<Desc/Clms Page number 1>
Registrier-undWechseimaschine.
Gegenstand vorliegender Erfindung betrifft eine Verbesserung der durch Patent Nr. 49895 gekennzeichneten Maschine bei der neben dem selbsttätigen Registrieren der verschiedenen Betrage noch ein zu viel bezahlter Betrag mechanisch herausgegeben wird, so dass der Verkäufer nichts mit dem Gelde zu tun hat. Bei dieser Maschine ist es jedoch erforderlich, besondere Tasten einzustellen, wenn z. B. der Verkauf nur aus einem Markbetrag # ohne Pfennig # besteht, oder aber es müsste durch besondere Tasten von den Zehnern ein Stück entkuppelt werden, wenn eine
EMI1.1
so erforderte dies ein besonderes Drücken einer bestimmten Taste, die dann eine Mark entkuppelte, da solche stets für die Pfennige gekuppelt bleiben musste.
Ausserdem ist noch ein besonderer Mitnehmerrahmen für alle Kupplungen vorgesehen. so dass bei Nichthenützung einer Münzsortc deren sämtliche Auswerfer entkuppelt werden mussten.
Gemäss vorliegender Erfindung wird das Entnehmen von einem bereits eingestellten Betrag
EMI1.2
durch eine Kupplung lösbar mit der Antriebswelle direkt verbunden, so dass ein besonderer Mitnehmerrahmen in Wegfall kommt und nur diejenige Auswerfergruppe arbeitet, deren Hülse gekuppelt wurde, dagegen die anderen Münzengruppen untätig stehen bleiben, wenn ein Verkauf beiihnennichtstattgefundenhat.
Es ist sodann der Kupplungsantrieb unter Einwirkung von mehreren Tasten gestellt, so dass vorausgegangene Einstellungen bei einer folgenden Taste mitwirken, wodurch es möglich ist, mit einer Taste verschiedene Beträge einzustellen, je nachdem Einstellungen vorausgegangen . sind. Durch diese Einrichtung kommen die anfangs erwähnten besonderen Tasten in Wegfall. wodurch das Arbeiten mit der neuen Maschine viel sicherer und einfacher ist.
Der Gegenstand der Erfindung ist auf den Zeichnungen in einer als Beispiel dienenden Ausführungsformnähererläutert.
Fig. l ist eine Seitenansicht der ganzen Maschine bei weggenommener Wandung.
Fig. 2 ist eine Draufsicht auf die arbeitenden Teile.
Fig. 3 zeigt die Tastenordnung.
EMI1.3
Fii. 7 den Büel in geschnittener Vorderansicht darstellt.
8 bis 11 stellen in verschiedenen Stellungen die Arbeitsweise der arbeitenden Teile dar.
EMI1.4
<Desc/Clms Page number 2>
diese dabei schwingen. Diese Bügel tragen Gelenke und Kupplungen und sind mit den Münzausstossern verbunden, so dass beim Kurbeln die eingestellten Münzen ausgestossen werden können.
Gemäss vorliegender Erfindung sind nun die Ausstosser 1 lose auf Büchsen 2 der Antriebsachse 3 angeordnet, und in einer Anzahl Gruppen eingeteilt, zweckmässigerweise vier Gruppen, und zwar je eine für Goldmünzen, Mark, 50-Pfennig- und Zehnpfennigstücke, und Fünfpfennigstücke nebst Kupfergeld. Für jede dieser Gruppen ist auf der Antriebsachse eine Kupplung 4, 5,6 und 7 vorgesehen (Fig. 2), die beim Betätigen der entsprechenden Tasten eingerückt wird.
Weiterhin ist für jeden Ausstosser eine Kupplung 8 vorgesehen, die sich sämtlich beim Nichtarbeiten der Maschine in Kuppelstellung befinden.
Es steht sodann jeder Ausstosser 1 mit einem doppelarmigen Hebel 9, der lose auf den Hülsen 2 sitzt, in Verbindung, wobei der eine Hebeteil mit dem Ausstosser 1 gelenkig verbunden ist, während das andere Ende als Schlitzführung 7C ausgebildet ist. In diesem Schlitz 10 gleitet die als Kupplung dienende Rolle, die beim Niederdrücken der Taste durch den Bügel 11 und
Gelenk 12 vor-bzw. zurückbewegt wird.
