DE653364C - Zeilenschaltvorrichtung fuer Registrierkassen und Buchungsmaschinen - Google Patents

Zeilenschaltvorrichtung fuer Registrierkassen und Buchungsmaschinen

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DE653364C
DE653364C DEK122223D DEK0122223D DE653364C DE 653364 C DE653364 C DE 653364C DE K122223 D DEK122223 D DE K122223D DE K0122223 D DEK0122223 D DE K0122223D DE 653364 C DE653364 C DE 653364C
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Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
23. NOVEMBER 1937
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JVi 653364 KLASSE43a GRUPPE 13os
Zusatz zum Patent 598916
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. September 1931 ab Das Hauptpatent hat angefangen am 8. September 1931.
Gegenstand der Erfindung ist eine weitere Ausbildung der selbsttätigen Zeilenschaltvorrichtung nach Patent 598 916. Gemäß der Einrichtung nach dem Hauptpatent wird die selbsttätige Zeilenschaltung stets dann bewirkt, wenn keine Neueinstellung der Zeileneinstellvorrichtung erfolgt ist. Diese Einrichtung erfüllt ihren Zweck vollständig bei Maschinen, bei welchen mehrere Beträge nacheinander in ein und derselben Spalte eines Beleges untereinander gedruckt werden sollen. Bei S aldier maschinen dagegen, bei welchen die verschiedenen Beträge einer Buchung, wie »Alter Bestand«, »Bestandsverschiebung« und »Neuer Bestand«, in mehreren Spalten nebeneinander gedruckt werden, ist es zwecks besserer Übersichtlichkeit und Vermeidung von Zeilenverlusten erwünscht, daß nicht bei jeder. Registrierung eine Zeilenschaltung erfolgt, sondern nur dann, wenn in einer Buchung zwei oder mehrere Bestandsverschiebungen nacheinander registriert wer- · den.
Zu diesem Zwecke wird erfindungsgemäß die selbsttätige Zeilenfortschaltvorrichtung in Abhängigkeit von den die Zeilennummer bestimmenden Einstellmitteln (Zeilentasten) sowie von den Betragseinstellmitteln (Drücken oder Nichtdrücken der Betragstasten) vor bestimmten Registriervorgängen (erster Umsatzposten, neuer Bestand) selbsttätig wirkungslos gemacht.
In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigen
Abb. ι eine Draufsicht auf die Zeilenschalt-Vorrichtung,
Abb. 2 einen Querschnitt nach der Linie H-II der Abb. i,~
Abb. 3 einen Querschnitt nach der Linie III-III der Abb. 7, '
Abb. 4 einen Querschnitt nach der Linie IV-IV der Abb. τ,
Abb. 5 einen Teil der Zeilenschaltvorrichtung in wirkungsbereiter Stellung,
Abb. 6 und 7 Einzelheiten der Zeilenschalt-Vorrichtung in verschiedenen Lagen,
Abb. 8 einen Längsschnitt nach der Linie VIII-VIII der Abb. 1,
Abb. 9 eine Abwicklung der Kurvennuttrommel,
Abb. 10 eine in Verbindung mit der Zeilenschaltvorrichtung verwendete Kontokarte.
Die der Beschreibung zugrunde liegende Ausführungsform bezieht sich auf eine Saldiermaschine mit einem Drucktisch, welcher in horizontaler Ebene für Spalten- und Zeilen-
einstellung in zwei zueinander senkrechten Richtungen verschiebbar ist. tür die Einstellung auf eine beliebige Zeile ist eine an sich bekannte Zeileneinstellvorrichtung vorr gesehen, weiche zwei nach Dezimalen unteirr teilte Reihen von Tasten ioi und 102 für dÜ Einer und Zehner der Zeilennummer aufweist (Abb. i). In der Einertastenbank 101 ist ein Bewegungsschieber 163 und in der Zehner-ίο tastenbank 102 ein Bewegungsschieber 172 (Abb. 4) gelagert. Die an den Schiebern 163, 172 angeordneten Schrägflächen arbeiten mit den Tastenstiften der Zeilentasten ioi, 102 so zusammen, daß durch Drücken einer Einertaste ioi der Schieber 163 und durch Drücken einer Zehnertaste 102 der Schieber 172 entgegen der Wirkung einer Feder nach rechts bewegt wird (Abb. 2 und 4). In einen Schlitz .163" des Schiebers 163 greift der Stift 225 eines Armes 226 und in den Schlitz 172" des Schiebers 172 der Stift 227· eines Armes 228 ein. Beide Arme 226, 228 sind auf der Achse 164 befestigt* welche außerdem einen starren Arm 229 trägt. An dem Arm 229 ist eine Stange 231 angelenkt, welche durch einen ortsfesten Zapfen 233 geführt und an ihrem unteren Ende mit einer Gleitrolle 232 versehen ist, welche in noch zu beschreibender Weise in die Kurvennut 235 einer Kurven-Jo nuttrommel 234 eingeführt werden kann, sich aber für gewöhnlich außerhalb derselben befindet (Abb. 2).
