DE38728C - Entfernungsanzeiger für Droschken und ähnliche Fahrzeuge - Google Patents
Entfernungsanzeiger für Droschken und ähnliche FahrzeugeInfo
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- DE38728C DE38728C DENDAT38728D DE38728DA DE38728C DE 38728 C DE38728 C DE 38728C DE NDAT38728 D DENDAT38728 D DE NDAT38728D DE 38728D A DE38728D A DE 38728DA DE 38728 C DE38728 C DE 38728C
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- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01C—MEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
- G01C22/00—Measuring distance traversed on the ground by vehicles, persons, animals or other moving solid bodies, e.g. using odometers, using pedometers
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Radar, Positioning & Navigation (AREA)
- Remote Sensing (AREA)
- Measurement Of Distances Traversed On The Ground (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
. KLASSE 42: Instrumente.
Der vorliegende Entfernungsanzeiger für Droschken und sonstige Fahrzeuge ist dazu
bestimmt, dem Fahrgaste die zurückgelegte Wegstrecke anzugeben, um danach den Fahrpreis
berechnen zu können. Zugleich gewährt der Apparat aber auch dem Besitzer der Droschke u. dergl. eine Controle über seinen
Kutscher, denn jedesmal nach Beendigung einer Fahrt und beim Ausrücken des die
Wegstrecke angebenden Zeigerwerkes bezw. beim Zurückbringen des dem Fährgaste die
zurückgelegte Wegstrecke angebenden Zeigers in die Nullstellung wird ein Streifen perforirt,
der nur dem Besitzer selbst oder seinem Bevollmächtigten, unter Anwendung eines passenden
Schlüssels, zugänglich ist, so dafs er über die Anzahl der vollendeten Fahrten nicht getäuscht
werden kann. Zu diesem Zwecke dreht sich der Ringstreifen mit einer passenden Scheibe des Werkes entsprechend viel langsamer
als der Zeiger, der auf der Scala, von aufsen sichtbar, die der Wegstrecke entsprechende
Kilometerzahl dem Fahrgaste anzeigt.
Die Fig. 1 bis 4 beiliegender Zeichnungen zeigen die Anordnung des Apparates an einer
Droschke und Mittel zur Uebertragung der Bewegung auf den Apparat in Ansichten und
Schnitten, während die Fig. 5 bis 10 das eigentliche Registrirwerk in mehreren Ansichten, sowie
Details der Einrichtung darstellen.
Von der auf der Nabe eines Fahrrades mittelst Kranzes C1 befestigten Schnur- oder Kettenscheibe
C, Fig. ι und 2, wird die gröfsefe Scheibe A getrieben, die lose auf dem Zapfen B
sitzt. Der letztere ist am Droschkenkasteri ,so angeordnet, dafs die Durchbiegungen der Achsfedern
bei der Fahrt den Abstand von A und C nicht wesentlich ändern können. Im vorliegenden
Beispiel liegt der Zapfen B zu diesem Zwecke hinter dem Rade und etwas oberhalb
der durch die Radmitte führenden Horizontalebene. Auf dem Zapfen B sitzt ferner lose
eine kleinere Scheibe D, Fig. 6, welche durch Hebel F, Fig. 1 bis 3, derart verschoben werden
kann, dafs ihre Stifte d1 cP in Schlitze a1 a1
der Scheibe A fassen, Fig. 7, so dafs D von A mitgenommen und die Drehung weiter mittelst
Schnur oder Kette auf die Scheibe E, Fig. 1, der Welle 1 des Registrirwerkes, Fig. 8 bis 1 o,
übertragen wird.
Der zweiarmige Hebel F ist derart angeordnet,
dafs sein Griff F1 dem Kutscher handgerecht ist.
Wird mittelst des Hebels F das Registrirwerk in beschriebener Weise eingerückt, so
wird gleichzeitig durch am Kasten angeordnete Scheiben H angegeben, dafs die Droschke besetzt
ist, und diese Angabe ist auf beiden Seiten der Droschke sichtbar. Zu diesem Zwecke
geht quer durch den Droschkenkasten eine Welle h1 hindurch, welche an beiden Enden
aufserhalb des Kastens, je eine Scheibe H trägt und durch den um K drehbaren Winkelhebel J
mit dem Hebel F verbunden ist. Wird die Droschke frei, so werden durch Drehung der
Welle h\ Fig. 3 und 4, unter gleichzeitiger Ausrückung des Registrirwerkes die Signal-
scheiben H horizontal eingestellt, wie durch Punktirung H\ Fig. 3, angedeutet.
