DE93263C - - Google Patents

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DE93263C
DE93263C DENDAT93263D DE93263DA DE93263C DE 93263 C DE93263 C DE 93263C DE NDAT93263 D DENDAT93263 D DE NDAT93263D DE 93263D A DE93263D A DE 93263DA DE 93263 C DE93263 C DE 93263C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H3/00Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion
    • F16H3/02Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion without gears having orbital motion
    • F16H3/08Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion without gears having orbital motion exclusively or essentially with continuously meshing gears, that can be disengaged from their shafts
    • F16H3/087Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion without gears having orbital motion exclusively or essentially with continuously meshing gears, that can be disengaged from their shafts characterised by the disposition of the gears
    • F16H3/089Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion without gears having orbital motion exclusively or essentially with continuously meshing gears, that can be disengaged from their shafts characterised by the disposition of the gears all of the meshing gears being supported by a pair of parallel shafts, one being the input shaft and the other the output shaft, there being no countershaft involved
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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    • F16H3/08Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion without gears having orbital motion exclusively or essentially with continuously meshing gears, that can be disengaged from their shafts
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    • F16H2714/02Different types speed-changing mechanisms for toothed gearing only with toothed wheels remaining engaged

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63: Sattlerei und Wagenbau.
FRANCOIS ANTOINE DAVID in PARIS. Antriebsvorrichtung für Motorwagen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 18. August 1896 ab.
Die vorliegende Erfindung hat eine Vorrichtung zum Gegenstand, mit deren Hülfe die Geschwindigkeit und die Fahrrichtung des Wagens während der Fahrt geändert und, ohne die Geschwindigkeit des Motors zu verändern, die Uebertragung der Motorbewegung auf den Wagen aufgehoben und gleichzeitig die Bremse bethätigt werden kann.
In der Zeichnung ist die Vorrichtung in
Fig. ι im Grundrifs und in
Fig. 2 im seitlichen Aufrifs dargestellt.
Eine Frictionskuppelung -B gehört zum Theil der Motorwelle A und zum Theil einer in der Achse der Welle A liegenden Welle E an, auf welcher die Differentialräder C, C1 und C2 aufgekeilt sind. Mit letzteren stehen Differentialräder -D jD1 Z)2 in Eingriff, welche lose auf der Nebenwelle F sitzen. Auf der Welle E' ist ferner ein Zahnrad C3 aufgekeilt, welches durch ein Zahnrad C4 mit einem lose auf der Welle F sitzenden Zahnrad Z)3 im Eingriff ist. Diese Räder C3 und -D3 sind für die Umkehrung der Fahrrichtung bestimmt.
Auf der Welle F sitzen mit Nuth und Feder Mitnehmerscheibe!! G G1, welche sich mit der Welle drehen, aber auf derselben seitlich verschoben werden können. Letzteres geschieht mit Hülfe der um α α1 drehbaren Hebel G2 G3, welche von den auf der Welle / sitzenden Daumenscheiben HH1 bethätigt werden. Die Mitnehmerscheiben G G1 sitzen die eine zwischen den Rädern Z) Z)1, die andere zwischen den Rädern Z)2 Z)3, deren Seitenflächen mit Anschlägen versehen sind, mit welchen sich die Mitnehmer der Räder kuppeln können. Wenn die Mitnehmerscheiben die Mittelstellung zwischen ihren entsprechenden Rädern einnehmen (wie G1 in Fig. 1), so laufen die Räder leer und sind ohne Einflufs auf die Welle 2% während, wenn eine der Mitnehmerscheiben eingerückt ist (wie G in D1, Fig. 1), das entsprechende Rad sofort auf der Welle F fest wird und diese sich dann mit der entsprechenden Geschwindigkeit dreht. Wenn das Rad Z)3 gekuppelt ist, wird die Fahrrichtung gewechselt. Die Drehung der Welle Z^ wird durch die Kegelräder χ χ1 auf die Querwelle X übertragen. Diese Welle kann unmittelbar die Radachse sein oder diese durch ein Vorgelege treiben.
