DE516601C - UEbersetzungsgetriebe - Google Patents

UEbersetzungsgetriebe

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Publication number
DE516601C
DE516601C DED50507D DED0050507D DE516601C DE 516601 C DE516601 C DE 516601C DE D50507 D DED50507 D DE D50507D DE D0050507 D DED0050507 D DE D0050507D DE 516601 C DE516601 C DE 516601C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wedges
wedge
eccentric
shaft
locking mechanism
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DED50507D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JEAN BAPTISTE DESSARCE
Original Assignee
JEAN BAPTISTE DESSARCE
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Filing date
Publication date
Application filed by JEAN BAPTISTE DESSARCE filed Critical JEAN BAPTISTE DESSARCE
Application granted granted Critical
Publication of DE516601C publication Critical patent/DE516601C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H29/00Gearings for conveying rotary motion with intermittently-driving members, e.g. with freewheel action
    • F16H29/02Gearings for conveying rotary motion with intermittently-driving members, e.g. with freewheel action between one of the shafts and an oscillating or reciprocating intermediate member, not rotating with either of the shafts
    • F16H29/04Gearings for conveying rotary motion with intermittently-driving members, e.g. with freewheel action between one of the shafts and an oscillating or reciprocating intermediate member, not rotating with either of the shafts in which the transmission ratio is changed by adjustment of a crank, an eccentric, a wobble-plate, or a cam, on one of the shafts
    • F16H29/06Gearings for conveying rotary motion with intermittently-driving members, e.g. with freewheel action between one of the shafts and an oscillating or reciprocating intermediate member, not rotating with either of the shafts in which the transmission ratio is changed by adjustment of a crank, an eccentric, a wobble-plate, or a cam, on one of the shafts with concentric shafts, an annular intermediate member moving around and being supported on an adjustable crank or eccentric

