AT119379B - Stehende mehrzylindrige Viertakt-Brennkraftmaschine. - Google Patents

Stehende mehrzylindrige Viertakt-Brennkraftmaschine.

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AT119379B
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Motorenfabrik Deutz Ag
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  • Lubrication Details And Ventilation Of Internal Combustion Engines (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Stehende mehrzylindrige Viertakt-Brennkraftmaschine. 



   Die vorliegende Erfindung betrifft eine besonders zweckmässige Bauart für mehrzylindrige Viertakt-Brennkraftmaschinen. 



   Sie bezweckt die für die Herstellung sehr wichtige Austauschbarkeit von Maschinenteilen zur Verwendung für Rechts-und Linksmaschinen ohne Veränderung des sie aufnehmenden Maschinen- 
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 organe an der Stirnseite der Maschine. 



   Die Aufgabe wird dadurch gelöst, dass sich auf das bis zu den Zylinderfüssen hinaufragende Kurbelgehäuse an den Stirnseiten der Maschine zwei Anschlussschilder aufsetzen, die unabhängig von den Motorzylinder sind, wobei beide Schilde an den Längsseiten der Maschine durch Blechtafeln verbunden und nach oben durch eine die Zylinderköpfe umfassende Haube staubdicht abgeschlossen sind. 



   Das eine dieser Schilde enthält den   Räderkasten   mit dem Zwischentrieb für die Steuerwelle und demjenigen für die darüber gelagerte Brennstoffpumpe nebst ihrem Regler, sowie gegebenenfalls die sonstigen zu bedienenden oder zu beobachtenden Apparate, wie Tachometer, Öldruckanzeiger usw. 
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 angebrachte Schild kann zur Aufnahme des Luftfilters ausgebildet sein. 



   Die beiden Schilde bilden mit den mit ihnen verbundenen Blechtafeln und der die Zylinderköpfe umfassenden Haube einen staubdicht abgeschlossenen Hohlraum, der auf diese Weise als Ansaugraum ausgebildet ist und, als Sammler für die Ansaugeluft wirkend, wirtschaftlich ausgenutzt wird. 



   Der weitere Vorzug der Erfindung liegt in der gedrängten und geschlossenen Anordnung aller
Steuerungsteile und Pumpenantriebe, sowie aller Manövrier-und Kontrollorgane und aller Rohranschlüsse, Ölfilter usw., wobei die leichte   Zugänglichkeit und'Übersichtlichkeit weitestgehend gesichert   ist. 



  Hiedurch ist eine leichte Handhabung der Brennkraftmaschine sowohl beim Anlassen, wie während des Betriebs gewährleistet und die Maschine vor Beschädigungen   geschützt.   



   Zwar ist an sich eine völlig geschlossene Bauart von Mehrzylindermascbinen bekannt. Sie wurde bisher aber nur durch Zusammengiessen der Zylinder in Blockform hergestellt, sei es aller Zylinder zu einem einzigen Block, sei es mehrerer Gruppen von Zylindern zu Teilblöcken, die dann unter sich wieder verschraubt wurden. Dadurch musste aber auf den Vorteil der Herstellung von auswechselbaren Einzelzylindern verzichtet werden, oder es wurden teure Eisenrahmen verwendet, in welche die Einzelzylinder eingesetzt wurden, die dann äusserlich durch Blech verkleidet wurden. 



   Die vorliegende Erfindung gestaltet demgegenüber die Zusammensetzung von Zwei-, Drei-, Vierund Sechszylindermaschinen aus Einzelzylindern ohne besondeie, die Zylinder   umschliessende Eisen-   rahmen, unter Aufrechterhaltung der Gleichartigkeit aller Zylinder und unter Ausbildung des Ganzen zu einem äusserlich geschlossenen Block. 



   Eine weitere bedeutende Verbesserung besteht in einer derartigen Unterbringung von wichtigen Konstruktionsteilen, dass durch einfaches Vertauschen dieser Teile eine Rechtsmaschine ohne Änderung des Maschinenrahmens in eine Linksmaschine verwandelt werden kann. Ausserdem werden durch die Symmetrische Ausbildung des   Masehinenrahmens giessereitechnische Vorteile   erzielt, die im wesentlichen 
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Es ist zwar an und für sich bekannt, die Anordnung einer   Mehrzylindermaschine   so zu wählen, dass es möglich ist, die Steuerwelle auf der rechten oder linken Seite einzubauen und dadurch die Rechtsmaschine in eine Linksmaschine umzuwandeln.

