AT164897B - Durch Brennkraftmaschinen angetriebenes Schienenfahrzeug mit mechanischer bzw. elektrischer Kraftübertragung - Google Patents

Durch Brennkraftmaschinen angetriebenes Schienenfahrzeug mit mechanischer bzw. elektrischer Kraftübertragung

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AT164897B
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Austria
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mechanical
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Rudolf Ing Walker
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Rudolf Ing Walker
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61CLOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
    • B61C7/00Other locomotives or motor railcars characterised by the type of motive power plant used; Locomotives or motor railcars with two or more different kinds or types of motive power

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of Vehicle Engines Or Engines For Specific Uses (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Durch Brennkraftmaschinen angetriebenes Schienenfahrzeug mit mechanischer bzw. elektrischer Kraftübertragung 
Bei allen bisher gebauten Schienentriebfahr- zeugen ist der Schaden, der bei Störungen an den Antriebsmaschinen auftritt, deshalb so gross, weil mit der Antriebsmaschine das ganze übrige teure Fahrzeug samt Drehgestellen und Antriebs- motoren bis zur Behebung des Schadens oder
Reparatur der Antriebsmaschine ausfällt. Die
Störanfälligkeit der hochbeanspruchten Trieb- werke ist aber naturgemäss viel grösser als die- jenige des notwendigerweise mit grösserer Sicher- heit gebauten Fahrzeugchassis. Dieser Verlust an Einsatzmöglichkeit trifft auch zu für die entsprechend den Betriebsvorschriften häufigen periodischen Überholzeiten der Triebwerke.

   Die Ausfallzeiten werden noch erhöht durch das erforderliche Abschleppen zum meist weit entfernt gelegenen Ausbesserungswerk, durch die Bereithaltung und Bestellung einer Abschleppmaschine und die nach jeder Reparatur erforderlichen Probefahrten. 



   Die Erfindung bezweckt nun, durch entsprechende konstruktive Gestaltung von durch Brennkraftmaschinen angetriebenen Schienenfahrzeugen, insbesondere Lokomotiven und Eisenbahntriebfahrzeugen, eine wesentliche Abkürzung der Reparatur-Stehzeiten und Totzeiten und damit eine Erhöhung der Betriebszeiten und Verbesserung der Amortisationsverhältnisse zu ermöglichen. 



   Die Lösung der Aufgabe besteht darin, dass Antriebsmaschinen und Fahrzeugchassis entsprechend ihrer getrennten Funktionen auch zu räumlich getrennten Baueinheiten mit vollständiger betriebsfertiger Aussenverkleidung zusammengefasst sind, so dass diese durch einfache glatte Anschlussflächen aneinander grenzen und keine andere Verbindung oder Verschraubung zwischen ihnen besteht ausser den wenigen rasch lösbaren Auflagerbefestigungen und einiger   Schlauch- und' : oder   Kabelkupplungen.

   Dazu ist der Hauptrahmen mit ein oder mehreren offenen Plattformen versehen, auf welche die auf ihrem Hilfsrahmen montierten kompletten Aggregate, bestehend aus Fundamentrahmen einschliesslich Schutzkasten mit Mitteln zum Angriff von Hebegeschirren, Motor, Kühler, Brennstoffgefäss, Anlasseinrichtung, Getriebe oder Generator entsprechend dem Baukastensystem aufgesetzt sind, nach wenigen Handgriffen abgehoben, ohne jede Verpackung transportiert bzw. durch ein bereitstehendes gleiches komplettes Aggregat rasch ausgetauscht werden können. 



   Zusammengebaute Kraftanlagen und Not- stromanlagen sind bekannt. Nicht bekannt und gebaut sind Schienenfahrzeuge, welche eine schnelle und einfache Austauschbarkeit der
Antriebssätze erlauben, insbesondere solche, wo durch offene Plattformen am Hauptrahmen die
Austauschbarkeit ganzer geschlossener Trieb- werkseinheiten u. zw. für elektrische, mechanische oder hydraulische Kraftübertragung in kürzester
Frist möglich wird. 



