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Metallpulvers im Kohärer 2 zu ermöglichen. In der Praxis beträgt die für diesen Zweck erforderliche Zeit ungefähr eine Sekunde.
Da nun der durch den Fritter gehende Stromkreis dazu dient, die Auslösung der Signal- vorrichtungen zu verhindern, so sind Mittel notwendig, um die Unterbrechung der über diese Vor- richtungen gehenden Stromkreise während jener Zeit hintanzuhalten, in der sich das Frittpulver in nicht leitendem, d. h. in lockerem Zustande befindet. Zu diesem Zwecke werden Relais benutzt, deren Bauart im wesentlichen mit der der schon genannten Relais übereinstimmt und durch deren Anordnung ermöglicht wird, die Stromkreise der Signalempfängervorrichtung für einen längeren Zeitraum geschlossen zu halten, als unter gewöhnlichen Bedingungen für den nichtleitenden Zustand des Fritters erforderlich ist. Diese Bedingung tritt nur im Falle des Sicherheitszustandes ein, d. h. wenn keine Hertzschen Wellen den Fritter treffen.
Zu diesem Zwecke ist der Fritter 2 in den Stromkreis 2C eines Relais 19 geschaltet, dessen Anker 21, 22 die Kontaktfinger 23 des über ein weiteres Relais 25 gehenden Stromkreises 24 steuert. Dieses vierte Relais 25 bewegt
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kreises 29 steuert. Durch diese Anordnung der Relais wird der Stromkreis der Bremsleitung ungefähr während einer Sekunde geschlossen gehalten, wenn der Fritterstromkreis durch das Lockerwerden des Frittpulvers unterbrochen worden ist. Das Zusammeufritten des Frittpulvers wird stets von den Hertzschen Wellen veranlasst, die zum Fritterstromkreis entweder über einen Fangdraht 3 ()
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jetzt Wellen durch den Leiter 31 zugeführt werden können. Diese Wellen treten in den Fritterstromkreis über einen Draht 81, der von dem Stromkreis 29 abgezweigt ist.
Der linke Finder 28 ist entweder mit dem Fangdraht 30 oder dem Hilfsdrabt 31 stets in leitender Verbindung.
Der Zweck dieser Anordnung ist folgender : Bei freier Strecke werden die Wellen von dem Fandraht aufgenommen und der Fritter wird nach der Lockerung seiner Metallteilchen sofort wieder leitend. Wenn aber der Fangdraht 30 durch Aufhören der Wellen schwingungslos ble@bt. so nimmt die Vorrichtung die in der Zeichnung dargestellte Lage ein. bei der die Wellen nicht
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draht 40 und dem Sekundärstromkreis eines Gebers 41 üblicher Einrichtung berzustellen oder zu unterbrechen. Der Prinarstromkreis eines jeden Gehers 41 wird von dem Wechselstromapeise- leiter42erregt.
Die Euntichtung. durch deren Vermittlung das Relais 39 die erwähnte Verbindung zwischen dem Wellenlerter 40 und dem Geber 41 steuert. ist folgende : An dem Anker 4-1 des Relais 39 ist
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und den Sendedrähten des rückliegenden Blockes unterbricht. Fährt nun ein Zug in den rückliegen- den Block-ein, während sich ein anderer Zug in dem vorausliegenden Block befindet, so erhält der nachfahrende Zug keine Wellen und es wird sein Bremsventil geöffnet und die Signalpfeife zum Ertönen gebrarbt.
Versucht nun difser Zug trotzdem in denselben Block einzufahren. in
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kreis 29 gewhlouen und die Steuerungsteile werden in ihre Anfangslage zurückgebracht, die aus den Zeichnungen ersichtlich ist.
Da es wünschenswert ist, dass sofort bei eintretender Gefahr ein hörbares Warnungssignal gegeben wird, ist die Einrichtung getroffen, dass die die Signalpfeife steuernde Leitung der Bremse solange offen gehalten wird, als der Gefahrzustand andauert. Die für diesen Zweck vorgesehene Einrichtung ist ebenfalls aus Fig. 2 der Zeichnung zu erkennen. Ein Elektromagnet 67 reicht mit einem Vertilanker 68, 72 in eine mit der Signalpfeifenleitung 70 verbundene Röhre 69 hinein und steuert das Ventil M. Bei Erregung des Elektromagneten 67 wird der Anker 68 angezogen und das Ventil der Signalpfeife wird geschlossen.
Sobald aber der Elektromagnet 67 entkräftet wird, wird das Ventil 71 geöffnet und die Signalpfeifenteitung entsprechend gelüftet, so dass die 8ignalpfeife solange ertönt, bis der Elektromagnet 67 wieder erregt ist. Dieser Elektromagnet liegt in einen Stromkreis 73, der über einen der Kontaktfinger 23 läuft, so dass der Stromkreis 73 stets unterbrochen wird, wenn das Relais 19 stromlos ist und die Signalpfeife entsprechend ertönt, bevor die Bremsen angezogen werden, um den Führer in den Stand zu setzen, die Bremsen allein anzuziehen, bevor dies selbsttätig geschieht.
Es ist klar, dass jedes Relais an der Stelle der vorhin beschriebenen und dargestellten Relais verwendet werden könnte, vorausgesetzt, dass es die Bedingung erfüllt, den Stromkreis, den es zu steuern hat, geschlossen zu halten, nachdem sein eigener Stromkreis unterbrochen worden ist.
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obwohl die Branieyröhre sich für die vorliegenden Zwecke am besten eignet. Ein Fritter dieser Art besteht in bekannter Weise aus einer Röhre 78 aus Holz oder Glas (Fig, 3), in der das Feilicht untergebracht ist. Die Öffnung wird durch einen Schraubenstöpsel 79 abgeschlossen und die
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wegung des Fritters werden die Metallteilchen abwechselnd zwischen die Enden der Klemmen gebcacht und von diesen wieder wegbewegt.
Der beschriebene Ausschaltdrabt kann natürlieh auch für eingleisige f4treeken in reicher Weise benutzt werden. PATENT-ANSPRÜCHE :
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bahnbetrieb. gekennzeichnet durch die Anordnung eines Fritters (2) der zum Zwecke des Aufhebens seines leitenden Zustandes durch einen elektrischen Antrieb (15,16) derart hin- und her-
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wird, dass der Feldstrom noch nach unterbrechung des Relaisstromkreises für eine gewisse Zeit geschlossen gehalten wird.
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