AT55309B - Verfahren zur Erzeugung von Manganbister auf beliebigem organischen Fasermaterial. - Google Patents

Verfahren zur Erzeugung von Manganbister auf beliebigem organischen Fasermaterial.

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AT55309B
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Wilhelm Buschhueter
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
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   Färbt man organisches Fasermaterial mit Kaliumpermanganat, so unterliegt die Faser in   dem Masse,   wie Manganoxyd auf derselben abgeschieden wird, einer Oxydation ; sie wird   morsch.   



   Färbt man, wie bekannt, eine Faser mit Manganbister, indem man sie mit Mangan-   chlorür imprägniert,   trocknet, durch Alkalien passiert und das auf der Faser abgeschiedene   Manganohydroxyd   durch Luftsauerstoff, Bichromat oder Chlorkalk oxydiert, so erhält man, selbst bei hoher Konzentration der Manganchlorürlösung, z.   B.     400 : 1000   eine verhältnismässig belle Färbung. Letzteren Übelstand hat dépierre zu   umgehen   versucht, indem er das Fasermaterial mit einer Lösung von   l\1anganchlorür   400 : 1000 klotzte, trocknete und 
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   womit   die Faser imprägniert ist, sich in sehr leicht   löslichem   Zustande auf ihr befindet. 



   Infolgedessen löst sich beim   Berührten   mit dem   Färbebade,   ehe überhaupt eine inter-   mediäre   Umsetzung zu Mangankarbonat eintreten kann, ein Teil des   Chlorürs   von der   Faser herunter, letzteres um   so   mehr,   als Manganchlorür, ne seht hygroskopische Substanz ist. Dieser heruntergelöste Teil des Manganchlorürs bildet dann erst im Bade Manges- 
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 trockene Ware   unrniiglich   durch   und durch genet/t   werden kann, derartige Menge Per-   manganat   auf die Faser gebracht, welche neben der Oxydation des Mallgankarbonats eine   stärkt'Oxydation   der Faser herbeiführen musste.

   Trotz dieser grossen Menge Permanganat 
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 oxydativen Wirkung diejenige der hohen Menge Alkah bei hoher Temperatur binzu. 



    Ks kann infolgedessen von dieser Arbeitsweise   nur bei schr festem pflanzlichen Material die Rede sein, und dieses wird nicht durchgefärbt. 



   Alle diese   Fbetstände werden bei   der vorliegende Erfindung umgangen. Dieselbe 
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 solche Reduktionsmittel Können dienen unlösliche Mangansalze, z. B.   Manganoferrozyanid,   Mangansulfur, vor allen Dingen aber Manganohydroxyd. 
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 sprechen, höchstens um ein Geringes übersteigen. 



   Bei   Klotzbadern   kann das Permanganat in kleineren Portionen vor einer jeden Passage dem Bade zugegeben werden, was bei dem   Depierreschen   Verfahren vollkommen ausgeschlossen ist. Die Temperatur soll möglichst niedrig sein. Hiedurch sowie durch die verhältnismässig kleine Menge Permanganat wird einem zu energischen    Oxydationsvorgange   vorgebeugt, die Oxydation auf das Reduktionsmittel beschränkt und die Faser nicht geschädigt. Von einer Ozonentwicklung kann bei dem schwachen Permanganatbade keine   Rode sein, weit   sämtlicher Sauerstoff durch das Reduktionsmittel verbraucht ist. Bei pflanzlichen Fasern kann eventuell ein kleiner Zusatz von Alkali gemacht werden, jedoch ist auch in diesem Falle ein saures    Arbeiten zu empfehlen.!   
BeispielfürWolle. 



   Man klotzt den Stoff in einem Bade, welches im Liter enthält 400   9   Manganchlorür,   : WO 9 essigsaures   Natron, trocknet scharf und passiert durch ein kaltes Bad mit einem kohlensauren ätzenden oder Schwefelalkali, wäscht gründlich nit Wasser und   färbt   in einem Bade mit 3 g Permanganat, 3 g konzentrierter Schwefelsäure oder Salzsäure möglichst kalt bis zur gewünschten Tiefe. Darauf wäscht man gründlich in gut schäumendem Waschholzbade. 
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 Permanganat,   0-6 g   einer organischen Säure, welche in der Kälte durch Permanganat nicht oder nur wenig angegriffen wird, aus und wäscht mit Wasser. 



   Das beschriebene Verfahren zeichnet sich vor den älteren dadurch aus, dass man 
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AT55309D 1911-07-17 1911-07-17 Verfahren zur Erzeugung von Manganbister auf beliebigem organischen Fasermaterial. AT55309B (de)

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