Die Kupplung für die einzelnen Münzengruppen besteht aus einem Hebel 13, der fest mit der Antriebsachse 3 verbunden und gleichfalls als Schlitzführung 14 ausgebildet ist, wie die Führung 10, jedoch vorne offen und nur bis zur Hälfte (Fig. 1, 14,16 und 17).
Dieser Hebel 13 besitzt ausserdem an seiner oberen Kante noch eine Abbiegung 15, Ansatz, Nocken oder dgl, die auf einem Hebel 16 aufliegt, welcher auf der Büchse 2 fest angeordnet ist (Fig. 14 und 15).
Die Antriebskurbel 17 für die Antriebsachse 3 besitzt eine Sicherung, damit die Kurbel 17, nicht nach Belieben verdreht werden kann. Diese Sicherung besteht im wesentlichen aus einem
EMI2.1
dreht werden kann.
Um nun den Anschlag 19 freizugeben, ist der Nocken 18 mit einem Bügel 20 und 21 versehen, auf dem sämtliche Verkaufstasten 24 und 26 drücken und hiebei den Nocken 18 derart schwingen, dass er den Anschlag 79 freigibt und gekurbelt werden kann.
Wird z. B. mittels der Handkurbel 17 die Antriebsachse 3 in schwingende Drehung versetzt. so werden nur die Hebel 13 mit ihren Schlitzführungen 14 angehoben, und da jedoch keine Tasten
EMI2.2
Ist dagegen eine der Kupplungen 4 bis 7 eingerückt, wobei sich deren Kupplungsrolle m der Schlitzführung des Hebels 16 vorbewegt und hiebei in den Schlitz 13 des Hebels 14 gelangt.
EMI2.3
oder 7 mit und dabei auch alle Hebel 22, die fest auf der jeweiligen Büchse 2 sitzen.
Wie bereits erwiihnt. sind sämtliche Kupplungen 8 für die Ausstosser 1 gekuppelt, so dass samtliche Hebel 22 alle zugehörigen Rollen 8 anheben, und den Doppelhebel 9 betätigen und damit die Ausstosser 1. selbstverständlich nur diejenigen Ausstosser, welche zu der gekuppelten Gruppegehörten.
EMI2.4
sttut also keine besonderen Tasten erforderlich, die wie bisher betätigt werden mussten.
Zu diesem Zwecke sind die mit den Tasten 23, 24, 25 und 26 zusammenarbeitenden Bügel
EMI2.5
Zwecke mit Zapfen 32 versehen. Die Gabel 28 dreht um einen Zapfen 78, der in dem röhrenförmigen Bügel 27 gelagert ist, und es kann die Gabel 28, nachdem sie durch eine Taste nieder-
EMI2.6
<Desc/Clms Page number 3>
Da natürlich die 50-Pfennig-Verkaufstaste auch noch an den Bügel 20 auftrifft und dieser die Kurbel 17 freigibt, so wird nach Drehen der Kurbel 17 nur der Ausstosser des 50-Pfennig- stückes betätigt, denn es ist nur die eine Münzgruppe 50-Pfennig und vier Zehner gekuppelt, die vier Zehner sind jedoch, wie vorher beschrieben, entkuppelt worden.
Wird jedoch ausser der 50-Pfennig-Verkaufstaste beispielsweise noch die Pfennigtaste gedrückt, so findet folgender Vorgang statt :
Sämtliche Einerverkaufstasten drücken auf die beiden Bügel 36 und 37, wobei der Bügel. 36 mit Hilfe der Greifer 31 die vier Zehner wieder kuppelt, während der Bügel 37 - mit Hilfe eines Greifers 38 und eines Stiftes 39 - das Gelenk 40 der 50-Pfennig-Kupplung ausrückt, so dass jetzt zum Ausstossen vier Zehner bereit stehen.
Nun wurde aber beim Drücken der 5-Pfennig- Verkaufstaste ein Bügel 41 betätigt, auf den alle Pfennig- Verkauftasten drücken, wobei der Büge 1 41 die Kupplung 6 für die Gruppe 5-Pfennig und vier Einer einrückt. Ausserdem drückt die 5-PfennigVerkauftaste in bekannter Weise derart auf die Bügel 11, dass dieselben die vier .,Einerpfennig ausrücken, so dass von dieser Gruppe nur noch der 5-Pfennig-Ausstosser gekuppelt ist. Es kommen somit heim Kurbeln von der einen Münzgruppe ein 50-Pfennigstiick zum Ausstoss, also richtig 45 Pfennig.
