DE93263C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE93263C DE93263C DENDAT93263D DE93263DA DE93263C DE 93263 C DE93263 C DE 93263C DE NDAT93263 D DENDAT93263 D DE NDAT93263D DE 93263D A DE93263D A DE 93263DA DE 93263 C DE93263 C DE 93263C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- shaft
- lever
- thumb
- friction
- brake
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 210000003813 thumb Anatomy 0.000 claims description 17
- 230000008878 coupling Effects 0.000 claims description 4
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 claims description 4
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 claims description 4
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 2
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 230000000994 depressogenic effect Effects 0.000 description 1
- 230000000284 resting effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H3/00—Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion
- F16H3/02—Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion without gears having orbital motion
- F16H3/08—Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion without gears having orbital motion exclusively or essentially with continuously meshing gears, that can be disengaged from their shafts
- F16H3/087—Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion without gears having orbital motion exclusively or essentially with continuously meshing gears, that can be disengaged from their shafts characterised by the disposition of the gears
- F16H3/089—Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion without gears having orbital motion exclusively or essentially with continuously meshing gears, that can be disengaged from their shafts characterised by the disposition of the gears all of the meshing gears being supported by a pair of parallel shafts, one being the input shaft and the other the output shaft, there being no countershaft involved
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H3/00—Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion
- F16H3/02—Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion without gears having orbital motion
- F16H3/08—Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion without gears having orbital motion exclusively or essentially with continuously meshing gears, that can be disengaged from their shafts
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H2714/00—Different types speed-changing mechanisms for toothed gearing
- F16H2714/02—Different types speed-changing mechanisms for toothed gearing only with toothed wheels remaining engaged
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Toys (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63: Sattlerei und Wagenbau.
FRANCOIS ANTOINE DAVID in PARIS. Antriebsvorrichtung für Motorwagen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 18. August 1896 ab.
Die vorliegende Erfindung hat eine Vorrichtung zum Gegenstand, mit deren Hülfe
die Geschwindigkeit und die Fahrrichtung des Wagens während der Fahrt geändert und,
ohne die Geschwindigkeit des Motors zu verändern, die Uebertragung der Motorbewegung
auf den Wagen aufgehoben und gleichzeitig die Bremse bethätigt werden kann.
In der Zeichnung ist die Vorrichtung in
Fig. ι im Grundrifs und in
Fig. 2 im seitlichen Aufrifs dargestellt.
Eine Frictionskuppelung -B gehört zum Theil der Motorwelle A und zum Theil einer in der
Achse der Welle A liegenden Welle E an, auf welcher die Differentialräder C, C1 und C2
aufgekeilt sind. Mit letzteren stehen Differentialräder -D jD1 Z)2 in Eingriff, welche lose auf der
Nebenwelle F sitzen. Auf der Welle E' ist ferner ein Zahnrad C3 aufgekeilt, welches
durch ein Zahnrad C4 mit einem lose auf der Welle F sitzenden Zahnrad Z)3 im Eingriff
ist. Diese Räder C3 und -D3 sind für die Umkehrung
der Fahrrichtung bestimmt.
Auf der Welle F sitzen mit Nuth und Feder Mitnehmerscheibe!! G G1, welche sich mit der
Welle drehen, aber auf derselben seitlich verschoben werden können. Letzteres geschieht
mit Hülfe der um α α1 drehbaren Hebel G2 G3,
welche von den auf der Welle / sitzenden Daumenscheiben HH1 bethätigt werden. Die
Mitnehmerscheiben G G1 sitzen die eine zwischen den Rädern Z) Z)1, die andere zwischen den
Rädern Z)2 Z)3, deren Seitenflächen mit Anschlägen
versehen sind, mit welchen sich die Mitnehmer der Räder kuppeln können. Wenn die Mitnehmerscheiben die Mittelstellung zwischen
ihren entsprechenden Rädern einnehmen (wie G1 in Fig. 1), so laufen die Räder leer
und sind ohne Einflufs auf die Welle 2% während, wenn eine der Mitnehmerscheiben eingerückt
ist (wie G in D1, Fig. 1), das entsprechende
Rad sofort auf der Welle F fest wird und diese sich dann mit der entsprechenden Geschwindigkeit
dreht. Wenn das Rad Z)3 gekuppelt ist, wird die Fahrrichtung gewechselt.
Die Drehung der Welle Z^ wird durch die
Kegelräder χ χ1 auf die Querwelle X übertragen. Diese Welle kann unmittelbar die
Radachse sein oder diese durch ein Vorgelege treiben.
Die Welle J, auf welcher die Daumenscheiben H H1 sitzen, wird durch Vermittelung
der Triebe x2 Xs von einer Kurbel gedreht, welche in der Zeichnung nicht dargestellt ist
und in der Hand des Wagenführers ruht, derart, dafs dieser die Stellung der Daumenscheiben
und ihrer entsprechenden Hebel bestimmen kann. Die Daumenscheiben haben eine Rinne mit zwei Ausbiegungen und sind
derart auf ihrer Welle aufgekeilt, dafs nur immer eines der Räder D D1 Z)2 D3 gekuppelt
werden kann. Zwischen den Ausbiegungen halten die Daumenscheiben die Mitnehmerscheiben
C C1 in der Mittelstellung. .·
Auf der Welle J sitzt ferner eine Daumenscheibe J1, gegen welche sich ein um k schwingender
Hebel K stützt. Der über k liegende, mit einer Rolle versehene Arm dieses Hebels
steht im Eingriff mit dem zu der Welle E gehörigen Theil der Frictionskuppelung B. Die
JiJ
Friction der beiden Kuppelungstheile von E und A wird durch eine auf die Welle E aufgewickelte,
sich gegen das Rad C stützende starke Feder L bewirkt, welche auch den
Hebel K mit der Daumenscheibe J1 in Berührung bringt. Die Daumen y auf der
Scheibe J haben den Zweck, durch Vermittelung des Hebels K den Druck der Feder L
aufzuheben und die Reibung der beiden Kuppelungsscheiben zu unterbrechen.
