AT63833B - Verfahren zur Darstellung eines neuen, wirksamen Quecksilberpräparates. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung eines neuen, wirksamen Quecksilberpräparates.

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AT63833B
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Leon Givaudan
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  Verfahren zur Darstellung eines neuen,   wirksamen Quecksilberpräparates.   



   Lässt man 1-Phenyl-3. 3-dimethyl-4-sulfamino-5-pyrazolon auf Quecksilberoxyd einwirken, so erhält man eine neue Verbindung, welche organische Substanz, Schwefel und Quecksilber enthält. Der Quecksilbergehalt beträgt   411/, Für   diese Verbindung können folgende Formeln in Betracht kommen : 
 EMI1.1 
 
Die Formel II ist sehr wahrscheinlich die richtige. Nach Formel I müsste das Queck-   silheroxyd   erst auf Kosten eines Teiles der organischen Substanz reduziert werden. 



   Tatsächlich erhält man auch bei Anwendung unreiner Materialien oder durch Zusatz von Reduktionsmittel Produkte, welche einen   bedeutend hneren Quecksilbergehalt auf-   weisen, in welchen also auch die SO3 H-Gruppe teilweise oder ganz durch Quecksilber   ge-   
 EMI1.2 
 
Das vorliegende Verfahren unterscheidet sich   grundsätzlich   von dem im Cher. 



  Zentralblatt, 1908, II. S.   1037/38   beschriebenen Verfahren bzw. von den dort beschriebenen Produkten. 



     Der gemäss   dem vorliegenden Verfahren erhaltene Körper ist weiss,   kristallinisch   und gegen Licht ziemlich unempfindlich. Er ist in Wasser und anderen Lösungsmitteln schwer und nach dem Trocknen so gut wie unlöslich In konzentrierter Schwefelsäure löst er sich ziemlich   leicht lino   scheinbar ohne Zersetzung, beim   Erhitzen   zersetzt er sich unter Ab-   scheidung   von Kohle. 
 EMI1.3 
 Analysebestätigtwird. 



     Das Quecksilber dieses Körpers   ist durch Sehwefelammoninm oder durch Schwefelwasserstofffällbar. 



    B e i s p i e l : Zu aus 70 g Sublimat mit Alkali ausgefälltem Quecksilberoxyd gibt   man 300 g reines 1-Phenyl-2.3-dimethyl-4-sulfamino-5-pyrazolon, gelöst in etwa   zu     Wasser. Man erwärmt auf dem Wasserbade, bis   die gelbe Farbe des Quecksilberoxydes   verschwunden   und dasselbe zum grössten Teil in Lösung gegangen ist. Man saugt hierauf 
 EMI1.4 
   der Mutterlauge getrennt.   das Produkt gut ausgewaschen und bei etwa 600 getrocknet. 



   Es hat sich gezeigt dass der Körper bei sehr geringer Giftigkeit eine ausgezeichnete, spirillizide Wirkung besitzt. dass also Heildosis und toxische Dosis sehr weit auseinanderiit'gen. Der Körper eignet sich also vorzüglich zur Behandlung der Syphilis. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Darstellung eines neuen Quecksilberpräparates, dadurch gekennzeichnet, dass man Quecksilberoxyd und l-Phenyl-2. 3-dimethyl-4-sulfamino-5-pyrazolon aufeinander einwirken lasst. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT63833D 1911-12-20 1912-12-10 Verfahren zur Darstellung eines neuen, wirksamen Quecksilberpräparates. AT63833B (de)

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