Die Welle J, auf welcher die Daumenscheiben H H1 sitzen, wird durch Vermittelung der Triebe x2 Xs von einer Kurbel gedreht, welche in der Zeichnung nicht dargestellt ist und in der Hand des Wagenführers ruht, derart, dafs dieser die Stellung der Daumenscheiben und ihrer entsprechenden Hebel bestimmen kann. Die Daumenscheiben haben eine Rinne mit zwei Ausbiegungen und sind derart auf ihrer Welle aufgekeilt, dafs nur immer eines der Räder D D1 Z)2 D3 gekuppelt werden kann. Zwischen den Ausbiegungen halten die Daumenscheiben die Mitnehmerscheiben C C1 in der Mittelstellung. .·
Auf der Welle J sitzt ferner eine Daumenscheibe J1, gegen welche sich ein um k schwingender Hebel K stützt. Der über k liegende, mit einer Rolle versehene Arm dieses Hebels steht im Eingriff mit dem zu der Welle E gehörigen Theil der Frictionskuppelung B. Die
JiJ
Friction der beiden Kuppelungstheile von E und A wird durch eine auf die Welle E aufgewickelte, sich gegen das Rad C stützende starke Feder L bewirkt, welche auch den Hebel K mit der Daumenscheibe J1 in Berührung bringt. Die Daumen y auf der Scheibe J haben den Zweck, durch Vermittelung des Hebels K den Druck der Feder L aufzuheben und die Reibung der beiden Kuppelungsscheiben zu unterbrechen.
Die Daumenscheibe J1 hat vier Daumen y. Dieselben sind mit Rücksicht auf die Daumenscheiben HH1 derart angeordnet, dafs sie die Friction bei B genau in dem Augenblicke aufheben, in welchem eine der Mitnehmerscheiben GG1 mit einem der Räder DD1D2D3 gekuppelt werden soll; sie unterbrechen also augenblicklich die Kraftübertragung.
Aus dem Obigen ergiebt sich auch, dafs die in der Hand des Führers ruhende, die Welle J betätigende Kurbel nicht derart gehandhabt werden kann, dafs plötzlich von einer kleinen Geschwindigkeit auf eine grofse übergesprungen werden kann.
Zwischen den Daumen y befinden sich Einkerbungen, in welchen der Hebel ruht, um eine augenblickliche Aufhebung der Friction bei B zu sichern.
Der Hebel K hat einen Fortsatz kl, auf welchen ein Daumen / einwirken kann. Die Welle dieses Daumens ist mit einem Hebelarm m versehen, welcher durch Gelenkstangen η η1 mit einem Pedal P derart verbunden ist, dafs, wenn dieses Pedal niedergedrückt wird, der Daumen / den Hebel k rückt und dadurch die Friction bei B aufhebt.
Auf der Achse X sitzt eine Bremse M irgend eines Systems, deren Betätigungshebel n2 (Fig. 2) ebenfalls vom Pedal P bethätigt wird. Auf diese Weise kann man mit Hülfe des Pedals die Kuppelung B auslösen und gleichzeitig den Wagen bremsen.
Natürlich kann die Zahl der Differentialräder auch gröfser oder geringer sein als angegeben und die Anzahl der Mitnehmer und der Daumenscheiben ändert sich alsdann dementsprechend.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Antriebsvorrichtung für Motorwagen, bei welchen die Verbindung der Motorwelle mit der Antriebsvorrichtung durch eine Reibungskuppelung und eine Aenderung der Fahrgeschwindigkeit und der Fahrrichtung durch Einrücken von Zahnräderpaaren bewirkt wird, gekennzeichnet durch die Anordnung einer auf der Welle der die Zahnräderpaare bethätigenden Daumenscheiben sitzenden besonderen Daumenscheibe (J1J, welche durch einen Hebel (K) derart mit der Reibungskuppelung (B) in Verbindung steht, dafs die Kuppelung nur dann ausgerückt werden kann, wenn keine Umschaltung der Zahnräderpaare stattfindet, sowie eines Pedals (P), welches gleichzeitig auf die Bremse (M) des Wagens und den Hebel (K) einwirkt, so dafs bei Anziehen der Bremse gleichzeitig die Kuppelung (B) ausgerückt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT93263D Active DE93263C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE748355C (de) * 1941-05-16 1945-01-09 Kraftradgetriebe mit einem vor dem Einschalten einer Geschwindigkeitsstufe die Kupplung ausrueckenden Schalthebel

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE748355C (de) * 1941-05-16 1945-01-09 Kraftradgetriebe mit einem vor dem Einschalten einer Geschwindigkeitsstufe die Kupplung ausrueckenden Schalthebel

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