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Retarders (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 24. JANUAR 1931
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JVi 516601 KLASSE 47 h GRUPPE
Übersetzungsgetriebe
Patentiert ni Deutschen Reiche vom 23. Mai 1926 ab
Die Erfindung betrifft ein Übersetzungsgetriebe mit verstellbarer exzentrischer Sperrwerkscheibe, die sich durch Keile in einer stillstehenden Ringnut abstützt und an der gegenüberliegenden Stelle mit entgegengesetzt gerichteten Keilen an einer drehbaren Ringnut die Schaltbewegung vollzieht, wobei die jeweils nicht in Eingriff befindlichen Keile, durch Federdruck angepreßt, in den Ringnuten schleifen.
Bei den bekannten Übersetzungsgetrieben dieser Art dient die exzentrische Sperrwerkscheibe gleichzeitig zur Lagerung der Keile, durch deren Gewicht sie also belastet wird. Diese Anordnung hat den Nachteil, daß jenes Gewicht die träge Masse der exzentrischen Sperrwerkscheibe wesentlich erhöht, wodurch der Ausgleich bzw. die Unterdrückung von Schwingungen erschwert wird. Ein weiterer ao Nachteil der bekannten Getriebeform besteht in der größeren Raumbeanspruchung.
Erfindungsgemäß werden diese Nachteile dadurch vermieden, daß zwischen der exzentrischen Sperrwerkscheibe und den Keilen eine Anzahl Wellenstücke mit Exzenterzapfen angeordnet ist. Diese unabhängige Lagerung der Keile von der Sperrwerkscheibe wirkt ferner regulierend, so daß ein hoher Wirkungsgrad bei der Kraftübertragung erzielt wird.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Es zeigen:
Abb. ι einen Längsschnitt,
Abb. 2 einen Querschnitt nach Linie 2-2 der Abb. 1,
Abb. 3 einen Querschnitt nach Linie 3-3 der Abb. 1,
Abb. 4 einen Querschnitt nach Linie 4-4 der Abb. 1,
Abb. 5 ein Schema zur Veranschaulichung des dem Übersetzungsgetriebe zugrunde liegenden kinematischen Prinzips,
Abb. 6 ein Schema der neuen Anordnung gemäß der Erfindung.
Gemäß Abb. 5 beruht das Übersetzungsgetriebe auf folgendem Prinzip. Auf einer Welle α mit Exzenter ist ein zweiarmiger Hebel b drehbar gelagert. Wenn der Hebel b an dem einen Ende durch eine Koppel c gehalten wird und das Exzenter der Welle a sich im Sinne des Pfeiles ei dreht, dann verschiebt sich der Endpunkt e des anderen Hebelarmes im Sinne des Pfeiles /. Bei der neuen Anordnung (vgl. Abb. 6) ist nun der Hebel b durch die Sperrwerkscheibe b ersetzt, die von der Welle α durch deren Exzenter in der Pfeilrichtung gedreht wird und welche sich ihrerseits durch Druckkeile g gegen eine durch den Kreis angedeutete Ringnut abstützt. Diese Druckkeile g werden von den
Exzenterzapfen der in der Sperrwerkscheibe b drehbar gelagerten Wellenstücke Ji beeinflußt, deren Exzentrizität der Koppellänge τ entspricht.
Auf der Welle α sitzen mehrere Exzenter entsprechend den gewünschten Geschwindigkeitsstufen. Um die eine oder andere Geschwindigkeitsstufe einzurücken, kann entweder die Welle α in ihrer Längsrichtung
ίο verschoben werden, oder es können die Exzenter die Verschiebung auf der Welle ausführen. Sie übertragen ihre Bewegung auf die Sperrwerkscheibe b mittels der Wälzlager j. In geeigneten Bohrungen (Abb. ι und 3) der Sperrwerkscheibe b sind Wellenstücke h, Jt11Jt2... gelagert, welche Exzenterzapfen i, I11I2.. . tragen. Letztere nehmen die bogenförmigen Keile k, Ji1, k„. .. und durch diese die Gegenkeile g mit, welche in Ringnuten der Plattend bzw. m gleiten. Die Platte/ steht fest, während die Plattem zur Übertragung der Drehbewegung auf eine mit ihr verbundene Welle dient. Die Welle a (Abb. i) entspricht der Welle σ (Abb. S.
as und 6). Der Hebel b (Abb. 5) entspricht der Sperrwerkscheibe & (Abb. 6 und i). Die Koppel c (Abb. 5) entspricht den exzentrisch gelagerten Wellenstücken i, h (Abb. 6 und 1). Die Welle α dreht sich in der Richtung des Pfeiles χ (Abb. 2). Dann überträgt die Plattem eine Kraft im Sinne des Pfeilesy; das Wellenstück Ji1 (Abb. 4) sucht sich im Sinne des Pfeiles ν zu bewegen. Da im bogenförmigen Keil ^1 der Exzenter zapf en des Wellenstückes Ji1 gelagert ist, sucht er diese Bewegung im Sinne des Pfeiles ν auszuführen; die Keilfläche H1 ο des bogenförmigen Keilstückes Ji1 sucht den Gegenkeil g (Abb. 1) in der Ringnut der Platte 1 festzuklemmen, und da letztere feststeht, kann keine Bewegung im Sinne des Pfeiles ν erfolgen. Die Sperrwerkscheibe b dreht sich um das Exzenter der Welle α und sucht eine Verschiebung des Wöllenstückes Ji2 im Sinne des Pfeiles y herbeizuführen. Diese Verschiebung überträgt sich auf die Platte m durch den Exzenterzapf en i2 (Abb. 1) des Wellenstückes Ji2 und durch den bogenförmigen Keil. Die Plattem bewirkt also eine Verschiebung im Sinne des Pfeiles y; der bogenförmige Keil ka sucht gegebenenfalls diese Verschiebung herbeizuführen, aber ohne Wirkung, weil die Keilfläche η, ο (Abb. 4) nicht in Tätigkeit getreten ist. Jedes Wellenstück h dient also einmal zur Festsetzung, das andere Mal zur Übertragung. Die Wirkung der Sperrwerkscheibe b kann also als diejenige von vier Hebeln & im Sinne der Abb. 5 aufgefaßt werden. Die Gleichförmigkeit der Drehung der Platte» wird dadurch gesichert, daß die Anzahl der Wellenstücke Ji groß ist.
An den bogenförmigen Keilen k (Abb. 2) sind Platten p befestigt, die zum Angriff von Federn q dienen, um die Gegenkeile g von jener Plattep wegzudrücken. Wenn man den Keil k und die Sperrwerkscheibe b, in welcher sich der im Sinne des Pfeiles χ bewegende Gegenkeil g verschiebt, als unbeweglich ansieht, dann sucht der Gegenkeil g den Keil k zu verlassen. Er verliert «eine Berührung mit der Keilfläche n, 0 des Keiles k, so daß dieser nicht den Gegenkeil g in der Ringnut festklemmen kann. Die Gegenplatte p bildet also einen Anschlag für den Gegenkeil g und eine Anlage für die Feder q. Letztere vermindert das Spiel, welches zwischen dem Keil k und dem Gegenkeil g stattfinden könnte, und sichert so die ständige Berührung zwischen letzterem und der Keilfläche n, 0. Infolgedessen klemmt eine geringe Verschiebung des Keils k den Gegenkeil g in der Ringnut fest.
Bei dem neuen Übersetzungsgetriebe bestehen keine toten Punkte.
Die Bauart ist sehr einfach; sie benutzt keine der Bruchgefahr ausgesetzten Teile und kann für jede Kraftgröße verwendet werden. Die Raumbeanspruchung ist äußerst gering. Der Gang ist geräuschlos, und das Getriebe ist dauernd im Gleichgewichtszustand.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Übersetzungsgetriebe mit verstellbarer exzentrischer Sperrwerkscheibe, die sich durch Keile in einer stillstehenden Ringnut abstützt und an der gegenüberliegenden Stelle mit entgegengesetzt gerichteten Keilen an einer drehbaren Ringnut die Schaltbewegungen vollzieht, wobei die jeweils nicht in Eingriff befindlichen Keile, durch Federdruck angepreßt, in den Ringnuten schleifen, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen exzentrischer Sperrwerkscheibe (b) und Keilen (k, g) eine loj Anzahl von Wellenstücken (Ji, Ji11 Ji2...) mit Exzenterzapfen (t, ix, ü ...) angeordnet ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DED50507D 1926-03-24 1926-05-23 UEbersetzungsgetriebe Expired DE516601C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR516601X 1926-03-24

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE516601C true DE516601C (de) 1931-01-24

Family

ID=8915355

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DED50507D Expired DE516601C (de) 1926-03-24 1926-05-23 UEbersetzungsgetriebe

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE516601C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19814849A1 (de) * 1997-11-12 1999-05-20 German Beer Getriebeanordnung für ein stufenloses Getriebe

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19814849A1 (de) * 1997-11-12 1999-05-20 German Beer Getriebeanordnung für ein stufenloses Getriebe

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