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Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine weitere Ausgestaltung der durch das Stammpatent Nr. 63131 geschützten Rechenmaschine.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform einer Rechenmaschine gemäss vorliegender Erfindung veranschaulicht und zeigt
Fig. 1 eine Draufsicht auf das Triebwerk und
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dargestellt.
Fig. 5 ist das Lineal in Druntersicht,
Fig. 6 eine der Fig. 2 analoge Darstellung, bei welcher die Einzelteile im Schnitt veranschaulicht sind.
Die Schaltwalzen 1 sind auf Achsen 2 aufgekeilt, welche durch die ganze Maschine hindurch reichen und in den Platinen 3 und 8 drehbar gelagert sind. Auf diesen Achsen 2 sitzen ausser den Schaltwalzen 1 die Zehnerschaltzähne, und zwar unmittelbar hinter jeder Schaltwalze der Zehnerschaltzahn 9 für das Quotientenzählwerk, zwischen den Platinen 4 und 5 der Schaltzahn 10 für das erste Zählwerk und zwischen den Platinen 6 und 7 der Schaltzahn 11 für das zweite Zählwerk. Sämtliche Schaltzähne 9, 10, 11 sind auf den Achsen2 verschiebbar, doch gegen achsiale Verdrehung gesichert angeordnet und werden von den später beschriebenen Zehnerschaltmechanismen beeinflusst.
Oberhalb der Schaltwalze 1 sind die Schaltradachsen 12 gelagert. welche ebenfalls die ganze Maschine durchdringen und in den Platinen 3 und 8 drehbar gelagert sind. Auf diesen
Schaltradachsen sitzen einerseits die Schalträder 13, welche in bekannter Weise auf den Achsen verschiebbar, aber gegen Verdrehung gesichert sind. Weiters tragen diese Achsen 12 frei drehbare Muffen 14, welche die Platine 4 durchsetzen und an ihrem einen, zwischen den Platinen 3 und 4 liegenden Ende je eine Sperrscheibe 15 sowie das Zehnerschaltrad 16 tragen. an ihrem anderen
Ende, das zwischen den Platinen 4, 5 gelegen ist, aber mit den die Zahlenrollen beeinflussenden Ubertragungsrad 17 in Verbindung stehen.
Hinter diesen Muffen ist an jeder Schaltradachse 12 das Zehnerschaltrad 18 sowie dessen Sperrscheibe 19 fest aufgekeilt. Zwischen den Platinen j und 6 trägt jede Achse 12 das übertragungsrad 20 für das erste Produktenzählwerk. und zwar fest aufgekeilt, während es zwischen den Platinen 6 und 7 die Obertragungsräder 27. 22 für das zweite Produktenzählwerk verschiebbar trägt. Am Ende jeder Schaltradachse 12 ist weiters noch vor der Platine 7 das Zehnerschaltrad 23 und zwischen den Platinen 7 und 8 dIe nbertragunf. ts- räder 24 und 25 an emer gemeinschaftlichen Mune ! L : t dem Zehnerschaltrad 23 frei drehbar gelagert.
Zwischen den Platinen 6 und 7 sind an einer Zwischenleiste 26 Vorgelegeräder 27 und an der Platine 8 Vorgelegeräder 28 drehbar gelagert.
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welche die ganze Maschine durohdringt wld von den Zehnerschaltmechanismen beeinflusste Muffen 30 frei verschiebbar trägt. Die Muffen 30 tragen an ihrem einen Ende Gabeln 31, mittels welchen sip in pinen eingedrehten Hals der mit den Zehnerschaltzähnen 9, 10, 11 in Verbindung stehenden Schnecken 32 eingreifen, welche im Gegensatze zu den Schnecken der Thomas-Rechen- maschine mit je zwei symmetrisch gestalteten Schrägflächen versehen sind und mit einen an der Platme 4 bzw. 5 bzw. 7 angeordneten Stift 33 zusammenarbeiten.
An dem anderen Ende ist jede
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verschiebbar gelagert und werden durch je eine Feder 37 in der Normallage erhalten, m welcher das obere Ende jedes Hebels 36 in den Bereich des an jeder Zahlenrolle38 befestigt-en Zehnerschaltzähne 39 ragt. An seinem unteren Ende ist jeder Schalthebel mit einer Öffnung 40 versehen, durch welche die Muffe 30 hindurchgreift. Jede der Muffen 30 steht ebenfalls unter Wirkung einer Feder 41.
Hebel 36 und Muffen 30 werden somit durch die Wirkung der Federn 37 bzw. 41 in ihrer
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bindung stehende Zehnerschaltzahn 9, 10 oder 11 in die wirksame Stellung, also in den Bereich les jeweiligen Zehnerschaltrades 16, 18 oder 23 gelangt, und es kann die Zehnerschaltung erfolgen. Durch Zusammen wirken der Schräflächen 32 mit dem Stift 33 wird der Zehnerschaltzahn sowie lie Muffe 30 wieder in ihre Normallage zurückgeführt, wobei durch die entsprechende Ausgestaltung les die Nuten 34 und 34 voneinander trennenden Ringflansches die Zurückführung des Hebels 36
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gehalten werden.
