AT62690B - Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen, bei denen Verbindungen verschiedenen Wertes (z. B. Orts- und Fernverbindungen) herzustellen sind. - Google Patents

Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen, bei denen Verbindungen verschiedenen Wertes (z. B. Orts- und Fernverbindungen) herzustellen sind.

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AT62690B
AT62690B AT62690DA AT62690B AT 62690 B AT62690 B AT 62690B AT 62690D A AT62690D A AT 62690DA AT 62690 B AT62690 B AT 62690B
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local
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Siemens Ag
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Schaltungsanordnung für Fernsprechaniagen, bei denen Verbindungen verschiedenen
Wertes (z. B. Orts-und Fernverbindungen) herzustellen sind. 
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 das Relais Tr1 stromlos wird. Dann wird der Ruhekontakt   t2   geschlossen und damit ein Stromkreis : Erde, Batterie G, Kopfkontakt K1, r, t2, D, Unterbrecher, Erde, weil der Kontakt   K1   nur 
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Die Einstellung der weiteren Wähler GW und LW geschieht in bekannter Weise. Alle Schalter sind in dem Zustande gezeichnet, den sie während des   Gespräches hinnehmen. Alle   nicht auf die Erfindung beziiglichen Teile sind der Deutlichkeit der Darstellung halber weggelassen, es fehlen vor allem also die zur Einstellung (Heben, Drehen, Prüfen, Rufen) nötigen Relais. 



  Der Gruppenwähler GW ist mit einem Übertrager vereinigt. Die Speisung von   Tl   erfolgt auf dem Wege : Batterie G, Relais A, eine Wicklung der   Relais X,   a-Leitung, Mikrophon, b-Leitung, zweite Wicklung von X, Relais B, Erde. Die Relais A und B sind erregt, Relais   X   nicht. Auf der rechten Seite der Übertragerkondensatoren Co1, Co3 ist Batterie über das Relais S an die b-Ader und Erde über das Relais Z2 an die a-Ader angeschlossen. Diese beiden Relais sind stromlos, weil sie durch die beiden Kondensatoren Co1, Co3 von der anrufenden und durch die Kondensatoren   002 und 004 von   der angerufenen Teilnehmerschleife abgetrennt sind. 



   Auf der Seite des angerufenen Teilnehmers T2 ist Erde über das Relais B, an die   b-Ader   und Batterie über das Relais Al an die a-Ader angelegt. Diese beiden Relais dienen als Speisebrücke für den angerufenen Teilnehmer T2 und sind deshalb erregt. 
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 Erde, Kopfkontakt K2, Arbeitskontakt c4, Relais P, Kontakt KA6, Relais C2, Batterie. 



   Wenn der Teilnehmer   J\   den Hörer vor dem Teilnehmer T2 anhängt, so werden durch die   Önnung der   Schleife im Teilnehmerapparat T, die Relais A, B und X stromlos. Der   Kontakt   schliesst sich und es entsteht ein Stromkreis : Erde, b2, Relais S, Batterie. Das Relais   8 schliesst   
 EMI2.4 
 Kontakt   @1, a-Ader. Kontaktarm KA5, Relais A1 im   Leitungswähler, Batterie.

   Das Zählerrelais Z2 erregt sich   und schliesst   den Kontakt s wodurch ein den Zähler   fortschaltender Stromstoss entsteht   : Erde. 2, Widerstand Wz, Kontaktarm KA3, Zähler Z (diesem ist die Wicklung t1 des Trenn- 
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 wird durch den Anker    deb Relais ('fin Stromkreis   für den   Auslösemagneten   M des (ruppen-   wäliiers gcsehlossen.   
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 gleichen Vorgänge eintreten, wie vorbeschrieben. Letzteres   würde die Zählung bewirken,   die alter hier nicht eintreten soll ; ersteres würde in Anrufbereitschaft kommen und würde, da abwechselnd von dem Zustande, der bei Auslösung vom Teilnehmer T1 eintritt, jetzt die Leitungs- 
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   Die vom Fernamt zum Zweck der Auflösung der bestehenden Ortsverbindung   ? \, T   vorgenommene Schaltmassnahme besteht nämlich darin, dass die Leitungen af   und Cf geerdet   und   dass   die Leitung   bf   an ein Potential   Fh,   das von Erde sehr wenig verschieden ist, angelegt wird. Die direkte Erdung der Leitung   a. bewirkt   einen Stromfluss : Ortsamtsbatterie G, Relais A des Gruppenwählers   GW,   a-Wicklung des Relais X, Kontaktarm KA1, Leitung a, Kontakt t4, Leitung ar, Erde im Fernamt. Das Relais   A   bleibt erregt und X wild erregt. Dadurch schliesst sich der Kontakt   .

   Für   das Relais B des Gruppenwählers GW sind nun zwei Stromkreise geschlossen, nämlich von Erde durch die rechtsliegende Wicklung des Relais B, Kontakt Xl zur (24 Volt-) Batterie Go und zweitens von der Hilfsbatterie Fh im Fernamt über die Leitung b1, 
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  Wicklung des Relais B und den Kontakt x1 zur Batterie   (il.   Die Hilfsbatterie Fun Fernamt ist so bemessen, dass der durch sie veranlasste, über die linke Wicklung des Relais B fliessende Strom eine Wirkung ausübt, welche gleich ist der Wirkung des über die rechte Wicklung des Relais B fliessenden Stromes.

