DE414448C - Rechenmaschine - Google Patents

Rechenmaschine

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DE414448C
DE414448C DES66660D DES0066660D DE414448C DE 414448 C DE414448 C DE 414448C DE S66660 D DES66660 D DE S66660D DE S0066660 D DES0066660 D DE S0066660D DE 414448 C DE414448 C DE 414448C
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  • Devices For Conveying Motion By Means Of Endless Flexible Members (AREA)

Description

  • Rechenmaschine. Die Erfindung betrifft eine Verbesserung der in dem Hauptpatent 401646 beschriebenen Maschine, die im besonderen darauf hinzielt, Subtraktionen durch Umkehr des Kurbelantriebes auszuführen.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
  • Abb. i ist ein Schnitt nach Arte der Abb. a. Abb. a ist eine teilweise Vorderansicht des Mechanismus der Maschine, und Abb. 3 ist ein Schnitt nach B-B der Abb. a. Die in dem Hauptpatent 401646 beschriebene Maschine gestattet die Ausführung von Subtraktionen nach der bekannten Methode, welche darin besteht, daß man auf die Additionstasten der Maschine die Komplementärzahl zu 9 der den Subtrahenden bildenden Ziffer und die Komplementärzahl zu io der letzten Ziffer rechts dieser Zahl einstellt. Wenn man aber unmittelbar auf dieser Maschine die Subtraktion einer Zahl ausführen will, indem man diese Zahl einstellt und den Antrieb der Maschine umkehrt, so muß einerseits diese Umkehr des Maschinenantriebes gleichzeitig auch die Umkehr der Drehrichtung der Sammelräder veranlassen, aber ohne Änderung der Drehrichtung der Feststellorgane, und anderseits müssen, da die Drehrichtung der Sammelräder umgekehrt worden ist, die Zehnerübertragungen im Sinne der Subtraktion in korrekter Weise weiter erfolgen.
  • Gemäß der Erfindung bestehen die Übertragungsorgane nicht wie bei dem Hauptpatent aus einem Sternrad mit damit fest verbundenem Triebe, sondern einfach entsprechend Abb. z und 2 aus unter dem Einfluß von Federn i o3 stehenden Feststellern i o i, die auf der zwischen den beiden Seitenwangen i und 2 der Maschine befestigten Welle io2 sitzen. Jeder dieser Feststeller ioi trägt eine Nase ioq., die durch den übertragungszahn q.- des entsprechenden Sammelrades, sobald es von 9 auf o übergeht, niedergedrückt wird, und ferner einen Anschlag io5, welcher, sobald der Ansatz 1o¢ niedergedrückt wird, in die Lücken der Zähne 17 eines gezahnten Sektors des Feststellorganes 12, welches dem unmittelbar links befindlichen Sammelrad entspricht, einspringt. Sobald ein Sammelrad 8 von 9 auf o übergeht und einen Zehner überträgt, hält der Anschlag io5 den Feststeller 12 links so lange in Ruhe, daß das entsprechende Sammelrad erst dann festgehalten wird, wenn dasselbe eine Zehntelumdrehung mehr ausgeführt hat, als wenn der Cbertrag nicht stattgefunden hätte. Soll anderseits eine Cbertragung auf das auf o eingestellte Sammelrad stattfinden, d. h. wenn letzteres durch seinen Feststeller 12 festgehalten wird, so bewirkt ein zweiter Ansatz io6 des Feststellers ioi, wenn dieser sich senkt, um die Übertragung auszuführen, ein Zurückdrücken des Feststellers und ein Ausheben desselben aus dem Sammelrad. Infolgedessen kann letzteres um ein Zehntel der Gesamtumdrehung sich weiterbewegen, bevor der Feststeller in seine vorherige Stellung zurückkehrt und das Rad festhält. Da, wie ersichtlich, der Ansatz 104 symmetrisch zur Achse x-x' (Abb. i) liegt und der Übertrag korrekt vor sich geht, sobald ein Sammelrad von 9 auf o im Sinne der Addition übergeht, kann, wenn die Drehbewegung dieses Sammelrades im Sinne der Subtraktion umgekehrt wird, da die Drehrichtung der Feststellorgane umgeändert bleibt, der Übertrag ebenfalls noch in gleich korrekter Weise erfolgen, wenn das Sammelrad von o auf 9 übergeht, weil es in derselben Weise das Feststellorgan, welches dem unmittelbar links davon befindlichen Sammelrad entspricht, unbeweglich so lange festhält, bis das Sammelrad eine Zehntelumdrehung mehr ausgeführt hat, als wenn die Übertragung nicht stattgefunden hätte.
  • Es ist endlich erkennbar, daß diese Art der übertragung durch Unbeweglichmachen der Feststellorgane umkehrbar ist.
  • Bei der Maschine nach Abb. i sind die Feststeller, welche in dem Hauptpatent 401646 die Sammelräder während der Entfernungsbewegung der Feststellorgane festzuhalten bestimmt sind, durch einen einzigen Feststeller 25 ersetzt, der auf der Welle 5 der Feststellorgane, wie dies im Hauptpatent vorgesehen ist, sitzt. Er trägt eine Querstange 25', deren Länge der Gesamtlänge des Sammlers, welcher aus der Vereinigung sämtlicher Sammelräder 8 besteht, entspricht und die in die Zahnlücken der Sammelräder eintreten kann. Wenn eines der Sammelräder g durch seinen Feststeller 12 unbeweglich gemacht wird, liegt die Stange 25' symmetrisch in bezug auf die beiden benachbarten Zähne, wie dies aus Abb. i ersichtlich ist.