Die Kurvennuttrommel 234 ist auf einer Achse 236, welcher bei j edem Maschinengang eine Umdrehung erteilt wird/ verschiebbar, aber undrehbar gelagert und wird für gewöhnlich durch eine Feder 237 gegen einen festen Anschlag, beim Ausführungsbeispiel gegen eine Zwischenwand 2,38, gedruckt. In eine Ringnut 239 der Trommel 234 greift1 das gabelförmige Ende eines Armes 240 ein, welcher auf der in den Seitenwänden verschiebbar" gelagerten Schubstange i86a befestigt ist (Abb. i, 3, 7, 8). Ein anderer an der Schubstange 186a befestigter Gabelarm 188 greift in die Ringnut eines Ritzels 187 ein, welches auf einer Achse 187" verschiebbar und drehbar gelagert ist und welchem bei jedem Maschinengange eine Umdrehung erteilt wird. An dem Ritzel 187 ist eine einzahnige Schaltscheibe 190 befestigt, welche durch Verschiebung des Ritzels 187 nach links (Abb. 3) in die Ebene der Tischzahnstange 145 gebracht werden kann, sich aber für gewöhnlich außerhalb derselben befindet.
Die Kurvennut 235 der Trommel 234 ist so geformt (Abb. 1, 2, 5, 9), daß in'der Ruhelage der Mas'chine der Gleitrolle 232 eine verbreiterte Nutstelle 235° gegenüberliegt, um das Einführen und Ausheben der Rolle zu erleichtern. Wenn nun die Welle 236 durch das Maschinengetriebe angetrieben wird, gleitet die Rolle 232, sofern sie in noch zu beschreibender Weise in die Kurvennut 235 •„^eingerückt ist, zunächst in einem ringförmig ',verlaufenden Teil 235·* der Kurvennut, bis sie '•»nach einem bestimmten Teil der Trommel-' Umdrehung in einen schräg verlaufenden Teil 235" der Nut gelangt, welcher im Zusammenwirken mit der feststehenden Rolle 232 bewirkt, daß die Trommel 234 entgegen der Wirkung der Feder 237 nach links verschoben wird. Am Ende der Trommelumdrehung befindet sich die Rolle 232 in dem - erweiterten Teil 235tf einer in sich geschlossenen Ringnut 235'. An der Trommel 234 ist ein Ansatz 241 angeordnet (Abb. 5, 6, 7), welcher sich in der rechten Ruhelage der Trommel rechts von einem festen Anschlag 242 befindet (Abb. 2 und 6). Wenn die Trommel 234 während ihrer Drehung nach links verschoben wird, gelangt der Ansatz 241 am Ende der Umdrehung links vor den Ansatz 242 (Abb. 5 und 7), wodurch die Trommel 234 entgegen der Feder 237 in dieser Lage gehalten wird. Der Druck der Feder 237 wird hierbei nicht von der Rolle 232, sondern von dem festen Anschlag 242 aufgenommen. Infolgedessen kann die Rolle 232 auch leicht aus' dem verbreiterten Teil 23 sd der Kurvennut ausgehoben oder wieder in ihn eingeführt werden. Durch die Verschiebung der Trommel 234 wird vermittels des Armes 240 und der Schubstange i86" auch das Ritzel 187 so weit nach links verschoben (Abb. 3), daß die Schaltscheibe 190, welche aber inzwischen ihre wirksame Drehung beendet hat, in die Ebene der Tischzahnstange 145 gelangt.
