 



   Die Wirtschaftlichkeit im Eisenbahnbetrieb könnte ganz wesentlich gehoben werden, wenn es gelingen würde, brauchbare Lokomitiven zu bauen, welche das Wärmegefälle des
Wasserdampfes unter die Auspuffspannung, also im Vakuum ausnützen könnten. Zu einem durchgreifenden Erfolg haben aber alle dahinzielenden Versuche und Vorschläge nicht geführt. 



   Die Erfindung soll einen einfachen und sicher gangbaren Weg zeigen, die Wirtschaft- lichkeit in der angedeuteten Weise zu erhöhen. Sie besteht in einer Zusatzlokomotive, welche den Abdampf einer gewöhnlichen Lokomotive verwertet, und zwar in einer Kolben- dampfmaschine in gleicher Bauart und'Anordnung, wie bei den bisherigen Lokomotiven üblich. Diese Zusatzlokomotive trägt gleichzeitig die Kondensationsanlage.

   Ausser dieser Kondensationsanlage, deren Bau keine Schwierigkeiten bietet, verwendet die Erfindung keine im Lokomotivbau nicht   ausgepicbten Hilfsmittel-wie   solche etwa bei einer-bereits vor- geschlagenen Zugslokomotive mit turboelektrischem Antrieb nicht vermieden sind-welche umfangreiche und zeitraubende Vorarbeiten   und- Neueinrichtungen   erfordern würden, sondern nur die im   Lokomotivbau   nach jeder Richtung hin praktisch und theoretisch durchgearbeitete und   bewährt   Kolbendampfmaschine.

   Dadurch ist es möglich, die Erfindung rasch in die Praxis einzuführen und ohne Entwertung bestehender Einrichtungen im Eisenbahnbetrieb eine heute mehr als je wünschenswerte Kohlenersparnis zu erzielen, die'bei Einführung des   Kondensations-'   betriebes auf mehr als   go''/,,   gegenüber dem'heutigen Verbrauch einzuschätzen ist. 



   In schematischer'. Weise zeigen die Fig. I'und 2 zwei beispielsweise Ausführungen der Erfindung.'Inbeiden'Figuren ist'a die Hauptma'schine, b die Abdampflokomotive. Der   Abdampf der gewöhnlichen Lokomotive wird durch Rohrleitungen c in die Zylinder d der Abdampflokomotive geleitet und tritt Von diesen durch die Leitung e-in den Kondensator j.   



   Es ist    grundsätzlich gleichgiltig} was für eine Art   der Kondensation gewählt wird. Hier ist an eine Oberflächenkondensation gedacht, g stellt dann die Kreiselpumpe vor, welche das   Kühlwasser   in den Kondensator drückt und durch Riemen von einer Triebachse angetrieben wird. h ist ein   Rückkühlwerk,   in welchem das aus dem Kondensator austretende Kühlwasser wieder rückgekühlt wird. Dieses Kühlwerk nützt den natürlichen Luftzug während der Fahrt aus   :. die   Luft tritt durch   das Fenster,. ein,   durch gegen die Fahrtrichtung gestellte Klappen begünstigt, durchströmt das Kühlwerk und. tritt durch ein auf der Gegen- . Seite angebrachtes Fenster aus. 



   In Fig. i läuft die Abdampflokomotive hinter der Hauptmaschine, in Fig. 2 voraus. 



   Im ersteren Fall kann man den Raum   k     als Kohlenbehälter   ausführen ; man kann die Ab- dampflokomotive auch hinter dem Tender der Hauptlokomotive laufen lassen ; dann müsste die Dampfleitung entsprechend länger sein und über den Tender geführt werden. Im Falle 2 kann man im Raum m einen Führerstand unterbringen,
Nach Berechnung des Erfinders wird die Abdampfmaschine, dem hinzugefügten Wärmegefälle entsprechend, etwa die halbe Zugkraft der Hauptmaschine und eine entsprechende
Leistung erzielen. Die ganze Anlage lässt bei unverändertem Kohlenverbrauch der Haupt- maschine nach Ansicht des Erfinders eine etwa 5obige Leistungsvermehrung erzielen. Dabei erhalten die Zylinder der Abdampfmaschine durchaus keine unausführbaren Abmessungen. 

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Claims (1)

  1. Nimmt man z. B. als Hauptmaschine eine Drillingsschnellzuglokomotive mit 500 mm Zylinder- durchmesser und 630 mm Kolbenhub, so würden die drei Zylinder der zugehörigen Abdampf- maschine bei 630 mm Hub 900 bis 950 mm Durchmesser erhalten, Diese wären innerhalb des 3150 mm weiten'Raumes bei Drillingsmaschinen üblicher Anordnung glatt unterzubringen, PATENT-ANSPRUCH : Zusatzlokomotive, die den Abdampf einer gewöhnlichen Lokomotive verwertet, dadurch gekennzeichnet, dass in der Zusatzlokomotive der Abdampf in einer Kolbendampfmaschine von der bei den bisherigen Lokomotiven üblichen Bauart und Anordnung mit Kondensation arbeitet. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT86082D 1919-07-25 1920-07-27 Zusatzlokomotive, die den Abdampf einer gewöhnlichen Lokomotive verwertet. AT86082B (de)

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