   Bei der bisherigen Lösung dieser Frage ist jedoch die Maschine zu diesem Zweck in bezug auf eine durch die Mitte der Maschine gelegte Querebene vollständig symmetrisch gebaut worden, so dass die eine Seite das Spiegelbild der andern Seite darstellte. Diese Anordnung versagt aber dann, wenn man, wie bei der vorliegenden Lösung der Frage, den Antrieb der Steuerwelle in einem mit dem Maschinenrahmen aus einem Stuck gegossenen Teil einkapselt, wie es sich 
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 Teile erhalten sollen, als vorteilhaft erwiesen hat. In diesem Fall sehen die beiden Seiten der Maschine in bezug auf eine durch die Mitte der Maschine gelegte Querebene untereinander verschieden aus.

   Es muss daher eine von der bekannten gänzlich abweichende Ausführung Platz greifen, die durch die Anordnung symmetrischer Höhlungen im Innern des Maschinenrahmens zur Aufnahme der Steuerwelle auf der einen oder andern Seite gekennzeichnet ist. 



   Zu diesem Zweck werden im Maschinenrahmen in gleicher Höhe mit den für die Einlegung der Steuerwelle nötigen Löchern und symmetrisch zu diesen, von der Stirnseite der Maschine aus gesehen, gleichgeformte Löcher angeordnet. In diese Löcher kann ein anderer Konstruktionsteil, z. B. der Ölkühler oder Ölfilter untergebracht werden. Durch diese Anordnung ist die Austauschbarkeit aller Steuerteile gegeben, ohne dass die Maschine um ihre lotrechte Mittelachse verdreht werden müsste. 



   Demselben Zweck dient die Anordnung des über der Kurbelwelle gelagerten Räderpaares, das durch die Kurbelwelle angetrieben wird und seinerseits über ein seitlich eingreifendes Rad die Steuerwelle und über ein lotrecht darüber eingreifendes Rad die Brennstoffpumpen antreibt. Durch die symmetrische Anordnung der Lagerstellen im Maschinenrahmen für das seitlich eingreifende Rad in Verbindung mit der Anordnung des Antriebsrades für die   Brennstoffpumpeim   Maschinenmittel kann ohne Veränderung   des Maschinenrahmens die Reehts-oder Linksanordnung der Steuerwelledurchgeführtwerden.   



   Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist auf der Zeichnung dargestellt. Fig. 1 zeigt eine   Längsansicht,   Fig. 2 eine Seitenansicht von A aus gesehen und Fig. 3 eine Seitenansicht von B aus gesehen. Fig. 4 ist ein Schnitt durch den Maschinenrahmen senkrecht zur Kurbelachse, Fig. 5 ein waagrechter Schnitt durch die Steuerwellenlager, Fig. 6 ist ein Blick in den Räderkasten, Fig. 7 ein Schnitt durch den Räderkasten, wobei das Rad der Nockenwelle, als vor der Schnittfläche liegend, strichpunktiert eingezeichnet ist. 



   In der Zeichnung   (Fig.   1-3) bedeutet a das Kurbelgehäuse, in dem die Kurbelwelle b mit Schwungrad   b1   gelagert ist ; auf dem Kurbelgehäuse stehen die Zylinder   c   ; seitlich von ihnen ist auf der 
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   anschliesst,   auf das der Schild   7t, zur   Aufnahme des Luftfilters m aufgesetzt ist.

   Auf dem Seitenschild d ist der Öldruckanzeiger n1 und das Tachometer o untergebracht,   q   ist die Antriebswelle der Brennstoffpumpe e und   r   der   Anlasssteuerhebelmit Kurbel gl,   mittels dessen die Steuerwelle p verschoben wird, um die Maschine anzulassen und die   Druckluftanlasssteuerung/c   in Gang zu setzen ; t ist die Druckluftzuleitung zur Anlasssteuerung, u,   U1   die Druckluftverbindungsleitungen zu den Zylindern   c,   v,   v1   sind die Leitungen von der Ölpumpe s zum Ölfilter   !.   



