DE655822C - UEbertragung einer Drehbewegung auf eine abtreibende Welle mit auf der treibenden angeordneten Fliehgewichten - Google Patents

UEbertragung einer Drehbewegung auf eine abtreibende Welle mit auf der treibenden angeordneten Fliehgewichten

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DE655822C
DE655822C DEB171752D DEB0171752D DE655822C DE 655822 C DE655822 C DE 655822C DE B171752 D DEB171752 D DE B171752D DE B0171752 D DEB0171752 D DE B0171752D DE 655822 C DE655822 C DE 655822C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H33/00Gearings based on repeated accumulation and delivery of energy
    • F16H33/02Rotary transmissions with mechanical accumulators, e.g. weights, springs, intermittently-connected flywheels
    • F16H33/04Gearings for conveying rotary motion with variable velocity ratio, in which self-regulation is sought
    • F16H33/08Gearings for conveying rotary motion with variable velocity ratio, in which self-regulation is sought based essentially on inertia

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Friction Gearing (AREA)

Description

Es sind Getriebe bekannt, bei denen die Übertragung einer Drehbewegung auf eine abtreibende Welle mit auf der treibenden angeordneten Fliehgewichten erfolgt, die durch Auflaufflächen der abtreibenden Welle nach innen bewegt werden und so durch Teilentladung ihrer Energie Impulse abgeben. Bei diesen kann das Drehmoment der getriebenen Welle nicht größer als das der treibenden werden, da die für das zusätzliche Drehmoment erforderliche Abstützungsmöglichkeit fehlt.
Gegenstand der Erfindung ist eine derartige Abstützungsmöglichkeit. Diese besteht »5 darin, daß die Energie, die den Gewichten infolge ihrer durch die Fliehkraft herbeigeführten Auswärtsbewegungen innewohnt, nicht durch Schlag auf zum Drehzentrum zentrische Flächen vernichtet wird, sondern durch Abstützung an einem ruhenden Teil dem treibenden Teil wieder zugeführt wird.
An Hand der Zeichnung wird das Getriebe näher beschrieben.
Es stellt
Abb. ι einen axialen Schnitt des Getriebes dar,
Abb. 2 eine Ansicht auf ein Gewicht des Getriebes,
Abb. 3 die Kreis- und Ablenkungsbahnen der Gewichte,
Abb. 4 die Tätigkeit der stoßauffangenden exzentrischen Rollen, wobei die Rollen h-h"" den Stellungen der in Abb. 3 ersichtlichen Rollen g-g"" entsprechen.
Auf der in dem Gehäuse α gelagerten Antriebwelle b sind zwei Scheiben c und d festgekeilt, die die Bolzen e festhalten. Auf diese Bolzen e ruhen drehbar die Gewichte /. Die Bewegungen der Gewichte werden seitlich durch die in den Scheiben c und d befindlichen Schlitze i und k geführt. Die Gewichte sind an beiden Enden mit Zapfen versehen, die als Lager für die Rollen g und h dienen. Die Rollen h sind exzentrisch ausgeführt und bewegen sich zwischen zwei feststehenden, mit dem Gehäuse α verbundenen Laufbahnen / und m. Auf der ebenfalls im Gehäuse α gelagerten Abtriebwelle η sitzt die durch Keile mit der Welle η verbundene Kurvenscheibe 0. Diese ist durch einen Hebel p auf der Welle in axialer Richtung verschiebbar. An der Innenseite des Außenmantels der Scheibe 0 sind Kurven r derart angebracht, daß sie mit dem Kreisbogen des Außenmantels beginnend nach innen abbiegen (Abb. 3).
Die Wirkungsweise des Getriebes ist folgende:
Die Abtriebwelle η ist ausgeschaltet, wenn mittels Hebel p die Kurvenscheibe ο von den Rollen g fortgezogen ist (Abb. 1 obere Hälfte). Werden die Antriebwelle und mit ihr die Scheibe c und d und die Gewichte f in Drehung vernetzt, so schwenken die Gewichte f mit den schweren Enden, auf denen die Rollen g sitzen, durch die Schleuderkraft
055822
nach außen bis gegen die Anschläge s. Die exzentrischen Rollen- die mit wenig Spiel zwischen den beiden stillstehenden Bahnen / und fn gleiten, stellen sich so ein, daß der tote Punkt u der Laufbahn m am nächsten ist (Abb. 4 Rolle h und ti'").
Wird durch Herandrücken der Kurvenscheibe ο mittels Hebel ρ an die Rollen g das Getriebe eingeschaltet (Abb. ι untere Hälfte), ίο so sind die Rollen g gezwungen, der Richtung der Kurven r, auf diese einen Druck ausübend, zu folgen (Abb. 3 Rolle g'). Die Gewichte schwenken also·, um die Bolzene drehend, nach innen. Nach dem Ablaufen an der Kurver fliehen die Gewichte/ und .Rolleng" durch die Schleuderkraft wieder nach außeny um an der nächsten Kurve wieder nach innen zu neigen und so fort.
Wenn die Umdrehungszahl der Kurvenscheibe 0 klein ist, z. B. beim Einschalten oder bei größerer Belastung der getriebenen Welle, so läuft die Rolle g schneller an den Kurven ab, mit größerem Druck, als wenp. die Kurvenscheibe 0 sich schneller drehen würde. Die Flugbahn t der Rollen g nach dem Ablaufen der Kurven ist, je nachdem wie schnell die Kurvenscheibe sich dreht, verschieden. Bei wenig Umdrehungen der Kurvenscheibe zum Beispiel wird die Rolle £ noch erst die von der Kurve r gegebene Flugrichtung t beibehalten (Abb. 3). Das Gewicht/ würde sich also noch weiter nach innen bewegen (Abb. 1 untere Hälfte). Diese Bewegung wird schließlich durch die exzentrischen Rollen h durch ihre Abstützung an der Bahn Z begrenzt.
