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Anzeigevorrichtung für mit beliebigen Unterbrechungen umlaufende Wellen.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Anzeigevorrichtung für mit beliebigen Unterbrechungen umlaufende Wellen und besteht darin, dass die Gesamtdauer der Umlaufszeiten einer umlaufenden Welle durch ein von einem Uhrwerk angetriebenes Anzeigewerk angezeigt wird. welches von der anlaufenden Welle eingerückt und von der auslaufenden Welle ausgerückt wird.
Die Erfindung ist in der Zeichnung in drei Ausführungsbeispielen dargestellt.
Fig. 1 und 2 zeigen ein Ausführungsbeispiel, bei weichem das Federhaus des zum Antrieb des Anzeigewerkes dienenden Uhrwerks von der mit Unterbrechungen umlaufenden Welle auf
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Fig. 1 ist eine Vorderansicht der Vorrichtung ;
Fig. 2 eine Seitenansicht (Schnitt nach A-B der Fig. 1).
In Fig. 3 ist in Vorderansicht ein anderes Ausführungsbeispiel dargestellt. bei welchem ein von der umlaufenden Welle unabhängiges Uhrwerk angeordnet ist. welches einen besonderen Aufzug erfordert.
In Fig. 4 bis 6 ist ein drittes Ausführungsbeispiel dargestellt, bei welchem die Einrückung und Ausrückung des zur Anzeige der Gesamtdauer der Umlaufzeiten einer umlaufenden Welle dienenden Anzeigewerks durch die relative achsiale Verschiebung zweier Räder bewirkt wild, von welchen das eine von der umlaufenden Welle, das andere von dem zum Antrieb des Anzeige- werksdienendenUhrwerkangetriebenwird.
Fig. 4 ist eine Vorderansicht der Vorrichtung (Schnitt nach A-B der Fig. 2).
Fig. 6 ist der zugehörige Grundriss.
In Fig. 6 sind der grösseren Deutlichkeit halber aus Fig. 4 die Räder gesondert heraus- gezeichnet, durch deren relative achsiale Verschichung die Einrückung und Ausrückung des AJ1Zeigewerks Iwwirkt wird.
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Sobald die Welle 1 umläuft, wird die Unruhe 15 freigegeben, also das Uhrwerk in Gang gesetzt und das Rad 17 im Sinne des Pfeiles II unabhängig von der Umdrehungsgeschwindigkeit der Welle 1 und entsprechend dem Zeitablauf gedreht.
Bei Stillstand der Welle 1 ist das Uhrwerk arretiert und steht auch das Rad 17 still.
Das von der Welle 1 angetriebene Rad 5 greift in ein Rad 26 ein. Auf der Welle des Rades 26 sitzt eine Schnecke 27 ; diese greift in das Schneckenrad 28 ein, dessen Welle 29 ein Zählwerk 30 antreibt, welches unmittelbar die Anzahl der Umdrehungen der zu beobachtenden Welle bzw. die Anzahl der von einem Wagen zurückgelegten Streckeneinheiten anzeigt.
Das vom Uhrwerk angetriebene Rad 17 greift in ein Rad 31 ein. Auf der WeHe des Rades 31 sitzt eine Schnecke 32 ; diese greift in ein Schneckenrad 33 ein, dessen Welle 34 ein Zählwerk 35 antreibt, welches unmittelbar in Zeiteinheiten, z. B. in Stunden und Zehntelstunden die Gesamtdauer der Umlaufzeiten der Welle 1 bzw. die Gesamtdauer der Fahrten eines Wagens oder der Umlaufzeiten einer anderen zu beobachtenden Welle anzeigt.
Die beiden Zählwerks 30 und 35 können mit Vorrichtungen zur Nullstellung verbunden sein, oder es können von jedem dieser beiden Zählwerke je ein zweites auf Null stellbares Zählwerk angetrieben werden. Man kann dann unmittelbar untereinander für einen beliebig gewählten Zeitabschnitt die Gesamtdauer der Umlaufzeiten einer zu beobachtenden Welle bzw. die Gesamtdauer der Fahrten eines Wagens und die Anzahl der erfolgten Umdrehungen der zu beobachtenden Welle bzw. die Gesamtzahl der von einem Wagen zurückgelegten Streckeneinheiten ablesen.
Der Quotient beider Anzeigen ergibt unmittelbar die mittlere Umlaufgeschwindigkeit der zu beobachtende Welle bzw. die mittlere Fahrtgeschwindigkeit des Wagens.
