AT74300B - Anzeigevorrichtung für mit beliebigen Unterbrechungen umlaufende Wellen. - Google Patents

Anzeigevorrichtung für mit beliebigen Unterbrechungen umlaufende Wellen.

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AT74300B
AT74300B AT74300DA AT74300B AT 74300 B AT74300 B AT 74300B AT 74300D A AT74300D A AT 74300DA AT 74300 B AT74300 B AT 74300B
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clockwork
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display
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Inventor
Friedrich Wilhelm Gustav Bruhn
Original Assignee
Friedrich Wilhelm Gustav Bruhn
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Anzeigevorrichtung für mit beliebigen Unterbrechungen umlaufende Wellen. 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Anzeigevorrichtung für mit beliebigen Unterbrechungen umlaufende Wellen und besteht darin, dass die Gesamtdauer der Umlaufszeiten einer umlaufenden Welle durch ein von einem Uhrwerk angetriebenes Anzeigewerk angezeigt wird. welches von der anlaufenden Welle eingerückt und von der auslaufenden Welle   ausgerückt   wird. 



   Die Erfindung ist in der Zeichnung in drei Ausführungsbeispielen dargestellt. 



   Fig. 1 und 2 zeigen ein Ausführungsbeispiel, bei weichem das Federhaus des zum Antrieb des Anzeigewerkes dienenden Uhrwerks von der mit Unterbrechungen umlaufenden Welle auf 
 EMI1.1 
 



   Fig. 1 ist eine Vorderansicht der Vorrichtung ;
Fig. 2 eine Seitenansicht (Schnitt nach A-B der Fig. 1). 



   In Fig. 3 ist in Vorderansicht ein anderes Ausführungsbeispiel dargestellt. bei welchem ein   von der umlaufenden Welle unabhängiges Uhrwerk angeordnet ist. welches   einen besonderen Aufzug erfordert. 



   In Fig. 4 bis 6 ist ein drittes Ausführungsbeispiel dargestellt, bei   welchem die Einrückung   und   Ausrückung des   zur   Anzeige der Gesamtdauer der Umlaufzeiten einer umlaufenden Welle   dienenden Anzeigewerks durch die relative   achsiale Verschiebung zweier Räder bewirkt wild,   von welchen das eine von der umlaufenden Welle, das   andere von dem zum Antrieb des Anzeige-   werksdienendenUhrwerkangetriebenwird. 



   Fig. 4 ist eine Vorderansicht der Vorrichtung (Schnitt nach A-B der Fig. 2). 



   Fig.   6 ist der zugehörige   Grundriss. 



   In Fig. 6 sind   der grösseren Deutlichkeit halber aus Fig.   4 die   Räder gesondert heraus-   gezeichnet, durch deren relative achsiale Verschichung die Einrückung und   Ausrückung   des   AJ1Zeigewerks Iwwirkt wird.   
 EMI1.2 
 

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 EMI2.1 
 
Sobald die Welle 1 umläuft, wird die Unruhe 15 freigegeben, also das Uhrwerk in Gang gesetzt und das Rad   17   im Sinne des Pfeiles II unabhängig von der Umdrehungsgeschwindigkeit der Welle 1 und entsprechend dem Zeitablauf gedreht. 



   Bei Stillstand der Welle 1 ist das Uhrwerk arretiert und steht auch das Rad 17 still. 



   Das von der Welle 1 angetriebene Rad 5 greift in ein Rad 26 ein. Auf der Welle des Rades 26 sitzt eine Schnecke 27 ; diese greift in das   Schneckenrad   28 ein, dessen Welle 29 ein Zählwerk 30 antreibt, welches unmittelbar die Anzahl der Umdrehungen der zu beobachtenden Welle bzw. die Anzahl der von einem Wagen zurückgelegten   Streckeneinheiten anzeigt.   



   Das vom Uhrwerk angetriebene Rad 17 greift in ein Rad 31 ein. Auf   der WeHe des   Rades 31 sitzt eine Schnecke 32 ; diese greift in ein Schneckenrad 33 ein, dessen Welle 34 ein Zählwerk 35 antreibt, welches unmittelbar in Zeiteinheiten, z. B. in Stunden und Zehntelstunden die Gesamtdauer der Umlaufzeiten der Welle 1 bzw. die Gesamtdauer der Fahrten eines Wagens oder der Umlaufzeiten einer anderen zu   beobachtenden Welle   anzeigt. 



   Die beiden Zählwerks 30 und 35 können mit Vorrichtungen zur Nullstellung verbunden sein, oder es können von jedem dieser beiden Zählwerke je ein zweites auf Null stellbares   Zählwerk   angetrieben werden. Man kann dann unmittelbar untereinander für einen   beliebig gewählten   Zeitabschnitt die Gesamtdauer der Umlaufzeiten einer zu beobachtenden Welle bzw. die Gesamtdauer der Fahrten eines Wagens und die Anzahl der erfolgten Umdrehungen der zu beobachtenden Welle bzw. die Gesamtzahl der von einem Wagen zurückgelegten Streckeneinheiten ablesen. 



  Der Quotient beider Anzeigen ergibt unmittelbar die mittlere Umlaufgeschwindigkeit der zu beobachtende Welle bzw. die mittlere Fahrtgeschwindigkeit des Wagens. 