Wird nun die Rolle 232 vor Beginn des darauffolgenden Maschinenganges wieder eingerückt, und zwar in den verbreiterten Teil 235Äi so gleitet sie während dieses Maschinenganges in dem ringförmig verlaufenden Teil 23Sf der Kurvennut und hält hierbei die Trommel 234 in ihrer linken Lage. Die dadurch in ihrer wirksamen Stellung gehaltene Schaltscheibe 190 bewirkt hierbei zu Beginn ihrer Drehung mit ihrem Einzahn eine Weiterschaltung des Drucktisehes 146 um eine Zeile. Am Ende dieses Maschinenganges befindet sich die Rolle 232 wieder in dem verbreiterten Teil 235tf der Kurvennut, und der Druck der Feder 237 wird wieder von dem festen Anschlag 242 aufgenommen.
Wird die Rolle 232 vor Beginn des nächsten Maschinenganges nicht in die Kurvennut 235 eingeführt, so drückt die Feder 237 die Trommel 234 nach rechts, sobald der Ansatz 241 zu Beginn der Trommelumdrehung von dem festen Anschlag 242 entfernt wird. Dadurch wird auch die Schaltscheibe 190 sofort
aus der Ebene der Tischzahnstange 145 gebracht und somit in diesem Maschinengang keine Zeilenschaltung bewirkt.
Um die Gleitrolle 232 in ader außer Eingriff mit der Kurvennut 235 zu bringen, ist die nachstehend beschriebene Einrichtung vor-· gesehen:
Ein Zapfen 245 des Armes 229 (Abb. 2) greift in den Schlitz 246" eines Lenkers 246, der an einem Arm 247 angelenkt ist. Der Arm 247 ist auf einer Achse 248 befestigt, mit welcher außerdem mehrere Arme 249 fest verbunden sind (Abb. 1 und 2). Stifte 249° der Arme 249 greifen in Schlitze 250" von Lenkern 250 ein, welche an den Bewegungsschiebern 251 der Betragstastenbänke angelenkt sind. Jeder dieser Bewegungsschieber wird durch eine Feder 2516 abwärts gezogen und so mit seinen Schrägflächen 251° in Anlage mit den Tastenstiften 252° der Betragstasten 252 gehalten. Die Schrägflächen 251" der Bewegungsschieber 251 sind so angeordnet, daß durch Drücken einer Taste 252 in einer der Betragstastenreihen der zugehörige Bewegungsschieber aufwärts bewegt wird. Eine an einem der Arme 249 angreifende Feder 253 ist bestrebt, die Achse 248 mit ihren Armen 247, 249 stets im Uhrzeigersinn zu drehen und hält dadurch die Stifte 249s gewöhnlich in Anlage mit den unteren Begrenzungsflächen der Schlitze 250°. Eine zwischen dem Zapfen 245 des Armes 229 und einem Stift 246* des Lenkers 246 gespannte Feder 254 versucht, den Zapfen 245 stets in Anlage mit der unteren Begrenzungsfläche des Schlitzes 246" zu halten. Infolge dieser Verbindungen nehmen die Teile in der Ruhelage der Maschine, d. h. wenn weder eine Betragsnoch eine Zeilentaste gedrückt ist, die in Abb. 2 dargestellte Lage ein, wobei der auf der Achse 164 befestigte Arm 229 unter der Wirkung der Feder 253 so weit angehoben ist, daß sich die Gleitrolle 232 außerhalb der Kurvennut 235 befindet, während die Kurvennuttrommel 234 ihre rechte Endlage einnimmt. Die Wirkungsweise der beschriebenen Einrichtung bei den verschiedenen Buchungsvorgängen ist nun folgende:
i. Einführung des alten Bestandes:
Die Vorbereitung der Einstellung des Drucktisches auf die gewünschte Anfangszeile erfolgt durch Drücken der entsprechenden Zeilentasten 101, 102, wodurch einer oder beide der Schieber 163, 172 nach rechts bewegt werden. Der Schlitz i63a bzw. 172s gestattet diese Bewegung und legt sich mit seiner linken Begrenzungsfläche gegen den Stift 225 bzw. 227 und verhindert somit eine Verschwenkung der Achse 164 im Uhrzeigersinn und damit auch das Einrücken der Gleitrolle 232 in die Kurvennut 235. Wird nun mittels der Betragstasten der Wert des alten Saldos eingetastet, so werden dadurch die entsprechenden Bewegungsschieber 251 samt ihren Lenkern 250 aufwärts bewegt, wodurch die Achse 248 mit den Armen 249 und 247 unter Spannen