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Motor-Kipp-Pflug.
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Motor-Kipp-Pflug, bei welchem zwischen - dem 1\Iotor uud dem Antrieb der Triebräder ein Reibungsrädergetriebe eingeschaltet ist, dessen angetriebenes Rad behufs Einstellung der gewünschten Pfluggeschwindigkeit von beiden Enden des Pfluges ans mittels die Drehung einer Schraubenspindel bewirkender Ùbertragungsorgane und eines auf der Schraubenspindel laufenden Gabelarmes auf der Reibfläche des treibenden Rados entsprechend verschoben werden kann.
Dieser Pflug ist ferner mit einer Einrichtung zur Änderung der Lage der Triebräder behufs Erzielung der vorteilhaftesten Übersetzung und behufs Beschränkung einer durch die Bewegung der Achse des verstellbaren Rades verursachten Abweichung von der Gleichgewichtslage des
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Ein Ausführungsbeispiel der Maschine ist in den Zeichnungen veranschaulicht. Die Fig. 1 zeigt den Pflug in einer Seitenansicht, wobei die Lage der Pflugschare beim Ackern auf die grösste Tiefe angedeutet ist. In der Fig. 2 ist der Pflug im Grundriss dar-
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tu an dem Rahmen befestigten Lagern gelagerten Welle 4 sitzt.
Das Reibungsrad 3 kann tml der Welle 1 verschoben werden, wodurch je nach Bedarf sich seine Umfangs-
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adern mit dem Rahmen fest verbundenen Zapfen und ändert seine Lage in bezug auf die wagerechte 1%ono nicht. Weil jedoch das zweite Triebrad 16 auf dem umgeackerten
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greift, welche gleichfalls am Rahmen gelagert ist und mit Hilfe von nach beiden Seiten auslaufenden Wellen 25, 26 mittels der Handräder 29 bzw. 30 gedreht wird.
Die Enden
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(lass diese Einrichtung ermöglicht, das Triebrad in der gewünschten Lage einzustellen, "i die den Pflug bedienende Person sich an dem einen oder dem anderen Ende des Pfluges befindet, und zwar sowohl bei der Fahrt als auch in der Ruhe.
Um je nach der Beschaffenheit des Bodens und der Tiefe des Ackern auch die Geschwindigkeit des Pfluges, und zwar während des Ackerns und von beliebiger Seite des Pfluges ändern zu können, ist die Einrichtung zur Verschiebung des Reibungsrades 3 folgendermassen getroffen :
Die Nabe des Reibungsrades 3 ist mit zwei Nuten versehen, in welche die ge. gabelten Enden eines Armes 31 eingreifen, welcher eine auf einer Schraube 32 laufende
Mutter bildet. Die Enden der Schraube 32 sind glatt und in Lagern 33,34 gelagert und tragen fest aufgekeilte Rollen 35, 36.
Es ist klar, dass sich beim Drehen der Schraube 32 auch der Arm 31 und mit ihm zugleich auch das Reibuugsrad 3 bewegt. Damit nu- ! diese Bewegung von einem beliebigen Ende des Pfluges aus bewirkt werden kann, ist in der Nähe des Handgriffes ganz am Ende des Rahmens je eine Rolle vorgesehen, und zwar kann mittels einer Rolle 38 und eines Seiles 37 die Rolle 36 in Drehung versetzt werden, wenn der Ackernde sich rechts befindet und vermittelst der Rolle 40 und des Seiles 39 kann die Drehung der Rolle 35 bewirkt werden, wenn der Ackernde auf der linken Seite des Pfluges geht. In beiden Fällen dreht sich die Schraube 3' and verschiebt hiedurch das Rad 3.
Der eigentliche Pflug besteht aus zwei Scharen, von welchen das eine (49) nach links und das andere (50) nach rechts wendet. Die Pt1ugschare sind an Stangen 47, 48 befestigt, welche sich in Zapfen eines Halters 45 in lotrechter Ebene drehen können. Der Halter 45 wird mittels einer Schraube 46 an den querstehenden Profilträger 44 gehalten.
Die Fig. 1 zeigt den Pflug beim Ackern und man kann aus dieser Figur insbesondere auch die Einrichtung zum Führen des arbeitenden Pflugsebares 49 und zum Halten des zweiten Pflugschares 50 in der gehobenen Lage erkennen. Zu dieser Führung dienen mit Einschnitton versehene Bogenschienen 51, 52, in welche Stellklinken einfallen, die auf nach aufwärts gebogenen Enden der Stangen 47, 48 geführt Find und mittels welcher die Pflugschar in der gewünschten Lage gesichert werden können. Jede Bogenschiene 51 bzw. 52 wird von einem Paar Streben 53, 54 und 55, 56 gehalten, welche an dem Rahmen
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des Rahmens festgehalten.
Durch die symmetrische Anordnung des l'fluges wird ein Gleichgewicht erzielt, dass auch durch das Heben und Senken des Laufrades mittels des Sektors fast gar nicht gestört wird und auf die Beherrschung des Zuges beim Lenken ohne Einfluss bleibt. Das Senken und Heben des Laufrades erfolgt ohne Störung des Eingriffes mit diesem Rad. so dass die Übertragung der Bewegung auf das verschobene Rad durch diese Einrichtung nicht beeinflusst wird. Die rasche Änderbarkeit der Geschwindigkeit gestattet der (len Pflug bedienenden Person, dip Geschwindigkeit augenblicklich zu regeln und den Pflug gegebenenfalls, wie z. B. beim Auftreten von unvorhergesehenen Hindernissen oder Bodenwiderständen, sofort zum Stillstand zu bringen.
Dadurch wird die Lenkbarkeit des Pfluges erheblich verbessert.
PATENT-ANSPRÜCHE:
1. Motor-Kipp-Pflug, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Motor und dem An- triebe der Triebräder ein Reibungsrädergetriebe eingeschaltet ist, dessen angetriebenes Rad (3) behufs Einstellung der gewünschten Pfluggeschwindigkeit von beiden Enden des
Pfluges aus mittels die Drehung einer Schraubenspindel (32) bewirkender Übertragungsorgane (35) bis 40) und eines auf der Schraubenspindel laufenden Gabelarmes (31) auf der Reibfläche des treibenden Rades (2) entsprechend verschoben werden kann.
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