Sämtliche Zählwerke, also das Quotientenzählwerk und beide Produktenzählwerke, sind in einem einzigen Lineal angeordnet und werden durchgängig von Zahlenrollen 38 gebildet. Die übertragung der Drehung der Schaltradachsen 12 auf die Zahlenrollen 38 erfolgt durch die Übertragungsräder 17, 20, welche mit an den Zahlenrollen des Quotienten-bzw. des ersten Produktenzählwerkes fest angeordneten Zahnrädern 42 zusammenwirken. Auf die Zahlenrollen 38 des zweiten Produkten. zählwerkes wird die Bewegung jeder Schaltradachse 12 entweder durch das Rad 21, das mit dem auf der Zahlenrollenachse sitzenden Zahnrade 42 zusammenarbeitet, oder durch das mit dem Vorgelegerad 27 zusammenwirkende Rad 22 auf das an einer gemeinschaftlichen Muffe mit dem Rad 42 angeordnete Zahnrad 42' übertragen.
Die Zahnräder 42 und 42'sind verschiebbar an den ZahtenroHenweUen gelagert, so dass sie durch Betätigung einer dieser Übertragungsräder sämtlicher Zahlenrollen umfassenden Schiene 43 auf der Achse der Zahlenrollen derart verschoben werden können, dass entweder die Zahnräder 42 mit dem Übertragungsrad 21 oder die Zahnräder 42'mit den Vorgeiegerädem 27 in Eingriff stehen.
Durch entsprechende Verstellung der die Zahnräder 42 und 42'beeinflussenden Schiene 3 hat man es also in der Hand, die Drehung der Schaltradachsen 12 in dem gleichen oder in dem entgegengesetzten Sinne auf die Zahlenrollen 38 des zweiten Produktenzählwerkes zu übertragen.
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Thomas-Maschinen, bei welchen eine Umsteuerung des Triebwerkes der Maschine vorgenommen wird.
Damit die Zehnerschaltungen m den beiden Zählwerken unabhängig voneinander bewerk-
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in Betracht kommenden Zeitraume das zweite Zählwerk vollkommen ausgeschaltet. Zu diesem Behufe sind an der Platine 6 Führungen 44 vorgesehen, m welchen unter Wirkung von Federn 45 stehende Stifte 46 gleiten, die nut je einem Arm 47 m eme zwischen den Rädern 27 und 22 vor-
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an der Schaltwabenachse 2 festgekeitte Unrundschelbe 49 anhebt, so dass bei Drehung der Schaltwalze eme zwangläufige Verschiebung der Stiffe 46 und somit der mit denselben in Verbindung
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Je nachdem das Zahnrad 42 im direkten Eingriff mit dem Zahnrad 21 oder das Zahnrad 42' durch das Vorgelegerad 27 mit dem Zahnrad 22 in Eingriff steht, steht das Zahnrad 50 mit dem Zahnrad 24 bw. das Zahnrad 51 durch Vermittlung des Vorgeleges 28 mit dem Zahnrad 25 in Eingriff.
Auf diese Weise wird also nicht nur die Bewegung der Schaltradachsen 12 im gleichen oder entgegengesetzten Sinne auf die Zahlenscheiben 38 des zweiten Zählwerkes übertragen. sondern auch die Drehung des Zehnerschaltrades des zweiten Zählwerkes wird in analoger Weise im gleichen oder im entgegengesetzten Drehungssinne der Zahlenrolle weitergegeben.
Soll das zweite Zählwerk überhaupt ausgeschaltet werden, so wird der Handgriff 57 in jene Stellung gebracht, in welche keines der Zahnräder miteinander in Eingriff stehen, so dass eine Übertragung der Triebwerksbewegung auf das zweite Zählwerk überhaupt nicht stattfindet.
PATENTANSPRüCHE :
1. Rechenmaschine nach Patent Nr. 63131, dadurch gekennzeichnet. dass auf den durchgehenden Stellradachsen (12) die die Drehung derselben auf die Zahlenrollen des ! weiten Zähl- werkes übermittelnden Übertragungsräder (21, 22) achsial verschiebbar aber gegen Verdrehung gesichert gelagert und von an den Schaltwalzenachsen (2) sitzenden Unrundscheiben (49) derart gesteuert werden, dass die Räder immer dann ausser Eingriff gebracht werden, wenn sämtliche neun Zähne der Schaltwalze (1) ausser den Bereich des Schaltrades (13) gelangt sind.