   In weiterer Ausgestaltung der Erfindung sind nun im Maschinenrahmen a noch eine Reihe hintereinander und gleichgelegener Hohlräume w vorgesehen (Fig. 4und 5), die auf der einen Seite zur Lagerung der Steuerwelle p, auf der andern Seite zur Aufnahme des Ölkühlers   ! i   dienen.   a1   und Cl (Fig. 6 und 7) ist das von der Kurbelwelle angetriebene Doppelzwischenrad,   d1   der Lagerschild für das Zwischenrad, el das seitlich eingreifende Rad der   Steuerwelle, f1   ist das Antriebsrad für die Brennstoffpumpe e. 



   Die Umwandlung aus der Rechts-in die Linksmaschine geschieht auf folgende Weise :
Es wird die Steuerwelle p herausgenommen und in die ausgebohrten Lager der andern Zylinderseite eingeschoben. Sie ist um einen bestimmten Winkel bei der Einlegung gegenüber ihrer früheren Lage zu verdrehen. Es befinden sich jedoch auf den Rädern   Cl und   Zeichen, die erkennen lassen, welche Lage die Steuerwelle der Rechtsmaschine und welche-Lage die der Linksmaschine haben muss. Die Brennstoffpumpe und der Regler arbeiten für beide Drehrichtungen gleich, an ihrer Steuerung und an ihrem Antrieb ändert sich also nichts. Der Übergang vom Druckluftanlassbetrieb zum Brennstoffbetrieb geschieht durch Verschieben der-Steuerwelle.

   Zu diesem Zweck ist unmittelbar hinter dem Stirnrad   (el)   eine Eindrehung in der Steuerwelle vorgesehen, in die sich ein Gabelhebel gl (Fig. 3) legt. Dieser Gabelhebel wird von einem Kasten   k1   aus mittels des Handhebels r bedient. Es sind nun die beiden Seiten des Maschinenrahmens mit gleichartigen Öffnungen versehen. Die eine Öffnung ist verschlossen. 



  Es ist beim Übergang von der Rechts-in die Linksmaschine daher nur der   Verschlussdeckel   von der einen Seite auf die andere und der Kasten   Je1   von der einen auf die andere Seite zu setzen. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE :- 1. Stehende mehrzylindrige Viertakt-Brennkraftmaschine, gekennzeichnet durch ein bis zu den Füssen der einzeln aufgesetzten Zylinder hinaufreichendes Kurbelgehäuse, einen Abschlussschild an <Desc/Clms Page number 3> jedem Ende der Maschine, der sich auf das Kurbelgehäuse aufsetzt, und durch Blechtafeln an den Längsseiten der Maschine, die sich an die Schilde anschliessen.
    2. Brennkraftmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der eine Schild die Brennstoffpumpe und den Regler enthält.
    3. Brennkraftmaschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine die Zylinderköpfe umfassende Haube, die sich staubdicht auf die Zylinder und die seitlichen Blechtafeln aufsetzt.
    4. Brennkraftmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Zwischenraum zwischen den Zylindern und den Zylinderköpfen einerseits und den Bleehtafeln und der Blechhaube anderseits als Ansaugraum ausgebildet ist.
    5. Brennkraftmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass über der Brennstoffpumpe die zur Überwachung der Maschine nötigen Kontrollorgane, wie Tachometer, Öldruekanzeiger usw. eingebaut sind.
    6. Brennkraftmaschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein Kurbelgehäuse, das auf jeder Längsseite der Maschine gleichgeformte symmetrisch zur Längsachse gelegene Löcher enthält, die geeignet sind, eine Steuerwelle aufzunehmen.
    7. Brennkraftmaschine nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch einen Masehinenrahmen, der auf der einen Seite den Steuerräderantrieb einschliesst.
    8. Brennkraftmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Achse des Antriebs- EMI3.1
AT119379D 1928-04-04 1929-03-14 Stehende mehrzylindrige Viertakt-Brennkraftmaschine. AT119379B (de)

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