Die Daumenscheibe J1 hat vier Daumen y. Dieselben sind mit Rücksicht auf die Daumenscheiben
HH1 derart angeordnet, dafs sie die
Friction bei B genau in dem Augenblicke aufheben, in welchem eine der Mitnehmerscheiben
GG1 mit einem der Räder DD1D2D3
gekuppelt werden soll; sie unterbrechen also augenblicklich die Kraftübertragung.
Aus dem Obigen ergiebt sich auch, dafs die in der Hand des Führers ruhende, die
Welle J betätigende Kurbel nicht derart gehandhabt
werden kann, dafs plötzlich von einer kleinen Geschwindigkeit auf eine grofse übergesprungen werden kann.
Zwischen den Daumen y befinden sich Einkerbungen,
in welchen der Hebel ruht, um eine augenblickliche Aufhebung der Friction
bei B zu sichern.
Der Hebel K hat einen Fortsatz kl, auf
welchen ein Daumen / einwirken kann. Die Welle dieses Daumens ist mit einem Hebelarm
m versehen, welcher durch Gelenkstangen η η1 mit einem Pedal P derart verbunden ist,
dafs, wenn dieses Pedal niedergedrückt wird, der Daumen / den Hebel k rückt und dadurch
die Friction bei B aufhebt.
Auf der Achse X sitzt eine Bremse M irgend eines Systems, deren Betätigungshebel n2
(Fig. 2) ebenfalls vom Pedal P bethätigt wird. Auf diese Weise kann man mit Hülfe des
Pedals die Kuppelung B auslösen und gleichzeitig den Wagen bremsen.
Natürlich kann die Zahl der Differentialräder auch gröfser oder geringer sein als angegeben
und die Anzahl der Mitnehmer und der Daumenscheiben ändert sich alsdann dementsprechend.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Antriebsvorrichtung für Motorwagen, bei welchen die Verbindung der Motorwelle mit der Antriebsvorrichtung durch eine Reibungskuppelung und eine Aenderung der Fahrgeschwindigkeit und der Fahrrichtung durch Einrücken von Zahnräderpaaren bewirkt wird, gekennzeichnet durch die Anordnung einer auf der Welle der die Zahnräderpaare bethätigenden Daumenscheiben sitzenden besonderen Daumenscheibe (J1J, welche durch einen Hebel (K) derart mit der Reibungskuppelung (B) in Verbindung steht, dafs die Kuppelung nur dann ausgerückt werden kann, wenn keine Umschaltung der Zahnräderpaare stattfindet, sowie eines Pedals (P), welches gleichzeitig auf die Bremse (M) des Wagens und den Hebel (K) einwirkt, so dafs bei Anziehen der Bremse gleichzeitig die Kuppelung (B) ausgerückt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE93263C true DE93263C (de) |
Family
ID=364706
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT93263D Active DE93263C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE93263C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE748355C (de) * | 1941-05-16 | 1945-01-09 | Kraftradgetriebe mit einem vor dem Einschalten einer Geschwindigkeitsstufe die Kupplung ausrueckenden Schalthebel |
-
0
- DE DENDAT93263D patent/DE93263C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE748355C (de) * | 1941-05-16 | 1945-01-09 | Kraftradgetriebe mit einem vor dem Einschalten einer Geschwindigkeitsstufe die Kupplung ausrueckenden Schalthebel |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE93263C (de) | ||
| DE520318C (de) | Einrichtung zum Festklemmen von Gleisfahrzeugen | |
| DE183030C (de) | ||
| DE121730C (de) | ||
| DE99206C (de) | ||
| DE256484C (de) | ||
| DE435559C (de) | Strassenfahrzeug mit Schwinghebelantrieb | |
| DE38728C (de) | Entfernungsanzeiger für Droschken und ähnliche Fahrzeuge | |
| DE362815C (de) | Zugspindelantrieb fuer Drehbaenke | |
| DE298050C (de) | ||
| DE94799C (de) | ||
| DE271532C (de) | ||
| DE319209C (de) | Wechsel- und Wendegetriebe fuer Kraftwagen | |
| DE52607C (de) | Stationsanzeiger für Eisenbahnwagen | |
| DE110019C (de) | ||
| DE101304C (de) | ||
| DE169069C (de) | ||
| DE290243C (de) | ||
| DE480652C (de) | Durch den Fahrzeugmotor anzutreibende Einstellvorrichtung fuer die Gleiskettenfuehrungs-rahmen von Kraftfahrzeugen mit Raedern | |
| DE228333C (de) | ||
| DE69990C (de) | Ein Federmotor für Fahrzeuge und Fahrräder aller Art | |
| DE211506C (de) | ||
| DE227393C (de) | ||
| DE583823C (de) | ||
| DE217748C (de) |