  • Der Antrieb der umkehrbaren Maschine muß so eingerichtet sein, daß bei Umkehrung der Drehrichtung der Kurbel die Drehrichtung der Sammelräder 8 ebenfalls umgekehrt wird, während die Drehrichtung der Feststellorgane 12 unverändert bleibt. Zu diesem Zweck wird man beim Wechsel der Drehrichtung der Antriebskurbel und bei Umkehr der Drehrichtung der Sammelräder zwischen die Kurbel und die Feststeller 12 einen Wechseltrieb einschalten, so daß die Drehrichtung der Feststeller unverändert bleibt.
  • Nachstehend wird ein Ausführungsbeispiel eines derartigen Bewegungswechsels beschrieben.
  • Auf der Seitenwange 2 der Maschine ist eine Achse i io fest angeordnet, auf welcher ein Zahnsektor i i i, ein Zahnsektor i 12 und ein Zahnsektor I 13 lose drehbar sind. Letzterer ist mit der Kurbel 114 der Maschine fest verbunden. Die Sektoren i i i und 112 sind in. der in Abb. 3 dargestellten Weise gestaltet. Auf das Ende der Welle 5 der Feststeller 12 sind zwei Zahnräder 115 und i 16 aufgekeilt und auf das Ende der Welle q der Sammelräder ein Zahnrad I 17. Der Sektor 113 kämmt mit dem Zahnrad I 17, der Sektor i 12 mit dem Zahnrad i 16 und der Sektor i i i mit dem Wechselrad i 18, welches lose auf der Welle i 2o der Seitenwand 2 aufsitzt und mit dem Zahnrad I 15 in Eingriff steht. Der Sektor i i i ist mit einer radialen Anschlagfläche i2i ausgestattet und der Sektor i 12 mit einer ebenfalls radialen Anschlagfläche 122. Beide Anschlagflächen I21 und i22 stehen sich gegenüber (Abb. 3) und legen sich beiderseits gegen einen Zapfen 123 des Sektors 113. Eine Feder 124 (Abb. 3), deren eines Ende an der Seitenwand 2 und deren anderes Ende an dem Sektor i 12 befestigt ist, hat das Bestreben, diesen Sektor im Sinne des Pfeiles i zu drehen und die Anschlagfläche 122 gegen den Zapfen 123 zu legen. Da aber anderseits durch Vermittlung des Zahnrades i 16, des Zahnrades i 15 und des Wechselrades i 18 der Sektor i i i gleichzeitig das Bestreben hat, in umgekehrtem Sinne zu dem Sektor 112 sich zu drehen. so legt sich dessen Anschlagfläche 121 ebenfalls gegen den Zapfen 123. Der unter dem Einfluß der Feder 124 stehende Zapfen 123 wird somit zwischen die beiden Flächen 121 und 122 eingeklemmt und in dieser Stellung festgehalten. Diese Stellung entspricht dom senkrechten. Stand der Antriebskurbel i 14.
  • Da die Kurbel 114 in dieser senkrechten Einstellung festgehalten wird, so wird, wenn man sie in der Richtung des Pfeiles F anzieht, der Zapfen 123 den Sektor i i i durch seine Anschlagfläche 121 mitnehmen und unter Vermittlung des Zwischenzahnrades 118 gleichzeitig die Welle 5 der Feststellorgane in Richtung L drehen, so daß die Feststellorgane sich von den Sammelrädern entfernen. Die Anschlagfläche 122 entfernt sich während dieser Bewegung durch Vermittlung des Sektors 112 und des Zahnrades 116 ebenfalls von dem Zapfen 123. Die Welle 4 der Sammelräder dreht sich in derselben Zeit in Richtung des Pfeiles F (z. B. im Sinne der Addition). Sobald die Kurbel 114 ihren Ausschlag in der Richtung F beendet hat, überläßt man sie der Einwirkung der Feder 124, welche sie in die senkrechte Ruhelage zurückbringt. Die Wellen 5 und 4. drehen sich während dieser Rückbewegung in umgekehrter Richtung zu ihrer voraufgegangenen Bewegung und führen die Zählung in dieser Weise aus, wie dies in dem Hauptpatent geschieht. Wenn man aber, statt die Kurbel i 14 anzuziehen, sie in der Richtung des Pfeiles F' zurückdrückt, so nimmt der Zapfen 123, der sich gegen die Fläche 122 legt, den Sektor 112 mit, während die Anlagefläche 121 des Sektors i i i von dem Zapfen sich entfernt. Die Welle 5 der Feststeller dreht sich dann in derselben Richtung wie vorher und entfernt die Feststellorgane von den Sammelrädern; jedoch wird die Welle 4 dieser Sammelräder in Richtung F', also in umgekehrter Richtung zu F, mitgenommen, was der Subtraktion entspricht. Wie zur Addition läßt man die Kurbel 11 4. nach ihrem vollständigen Zurückstoßen in Richtung des Pfeiles F' durch den Einfluß der Feder 12:1 wieder selbsttätig in ihre Ruhe-Stellung zurücktre:en. Es ist schließlich ersichtlich, daß man nach Einstellen einer beliebigen Zahl in die Maschine zur Addition die Kurbel i 1 ¢ im Sinne des Pfeiles F anziehen muß, und daß man zur Subtraktion nur die Kurbel im Sinne de3 Pfeiles F' zurückzudrükken braucht. Die t'bersetzungsverhältnisse zwischen Zahnrad I 16 und Sektor i 12 sowie zwischen Zahnrad i 15 und Sektor i i i müssen selbstverständlich die gleichen sein, und auch die L-bersetzungsverhältnisse zwischen Zahnrad 117 und Sektor 113, zwischen Sektor i 12 und Zahnrad 116 müssen derart gewählt werden, daß diese die Wellen 4. und 5 mit dem gewünschten Geschwindigkeitsverhältnis der Maschine mitnehmen.
  • Das umgekehrte System zur Zehnerübertragung, das oben beschrieben ist, kann auch für Rechenmaschinen ohne Bewegungsumkehr benutzt werden.