Die beschriebene Anordnung kann in Verbindung mit einem Fahrpreisanzeiger ausgefühit. und die vom Wagenrad angetriebene, zum Antrieb des Fahrpreisanzeigers benutzte Welle auch zum Antrieb dieser Vorrichtung verwendet werden. Es muss dann neben dem im Fahrpreis- anzeiger schon vorhandenen Uhrwerk noch das obenbeschriebene, vom Wegewerk aufgezogene Uhrwerk in den Fahrpreisanzeiger eingebaut werden.
Bei Geschwindigkeitsmessern derjenigen Bauart, bei welcher in bestimmten kurzen, genau begrenzten Messzeiten der zurückgelegte Weg gemessen wird, bei welchen das zur Bestimmung der
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Vorhandensein eines Kilometeranzeigeis mittelbar auch die mittlere Geschwindigkeit angezeigt.
Das in Fig. 3 dargestellte Ausführungsbeispiel unteischeidet sich von dem in den Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispiel dadurch, dass ein von der umlaufenden Welle unabhängiges Uhrwerk angeordnet ist, dessen Federhaus 36 mittels der Welle 37 aufgezogen werden muss, und dass das Einrücken der Anzeigevorrichtung nicht durch Ingangsetzen des Uhiwerks, sondern durch Kupplung der Anzeigevorrichtung mit dem Uhrwerk erfolgt.
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Anschlag an den Stift 38 mitgenommen. Bei dieser Stellung des Hebels 16'sieht das Rad 21 in Eitigrin'mit dem Rade 31, so dass das Zählwerk 35 vom Uhiwerk angetrieben wird.
Wird die eben beschriebene Vorrichtung in einen Fahrpreisanzeiger eingebaut und als
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betriebsetzung des Fahrpreisanzeigers eingerückt, bei Ausserbetriebsetzung dt s Fahrpreisanzeigers stillgesetzt, so wird durch die Anzeigevorrichtung 35 die Gesamtdauer derjenigen Zeiten registriert, während welcher der Wagen bei inbetriebgesetztem Apparat in Bewegung war. Wild ausserdem vom Uhrwerk auch die Gesamtdauer angezeigt, während welcher der Fahrpreisanzeiger in Dienst gestellt, das Uhrwerk also in Gang befindlich war, so ergibt sich aus der Differenz dieser beiden Gesamtzeiten die Gesamtdauer der sogenannten ,,Wartezeiten", d. h. derjenigen Zeiten, in welchen der von einem Fahrgast benutzte Wagen stillstand.
Die Kontrolle über die Gesamtdauer der Wartezeiten ist für den Fuhrwerksbesitzer von grosser Bedeutung.
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Der Antrieb des Rades 49 kann auch durch ein besonderes, von Hand aufzugehendes Uhrwerk erfolgen. Wird ein'besonderes, von Hand autzuziehendes Uhrwerk verwandt, dann kann das Ausrücken bzw. Einrücken des Zeitzählwerks, wie bei dem dargestellten Ausfühtungs- beispiel, durch Arretieren bzw, durch Freigabe d (1)' Unruhe erfolgen. Es kann das Uhrwerk auch dauernd gehen. Es muss dann durch die achsiale Verschiebung des Rades 55 ein Kupplungsrad zwischen dem Uhrwerk und dem zur Anzeige dienenden Zählwerk ausgerückt bzw. eingerückt werden.
Wird diese Einrichtung mit einem Fahrpreisanzeiger verbunden, und zum Antrieb der
Anzeigevorrichtung 66 das Uhrwerk des Fahrpreisanzeigers benutzt, welches bei Ausserdienst- stellung des Fahrpreisanzeigejs in Gang gesetzt wild, dann wird durch das Zählwerk 66 die
Gesamtdauer derjenigen Zeiten angezeigt, während welcher bei in Dienst gestelltem Fahrpreis- anzeiger der Wagen in Bewegung war. Wird ausserdem die Gesamtdauer derjenigen Zeiten an- gezeigt, während welcher der Fahrpreisanzeiger in Dienst gestellt war, so ergibt sich aus der
Differenz die Gesamtdauer der sogenannten..
Wartezeiten''. Man kann auch die Anordnung so treffen, dass die Gesamtdauer der., Wartezeiten" unmittelbar angezeigt wird, während die Gesamtdauer der,, Fahrzeiten" aus der Differenz zwischen der Gesamtdauer der Betriebszeiten und der Gesamtdauer der Wartezeiten ermittelt wild. PATENT-ANSPRÜCHE :