der Feder 253 im Gegenzeigersinn verschwenkt und der Lenker 246 abwärts bewegt wird. Der Schlitz 246° gestattet hierbei die Abwärtsbewegung des Lenkers 246. Da die Achse 164 mit ihren Armen gegen Drehung im Uhrzeigersinn gesperrt ist, wird die Feder 254 bei der Abwärtsbewegung des Lenkers 246 gespannt. Bei dem nun einsetzenden Maschinengang wird zunächst der Drucktisch 146 auf die den gedrückten Zeilentasten entsprechende Zeile eingestellt. Die Drehung der einzahnigen Schaltscheibe 190 bleibt hierbei wirkungslos, da sie sich außerhalb der Ebene der Tischzahnstänge 145 befindet (Abb. 3). Die vom Maschinengang bewirkte Drehung der Trommel 234 bleibt ebenfalls wirkungslos, da die Rolle 232 außer Eingriff mit ihrer Kurvennut 235 gehalten wird (Abb. 2). Wenn nun gegen Ende dieses Maschinenganges die Betragstasten gelöscht werden, ziehen die Federn 251* die Bewegungsschieber 251 samt ihren Lenkern 250 wieder abwärts in ihre Ausgangslage. Die Achse 248 mit ihren Armen 249, 247 kann infolgedessen unter Wirkung der Federn 253 und 254 ebenfalls in ihre Ausgangslage zurückschwingen, wodurch der Lenker 246 wieder angehoben wird. Durch Löschen der Zeilentasten kehren auch die Tastenscmeber 163, 172 in ihre Ausgangslage zurück, wobei die Schlitze 163", 172« über die Zapfen 225 und 227 entlang gleiten.
2. Einführung der ersten Bestandsverschiebung: Bei diesem Buchungsvor- gang wird keine der Zeilentasten gedrückt, so daß sich die Tastenschieber 163, 172 in ihrer linken Endlage befinden (Abb. 2 und 4). Durch Einführen des Umsatzbetrages mittels der Betragstasten wird in gleicher Weise, wie vorher beschrieben, die Achse 248 mit ihren Armen 249, 247 entgegen der Wirkung der Feder 253 im Gegenzeigersinn verschwenkt und dadurch der Lenker 246 abwärts bewegt (Abb. 2). Die Feder 254 kann aber hierbei den Zapfen 245 mitnehmen und die Achse 164 mit den Armen 229, 226, 228 im Uhrzeigersinn verschwenken, da keine Zeilentaste ge- · drückt ist und somit die Stifte 225, 227 sich in den Schlitzen 163s, 172° nach links bewegen können. Dadurch wird auch die Stange 231 abwärts bewegt und die Rolle 232 in Eingriff mit der verbreiterten Stelle 235s der Kurvennut gebracht (Abb. 9). Bei der durch den Maschinengang bewirkten Drehung der Kurvennuttrommel 234 bleibt die Rolle 232 zunächst in dem geraden Teil 235*, bis
die durch die Schubstange i86" mit der Kurvennuttrommel 234 gekuppelte und daher nicht eingerückte Schaltscheibe 190 so weit gedreht ist, daß ihr Schaltzahn aus dem Wirkungsbereich der Tischzahnstange 145 gelangt ist (Abb. 8). Dann wird die Trommel 234 durch den schrägen Teil 235° der Nut entgegen der Wirkung der Feder 237 nach links verschoben, wobei die Rolle 232 am Ende des Maschinenganges in den verbreiterten Teil 23 5d der Nut gelangt. Zur gleichen Zeit ist der Ansatz 241 der Trommel 234 links vor den festen Anschlag 242 gelangt, welcher nun die Trommel 234 samt dem Ritzel 187 und der Schaltscheibe 190 entgegen der Wirkung der Feder 237 in dieser Lage hält (Abb. 5), Das Ritzel 187 ist dabei nach links mitverschoben worden, und die Schaltscheibe 190 befindet sich nun in der Ebene der Tischzahn-
ao stange 145. Die restliche Drehung der Schaltscheibe 190 nach der Verschiebung bleibt aber wirkungslos, da ihr Schaltzahn schon vor der Verschiebung über die Eingriffsstelle mit der Zahnstange hinaus gedreht wurde. Durch das Löschen der Betragstasten werden die Teile 251, 250, 249, 248, 247, 246 unter der Wirkung der Federn 2516 und 253 wieder in ihre Ausgangslage zurückgebracht (Abb. 2). Dadurch wird auch die Achse 164 mit ihren Armen 226, 228, 229 wieder im Gegenzeigersinn zurückverschwenkt und somit die Rolle 232 aus der Kurvennut 235 herausgezogen.
