DE463980C - Maehmaschine - Google Patents

Maehmaschine

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DE463980C
DE463980C DEK96249D DEK0096249D DE463980C DE 463980 C DE463980 C DE 463980C DE K96249 D DEK96249 D DE K96249D DE K0096249 D DEK0096249 D DE K0096249D DE 463980 C DE463980 C DE 463980C
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DE
Germany
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boom
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mower
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D34/00Mowers; Mowing apparatus of harvesters
    • A01D34/01Mowers; Mowing apparatus of harvesters characterised by features relating to the type of cutting apparatus
    • A01D34/412Mowers; Mowing apparatus of harvesters characterised by features relating to the type of cutting apparatus having rotating cutters
    • A01D34/63Mowers; Mowing apparatus of harvesters characterised by features relating to the type of cutting apparatus having rotating cutters having cutters rotating about a vertical axis
    • A01D34/64Mowers; Mowing apparatus of harvesters characterised by features relating to the type of cutting apparatus having rotating cutters having cutters rotating about a vertical axis mounted on a vehicle, e.g. a tractor, or drawn by an animal or a vehicle
    • A01D34/66Mowers; Mowing apparatus of harvesters characterised by features relating to the type of cutting apparatus having rotating cutters having cutters rotating about a vertical axis mounted on a vehicle, e.g. a tractor, or drawn by an animal or a vehicle with two or more cutters
    • A01D34/661Mounting means

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Harvester Elements (AREA)

