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Wechsel- und Wendegetriebe.
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von letzterer aus durch Zahngetriebe abwechselnd mit verschiedenen Geschwindigkeiten zu treibenden Triebwelle, wobei die Zahnräder konstant im Eingriff sind und somit das lästige mit Schlägen und häufigem Bruch der Zähne verbundene Ein-und Ausschalten der Zahnräder wegfällt.
Nach dem Gegenstand vorliegender Erfindung ist auf einer achsial unverschiebbaren Nebenwelle ein mit ihr sich drehender, als Reibungskupplung ausgebildeter Körper achsial verschiebbar angeordnet, wobei auch noch darauf Bedacht genommen wurde, eine Reibungskupplung mit der so gelagerten Welle zu kombinieren, deren Betätigung sich möglichst einfach gestaltet, so dass unter Benötigung des geringsten Raumes eine allseitig rationelle Handhabung gesichert ist.
Auf der Zeichnugn ist beispielsweise eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes in Verbindung mit der Motorwelle eines Fahrzeuges dargestellt, und zwar zeigt :
Fig. 1 einen Längsschnitt durch die Vorrichtung.
Fig. 2 einen Schnitt nach 7-7 von Fig. i.
Fig. 3 einen Schnitt nach 11-11 von Fig. 1,
Fig. 4 einen Schnitt nach 777-777 von Fig. t.
Fig. 5 ein Detail.
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Auf der Nebenwelle b iagert eine Hülse 15, die längs der Nebenwelle b verschiebbar, aber nicht um diese drehbar angeordnet ist, was z. B. durch aus der Zeichnung nicht ersichtliche. längs der Nebenwelle b angebrachte Nuten und in diese passende, an der Hülse- 15 angebrachte Vorsprünge möglich ist. Mit der Hülse 15 ist das Steigrollenrad 76'fest verbunden, dessen Quer-
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der Welle d aufgesetzten Schlitten 24 befestigt.
Auf der Welle d lagert drehbar, aber nicht verschiebbar eine Hülse 25, welche in ihrer Längsrichtung einen Schrägschlitz 26 besitzt (Fig. 5), in den der Stift 27 greift (Fig. 1 und 4), welcher im Nocken 28 einer auf der Hülse 25 gelagerten, verschiebbaren Scheibe 29 befestigt ist. Nach der Seite gegen die Vierkantwelle 22 hin (Fig. 4) besitzt die Hülse 25 ein Zahnsegment 30.
Auf der Vierkantwelle 22 ist eine Hülse 31 verschiebbar gelagert, welche ein Zahnsegment. 32 trägt, dessen Zähne mit den Zähnen des Segmentes 30 in Eingrif stehen.
Die Scheibe 29 besitzt längs ihres Umfanges eine Rinne 33, in welche die Zapfen 34 einer Gabel 35 greifen. Durch den Stiel der Gabel 35 (Fig. 4) greift eine Vierkantwelle 36, welche im Stiel der Gabel 35 verschiebbar ist.
Bei der in Fig. 1 dargestellten Lage ist die auf der Nebenwelle b verschiebbar gelagerte Reibungskupplung in die durch das Zahnradpaar 10-39 gebildete Geschwindigkeitsstufe eingestellt.
Soll nun die Triebwelle e sich mit der dem Übersetzungsverhältnis des Zabnradpaares 10-39 zukommenden Geschwindigkeit drehen, so müssen die Steigrollen 19 zuerst in Reibungsstellung gebracht werden, so dass eine Kupplung von Nebenwelle b und Triebwelle e vorhanden ist. Das wird erreicht, indem die Scheibe 29 (Fig. I) nach links verschoben wird, was durch eine Drehung der Vierkantstange 36 (Fig. 4), die durch den Stiel der Gabel 35 reicht, deren Zapfen 34 in die Rinne 33 der Scheibe 29 greifen, bewirkt werden kann.
Bei der Verschiebung der Scheibe 29 gleitet der am Ansatz 28 der Scheibe 29 angebrachte Stift 27 im Schrägschlitz 26 nach links, wo- {lurch pine Verdrehung der Hülse 25 und infolge der Zahnsegmente 30 und 32 auch eine Drehung der Hülse. 37 samt der Vierkantstange 22 bewirkt wird. Das am linken Ende der Vierkantstange 22
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stellung mit dem Zahnrad 10, so dass nunmehr die Nebenwelle b mit der Triebwelle e gekuppelt ist und letztere mit einer dem Übersetzungsverhältnis der Zahnräder 10 und 39 entsprechenden Geschwindigkeit sich dreht. Soll sich nun die Triebwelle mit einer andern Geschwindigkeit drehen, z.
B. mit der dem
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Vifrkantstange (Fig. 4) wieder zurückgedreht wird, wodurch die Hülse 77 veranlasst wird, der (Geschwindigkeit der treibenden Welle etwas vorzueilpn ; dadurch werden dann die Walzen 19 selbsttätig aus ihrer Friktionsstellung verdrängt. Nun muss die Reibungskupplung in das Zahnrad 11 geschoben werden. Zu diesem Behufe wird die durch den Stiel der Gabel 35 reichende Vierkantwelle. 36 (Fig. 4) durch irgend eine Voirichtung im Stiele verschoben, wobei durch ein aus der Zeichnung nicht ersichtliches Hebelwerk der Schlitten 24 (Fig. 1) längs der Welle d mit der Vierkantwelle 2 nach rechts verschoben wird.
Die Verschiebung hat so lange zu dauern, bis die Reibungskupplung in die gewünschte Geschwindigkeitsstufe, also in die durch das Zahnradpaar 11---1U dargestellte, eingeführt ist. Auf die oben beschriebene Art und Weise werden nun die Rollen 19 wieder in Reibungsstellung mit der Zahnradhülse 11 gebracht, so dass die Triebwelle e \\ leder an die Nebenwelle b gekuppelt ist und sich mit einer Geschwindigkeit dreht. die dem über- Mptznngs\erhältnis des Zahnradpaares 11-40 entspricht.
Bestehl die Absicht, die Triebwelle e rücklaufen zu lassen, d. h. ihr eine Drehbewegung in t'ntgegengesetztem Sinne zum oben beschriebenen zu geben, so muss die Reibungskupplung in die Hülse 4 geschoben werden, wodurch das mit der Hülse 4 verbundene und lose auf der Neben- wotte h sitzende Zahnrad 3 mitgenommen wird und durch ein aus der Zeichnung nicht ersichtliches Z\\tHchenzuhnrad auf das Zahnrad 38 wirkt, wobei nun die Triebwelle e infolge des Zwischenrades steh in einer der oben beschriebenen Drehbewegung entgegengesetzten Richtung bewegt.