Sodann ist ein Bügel/2 vorgesehen, der fest auf einer Achse J eines Bügels sitzt und dazu dient, dass beim Drücken einer Taste von Pfennigverkauf ein 1-Mark-Ausstosser 1 ent-
EMI3.1
gruppe dient, mit den vier Zehnern und dem 50-Pfennigstück.
Wie bereits erwähnt, sind zwei weitere Münzengruppen vorhanden. nämlich eine für Gold und eine für Mark. Um diese in der richtigen Weise arbeiten zu lassen, sind dort ebenfalls wie hei den beiden anderen Münzgruppen besondere und ähnliche Vorrichtungen sowie Bügel vorgesehen. So ist z. B. lose auf der Achse 46 ein Bügel 47 vorgeschen. der mittels (klenk. J8 die Kupplung4fürdieGold-Münzengruppekuppelt.
EMI3.2
EMI3.3
das die Mark-Münzengruppe kuppelt. Zu diesem Zweck sitzt fest auf der Achse 79 ein Uaumell. j-l, der unter Wirkung einer Feder 55 steht und auf dem Bügel 50 aufliegt.
Weiterhin ist das Gelenk 53 durch eine Gabel 56 mit Achse 49 verbunden. so dass heim Betätigen des Bügels j die Feder
EMI3.4
Zum besseren Verständnis mögen folgende Beispiele dienen: 20 M a r k E i n n a h m e, 10 M a r k V e r k a u f.
EMI3.5
<Desc/Clms Page number 4>
mit ihren Ansätzen auf die Bügel 11 auf und zieht von der gekuppelten Mark-Münzengruppe 5 Mark ab, so dass beim nunmehrigen Kurbeln 5 Mark ausgestossen werden.
Wenn z. B. 65 Pfennig Verkaufsbetrag ist, so drückt die 60-Pfennigtaste, wie alle ZehnerVerkaufstasten, auf einen Bügel 80, welcher die Achse 81 betätigt, wobei dieser einen Rahmen 82 anhebt, so dass das Gelenk gleichfalls angehoben wird, und zwar derart, dass dessen Stift 83 von einem Greifer 84 hinterfasst wird. Wird nun die 5-Verkaufstaste gedrückt, so betätigt diese den Bügel 37, so dass nur der eine Zehner von dem Greifer 84 entkuppelt wird und nur drei Zehner zum Austossen bereit stehen. Gleichzeitig ist aber die 5- Verkaufs taste von der zugehörigen Münzengruppe, die vier Einerpfennige entkuppelt, so dass, wenn eine Mark Einnahme und der Verkauf 65 Pfennig sind, 35 Pfennig zum Ausstossen gelangen.
Sobald der Markeinnahmebetrag gleich dem Markverkaufsbetrag ist. so muss der zum richtigen Arbeiten der Maschine stets eingestellte Einmarkausstosser entkuppelt werden.
Zu diesem Zwecke sind die gleichwertigen Markeinnahme-. ? J und Verkaufstasten 24 durch Gestänge 67 und 68 lösbar miteinander verbunden, von denen das Gestänge 67 in einem Lager 69 um einen Zapfen 70 dreht und eine Druckrolle 71 trägt, während das eine Gestänge 68 einen Schlitz 72 besitzt, in den ein Stift 73 des Lagers 69 reicht und zur Führung dient. Es sind nun die Tastenstangen 23 und 24 mit Schlitzen 74 versehen, wobei das eine Gestänge 67 stets in dem Schlitz 74 ruht, während das Gestänge 68 nur beim Niederdrücken der Einnahme- tasten 23 mit Hilfe der Druckrolle 71 und der Abschrägung 75 des Gestänges 68 in den Schlitz 74
EMI4.1
sodann unter Wirkung einer Feder 77.
PATENTANSPRÜCHE : 1. Registrier- und Wechselmaschine nach Patent Nr. 49895, dadurch gekennzeichnet,
EMI4.2
antrieb für die Ausstosser noch ein Organ für die nächste Tasteneinstellung betätigt und derart einstellt, dass die nächste Tasteneinstellung unter Mitwirkung der vorausgegangenen Tasteneinstellung auf den Kupplungsantrieb einwirkt, zu dem Zwecke, mit einer Tastenschiene versehiedene Beträge einstellen zu können, je nachdem andere Einstellungen vorausgegangen sind, so dass besondere Tasten in Wegfall kommen.
EMI4.3