Description

Bur
15
q O
AUSGEGEBEN AM
6. AUGUST 192S
Bei den bekannten Mähmaschinen mit seitlichem Ausleger für umlaufende Messerscheiben besteht der große Nachteil, daß die schwingend an der Radachse aufgehängten Ausleger noch eine besondere Einstellvorrichtung für die Messerscheiben erfordern, damit diese beim Mähen in gleicher Ebene zum Acker liegen. Hierdurch wird der Führer der Maschine beim Abmähen von unebenem Gelande gezwungen, jeweils erst den Ausleger entsprechend höher oder tiefer einzustellen, worauf er dann am Ausleger erst die Messerscheiben einstellen kann. Beide Vorgänge können jedoch nicht vom Führersitz ausgeführt werden, wobei die Messereinstellung ein Anhalten der Maschine und ein Verlassen des Führersitzes erforderlich macht, mithin zu großen Zeitverlusten führt. Außerdem sind die hochklappbaren Ausleger beim Ein-
fahren in Scheunen u. dgl. sehr hinderlich und verhindern bei niedrigen Toren sogar die Einfahrt. Ebenso erfordert das Hoch- und Herunterklappen der Ausleger entweder mehrere Personen oder eine besondere Hebe- und Senkvorrichtung, wodurch entweder die Unterhaltung der Maschine oder diese selbst in der Anschaffung sehr verteuert wird.
Diesem Übelstande wird durch die Erfindung in wirksamster Weise abgeholfen und besteht das Wesen derselben darin, daß der die Messerscheiben tragende Ausleger senkrecht führbar angeordnet ist, wodurch die Messerscheiben bei jeder Einstellung desselben ständig in der Parallclebenc zum Acker verbleiben und mithin keine besondere Einstellung nach jedem Heben oder Senken des Auslegers erfordern. Außerdem ist der Ausleger in der waagerechten Ebene um 900 schwenkbar gelagert, wodurch derselbe sich mittels Stellhebel ohne Schwierigkeit sehr leicht in die Arbeitsstellung bzw. aus dieser herausbewegen läßt. Durch diese schwenkbare Lagerung des Auslegers kann derselbe beim Einfahren in die Scheune parallel zur Deichsel eingestellt werden, so daß er nicht mehr stört. Wesentlich ist hierbei, daß der Ausleger beliebig lang mit einer größeren Anzahl Messerscheiben gehalten werden kann, wodurch eine größere Schnittbreite wie bisher erreicht wird. '..Diese schwenkbare Anordnung des Auslegers macht gleichzeitig die Anordnung von Einrückvorrichtungen, Kupplungen u. dgl. für Getriebe überflüssig, da durch die parallele Einstellung des Auslegers zur Achse der Laufräder gleichzeitig die Einschaltung des Antriebes erfolgt, während ein Zurückschwenken desselben ein Ausschalten bewirkt.
Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Maschine dargestellt: es zeigt:
Abb. ι eine Seitenansicht,
Abb. 2 eine Oberansicht von Abb. 1 und
Abb. 3 einen Schnitt durch den Ausleger und dessen Träger.
An dem von den Laufrädern 1 getragenen Maschinenrahmen 2 sind seitlich die beiden Lager 3 und 3« befestigt, in welchen die Führungsstangen 4 und 4" senkrecht ver-
schiebbar ruhen. An den unteren Enden dieser Führungsstangen 4, 4« ist der U-förmige Träger 5 befestigt, während an den Stangen 4,4" oberhalb vom Träger 5 die Zap-) fen 6 und 6" sitzen. Diese Zapfen 6, 6" sind ■ führbar in den Langlöchern 7 und 7° der auf der Radachse S gelagerten Hebel 9 und 9" angeordnet. Diese Hebel sind auf der Radachse 8 untereinander verbunden, so daß beide stets die gleichen Bewegungen ausführen müssen. Der Hebel 9" ist nach oben im Winkel durch den Feststellhebel 10 verlängert, welcher ein Feststellen der beiden Hebel 9, 9" in den Rasten 11 ermöglicht.
In dem Träger 5, der so lang als möglich gehalten ist, ruht der in Z-Form o.dgl. gehaltene Auslegerarm 12. Ein in dem einen Schenkel des Ausleger armes 12 befestigter Zapfen 13 wird im Schlitz 14 des Trägers 5 to geführt, so daß der Arm 12 hin und her gleiten kann. Der Zapfen 13 ist nach oben als abgebogener Stellhebel 15 verlängert, welcher auf Rasten o. dgl. in seiner jeweiligen Stellung gehalten werden kann. Am Auslegerarm. 12 sind die Lager 16 befestigt, die je eine senkrechte Bohrung 17 und je eine in der Ebene liegende Bohrung 18 enthalten. En den Bohrungen 17 sind die Wellen 19 für die Kegelräder 20 und die Messerscheiben 21 gelagert, während in den-Bohrungen 18 die Antriebswelle 22 mit den in die Kegelräder 20 eingreifenden ' Kegelrädern 23 ruht. . Die Welle 22 trägt auf ihrem in Nähe des linken Laufrades 1 liegenden Ende das Stirnrad 24, welches in das Stirnrad 25 (Abb. 1 und 2) eingreift. Das Lager für das Stirnrad 24 dient gleichzeitig als Gegengewicht für das äußere Ende des Auslegerarmes 12. Das Stirnrad 25 ist im Gabelhebel 26 gelagert und trägt auf gleicher Achse 27 das Stirnrad 28, welches in den am linken Laufrad 1 befestigten Zahnkranz 29.eingreift. Der eine Arm30 des Gabelhebels 26 ist als eine nach unten, offene Klaue 30* ausgebildet, die zum Übergreifen und zur Feststellung der Welle 22 dient. Ein zweiter Hebel 30« ist auf der Laufradachse 8 mit dem Gabelhebel 26 verbunden, so daß beide Hebel die gleichen Schwingungen ausführen müssen. Dieser Lagerhebel 30" besitzt gleichfalls eine nach unten offene Klaue 30^ für die Welle 22. Beide Klauen 30'' und 30' dienen dazu, die Welle 22 mit dem Stirnrad 24 im richtigen Abstand zum. Stirnrad 25 zu halten. Das die Hebel 26, 30 und 30" auf der Laufradachse verbindende Lagerstück 30» ist mit einem Stcllhebel 10" versehen, welcher dicht neben dem Stellhebel 10 angebracht ist und sich mit diesem automatisch zugleich bewegt aber auch frei für sich bewegt und festgestellt werden kann. Auf den Messerscheiben 21 sind die Messer 31 (Abb. ι) in beliebiger Weise angeordnet.
Alle Wellen können auf Kugellagern laufen, um einen leichten Gang zu erzielen. Die Wellen 22 und 19 und die Kegelräder, die staubsicher eingekapselt werden, können gut geschmiert werden. Durch die zu wählenden Durchmesser der Zahnräder 24, 25. 28, 29 und Kegelräder 20, 23 hat man es in der Hand, den Messerscheiben die nötige Umdrehungsgeschwindigkeit zu geben.
Die Wirkungsweise der Maschine ist folgende:
Wie aus Abb. 1 und 2 ersichtlich, steht der Ausleger in Mähstellung. Sollen nun die Messerscheiben 21 höher oder tiefer eingestellt werden, so wird der Handhebel 10 nach vorn oder rückwärts bewegt, wobei die an den Zapfen 6, 6« der Stangen 4, 4« angreifenden Hebel 9, 9« den Träger 5 mit dem Ausleger senkrecht auf- oder abwärts führen, so daß die Messerscheiben 21 ständig in der richtigen Schneidebene verbleiben. Hierbei schwingen die Hebel 26, 30 und 30« radial mit, wobei einerseits der Auslegerann 12 mit seinem Zapfen 13 in den Schlitz 14 gleitet, während andererseits die Stirnräder 24 und 25 ständig in Eingriff bleiben. Der Träger 5 kann also mit seinem Ausleger und den Messerscheiben 21 wohl gehoben oder gesenkt werden, bleibt aber immer in der gleichen Ebene, so daß beim Befahren von unebenem Gelände eine entsprechende Stellungsänderung des Handhebels 10 genügt, um die Messerscheiben 21 in die ebene Stellung für die gewünschte Schnitthöhe zu bringen. Soll nun der Ausleger parallel zur Deichsel (Abb. 2 strichpunktiert) umgelegt werden, so -müssen zunächst die Klauen 300 und 30= der Hebel 30 und 30« durch den Stellhebel 10« so weit gelüftet werden, daß die Welle 22 mit dem Ausleger 12 frei wird. Hierauf wird der Handhebel 15 in der Ebene seines Griffteiles gedreht, wobei er den ausbalancierten Ausleger 12 mitnimmt und um 90' um seinen Zapfen 13 herumschwingt. Dieses Ausschwenken des Auslegers 12 kann während der Arbeit in jeder Höhe des Trägerkastens 5 erfolgen. Hierbei wird das Stirnrad 24 von der Welle 22 mitgenommen, wodurch gleichzeitig der Antrieb der Welle 22 ausgeschaltet wird. Durch entsprechendes Zurückschwenken des Auslegers greift das Stirnrad 24 wieder in das Zahnrad 25 ein. und die Messerscheiben werden erneut gedreht. Beim Fahren auf der Stnilje wird der Trägerkasten S in die höchste Stellung gebracht, welche in gleicher Höhe mit der Wagenachse liegt, wobei der parallel zur Deichsel geschwenkte Ausleger 12 nm Fahrgestell in geeigneter Weise gesichert wird. Die Messer 31 können hierbei von den Schei-