   Die   Hilfsbatterie   ist aber hiebei so angeschaltet, dass der von ihr ausgehende Strom in der linken Wicklung des Relais B entgegengesetzt gerichtet ist dem Strom, welcher in der rechten Wicklung des Relais B fliesst, so dass also das Relais B entmagnetisiert wird und den Kontakt à schliesst, wodurch ein Stromkreis : Erde, Kontakt b2, Relais S, Batterie, 
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 durch das vom Fernamt aus erregte Relais   X   geöffnet ist. welches also die vorbereitete Zählung durch Abschalten des   Zählerrelais   unterdrückt. 



   Das Relais 8 schliesst ferner wieder den   Kontakt 82'wodurch   die Auslösung von Gruppen- 
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 noch geschlossen ist, nicht wieder ansprechen, weil die Leitung af vom Fernamte aus geerdet ist und das Relais kurzschliesst. Durch das Anlegen der Hilfsbatterie   Fh an   die b-Ader werden 
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 einzuschalten und clgl. Der   Vorwähter   bleibt also nicht   während   des   Weiterlaufes   auf einer freien Leitung stehen, sondern geht in die Ruhelage. 



   In der Fig. 2 ist eine andere Ausfübrungsform des Anrufrelais des Vorwählers gezeigt. 



    Während   bei der ersten Anordnung in dem bei einem von T1 ausgehenden Anruf an der b-Leitung liegenden Vorschaltwiderstand W Energie nurzlos aufgewandt wird. wird diese Energie bei der 
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 Batterie, zunächst nur die Wicklung R'. Durch diese Erregung wird am Kontakt   r,   die Wicklung V1 kurzgeschlossen. Infolgedessen verstärkt sich der Strom in der Teilnehmerschleife etwas und 
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 wirkungslos. 



   Wurde die a-Ader im Vorwähler nicht über das Relais R1 an Erde, sondern an Batterie 
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 bestehen. Wird nach Beendigung des Ferngespräches die Erdung für   Cf   unterbrochen, so wird das Relais   TrI stromlos, 80   dass alle Organe des Vorwählers Vw die Ruhestellung einnehmen. 



   Wenn das Fernamt F einen angerufenen Teilnehmer anrufen will, so erfolgt die Verbindung 
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   Durch die Kurzschliessung des Kondensators Co2 wird das Zählrelais Z2 zwar an die zwischen dem Gruppenwähler GW und dem Leitungswähler LW verlaufende Sprechader a angelegt, diese Sprechader ist aber durch die Erdung des   Zweiges   ag im Fernamt direkt geerdet, infolgedessen ist das Relais Z2 jetzt kurzgeschlossen, so dass die im Fernamt vorgenommene Schaltmassnahme auch hier die vorbereitete Zählung unterdrückt. 



   Die Erdung der Leitung Cg hält die Erregung des Trennrelais Tr2 am   Vorwähler VW2,   der im übrigen sich in der Ruhelage befindet, aufrecht, wenn der während der Ortsverbindung bestehende Haltestrom : Erde, Kopfkontakt   K.,   Relais   Pl,   Kontaktarm KA9. Kopflkontakt K5 des Vorwällers   VW2,   Trennrelais Tr2, Kopfkontakt K6, Batterie, durch das Zurückfallen des Leitungswählers unterbrochen wird. Desgleichen sperrt die Erdung der Leitung ce die Fernverbindung wieder gegen das Einschalten anderer Verbindungen. 



   Die Erfindung beschränkt sich nicht auf das Eingreifen eines Fernamtes in Ortsverbindungen, sondern bezieht sich auch auf ähnlich liegende Fälle, z. B. auf Privatfernsprechanlagen, deren Verbindungen getrennt werden, wenn ein sprechender Teilnehmer vom Amt oder einer sonst bevorzugten Stelle angerufen wird. 
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 (Gesprächsschluss) bzw. bei Einleitung von Anrufen zur Wirkung kommende Organe (z.   B. An-   rufrelais des   Vorwählers   oder Gesprächszähler) in Empfangs'bereitschaft gesetzt oder zur Wirkung gebracht werden, dadurch gekennzeichnet, dass diese Organe (R1, ZJ durch eine auf dem Fernamt vorzunehmende Schaltmassnahme (z. B. durch Kurzschluss oder Abschaltung) derart   beeinflusst   werden, dass sie bei der auf Trennung des Ortsgespräches gerichteten Schaltmassnahme des Fernamtes nicht zur Wirkung kommen.

Claims (1)

  1. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die an dem einen EMI4.3
AT62690D 1911-08-17 1912-08-06 Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen, bei denen Verbindungen verschiedenen Wertes (z. B. Orts- und Fernverbindungen) herzustellen sind. AT62690B (de)

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DE62690X 1911-08-17

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ID=5631579

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AT62690D AT62690B (de) 1911-08-17 1912-08-06 Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen, bei denen Verbindungen verschiedenen Wertes (z. B. Orts- und Fernverbindungen) herzustellen sind.

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