   Das Wesen der Erfindung besteht darin, dass am Hauptrahmen des Schienenfahrzeuges eine oder mehrere Plattformen ausgebildet sind, auf welchen je ein eine komplette Einheit bildendes Antriebsaggregat, bestehend aus Fundamentrahmen einschliesslich Schutzkasten mit Mitteln zum Angriff von Hebegeschirren, Motor, Kühler,
Brennstoffgefäss, Anlasseinrichtung, Getriebe oder
Generator, montiert ist, so dass das komplette geschlossene Aggregat samt Schutzkasten nach Lösen weniger Verbindungen abgehoben und abgestellt, transportiert und gegen ein gleiches, komplettes Reserveaggregat ausgetauscht werden kann. 



   So gebaute Schienenfahrzeuge ergeben die einleitend beschriebenen wirtschaftlichen Vorteile, die gerade für einen Grossbetrieb wie der Eisenbahnbetrieb ausserordentlich sind und sich noch dadurch erhöhen, dass bei Aufteilung der Gesamtleistung des Fahrzeuges auf mehrere völlig gleiche austauschbare Maschineneinheiten die Benutzung der gegebenen Bahnanlagen (Krane) und damit die Bereitstellung der Reserveaggregate bzw. der Austausch an beliebigen Stellen der Bahnstrecken und ohne Fachpersonal möglich ist. 



  Das Einlaufenlassen des Triebwerkes nach einer Reparatur desselben und der Prüflauf des Aggregates, wodurch das betriebsfähige Fahrzeug wieder nicht ausgenützt wird, braucht nicht auf der Strecke zu erfolgen, wodurch auch noch diese blockiert wird, sondern erfolgt im Ausbesserungswerk. Die Inanspruchnahme des Reparaturwerkes wird überdies auch noch gleichmässiger. 



   In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel eine dieselelektrische Lokomotive mit zwei Antriebsaggregaten bei einem ausgebauten Aggregat dargestellt. 

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   Die Lokomotive besteht aus dem Fahrgestell (Rahmen)   1,   dem Führerhaus 2 und den beiden Antriebsaggregaten, die aus den Dieselmotoren 3 bzw. 3'samt Kühlern 4 bzw. 4'und den Elektrogeneratoren 5 bzw. 5'bestehen. Diese Teile sind auf dem auch den Schutzkasten 7 bzw. 7' tragenden Rahmen 6 bzw. 6'so zusammengebaut, dass sie nach Lösung einfacher Verbindungsschrauben und Kabelverbindungen, wie die Zeichnung zeigt, mit üblichen Hebegeschirren, die an entsprechenden, aus dem Schutzkasten vorragenden Angriffsmittel angreifen, abgehoben bzw. aufgesetzt werden können, so dass der Austausch eines reparaturbedürftigen Aggregates gegen ein betriebsfähiges in kürzester Zeit durchgeführt werden kann. 



   Bei Lokomotiven mit mechanischer Kraft- übertragung ist statt des Elektrogenerators das Getriebe mit dem Motor zusammengebaut, so dass nur das einfache Lösen z. B. des Triebwerkgestänges erforderlich ist. 



   Es ist selbstverständlich, dass auch bei anderen   Brennkraftmaschinen, z. B. Benzinmotoren, die gleiche Einrichtung getroffen werden kann.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Durch Brennkraftmaschinen angetriebenes Schienenfahrzeug mit mechanischer bzw. elektrischer Kraftübertragung, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsaggregate, wie Motor samt Anlassvorrichtung, Kühler, Brennstoffbehälter usf. mit dem Getriebe bzw. Generator auf einem besonderen vom Fahrzeugrahmen unabhängigen Fundamentrahmen etwa nach Art der bekannten Notstromaggregate fest zusammengebaut, mit Mitteln zum Angriff von Hebezeugen ausgestattet und mit einer den Wagenkasten ersetzenden Schutzhaube sowie genormten Anschluss-und Verbindungsstücken ausgerüstet sind, und dass am entsprechend ausgebildeten Rahmen des Fahrzeuges offene Plattformen vorgesehen sind, auf welche die Aggregate aufgebracht und mittels weniger nach Anordnung und Grösse genormter Verbindungselemente befestigt werden,
    welche Aggregate im Schadensfalle gegen gleiche vorrätig gehaltene komplette Aggregate austauschbar sind.
AT164897D 1947-07-28 1947-07-28 Durch Brennkraftmaschinen angetriebenes Schienenfahrzeug mit mechanischer bzw. elektrischer Kraftübertragung AT164897B (de)

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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE102023200558A1 (de) * 2023-01-25 2024-07-25 Siemens Mobility GmbH Container in einem Maschinenraum eines Schienenfahrzeugs

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