   Die beschriebene Anordnung kann in Verbindung mit einem Fahrpreisanzeiger ausgefühit. und die vom   Wagenrad   angetriebene, zum Antrieb des Fahrpreisanzeigers benutzte Welle auch   zum   Antrieb dieser Vorrichtung verwendet werden. Es muss dann neben dem im   Fahrpreis-   anzeiger schon vorhandenen Uhrwerk noch das obenbeschriebene, vom   Wegewerk aufgezogene   Uhrwerk in den Fahrpreisanzeiger eingebaut werden. 



   Bei Geschwindigkeitsmessern derjenigen Bauart, bei welcher in bestimmten kurzen, genau   begrenzten Messzeiten der zurückgelegte Weg gemessen wird,   bei welchen das zur   Bestimmung der   
 EMI2.2 
   Vorhandensein   eines Kilometeranzeigeis mittelbar auch die mittlere Geschwindigkeit angezeigt. 



   Das in Fig. 3 dargestellte Ausführungsbeispiel unteischeidet sich von dem in den Fig. 1 und   2   dargestellten   Ausführungsbeispiel   dadurch, dass ein von der   umlaufenden Welle unabhängiges   Uhrwerk angeordnet ist, dessen Federhaus 36 mittels der Welle 37 aufgezogen werden muss, und   dass   das Einrücken der Anzeigevorrichtung nicht durch Ingangsetzen des Uhiwerks, sondern durch Kupplung der Anzeigevorrichtung mit dem Uhrwerk erfolgt. 
 EMI2.3 
 Anschlag an den Stift 38 mitgenommen. Bei dieser Stellung des Hebels 16'sieht das Rad 21 in Eitigrin'mit dem Rade 31, so dass das   Zählwerk     35 vom Uhiwerk angetrieben wird.   



   Wird die eben beschriebene Vorrichtung in einen Fahrpreisanzeiger eingebaut und als 
 EMI2.4 
   betriebsetzung   des   Fahrpreisanzeigers eingerückt,   bei Ausserbetriebsetzung   dt s Fahrpreisanzeigers   stillgesetzt, so wird durch die Anzeigevorrichtung 35 die Gesamtdauer derjenigen Zeiten registriert, während welcher der Wagen bei inbetriebgesetztem Apparat in Bewegung war. Wild ausserdem vom Uhrwerk auch die Gesamtdauer angezeigt,   während   welcher der   Fahrpreisanzeiger in Dienst   gestellt, das Uhrwerk also in Gang befindlich war, so ergibt sich aus der Differenz dieser beiden Gesamtzeiten die Gesamtdauer der sogenannten ,,Wartezeiten", d. h. derjenigen Zeiten, in welchen der von   einem     Fahrgast benutzte Wagen stillstand.

   Die Kontrolle über die Gesamtdauer   der Wartezeiten ist für den Fuhrwerksbesitzer von grosser Bedeutung. 
 EMI2.5 
 

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 EMI3.1 
 

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   Der Antrieb des Rades 49 kann auch durch ein besonderes, von Hand   aufzugehendes   Uhrwerk erfolgen. Wird ein'besonderes, von Hand autzuziehendes Uhrwerk verwandt, dann kann das Ausrücken bzw. Einrücken des Zeitzählwerks, wie bei   dem dargestellten Ausfühtungs-   beispiel, durch Arretieren bzw, durch Freigabe   d (1)' Unruhe erfolgen. Es   kann das Uhrwerk auch dauernd gehen. Es muss dann durch die achsiale Verschiebung des Rades 55 ein Kupplungsrad zwischen dem Uhrwerk und dem zur Anzeige dienenden   Zählwerk     ausgerückt bzw. eingerückt   werden.

   Wird diese Einrichtung mit einem Fahrpreisanzeiger verbunden, und zum Antrieb der
Anzeigevorrichtung 66 das Uhrwerk des Fahrpreisanzeigers benutzt, welches bei Ausserdienst- stellung des   Fahrpreisanzeigejs   in Gang gesetzt wild, dann wird durch das Zählwerk 66 die
Gesamtdauer derjenigen Zeiten angezeigt, während welcher bei in   Dienst gestelltem Fahrpreis-   anzeiger der Wagen in   Bewegung war. Wird ausserdem   die Gesamtdauer derjenigen Zeiten an- gezeigt, während welcher der Fahrpreisanzeiger in Dienst gestellt war, so ergibt sich aus der
Differenz die Gesamtdauer der   sogenannten..

   Wartezeiten''.   Man kann auch die Anordnung so treffen, dass die Gesamtdauer   der.,   Wartezeiten" unmittelbar angezeigt wird, während die   Gesamtdauer der,, Fahrzeiten" aus   der Differenz zwischen der Gesamtdauer der Betriebszeiten und   der     Gesamtdauer der Wartezeiten   ermittelt wild. PATENT-ANSPRÜCHE :

Claims (1)

  1. EMI4.1 )'z\v. stittgesetzt wird.
    3. Anzeigevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrückung und AnsrückungdesdieGesamtdauerderUmlaufzeitenanzeigendenAnzeigewerksvonderrelativen Geschwindigkeit zweier Räder abhängig gemacht ist, von welchen das eine Rad von der umlaufenden Welle, das andere Rad von einem Uhrwerk angetrieben wild.
    4. Anzeigevorrichtung nach den Ansprüchen 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet. dass ein EMI4.2 EMI4.3
AT74300D 1915-05-05 1916-01-03 Anzeigevorrichtung für mit beliebigen Unterbrechungen umlaufende Wellen. AT74300B (de)

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DE74300X 1915-05-05

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AT74300B true AT74300B (de) 1918-04-10

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