Die Welle 1 des Registrirwerkes überträgt ihre Drehung durch ein Zwischenräderwerk mit
den Wellen 2, 3 und 4, Fig. 9, bedeutend verlangsamt auf die Welle 5 des Zeigers M, Fig. 8.
Die von Welle 5 mittelst eines Räderpaares getriebene Welle 6 mit Rad N treibt ein Rad P,
welches an der Scheibe R, die den nur dem Droschkenbesitzer zugänglichen, ringförmigen
Papierstreifen R1 aufnimmt. Es drehe sich z. B. die Scheibe R fünfmal langsamer als der Zeiger
M, so würde, wenn durch eine volle Umdrehung von M 10 km angegeben würden,
eine Umdrehung von R einer zurückgelegten Wegstrecke von 50 km entsprechen. Mittelst
des verschiebbaren Stiftes T kann nach beendeter Tour der Papierring R1 perforirt werden.
Die Verschiebung des Stiftes T erfolgt durch eine vom Hebel U, Fig. 4, beeinflufste Stange /z2,
an deren Platte V ein Zapfen v1 sitzt, der den schrägen Finger if1 des Stiftes T trifft. Die
Stange /j2 wird beständig durch eine Feder, Fig. 5, wieder hochgedrückt, während nach
Aufhören des Druckes die Feder W den Stift T wieder in die frühere Lage zurückbringt. Durch
einen vom Stift T ausgehenden Arm X wird gleichzeitig auch das auf der Welle 5 sitzende
Zahnräderpaar verschoben, so dafs dasselbe mit den übrigen Rädern aufser Eingriff kommt
und die Spiralfeder Z die Welle 5 zurückdreht und den Zeiger M auf Null bringt.
Besteigt ein Fahrgast die Droschke und ist der Zeiger M vom Führer auf Null eingestellt,
so wird die Kupplung D eingerückt, um für den Fahrgast die nach Beendigung der Fahrt
zurückgelegte Wegstrecke auf der Scala des Zeigers M sichtbar zu machen. Wird nach
der Fahrt die Kupplung ausgerückt, so wird durch Druck auf den Griff U der dem
Droschkenbesitzer oder seinem Bevollmächtigten allein zugängliche Papierstreifen R1 perforirt,
wodurch dann auch der Zeiger M wieder auf Null zurückgebracht wird.
Bei jeder Umdrehung des den Stift L tragenden Rades 2, Fig. 9, wird die Signalglocke O
angeschlagen, indem Stift L den Arm o1 der
Achse o2 des Glockenhammers o3 mitnimmt
und nach Auslösen des Armes o1 die Feder o4
den Hammer gegen die Glocke O schnellt. Demgemäfs kann man jede beliebige Wegstrecke
durch eine entsprechende Zahl von Stiften L auf diese Weise durch ein Signal
andeuten.
Um beim Rückwärtsfahren das Getriebe des Werkes nicht zu beeinflussen, ist auf der Welle 1
ein Schaltrad Q, Fig. 10, derart angeordnet, dafs nur beim Vorwärtsfahren durch die
Klinke q\ auf deren Theil qs die Feder Q.2
drückt, das Werk getrieben wird, während beim Rückwärtsfahren die Klinke einfach über
die Schaltradzähne hinweggleitet.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Entfernungsanzeiger für Droschken und andere Fahrzeuge, gekennzeichnet durch die Verbindung eines dem Fahrgaste die zurückgelegte Wegstrecke angebenden Zeigerwerkes, dessen Zeiger (M) nach Beendigung der Tour jedesmal auf Null zurückgebracht und das von einem Fahrrade getrieben wird, am besten durch eine Ausrückkupplung D dl d2, mit einer durch das Räderwerk des Zeigerwerkes, also ebenfalls vom Fahrrade aus, entsprechend langsamer gedrehten Controlscheibe (R) zur Aufnahme eines nach beendeter Fahrt unter Zurückbringen des Zeigers M zu perforirenden Ringes (R1), der dem Droschkenbesitzer die Zahl der Fahrten angiebt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE38728C true DE38728C (de) |
Family
ID=314409
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT38728D Expired - Lifetime DE38728C (de) | Entfernungsanzeiger für Droschken und ähnliche Fahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE38728C (de) |
-
0
- DE DENDAT38728D patent/DE38728C/de not_active Expired - Lifetime
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