Claims (2)

  1. ben 21 entfernt werden oder das Ganze wird durch ein herunterklappbares Schutzblech überdeckt.
    Pa τ ε ν χ α ν s ρ r ü c η ε :
    j. Mähmaschine mit seitlich angeordnetem Ausleger für umlaufende Messerscheiben, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausleger (12) in am Maschinenrahmen (2) befestigten Lagern (3, 3s) mittels senkrecht auf ihm befestigter Führungsstangen (4, 4«) senkrecht in der Höhe mit stets in der gleichen Schneidebene verbleibenden Messern einstellbar ist.
  2. 2. Mähmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der die Messer tragende Ausleger (12) in jeder Höhenlage um eine seitlich vom Fahrgestell angeordnete senkrechte Drehachse (13) um 90° schwenkbar gelagert ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    I:KKI.!\. i'.l-.luiri:i;i IN
    111:11.llMilll l'.KEKKI
DEK96249D 1925-10-13 1925-10-13 Maehmaschine Expired DE463980C (de)

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DEK96249D DE463980C (de) 1925-10-13 1925-10-13 Maehmaschine

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DE463980C true DE463980C (de) 1928-08-06

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ID=7238323

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DEK96249D Expired DE463980C (de) 1925-10-13 1925-10-13 Maehmaschine

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DE (1) DE463980C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE907718C (de) * 1950-07-06 1954-03-29 Alfred Bessler Schneidwerk fuer Maehmaschinen
DE1482095A1 (de) * 1961-10-18 1969-05-29 Lely Nv C Van Der Maehmaschine

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE907718C (de) * 1950-07-06 1954-03-29 Alfred Bessler Schneidwerk fuer Maehmaschinen
DE1482095A1 (de) * 1961-10-18 1969-05-29 Lely Nv C Van Der Maehmaschine

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