3. Einführung der zweiten und weiterer Bestandsverschiebungen:- Zur Registrierung weiterer Bestandsverschiebungen wird ebenfalls keine Zeilentaste gedruckt. Durch Drücken einer Betragstaste wird daher die Rolle 232, wie vorher beschrieben, wieder eingerückt, und zwar, da sich die Trommel 234 in ihrer linken Endlage befindet (Abb. S), in den verbreiterten Teil 23 50 der Nut 235. Beim Drehen der Trommel 234 hält die Ringnut 235f die Trommel in der linken Lage; dadurch bleibt auch die Schaltscheibe 190 in der Ebene der Tischzahnstange 145 und schaltet zu Beginn des Maschinenganges den Drucktisch 146 um eine Zeile weiter. Am Ende dieses Maschinenganges befindet sich die Rolle 232 wieder in dem verbreiterten Teil 235d, während die Trommel 234 durch den festen Anschlag 242 in ihrer linken Lage gehalten wird. Durch Löschen der Betrags tasten werden die Teile 251, 250, 249, 248, 247, 246 mit Hilfe der Federn 251* und 253 wieder in ihre Ausgahgslage zurückbewegt, wobei der Lenker 246 die Achse 164 mit ihren Armen 226, 228, 229 im Gegenzeigersinn verschwenkt und somit die Rolle 232 aus der Kurvennut 235 hebt.
4. Abdruck des neuen Bestandes: Wird nach der Registrierung einer oder mehrerer Bestands verschiebungen der neue Saldo gezogen, so bleibt die Rolle 232 ausgerückt, da keine Betragstaste gedrückt ist, der Lenker 246 also nicht abwärts bewegt wird. Durch die Drehung der Trommel 234 wird ihr Ansatz 241 sofort zu Beginn des Maschinenganges von dem festen Anschlag 242 entfernt, so daß die Feder 237 die Trommel 234 samt dem Ritzel 187 und der Schaltscheibe 190"bis zu dem festen Anschlag 238 nach rechts verschiebt. Dadurch gelangt die Schaltscheibe 190 aus der Ebene der Tischzahnstange 145, ehe der Schaltzahn in den Wirkungsbereich der letzteren kommt, so daß die Drehung der Schaltscheibe 190 keine Zeilenschaltung bewirkt. Am Ende der Drehung steht die verbreiterte Stelle 235" der Kurvennut der Rolle 232 gegenüber, so daß die Maschine sich wieder in der zur Einführung eines alten Bestandes notwendigen Ausgangsstellung befindet.
Durch diese selbsttätige Zeilenschaltvorrichtung gelangt also die erste Bestandsverschiebung ohne Zeilenschaltung neben dem alten Bestand zum Abdruck, während die folgenden Bestandsverschiebungen infolge der selbsttätigen Zeilenschaltung nacheinander unter die erste Bestandsverschiebung und der neue Bestand wieder ohne Zeilenschaltung go neben die letzte Bestandsverschiebung gedruckt wird (Abb. 10).