Claims (2)

  1. PArEhTT-AN SPRL cliE: i. Rechenmaschine nach Patent 401646, dadurch gekennzeichnet, daß das Übertragungsorgan jedes Sammelrades (8) aus einem unter dem Einfluß einer Zugfeder (i o3) stehenden Feststeller (i o i) mit symmetrisch gestaltetem Anschlag (io4) besteht, welchen der Übertragungszahn des Sammelrades (44) bei Drehung in dem einen oder andern Sinne niederdrückt, mit einem Finger (io5), der in die Verzahnung (17) des- Feststellorganes (12) für das Sammelrad der unmittelbar höheren Wertstelle eintritt, um dasselbe festzuhalten, sowie mit einem zweiten Finger (io6) zum Ausrücken des Feststellorganes (12) aus dem zugehörigen Sammelrad im Augenblick der Übertragung, wo beim normalen Gange sonst das Feststellorgan das Sammelrad auf o festhalten würde.
  2. 2. Rechenmaschine nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Verbindung mit der Antriebskurbel (114) einerseits .eines Gliedes, z. B. eines Zahnsektors (113), zum Antrieb der Welle (4) des Sammlers (8-8) nach beiden Richtungen entsprechend der Bewegungsrichtung der Kurbel, anderseits eines Satzes von Zahnsektoren (i i i, i 12) und von Zahnrädern ( i 16, 118) zum Antrieb der Welle oder Wellen der Feststeller (25) und der Feststellorgane (12) stets in derselben Drehrichtung, ohne Rücksicht auf den Bewegungssinn der Kurbel, wobei die Gesamtvorrichtung unter dem Einfluß einer Feder (124) steht.
DES66660D 1923-08-29 1924-07-27 Rechenmaschine Expired DE414448C (de)

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FR414448X 1923-08-29

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DE414448C true DE414448C (de) 1925-06-03

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ID=8897938

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DES66660D Expired DE414448C (de) 1923-08-29 1924-07-27 Rechenmaschine

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DE (1) DE414448C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1914381A1 (de) 2006-10-17 2008-04-23 J. Eberspächer GmbH Co. KG Fördereinrichtung, insbesondere zum Fördern von Brennstoff zu einem Fahrzeugheizgerät

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP1914381A1 (de) 2006-10-17 2008-04-23 J. Eberspächer GmbH Co. KG Fördereinrichtung, insbesondere zum Fördern von Brennstoff zu einem Fahrzeugheizgerät

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