Betrachtet man nun die Tätigkeit der Rollen h, so werden diese beim Anliegen der Gewichte / an den Anschlägen s die Stellung der obersten Rolle der Abb. 4 einnehmen. Sie liegt an keiner Bahn an und ist mit ihrem exzentrischen Schwerpunkt nach außen gerichtet. Bewegen sich die Gewichte nach innen, also die Achsen υ der Rollen h durch die Umkehrung der Bewegung durch den Hebeldrehpunkt e nach außen, so legt sich die Rolle ti an die Bahn / an, so daß die Rolle h' sich dreht, gefördert durch das Gleiten an der Bahn I1 während die Exzentrizität der RoIIeA' eine Bewegung der Achsen nach außen und somit des Gewichtes / nach innen zuläßt. Hat die Rolle g die Bahn r verlassen, so kann der Hebel seine Schwenkbewegung noch fortsetzen, wobei sich der tote Punkt u der Bahn / nähert. Hierbei hört die Exzentrizität der Rolle h" langsam auf zu wirken, und die Bewegung der Achse ν und Gewichte / wird weniger und ist schließlich beendet, wenn der tote Punkt u die Bahn / ganz erreicht hat (Abb. 4, h"). Während dieser Zeit hat das Gleiten der Rolle ti' an der Bahn / allmählich aufgehört. Es findet eine Abwälzung statt.
Die Bewegungsumkehr der Hebel und somit der Gewichte wird unter Durchgang des Punktes u durch seine Totlage stoßlos vollzogen. Währenddessen ist die Zentrifugalkraft auf das Gewicht / wirksam geworden, hat die Rolle h" von der Bahn / abgehoben und gegen die Bahn m gedrückt. Das Abrollen der Rolle h"" bis an die Bahn m verhindert ein zu schnelles Nachaußengehen der Gewichte und führt diese allmählich in ihre Ruhelage an den Anschlägen j zurück. Hier verbleiben sie, bis die Rollen g auf eine neue Kurvenbahn r gelangen.
Wahrend sich die Rollen h an der Bahn m abwälzen, ist ihr Druck nicht senkrecht auf diese Bahn gerichtet, sondern infolge der Exzentrizität der Rollen schräg dazu. Hierdurch wird ein Reaktionsmoment auf das Gehäuse ausgeübt, was auf die treibende Rolle beschleunigt und auf die abtreibende Welle drehmomenterhöhend wirkt. Damit die Rollen h bei ihrer Abwälzung auf der Bahn m nicht ihre Totlage überschreiten und hierdurch die Gewichte wieder einwärts bewegen, ist ihre Drehung auf den Achsen ν durch elastische Ansätzen begrenzt (Abb.4), die auf die schwarz gezeichneten Anschläge der Zapfen υ treffen. Wächst die Umdrehungszahl der abtreibenden Welle und mit ihr die der Kurvenscheibe 0 schneller und hat diese fast die Umdrehungszahl der Welle b erreicht, so werden die Rollen g nach dem Ablaufen an den Kurven r gleich wieder nach außen fliegen. Um zu verhindern, daß die Rollen g hierbei gegen die Enden w der Kurven r drücken und diese in entgegengesetzter Richtung beeinflussen, sind die Rollen g auf ihren Zapfen in axialer Richtung verschiebbar angeordnet (Abb. 2). Will sich also eine Rolle g am Ende der Kurve über die schräg gehaltene Kante w nach außen bewegen, so weicht die Rolle entsprechend in axialer Richtung aus. Damit die Rolle g wieder in ihre alte Stellung am Ende des Zapfens zurückgeführt wird, sind die Rollen g und ihre Zapfen im Winkel β zur Laufbahn angeordnet, so daß die Rollen beim Laufen auf dem Kurvenscheibenmantel und auf den Kurven r sich langsam wieder in die alte Lage hineinrollen (Abb. 2). no
Dadurch, daß die Enden w der Kurven r schräg gehalten sind und man die Kurvenscheibe ο mittels Hebel ρ beliebig einstellen kann, wird erreicht, daß die Rollen g mehr oder weniger gegen die Kurven r drücken, so daß sich hieraus eine größere oder kleinere Kraftübertragung des Getriebes ergibt.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Übertragung einer Drehbewegung auf eine abtreibende Welle mit auf der treibenden angeordneten Fliehgewichten, die
    durch Auflaufflächen der abtreibenden Welle nach innen bewegt werden und so durch Teilentladung ihrer Energie Impulse abgeben, dadurch gekennzeichnet, daß die Energie, die den Gewichten infolge ihrer durch Zentrifugalkraft herbeigeführten Auswärtsbewegung innewohnt, nicht durch Schlag auf zum Drehzentrum zentrische Flächen vernichtet wird, sondern durch Abstützung an einem ruhenden Teile dem treibenden Teile wieder zugeführt wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung der Fliehgewichte mit der treibenden Welle durch Hebel erfolgt, die auf einer zu den Wellen annähernd parallelen Achse exzentrische Rollen tragen, die auf zu den Wellen zentrischen Bahnen des Gehäuses ablaufen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEB171752D 1935-11-14 1935-11-14 UEbertragung einer Drehbewegung auf eine abtreibende Welle mit auf der treibenden angeordneten Fliehgewichten Expired DE655822C (de)

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DE655822C true DE655822C (de) 1938-01-24

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ID=7006855

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2501936A (en) * 1949-03-10 1950-03-28 Brown Brockmeyer Co Variable-speed drive

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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