Claims (15)

Patentansprüche:
1. Zeilenfortschaltvorrichtung für den Drucktisch von Buchungsmaschinen und Registrierkassen nach Patent 598 916, dadurch gekennzeichnet, daß die selbsttätige Zeilenfortschaltvorrichtung in Abhängig- ioo keit von den die Zeilennummer bestimmenden Einstellmitteln (Zeilentasten) sowie von den Betragseinstellmitteln (Drükken oder Nichtdrücken der Betragstasten) vor bestimmten Registriervorgängen (erster Umsatzposten, neuer Bestand) selbsttätig wirkungslos gemacht wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Zeilenfortschaltung steuernde Wirkung der Betragstasten aufgehoben wird, wenn mindestens eine Zeilentaste gedrückt wird.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1,- dadurch gekennzeichnet, daß die Zeilenfortschaltung bei einem Betragsmaschinengang erst vor dem Drucken des zweiten Umsatzpostens zur Wirkung kommt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2, bei welcher die als Tasten ausgebildeten Einstellorgane in Gruppen für die Einer und die Zehner unterteilt sind, so daß die Einer und die Zehner der Zeilennummer geson-
dert eingestellt werden können, dadurch gekennzeichnet, daß die Tasten der Einerund der Zehnertastenbank (ιοί, 102) eine' Sperrvorrichtung (229) einschalten können, welche im nachfolgenden Maschinengang verhindert, daß die die Fortschaltung des Drucktisches (146) um eine Zeile bewirkende Schalteinrichtung zur Wirkung gelangt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß beim Drücken einer Taste (101, 102) der Einer- oder der Zehnertastenbank ein Bewegungsschieber (163, 172) einen Sperrarm (229) so bewegt, daß im nachfolgenden Maschinengang die zur Fortschaltung des Drucktisches um eine Zeile dienende Schaltscheibe (190) nicht in den Bereich der Schaltzahnstange (145) des Drucktisches gelangen kann.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Zeilenfortschaltbewegung auf die Zahnstange (145) des Drucktisches übertragende Schaltscheibe (190) mit einer Kurvennuttrommel (234), die bei jedem Maschinengang eine Umdrehung ausführt, zu gemeinsamer seitlicher Verschiebung verbunden ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die seitliche Verschiebung der Kurvennuttrommel (234) entgegen der Wirkung einer Feder (237) während eines Maschinenganges dadurch erfolgt, daß eine seitlich unverschiebbare Gleitrolle (232) mit der Kuryennut (235) der Trommel in Eingriff gebracht wird.
8. Vorrichtung >nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommel
(234) mehrere ineinander übergehende Kurvennuten (235", 235*, 235" und 235«*, 23 sO besitzt.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß im Ruhezustand der Trommel (234) je nach ihrer Lage der Gleitrolle (232) verschiedene Kurvennuten (235s, 23 5d) gegenüberstehen.
10. Vorrichtung nach Anspruch 3 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die seitliche Verschiebung der Trommel (234) aus der Ruhelage erst dann erfolgt, wenn der Zahn der Schaltscheibe (190) durch den Maschinengang bereits aus dem Eingriffsbereich der Zahnstange (145) des Druck- tisches (146) gedreht ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommel (234) während einer Umdrehung in ihrer seitlich verschobenen Lage verbleibt, wenn die Gleitrolle (232) mit der dieser Lage entsprechenden Kurvennut (23 ζα) in Eingriff gebracht ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 6, da- ■ durch gekennzeichnet, daß die Kurvennuttrommel (234) am Ende einer Umdrehung durch einen festen Anschlag (242) in der jeweiligen Einstellage gegen seitliche Verschiebung gesperrt ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (242) derart ausgebildet ist, daß bei ausgerückter Gleitrolle (232) die Feder (237) die Trommel (234) zurückführt, bevor die Schaltscheibe (190) mit der Tischverzahnung (145) in Eingriff kommt.
14. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitrolle (232) durch einen von den Betragstasten (252) gesteuerten Schieber (251) über' eine nachgiebige federnde Verbindung (246,254) mit der Kurvennut (235) in Eingriff gebracht wird.
15. Vorrichtung nach Anspruch 2, da-"durch gekennzeichnet, daß die Gleitrolle
(232) durch einen Schieber (163, 172) und einen Sperrarm (229) in ihrer ausgerückten Lage gesperrt bzw. in diese Lage zurückgeführt wird, wenn eine Zeilentaste (101, 102) gedrückt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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